Freitag, 19. Juni 2015

Rezension zu "Tochter der Angst"" von Alex Berg, Droemer Knaur Verlag, Spannungsroman

Titel: Tochter der Angst
Autorin: Alex Berg
Seitenzahl:352 Seiten (TB 1.4.15)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51319-4
Verlag: Droemer Knaur 
Preis: 9,99 Euro
 
Klappentext:
 "Als die Oberärztin Marion sich in Paris auf einen Auslandseinsatz bei „Ärzte ohne Grenzen“ vorbereitet, lernt sie bei einer befreundeten Familie das syrische Flüchtlingsmädchen Zahra kennen. Marion allein gelingt es, das Vertrauen des verstörten Kindes zu gewinnen, und bald schon schließt sie die Kleine in ihr Herz. Was sie nicht weiß: Es handelt sich um die Tochter eines politisch sehr einflussreichen Wirtschaftsbosses aus Syrien, die ganz und gar nicht zufällig nach Frankreich gelangte, sondern Teil eines äußerst brisanten Deals ist. Ehe sichs Marion versieht, geraten sie und das Mädchen zwischen die Fronten und in Lebensgefahr."

Über die Autorin:
 Alex Berg hat viele Jahre als freie Journalistin gearbeitet, bevor sie ihre ersten Spannungsromane verfasste. Ihre politisch brisanten Thriller "Machtlos" und "Die Marionette" sowie ihr Roman "Dein totes Mädchen" haben die Leser im Sturm erobert. Hinter dem Pseudonym Alex Berg verbirgt sich die Autorin Stefanie Baumm.
Mehr Informationen unter www.alex-berg.com

Eigene Meinung: 
Die 48-jährige Ärztin Marion befindet sich in einer Lebenskrise. Sie beschließt sich eine Auszeit zu nehmen und hat sich dafür bei Ärzte ohne Grenzen beworben. Zur Vorbereitung auf ihren Einsatz reist sie nach Paris und kommt dort bei der befreundeten Familie Bonnier unter. Dorthin bringt der etwas undurchsichtige Jean Morell das syrische Mädchen Zahra. Die Kleine ist fünf Jahre alt und spricht nicht. Marion bekommt Kontakt zu Zahra und muss feststellen, dass das kleine Mädchen eine große Rolle in einem Intrigenspiel einiger großen Organisationen und  verschiedener Mächte innehat und Marion wird aus heiterem Himmel mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die überhaupt nicht so ist, wie Marion gedacht hatte.

Der Roman ist von Anfang an spannend und fesselnd geschrieben. Die geheimnisvolle Vergangenheit von Marion wird so nach und nach aufgedröselt, genauso wie die Rolle von Jean, den Bonniers und von Zahra.

Die Autorin hat interessante Figuren, wie z. B. , Marion, Jean Morrell, Claude Baptiste und die Familie Bonnier erschaffen. Die Geschichte wird über mehrere Perspektiven der verschiedenen Protagonisten erzählt.

4/5 Sterne. Wer spannend erzählte Agentenromane mag rund um das aktuelle Thema "Flucht", kommt hier auf seine Kosten.



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