Dienstag, 14. Juli 2015

Rezension zu "Die Falle" von Melanie Raabe, Psychothriller, btb Verlag

Titel: Die Falle
Autorin: Melanie Raabe
Seitenzahl: 352 Seiten (9.3.15) Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Isbn Nr. 13-978-3-442-75491-5
Verlag:btb
Preis: 19,99 Euro

Klappentext:
"Sie stellt ihm eine Falle. Aber ist er wirklich ein Mörder?
Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen – Köder ist sie selbst.

Dass sie darüber hinaus eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit quält, wissen nur wenige. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden – und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume. Deshalb ist es ein ungeheurer Schock für sie, als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihren Fernseher flimmern sieht. Grund genug für Linda, einen perfiden Plan zu schmieden - sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken. Doch was ist damals in der Tatnacht tatsächlich passiert?"

Über die Autorin:
Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln – als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog (www.biographilia.com) und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Die Rechte an ihrem Roman "Die Falle" wurden bereits vor Erscheinen international verkauft, u.a. nach Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien und das englischsprachige Ausland.

Eigene Meinung: 
Die berühmte 48jährige Autorin Linda Conrads hat ihr Haus nicht mehr verlassen, seit sie ihre jüngere Schwester Anna ermordet aufgefunden hat. Den Mörder hat sie zwar flüchten sehen, er konnte trotzdem nicht gefasst werden. Als sie nach so vielen Jahren den Mörder im Fernsehen sieht, ist sie erst einmal geschockt. Doch dann will sie den Mörder in eine Falle locken und tüftelt dafür einen Plan aus ..

Die Story liest sich flüssig, der Plot ist raffiniert und die Spannung wird von Seite zu Seite gesteigert. Die ganze Geschichte ist aus Lindas Sichtweise in der Ich-Perspektive geschrieben. Diese Perspektive wechselt mit Passagen aus Lindas aktuellem Roman ab.

Der Leser erfährt sehr viel über die Beziehung von Linda zu ihrer Schwester, zu ihren Eltern und über die ganzen Geschehnisse in der Vergangenheit.

Melanie Raabe führt den Leser ganz schön in die Irre. Ständig spielt sie mit den Szenarien, so dass man hin- und hergerissen ist, ob der vermeintliche Täter es denn überhaupt war oder ob Linda nicht ihre Hand im Spiel bei der ganzen Sache hat.

Das Ende hat mich allerdings nicht so ganz überzeugt. Es wirkt dann doch etwas zu konstruiert und manche Szenen waren für mich nicht so ganz logisch nachvollziehbar. "Die Falle" ist jedoch insgesamt ein gelungenes Debüt, das von mir 4/5 Sterne bekommt.





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