Montag, 27. Juli 2015

Rezension zu "Girl on the train" von Paula Hawkins, übersetzt von Christoph Göhler, Blanvalet Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Girl on the Train
Autorin: Paula Hawkins
Übersetzt von: Christoph Göhler
Seitenzahl: 448 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (15.6.15)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0522-6
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 12,99 Euro

Klappentext:"Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA!
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ..."

Über die Autorin:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Eigene Meinung: 
Schon von der ersten Seite an ist eine unterschwellige Spannung zu spüren und man meint zu wissen, dass mit Rachel irgendetwas nicht stimmt.

Paula Hawkins erzählt jeweils abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Rachel, Megan und Anna, den Hauptfiguren dieses psychologischen Spannungsromans, so dass wir tief in die Gedankenwelt und die Gefühle der drei Protagonisten blicken dürfen.

Zu den einzelnen Protagonisten möchte ich nichts verraten, denn die Autorin erzählt ganz langsam Stück für Stück von den drei Frauen, ihren Charaktereigenschaften und ihren Problemen. Ich würde euch hier die Spannung nehmen.

Mir hat Paula Hawkins Debütroman ganz gut gefallen. Man ist hin- und hergerissen, ob Rachel mit der ganzen Sache etwas zu tun hat, oder ob jemand anderes hinter der Sache steckt. Daher gibt es von mir 4/5 Sterne für diesen sehr atmosphärischen, psychologischen Spannungsroman, der von den Psychogrammen der Personen lebt und Einblick in ihre gescheiterte Lebensplanung, in Beziehungen und Beziehungkrisen, sowie Familiendramen, die sich zu wiederholen scheinen, gibt.

Er erinnert etwas an "Gone Girl" von Gillian Flynn oder "Die Falle" von Melanie Raabe und er ist deshalb auch sehr geeignet für Leser, denen diese Bücher gefallen haben.




1 Kommentar:

  1. Ich versuche ja, nich tmit jedem Trend mitzuschwimmen, aber diese Buch läuft einem wirklich überall über den Weg. Und Dein Vergleich mit "Gone Girl" und "Die Falle" gibt mir nun doch den letzten Anstoß, es zu lesen. Denn die beiden haben mir schon mal sehr gut gefallen.
    Action lese ich zwar auch sehr gern, aber die leisen Töne bekommt eben nicht jeder so gut hin.

    LG Gabi

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