Dienstag, 4. August 2015

Rezension zu "Sag nie ihren Namen" von James Dawson, übersetzt von Frank Böhmert, Carlsen Verlag, Jugend-Horror-Buch

Titel: Sag nie ihren Namen
Autor: James Dawson
Übersetzt von: Frank Böhmert
Seitenzahl: 336 Seiten (Softcover)
Isbn Nr. 13-978-3-551-31419-2
Verlag: Carlsen Verlag
Preis: 12,99 Euro
Ab 14 Jahren

Klappentext:
"Nach diesem Buch ist jeder Blick in den Spiegel ein Wagnis auf eigene Gefahr!!! --- Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache."

Über den Autor:
James Dawson wuchs im englischen West Yorkshire auf. Er arbeitete als Journalist in der Musikszene und als Lehrer. Mittlerweile ist er selbstständiger Autor und lebt in London. Wenn er nicht Bücher schreibt, um seinen jugendlichen Lesern auf verschiedenste Weise Angst einzujagen, hört er Popmusik und schaut sich Doctor-Who-Folgen und Horrorfilme an.

Eigene Meinung: 
Eine "Bloody Mary" Geschichte kennt ja sicher jeder. James Dawson hat eine Gruselgeschichte erschaffen, die aus der Sicht der Internatsschülerin Bobbie erzählt wird. Bobbie und ihre Freundin Naya haben eine Geisterbeschwörung durchgeführt, nichts ahnend, was sie damit freisetzen. Als eine ihrer Freundinnen verschwindet, forscht Bobbie zusammen mit einem befreundeten Jungen und kommt so nach und nach einer Sache auf die Spur, die in der Vergangenheit liegt.

Mehr wird nicht verraten.

James Dawson besitzt einen flüssigen Erzählstil, der mich sofort in die Geschichte eintauchen ließ.
Diese Gruselgeschichte, die in einem englischen Internat spielt,  rund um die "Bloody Mary", deren Namen man nicht aussprechen sollte, ist eine gelungene, spannende Geschichte mit einer eingebauten Lovestory und einem überraschenden Ende.

Das Buch ist nicht brutal, es legt mehr Wert auf unterschwellige Spannung, genauso gefallen mir Horrorgeschichten. Ich hätte mich jedoch gerne noch etwas mehr gegruselt, ab und an kam die gruselige Atmosphäre etwas zu kurz.Dennoch gibt es für diesen kurzweiligen Lesegenuß 4/5 Sterne von mir. 

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