Samstag, 8. August 2015

Rezension zu "Tu es. Tu es nicht" von Steve Watson, übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Psychothriller, Scherz Verlag

Titel: Tu es. Tu es nicht
Autor: Steve Watson
Übersetzt von: Urike Wasel und Klaus Timmermann
Seitenzahl: 480 Seiten,Hardcover (23.7.15)
Isbn Nr. 13-978-3-651-00009-4
Verlag: Scherz Verlag
Preis: 14,99 Euro

Klappentext:"Du bist viel leichter zu manipulieren, als du denkst: der neue Thriller vom Autor des Welterfolgs ›Ich. Darf. Nicht. Schlafen.‹

Sie liebt ihren Mann. Und ist besessen von einem Fremden.
Sie ist eine gute Mutter. Und würde ihre Familie aufgeben.
Sie weiß, was sie tut. Und gerät außer Kontrolle.
Sie lebt zwei Leben. Und kann beide verlieren.

Julia führt ein scheinbar gesichertes Leben mit Mann und Sohn in London. Da wird ihre Schwester brutal ermordet. Julia begibt sich auf eine gefährliche Suche – und gerät unaufhaltsam in den Sog des Verbrechens und der Vergangenheit."


Über den Autor:
Von Null auf Welterfolg: S. J. Watson wurde gleich mit seinem ersten Thriller weltweit bekannt. Der Londoner Autor wurde in den Midlands geboren, hat viele Jahre für den britischen Gesundheitsdienst gearbeitet und an der Faber Academy kreatives Schreiben studiert.
Sein Debüt ›Ich. Darf. Nicht. Schlafen.‹ erschien in über 40 Ländern und wurde mit Nicole Kidman und Colin Firth fürs Kino verfilmt. Auch Watsons zweiter Thriller ›Tu es. Tu es nicht.‹ ist ein internationaler Bestseller.

Eigene Meinung:

Schon auf den ersten Seite hat der Erzählstil von Steve Watson mich gefangen genommen. Aus der Ich-Perspektive erzählt Julia was passiert ist. Anfangs herrscht in diesem Psychothriller eine etwas melancholische Stimmung, ein Geheimnis lauert im Hintergrund, das der Leser noch nicht zu fassen bekommt. Die Spannung steigert sich ganz langsam, gegen Ende ist sie fast unerträglich.


Julia ist eine starke Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Sie ist trockene Alkoholikerin.  Man spürt bereits, dass Julia den Mörder ihrer Schwester finden möchte, noch bevor ihr das selbst klar ist.

Ich mag genau diese Art von Psychothrillern sehr. Eine geheimnisvolle Atmosphäre herrscht vor, ein interessanter Charakter, der über seine Grenzen gehen wird, etwas lauert aus der Vergangenheit, langsam steigernde Spannung.  Einige interessante Wendungen erwarten dem Leser auch noch.


Wer Psychothriller wie "Gone Girl", "Girl on the train" oder "Die Falle" mag, wird sich von diesem Psychothriller gut unterhalten fühlen.

Obwohl das Ende dann etwas vorhersehbar war, gibt es von mir  5/5 Sterne und ich werde jetzt wohl das Debüt "Ich darf nicht schlafen" des Autoren auch lesen müssen.





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