Dienstag, 11. August 2015

Rezension zu Und nie sollst du vergessen sein von Jörg Böhm, Der kleine Buchverlag, Kriminalroman

Titel: "Und nie sollst du vergessen sein"
Autor: Jörg Böhm
Seitenzahl: 384 Seiten, broschiert (3. Auflage 27.3.14)
Isbn Nr. 13-978-3765084263
Verlag: Der kleine Buchverlag
Preis: 12,99 Euro
 Klappentext:
"Für einen Kurzurlaub kehrt Hauptkommissarin Emma Hansen nach Nöggenschwiel zurück. Doch mit der Erholung ist es schnell vorbei, als ein grausamer Mord das Rosendorf im Südschwarzwald erschüttert. Ein alter Bauer wird erschlagen im nahe gelegenen Stausee gefunden. Als wenig später auch noch die Verkäuferin des Dorfladens erdrosselt wird, gehen Polizei und Presse längst von einem Serientäter aus. Aber welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Opfern und was haben die Morde mit dem Verschwinden von Emmas Freundin Charlotte vor 15 Jahren zu tun? Als Emma mit eigenen Nachforschungen beginnt, stößt sie auf ein dunkles Geheimnis und erkennt zu spät, dass man die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte ..."

Über den Autor:
Jörg Böhm ist der Geburtsname des Journalisten Jörg Henn. Der 33-Jährige arbeitet als Kommunikationsexperte für ein großes deutsches Versicherungsunternehmen. Er studierte Journalistik, Soziologie und Philosophie auf Magister und war unter anderem Chef vom Dienst der Allgemeinen Zeitung in Windhoek, Namibia, um dort über Land und Leute zu berichten und von den Geschichten des schwarzen Kontinents zu erzählen. Jörg Henn ist verheiratet und lebt in Köln.


Eigene Meinung:
Da dieser Krimi sehr viele positive Stimmen hier auf Amazon erhalten hat, habe ich mich auch einmal an das Debüt von Jörg Böhm gewagt.
In diesem Krimi geht es um eine Rosenkönigin, die vor 15 Jahren spurlos verschwunden ist. Emma, die mit der Verschwundenen befreundet war, macht in Nöggenschwiel Urlaub und versucht Licht ins Verschwinden von Charlotte zu bringen. Gleichzeitg geschehen zwei grausame Morde in Nöggenschwiel.
Jörg Böhm arbeitet mit verschiedenen Erzählsträngen in kurzen Kapiteln, die uns einmal das Geschehen aus Emma Sicht und aus der Sicht der ermittelnden Kriminalbeamten darlegen. In einzelnen Kapiteln bekommen wir die Gedankengänge des Mörders serviert. Weitere Kapitel befassen sich mit Urlaubern und Einwohner von Nöggenschwiel.


Die Geschichte an sich könnte spannend sein, würde der Autor nicht alles bis ins kleinste Detail beschreiben. Ob es sich um das Wetter handelt (die Beschreibung des Nebels an sich finde ich total schön, das gibt Atmosphäre), allerdings beschreibt er den Regen und sämtliche Wetterlagen, sowie die Kleidung des Rosenzüchters, der Urlauber, die Wohnzimmereinrichtung eines Verdächtigen bis zur Bettwäsche von Emma. Wir erfahren sehr viel Privates über nahezu alle Personen in dieser Geschichte. Das alles zusammen tötet die Spannung. Der Leser muss aufpassen, dass er einzelne Stellen nicht einfach überfliegt.


3/5 Sterne gibt es von mir für diesen Krimi, der mehr Heimatroman wie Krimi ist. 

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