Freitag, 13. November 2015

Rezension zu "Zerschunden" von Michael Tsokos und Andreas Gößling, Droemer Knaur-Verlag,True-Crime-Thriller,

Titel: Zerschunden
Autoren: Michael Tsokos, Andreas Gößling
Seitenzahl: 432 Seiten (Paperback, 1.10.15)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51789-5
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 14,99 Euro
 Verlagsinfo:
"Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.

Der Auftakt zu einer hochspannenden Serie, die auf authentischen Fällen und echten Ermittlungen basiert - von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
„Nichts ist so grausam wie die Realität - eine fulminante Mischung aus Fakten und Fiktion!“ Sebastian Fitzek"

Über die Autoren:
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.

Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet.

Eigene Meinung:  
Ich war sehr gespannt auf "Zerschunden", da mir "Abgeschnitten", das Michael Tsokos zusammen mit Sebastian Fitzek geschrieben hatte, sehr gut gefallen hat. Entsprechend war mein Anspruch an diesen True-Crime-Thriller sehr hoch.

Der Erzählstil, den die beiden Autoren hier gewählt haben, ist sachlich nüchtern. Ich hatte den Eindruck, einen Zeitungsbericht zu lesen. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und der Leser bekommt interessante Informationen über rechtsmedizinische Untersuchungsmethoden und Ermittlungsarbeit. Manche Kapitel werden aus der Perspektive des Täters erzählt.

Mir persönlich war der Erzählstil zu nüchtern, es wurden zu viele Fälle in dieses Buch gepackt. Der Rechtsmediziner Fred Abel blieb mir sehr fremd, die Figur hat mir auch nicht gefallen. Er hat unglaublich viele Verbindungen in alle Teile der Welt, er war natürlich auch ein Held bei der Bundeswehr.

Durch den Erzählstil kam keine richtige Spannung auf, an das Buch gefesselt war ich nicht.  Teilweise ist das Buch sehr blutig, aber Blut allein macht keine Spannung aus.

Von mir gibt es 3/5 Sterne.
Dieser Thriller ist etwas für Leser, die gerne einen Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin haben möchten.





 

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