Donnerstag, 29. Dezember 2016

Rezension zu "Wie aus dem Nichts " von Sabine Kornbichler, Piper Verlag, Thriller

Titel: Wie aus dem Nichts
Autorin: Sabine Kornbichler
Seitenzahl: 368 Seiten, Broschur (2.11.16)
Isbn Nr. 13-978-3-492-30873-1
Verlag: Piper Verlag
Preis: 12,99 Euro

 Verlagsinfo: "
Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ..."

Über die Autorin:
Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr erster Roman, »Klaras Haus«, war ein großer Erfolg. Mit »Das Verstummen der Krähe«, ihrem ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in München.

Eigene Meinung:

Dana ist eine interesssante Protagonistin, die eine Alibiagentur betreibt. Sie wird Zeugin, wie ihr Freund von einem geheimnisvollen Mann mit einer Fuchsmaske ermordet wird.  
Das Leben der jungen Frau gerät total aus den Fugen. Sie muss feststellen, dass ihr Freund, mit dem sie noch nicht sehr lange zusammen war, nicht der war, für den sie ihn hielt. Alex hat Dana die unglaublichsten Lügengeschichten erzählt, angefangen von einem Treffen mit seiner Noch-Freundin Biggi, von der er sich trennen wollte, bis hin zu seiner Vergangenheit. Stück für Stück löst Dana den Fall und kommt dem Täter auf die Spur, was sie natürlich in Gefahr bringt.

Für die Kripo steht der Täter sehr schnell fest und Dana wird von den ermittelnden Beamten nicht ganz ernst genommen. 

Diese fesselnd und spannender Thriller mit vielen Überraschungen und einer sympathischen Protagonistin kann ich euch sehr empfehlen.

Hoffentlich gibt es in Zukunft noch mehr Fälle, in die Dana hineinstolpert?



Dienstag, 27. Dezember 2016

Rezension zu " Es beginnt am 7. Tag" von Alex Lake, übersetzt von: Stefanie Kruschandl, HarperCollins Verlag, Thriller

Titel: Es beginnt am 7. Tag
Autor: Alex Lake
Übersetzt von: Stefanie Kruschandl
Seitenzahl: 480 Seiten, broschiert (5.12.16)
Isbn Nr. 13-978-3959670555
Verlag.HarperCollins  
Preis: 15,00 Euro 


Verlagsinfo: "Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag."

Über den Autor:
Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation.  
Eigene Meinung:
Der Klappentext klang spannend und ich hatte einen fesselnden, spannenden Thriller erwartet. Bei diesem Thriller handelt es sich aber um eine Beziehungsdrama.

Die Story ist flüssig geschrieben und liest sich gut, jedoch fehlen in großen Teilen des Buches spannende Momente. Wir bekommen über 2/3 des Buches erzählt, wie Julia und Brian sich  kennengelernt haben, dass Julia ihren Mann satt hat und Brian die Schuld am verschwinden ihrer gemeinsamen Tochter seiner Frau in die Schuhe schiebt. Die Schwiegermutter von Julia, die zu ihrer Schwiegertochter ein etwas gestörtes Verhältnis hat, mischt sich in die Beziehung kräftig ein. Für die Presse ist Annas Verschwinden ein gefundenes Fressen und Julia eine Rabenmutter.

In kurzen Kapiteln kommt der Entführer zu Wort, doch auch das rettet diesen Thriller nicht.

Große Überraschungen und Wendungen fehlen hier leider total, die ganze Story ist sehr vorhersehbar, Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf.  Auch die Protagonisten bleiben etwas farblos.

Wer Beziehungskisten mag, sollte das Buch lesen, für Thrillerfans würde ich hier sagen, Finger weg, Enttäuschung ist vorprogrammiert. 



Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und alle Gute für das neue Jahr


Ich wünsche euch allen ein friedliches, besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben. Habt ein paar ruhige Tage, die ihr so gestalten und feiern könnt, wie ihr Lust dazu habt. Mit oder ohne Lichterbaum, alleine eingeschneit mit vielen Büchern auf einer Blockhütte oder bei einer lustigen Feier im Kreise eurer Familie und von Freunden. Lasst euch reich mit Büchern beschenken und findet einige Minuten zum Lesen während der Feiertage. 

Wer noch einen Buchwunsch hat, der zu Weihnachten nicht erfüllt wurde, mein Gewinnspiel läuft ja noch, ihr könnt noch mitmachen.

Für das neue Jahr wünsche ich euch alles Liebe und Gute, vor allem Gesundheit und Frieden.

Hoffen wir mal auf das neue Jahr, da möchte ich nur positive Nachrichten zu hören bekommen. Auch wenn das nicht allzu realistisch ist.  Doch hoffen und wünschen darf ich ja und werde es auch weiterhin tun. 

Liebe Grüße
eure Biggi

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Rezension zu "Das Leuchten meiner Welt" von Sophia Khan, übersetzt von Gabiele Weber-Jaric, Diana Verlag, Roman

Titel: Das Leuchten meiner Welt
Autorin: Sophia Khan
Übersetzt von: Gabriele Weber-Jaric
Seitenzahl: 480 Seiten, TB, Klappenbroschur (13.6.16)
Isbn Nr. 13-978-3-453-35896-6
Verlag: Diana Verlag

Verlagsinfo: "Irenies Kindheit endet an dem Tag, an dem sie nach Hause kommt und ihre Mutter Yasmeen nicht mehr da ist. Der Vater erklärt nichts, weicht allen Fragen aus. Fünf Jahre vergehen, bis Irenie eine Kiste mit Briefen findet und dem Geheimnis ihrer Mutter näher kommt. Auf der Spur einer verbotenen Liebe reist sie von Amerika bis nach Pakistan, voller Hoffnung, in diesem Sommer Yasmeens Verschwinden endlich zu verstehen.

Anrührend und klug erzählt Sophia Khan in ihrem beeindruckenden Debüt von einer geheimen Liebe und deren Folgen für eine ganze Familie"

Über die Autorin:
Sophia Khan wurde 1985 als Tochter einer amerikanischen Mutter und eines pakistanischen Vaters geboren. Sie wuchs in beiden Ländern auf, reiste viel, studierte in den USA und lebt heute mit ihrem Mann in Islamabad. Das Leuchten meiner Welt ist ihr erster Roman.

Eigene Meinung:  
Irenie ist neun Jahre alt, als ihre Mutter Yasmeen die Familie verlässt. Irenie, die ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Mutter hat und zu ihrem Vater eigentlich gar keine Beziehung hat, muss damit klar kommen. Sie übernimmt neben der Hausarbeit das Kochen von aufwendigen Currygerichten.

Von ihrem Vater erfährt Irenie nicht, was geschehen ist. Fünf Jahre später entdeckt Irenie in einer Kiste versteckte Briefe ihrer Mutter an einem Mann namens Ahmed. Ihre Neugier ist geweckt und sie fährt nach Pakistan, um das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter und um die Liebe ihrer Mutter zu Ahmed zu ergründen.

Dieses Debüt von Sophia Khan liest sich flüssig und bewegt sich sprachlich auf hohem Niveau, allerdings fehlen spannende Momente in dieser Geschichte.

Erst nach etwa der Hälfte des Buches fährt Irenie gegen den Willen ihres Vaters nach Pakistan und befragt Verwandte und Freunde von Yasmeen nach deren Beziehung zu Ahmed.

In der ersten Hälfte erfahren wir sehr viel über ihren Vater James, wie er Yasmeen kennengelernt hat und was es mit Ahmed auf sich hat. Irenie erzählt aus der Ich-Perspektive, da sollte man meinen, dass der Leser dem einsamen Mädchen nahe kommt, doch das ist leider nicht so.

Der Anfang der einzelnen Kapitel ist mit Auszügen aus den Briefen von Ahmed und Yasmeen. Diese Briefauszüge sind wunderschön, fast poetisch geschrieben und haben mir sehr gut gefallen.

Obwohl wir sehr viel von den einzelnen Charakteren erfahren, blieben die Personen alle etwas auf Distanz zum Leser. Der Geschichte fehlen spannende, geheimnisvolle Momente und Charaktere, die den Leser an das Buch fesseln.

Ich hatte mir von diesem Buch mehr erhofft.


 

Samstag, 17. Dezember 2016

Rezension zu "Das verlogene Paradies - eine moderne Version von John Miltons Paradise Lost" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag

Titel: Das verlogene Paradies - Eine moderne Version von John Miltons Paradise Lost
Autor: Oliver Fehn
Seitenzahl: 128 Seiten (TB, 1.10.16)
Isbn Nr. 13-978-3944893129
Verlag: Pandämonium Verlag 
Preis: 9,95 Euro


Verlagsinfo: 
"Was geschah wirklich im Paradies?
Wie kam es zum Sturz des Satan?
Wer war er?
Was waren seine Pläne für den Menschen?
Konnte er diese Pläne in letzter Sekunde doch noch verwirklichen?
Und was wurde aus dem Garten Eden?
Antwort auf all diese Fragen gibt John Miltons bekanntes Versepos „Das verlorene Paradies“ (erschienen 1667) – hier in neuer, zeitgemäßer Sprache erzählt von dem bekannten Autor Oliver Fehn. Abweichungen vom Original sind beabsichtigt und zeichnen ein neues Bild des „gefallenen Engels“, der vielleicht nicht ganz so schlecht war wie sein Ruf."

Über den Autor:

Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel.

Eigene Meinung: 
Ich kenne das Original von John Milton nicht, bin jedoch durch die Version von Oliver Fehn neugierig auf diesen Klassiker geworden.

Der Autor erzählt hier den Fall der Engel und den Sündenfall der Menschen in moderner Sprache und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Die einzelnen Kapitel sind wunderschön illustriert mit Bildern von John Martin.

Interessanterweise erzählt hier der gefallene Engel Satan sein Sichtweise der Geschehnisse und der Gott des alten Testaments kommt dabei nicht sehr gut weg. Dieser Gott  fordert bedingungslosen Gehorsam des Menschen und nimmt es mit der Wahrheit auch nicht so genau, während Satan für Freiheit, Neugier Selbstbestimmung plädiert.

Wer märchenhafte Geschichten, Sagen oder Legenden mag und diese noch in moderner Sprache mit etwas Humor, der sollte diese Version von Paradise Lost unbedingt lesen. Mir hat sie sehr gut gefallen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.





Freitag, 9. Dezember 2016

Rezension zu "Er liebt sie nicht" von Sharon Bolton, übersetzt von Marie Luise Bezzenberger, Manhattan Verlag, Thriller

Titel: Er liebt sie nicht
Autorin: Sharon Bolton
Übersetzt von: Marie Luise Bezzenberger
Seitenzahl: 480 Seiten Paperback, Klappenbroschur, (3.10.16)
Isbn Nr. 13-978-3-442-54767-8
Verlag: Manhattan Verlag
Preis: 14,99 Euro
 
Verlagsinfo: 
"Er ist ein Serienkiller. Er hat vier junge Frauen brutal ermordet. Doch auch nach seiner Verurteilung beteuert er noch immer seine Unschuld. Nun sucht er jemanden, der seinen Fall neu aufrollt. Jemanden, der seine Geschichte erzählt. Damit die Wahrheit ans Licht kommt. Maggie Rose könnte das. Doch die erfolgreiche Rechtsanwältin und True-Crime-Autorin zögert. Sie widersetzt sich seinen Bitten, antwortet nicht auf seine Briefe aus dem Gefängnis. Dabei ist er ein charismatischer und erfolgsverwöhnter Mann, gutaussehend und intelligent. Wie lange wird Maggie ihm noch widerstehen können? Denn insgeheim hat sie längst damit begonnen, seine Geschichte aufzuschreiben …"

Über die Autorin:

Sharon Boltons erster Roman "Todesopfer", wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Ihrem ersten Triumph folgten mittlerweile acht weitere Thriller – darunter vier mit der grandiosen Ermittlerin Lacey Flint –, in denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Sie wurde bereits für zahlreiche Krimipreise nominiert und für "Schlangenhaus" mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet sowie mit dem Dagger in the Library für ihr Gesamtwerk. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford.

Eigene Meinung: 

Hamish Wolfe ist ein gutaussehender, sympathischer und sehr charismatischer Arzt und Serienmörder. Seine Mutter und seine Fangemeinde, glauben nicht, dass er für die Morde an den vier Frauen, die bis auf eine in unzugänglichen Höhlen Somersets aufgefunden wurden, verantwortlich ist. Sie versuchen die Rechtsanwältin und True-Crime-Autorin Maggie Rose für den Fall zu gewinnen. Die Anwältin mit den blauen Haaren ist bekannt dafür, verurteilte Verbrecher aufgrund von Verfahrensfehlern aus dem Gefängnis zu holen. Über ihre Fälle schreibt sie Bestseller. Maggie sträubt sich erst einmal, den Fall zu übernehmen, recherchiert jedoch bereits, das gibt sie allerdings vor Hamish und seinem Fanclub nicht zu.

Auch der Leser wird neugierig. Ist Hamish für die Morde verantwortlich, wenn nicht, wer war es dann? 

Erzählt wird über verschiedene Perspektiven, über Rückblicke, E-Mails und Briefe. 

Was für ein Thriller! Hier stimmt einfach alles. Sharon Bolton fesselt mit dieser interessanten Story von Anfang an und hält die Spannung durchgehend hoch. Die Figuren Hamish und Maggie bleiben unnahbar und geheimnisvoll, man spürt allerdings schon fast die knisternde Spannung zwischen den beiden und erlebt intelligente Dialoge. Maggie hat eine gute Spürnase und stößt auf so manche Ungereimtheit in den Fällen.

Die Autorin lässt den Leser permanent rätseln, wer hier von wem manipuliert wird und schafft raffinierte Wendungen.

Auch dieser Thriller von Sharon Bolton hat mich mit seiner Atmosphäre, mit seinem interessanten Plot und  den vielen Infos darüber, warum sich Frauen in einem Mörder, der im Gefängnis sitzt, verlieben können und ihn sogar heiraten, völlig überzeugt. Unbedingt lesen!




Montag, 5. Dezember 2016

5. Bloggeburtstag, Wunschbuch im Wert von 15.- Euro zu gewinnen

 


Es ist Zeit zu feiern, die Bibliothek der vergessenen Bücher wird fünf Jahre alt.

Am Nikolaustag vor fünf Jahren habe ich angefangen mit meinem Blog. Wie die Zeit vergeht! Ich danke euch allen für eure Treue und für so manche Freundschaft, die durch das Bloggen entstanden ist. Vielen Dank an alle Autoren und Verlage, die mich mit Lesestoff versorgen.

Ich verlose einen Buchgutschein für ein Buch im Wert von bis zu 15.- Euro. Wenn ihr ein Buch von einem deutschen Schriftsteller aussucht, kann ich versuchen, euch ein signiertes Exemplar zu besorgen. Falls ihr keine besonderen Wünsche habt, kann ich euch auch ein Überraschungsbuch besorgen, ihr müsst dann nur angeben, welches Genre es sein soll.

Was ihr tun müsst? 
Ihr solltet LeserIn meines Blogs sein, schließlich möchte ich mich bei meinen Lesern bedanken.

Bitte beantwortet folgende Fragen per Mail an biggiralf at freenet.de (bitte gebt eure Mailadresse an):

Teilt mir euren Buchwunsch mit und warum ihr ausgerechnet das Buch wollt.

Zeit habt ihr bis zum 31.12.16, 23.59 Uhr. Am 1.1.17 wird dann ausgelost.  Der Gewinner wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhin treu bleibt und ganz viel Spaß hier bei mir habt. 

Per Random-Org wird der Gewinner am 1.1.17 gezogen. Der Gewinner wird per Mail von mir benachrichtigt und erhalten dann nach Bekanntgabe ihrer Adresse Buchpost von mir.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Rezension zu "Rebengold" von Ellin Carsta, Amazon Publishing, historischer Roman

Titel: Rebengold
Autorin: Ellin Carsta
Seitenzahl: 352 Seiten, TB (27.9.16)
Isbn Nr. 13-978-1503941656
Verlag: Amazon Publishing
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:

"Uerdingen 1351: Die Familie Velten will ihre von der Pest verwüstete Heimat hinter sich lassen. Sie geben den Hof auf und machen sich auf den weiten Weg zum Kloster Johannisberg. Vom Abt haben sie das Angebot bekommen, die klösterlichen Weinberge zu pachten. Auf der Reise treffen sie auf die Familie Stauber, die das gleiche Schicksal ereilt hat, und die ebenfalls zu Weinbauern werden wollen.
Während der Fahrt mit dem Schiff ereignet sich ein Streit zwischen den Familien, der mit einem tragischen Unfall endet. Sowohl das Familienoberhaupt der Veltens als auch sein Bruder sterben. Die Witwe Isabel ist verzweifelt und steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Mit den Kindern auf sich allein gestellt muss sie den lange brach liegenden Weinberg bestellen. Ihre Verpächter, die Klosterbrüder, sind ihr keinesfalls alle wohlgesinnt. Und auch die ihr verhasste Familie Stauber tut alles, um ihr Steine in den Weg zu legen."

Über die Autorin:

Ellin Carsta ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrer Familie in Norddeutschland lebt. Unter dem weiteren Pseudonym Caren Benedikt hat sie sich bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten, Anthologien und Romane veröffentlicht.

Kontakt: Literaturagentur Lianne Kolf, München. E-Mail: Mail@agentur-kolf.de

Eigene Meinung:

Dieser historische Roman um die Isabel Velten, die nach einem Unglück ihre Familie mit den vom Kloster gepachteten Weinstöcke durchzubringen versucht, ist von Anfang an spannend und fesselnd erzählt.

Isabel ist eine starke Frau, die alles für ihre Kinder tun würde. Doch als Frau hat sie in der Zeit, in der Männer das Sagen haben, sehr schlechte Karten und auch das Schicksal spielt ihr so manch einen Streich.

Stellenweise ist dieser historische Roman schon fast ein Krimi, es geschehen Verbrechen und man weiß eigentlich, wer der Täter ist, doch leider kann man ihm nichts nachweisen. Da hofft man natürlich, dass der Täter bestraft wird.

Es handelt sich bei "Rebengold" wohl um den ersten Band einer Reihe und ich bin gespannt, was Isabel und ihre Familie noch alles erleben werden.




Mittwoch, 30. November 2016

November-Überraschungs-Gewinnspiel

 

Den letzten Tag im November nutze ich, um das monatlich versprochene Überraschungsgewinnspiel zu starten





Was ist drin?
Ein Überraschungspaket mit mindestens einem Buch und vielen Kleinigkeiten passend zum Thema Lesen. Das kann ein Lesezeichen sein, verschiedene Tees, etwas zum Naschen, Leseproben, etc.

Was ihr tun müsst?
Ihr solltet Leser/in meines Blogs sein. Ihr dürft das Gewinnspiel natürlich auch gerne teilen.

    
Zeit habt ihr bis zum 6.12.16, 23.59 Uhr. Am folgenden Tag wird dann per Random.org ausgelost.  Die Gewinner werden auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben. Wenn ich eure Adresse habe, schicke ich euer Päckchen sofort los.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am 
    Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der
     Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Viel Glück bei meinem Gewinnspiel.

Liebe Grüße
Biggi

Random Org. hat entschieden. The winner is Caro. Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, 29. November 2016

Rezension zu "Trümmerkind" von Mechthild Borrmann, Dromer Knaur Verlag, Roman

Titel: Trümmerkind
Autorin: Mechthild Borrmann
Seitenzahl: 304 Seiten, Hardcover, (2.11.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-28137-6
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 19,99 Euro


Verlagsinfo:
"In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger" und "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" eindrucksvoll unter Beweis.
Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel - das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist …"

Über die Autorin:
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Eigene Meinung:

Wir fiebern mit, wie Agnes Dietz, deren Mann als vermisst gilt, ihre Familie im Hamburg 1947 durchbringt. Dabei unterstützt Hanno, ihr 14-jähriger Sohn seine Mutter, in dem er in den Trümmern nach verwertbarem Material sucht. Er findet einen kleinen Jungen, den er mit nach Hause nimmt und der zu einem Mitglied der Familie wird, was später zu Problemen und Gerüchten führt.

Ein zweiter Erzählstrang führt uns 1945 zur Familie Anquist, reiche Gutsbesitzer in der Uckermark. Hier naht die rote Armee und die Familie entschließt sich erst einmal zu bleiben und sie müssen die Konsequenzen für diese Entscheidung tragen. Insbesondere die Tochter Clara Anquist wird zur Hauptfigur, um die sich dieser Erzählstrang dreht.

Ein weiterer Handlungsstrang spielt in Köln 1992. Anna Meerbaum ist dort auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und sie fährt in die Uckermark, von wo ihre Mutter stammt. Dort trifft sie auf den Architekten  Joost Dietz, der den alten Gutshof der Anquists renoviert.

Gekonnt werden die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt und die Story überrascht mit einer spannenden, aber glaubwürdigen Wendung.

Mechthild Borrmann hat mich mit diesem Roman über ein Trümmerkind wieder von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte könnte so passiert sein. Ich denke, dass es viele Menschen mit einem ähnlichen Schicksal nach dem zweiten Weltkrieg gab. Die Charaktere sind sehr reel dargestellt und sehr sympathisch.

In diesem Roman wird deutlich, dass viele Frauen eine unglaubliche Last während und nach dem Krieg tragen mussten und über viele schlimme Erfahrungen geschwiegen haben.  

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung. Die Story ist spannender geschrieben, als so mancher Krimi!

Freitag, 25. November 2016

Rezension zu "Floras Traum von rotem Oleander" von Annette Henning, Familiensaga

Titel: Floras Traum von rotem Oleander
Autorin: Annette Henning
Seitenzahl: 344 Seiten (TB, 9.1.16)
Isbn Nr. 13-978-15233-13198
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis: 4,99 Euro (E-book)
          12,00 Euro (TB)

 Verlagsinfo:
"Eine weiße Villa, eine adlige Familie und der Traum vom großen Glück Im Frühjahr 1939 träumt die 19-jährige Flora Hoffmann von einem besseren Leben. Mit fünf Schwestern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, ist der Alltag der Familie in der ländlichen Idylle der Insel Rügen von Arbeit und Entbehrungen geprägt. Doch Flora sehnt sich nach Reichtum und Macht, eben jener Art von Wohlstand, die sie in ihrer Stellung als Hausmädchen täglich erlebt. Bald schon kennt die junge Frau nur noch ein Ziel. Den Weg dorthin verfolgt sie mit aller Kraft und trifft dabei Entscheidungen, die nicht nur ihr Leben für immer verändern. Fünfzig Jahre später kehrt Flora Gräfin von Langenberg zum ersten Mal in den kleinen Badeort an der Ostseeküste zurück, an dem alles begann. Seinem letzten Wunsch entsprechend trägt sie ihren verstorbenen Mann in heimatlicher Erde zu Grabe. Noch einmal streift die Gräfin durch die alte Villa, der einst ihre ganze Sehnsucht galt. Einsam und zugleich entschlossen beginnt die fast Siebzigjährige eine Reise in die Vergangenheit, die ihr weit weniger Hoffnung als Schmerzen bereitzuhalten scheint. Doch auch dieses Mal geht sie unbeirrt ihren Weg. Wird Flora letztlich finden was sie längst verloren glaubte?"

Über die Autorin:
Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.
Ihr Debütroman "Agnes Geheimnis" ist der Auftakt zu der Trilogie "Und immer war es Liebe".

Mehr über die Autorin und ihre Bücher auch auf: www.annettehennig.de
oder annette.hennig.96@facebook.com 

Eigene Meinung: 
Bei "Floras Traum von rotem Oleander" handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie.  Die Geschichte um Flora und ihre Familie ist von der ersten Seite an fesselnd, geheimnisvoll und sehr lebendig erzählt.

Dieser Roman wird über zwei Handlungsstränge erzählt, einmal um 1939 in Rügen, einmal 1990, als Floras Tochter Viola mit ihrem Mann Maurice Rügen besucht. Der Plot ist recht spannend und auch die Zeiten, in der dieser Roman spielt, bietet viele Möglichkeiten, Spannung in die Geschichte zu bringen

Flora ist mir nicht sehr sympathisch. Sie handelt sehr egoistisch und möchte unbedingt ein anderes Leben führen wie ihre Familie. Zu ihr nahestehenden Personen hat sie keine Beziehung, sie handelt nur nach ihrem eigenen Nutzen. Dafür sind die Figuren Martha und Heinrich sehr sympathisch und warmherzig..   

Eine gelungene Familiensaga um starke Frauen und um viele Geheimnisse. Einziger Kritikpunkt: Es bleiben ganz schön viele Fragen offen. Ich hoffe, dass diese in der Fortsetzung beantwortet werden.


Mittwoch, 23. November 2016

Gewinnspiel - Signiertes Exemplar von Mara Ferrs "Die Herzen des Monsieur Lefort" zu gewinnen






Bis zum 29.11.16 könnt ihr hier ein signiertes Exemplar von Mara Ferrs neuem Krimi "Die Herzen des Monsieur Lefort" gewinnen. Die Autorin hat mir ein Exemplar zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank, liebe Mara. 

Diesen Krimi kann ich euch nur empfehlen. Eine Rezension zu diesem neuen Buch von Mara Ferr findet ihr auf meinem Blog. Die könnte euch auch bei der Gewinnspielfrage helfen.



Was ihr tun müsst?
Bitte beantwortet folgende Frage:
In welcher Stadt spielt der neue Krimi von Mara Ferr? Mitmachen dürfen alte und neue Leser meines Blogs.. Ihr dürft das Gewinnspiel natürlich auch gerne teilen. Die Antwort sendet ihr mir bitte per Mail mit Angabe euer Mailadresse. Meine Mailadresse: biggiralf at freenet.de 
    
Zeit habt ihr bis zum 29.11.16, 23.59 Uhr. Am folgenden Tag wird dann per Random.org ausgelost.  Die Gewinner werden auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben. Wenn ich eure Adresse habe, schicke ich euer Päckchen sofort los.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am 
    Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der
     Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Viel Glück bei meinem Gewinnspiel.

Liebe Grüße
Biggi


Gewonnen hat: Andrea Grasberger. Bitte maile mir deine Adresse, dann schicke ich das Buch los. Herzlichen Glückwunsch!

Montag, 21. November 2016

Rezension zu "Die Herzen des Monsieur Lefort" von Mara Ferr, Verlag tredition, Kriminalroman

Titel: Die Herzen des MLefort
Autorin: Mara Ferr
Seitenzahl: 308 Seiten (Taschenbuch, 7.9.16)
Isbn Nr. 13-978-3734549588
Verlag: Tredition
Preis: 11,90 Euro

Verlagsinfo:
 "Elaine Sabatier, Serveuse im Straßencafé am Montmartre. Jerome Lefort, Commandant im Ruhestand, ihr Stammgast. Josephine, seine Frau. Mathis, Inspecteur, Freund und Liebhaber. Vier Menschen verbunden durch eine Obsession, die sie in den Wahnsinn treibt. Nur einer von ihnen ist der Gute. „An dieser Stelle finden Sie in Büchern gerne Phrasen wie ‚Es war etwas Böses in seinen Augen, das mich vor Furcht erstarren ließ‘ oder ‚Ich ekelte mich vor seinen kalten, schweißnassen Fingern und der laue Händedruck ließ mich schaudern‘, aber nichts von all dem traf in diesen ersten Augenblicken des Kennenlernens auf mich zu.“

Über die Autorin:
Mara Ferr wurde 1965 im grünen Herzen Österreichs, der Steiermark, geboren. Sie studierte in Graz Psychologie und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Pädagogin. Die Lust am Schreiben entdeckte sie bereits in jungen Jahren, während sie mit Schülern an der Herstellung eines Kinderlesebuches arbeitete. Später betätigte sie sich als freie Lektorin und beschäftigte sich mit journalistischer Pressearbeit. Initialzündung für ihr Vorhaben, ein Buch zu schreiben, waren persönliche Beobachtungen in den Szenerien der Pariser Straßencafés. Auf ihren häufigen Reisen in die »Stadt der Liebe« entdeckt sie abseits des Glamours der Flaniermeilen immer wieder neue Romanideen.
Mara Ferr lebt heute in der Hochsteiermark und nutzt ihre Freizeit leidenschaftlich dazu, sich auf Reisen zu begeben.
Bisher von der Autorin erschienen:
»Aux Champs-Élysées« (2013), emons
»Ponts de Paris« (2014), emons
»41 Rue Loubert« (2015), emons

Eigene Meinung:

Die Autorin erzählt diesen raffinierten Krimi in zwei Handlungssträngen. Während wir die Ereignisse, in die Commandant Jerome Lefort ganz langsam hineinschlittert aus der dritten Person mitverfolgen können, erzählt die Serveuse Elaine Sabatier aus der Ich-Perspektive.

Mara Ferrs "Die Herzen des Monsieur Lefort" ist ein ganz besonderer Krimi. Er besitzt diesen ganz besonderen französischen Flair, man meint, in Paris am Montmartre im Café zu sitzen und Protagonisten persönlich zu kennen. Die Figuren in dieser Geschichte sind sehr gut ausgearbeitet.

Die Story ist von Anfang an fesselnd und sehr spannend erzählt und sie überrascht mit einer Wendung, mit der auch der erfahrene Krimileser nicht rechnen wird.

5/5 Sterne für dieses Krimihighlight mit leicht schwarzem Humor. Ich lese Mara Ferrs Krimis immer sehr gerne und kann alle empfehlen. Man merkt, dass die Autorin eine sehr genaue Beobachterin ist und dass sie Psychologie studiert hat. Ich wünsche mir ganz viele Leser für diesen tollen Krimi!



Samstag, 19. November 2016

Rezension zu Zorn 6 - Wie du mir von Stephan Ludwig, Thriller, Fischer Verlag

Titel: Zorn - Wie du mir 
Autor: Stephan Ludwig
Seitenzahl: 416 Seiten, (Taschenbuch, 27.10.16)
Isbn Nr. 13-978-3-596-03608-0
Verlag: Fischer Verlag
Preis: 9,99 Euro
 Verlagsinfo:
 "Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder ermitteln in ihrem vertracktesten Fall, der Zorn alles abverlangt.

Der sechste Band der Kult-Thriller-Serie von Bestseller-Autor Stephan Ludwig

Hauptkommissar Claudius Zorn kann es nicht fassen, als er am Morgen seines fünfundvierzigsten Geburtstags neben Staatsanwältin Frieda Borck aufwacht. Wie, bitteschön, konnte das passieren? Auf dem Präsidium kommt es fortan zu peinlichen Zusammentreffen der beiden, und zwischendurch wartet Zorn wie ein liebeskranker Teenager darauf, dass die Staatsanwältin auf seine SMS antwortet. Doch eigentlich hat Zorn noch ein viel gravierenderes Problem: Schröder und er ermitteln in einem neuen Fall, die Leiche eines jungen Mannes wurde an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschenkel steckt ein Zimmermannsnagel, ein möglicher Hinweis auf Folter. Schröder bittet Zorn, die Anruferliste auf dem Handy des Toten durchzugehen. Zorn, nicht ganz bei der Sache, kümmert sich erst viel zu spät darum. Nur, um auf etwas zu stoßen, was er lieber nie gefunden hätte. Denn der Tote hat kurz vor seiner Ermordung eine Nummer gewählt, die Zorn kennt. Und plötzlich steckt Zorn mitten in etwas drin, das ihn vor ein schier unlösbares moralisches Dilemma stellt …

Der sechste Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder

Zorn und Schröder sind auch Fernseh-Stars. Alle Bände der Zorn-Reihe sind mit Stephan Luca und Axel Ranisch in den Hauptrollen fürs Fernsehen verfilmt."

Über den Autor:
Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze.
Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt und raucht in Halle.

Eigene Meinung:
Der 6. Band der Zorn-Reihe bietet neben einem total spannenden und fesselnden Plot richtig gute Dialoge. Schröder und Zorn liefern sich so manchen köstlichen Schlagabtausch. Diesmal wird der Fall für Zorn sehr persönlich, denn ein Familienmitglied gerät unter Verdacht. Deshalb ist Zorn dann auch bei den Ermittlungen ziemlich flott zugange und er gerät im Laufe der Ermittlungen in Gefahr.

Zorn kommt der Staatsanwältin Frieda näher und da sind natürlich Probleme vorprogrammiert, denn er hat ja auch noch beruflich mit ihr zu tun und wie soll er nur Gefühle äußern? Dafür ist Zorn ein richtig lieber Papa. Der Junior hat mit Oggi Schröder einen zweiten Papa, das ist ganz praktisch. 

5/5 Sterne für diese sehr unterhaltsame Jagd nach einem äußerst raffinierten Mörder. Die ganz gemeinen Cliffhanger nach jedem Kapitel lassen den Leser das Buch kaum aus der Hand legen. Aber bitte,tut mir den Gefallen und steigt bei dieser Reihe mit dem ersten Band ein, denn die Charaktere entwickeln sich weiter. Die Reihe lohnt sich total, es handelt sich tatsächlich um ein Kult-Ermittlerteam bei Zorn und Schröder. Ich kann es kaum erwarten, wie es mit den beiden weitergeht.



Mittwoch, 16. November 2016

Nele Neuhaus im Gespräch mit Wolfgang Niess vom SWR bei Osiander am 15.11.16





Gestern Abend war die Krimiautorin Nele Neuhaus in der Buchhandlung Osiander im Gespräch mit Wolfgang Niess vom SWR. Wenn schon  mal eine bekannte deutsche Krimiautorin nach Reutlingen kommt, muss ich da natürlich hingehen. So dachten viele und die Veranstaltung war restlos ausverkauft.

Nele Neuhaus stellte ihr neues Buch vor und las uns den Prolog, sowie einige spannende Szenen vor, so dass ich total Lust darauf bekommen habe, "Im Wald" demnächst zu lesen.

Die Autorin erzählte viele Anekdoten, wie sie z. b. 45.000 Bücher selber herausgebracht und über die Fleischfabrik ihres Mannes vermarktet hat. Viele Leser wunderten sich, dass ihr Buch nicht in Buchhandlungen zu bekommen war. Sie ermunterte ihre Leser in den Buchhandlungen nachzufragen und bekam dann auch prompt Anrufe von Buchhändlern.

Die Krimiautorin ist berühmt für ihre Recherchen und für reelle Schauplätze in ihren Büchern. Sie erzählte auch hierzu eine Anekdote. In ihrem ersten Roman spielte ein bestimmtes Haus eine Rolle. Der Besitzer des Hauses kam bei einer Lesung auf sie zu und unterstellte ihr, dass sie nicht sehr gut recherchiert hätte, sein Haus hätte keinen solchen Vorgarten. Sie wollte dem erbosten Mann ein Buch schenken, er wollte keines, weil er schon drei davon von Bekannten geschenkt bekommen hätte. Seitdem schaut sie sich ihre Schauplätze genau an und recherchiert sehr gut. So hat sie an einem nebeligen Abend die Rechtsmedizin in Frankfurt besucht und wollte dort nachfragen, wie eine Leiche bei 27 Grad nach einem Tag aussieht. Der Rechtsmediziner meinte, da sieht man nicht mehr sehr viel und er wollte nachschauen, ob er eine solche Leiche gerade da hätte. Nele wurde es angst und bange. Er hatte dann wohl zu ihrem Glück keine da. Mit diesem Rechtsmediziner hat sie heute noch Kontakt, allerdings hat er sich schon beschwert, dass sie ihn kaum mehr braucht. Sie hat von ihm so viele Fachbücher bekommen, dass sie Stoff für viele weitere Krimis hat (es gibt den Pschyrembel wohl auch für Rechtsmediziner).

Die Autorin hat bereits vor ihrer Schulzeit angefangen, Geschichten zu schreiben. Ihr erster Roman hat bis zur Fertigstellung 9 Jahre gedauert, sie hat das Schreiben als Hobby betrachtet. Ihr Ex-Mann hatte für ihr Hobby gar kein Verständnis. Nele berichtete, dass das Schreiben 60% Handwerk ist. Während einer Schreibphase kann sie schon 10 - 12 Stunden am Computer verbringen. Da braucht die Familie viel Verständnis. "Im Wald" hat ca. 9 Monate Schreibarbeit gebraucht. Ihre Testleser kamen nicht auf den Mörder, der nicht wie in anderen Krimis plötzlich aus dem Nichts auftaucht, sondern schon ziemlich früh in der Geschichte erscheint.

Ihre Bücher wurden bereits in 34 Sprachen übersetzt und ein Buch befand sich in Korea auf der Bestsellerliste. Sie meinte, dass es eben Eifersucht, Gier, Hass, Rachegelüste, etc. auf der ganzen Welt gibt, nicht nur im Taunus.
Ermittler in ihren Büchern, die ihr irgendwann auf den Keks gehen, schickt sie gerne für 7-8 Jahre ins Gefängnis. Die können dann geläutert wieder in einer Geschichte erscheinen oder auch auf Rache sinnen. Ihr neuer Ermittler, der Pia und Oliver zur Seite steht, nervt sie manchmal auch, weil er so ein Klugscheißer ist und alles genau wissen möchte.

Sie ist dank ihrer Tiere trotz des Erfolges auf dem Boden geblieben. Ställe ausmisten und mit dem Hund spazieren gehen, erdet eben.

Die Autorin hat viel von sich erzählt. Ihre Kinderlosigkeit stellt für sie kein Problem mehr dar. Angesichts der heutigen weltpolitischen Lage ist sie sogar froh, dass sie sich nicht um Kinder sorgen muss. Ihre Tiere leben nicht so lange, meinte sie. Ungerechtigkeiten kann sie gar nicht leiden.Sie machte darauf aufmerksam, dass ihr Ex-Mann für eine Adoption in unserem Land schon zu alt war, der Politiker Gerhard Schröder -  im selben Alter - jedoch problemlos ein Kind adoptieren konnte.

2007 hat sie privat wieder bei Null angefangen. Sie hat die Villa ihres Ex-Mannes mit einem Koffer, einem Computer und ihrem Hund verlassen und ist erst einmal eine kleine Wohnung, die mit den Gartenmöbeln ihrer Eltern ausgestattet war, gezogen. So ein neuer Anfang birgt viele Möglichkeiten. Auch ihr Aufenthalt in der Herzklinik 2011, wegen ihrer Erkrankung an der Herzklappe und ein Aortenaneurysma hat sie ihr Leben neu überdenken lassen.

Der Abend war leider viel zu schnell zu Ende. Es hat Spaß gemacht, dieser sympathischen Autorin zuzuhören.

Vor und nach dem Gespräch konnte man Bücher kaufen und von der sympathischen Autorin signieren lassen. Ich habe natürlich auch Buch gekauft und es signieren lassen.



 Der Fuchs aus "Im Wald" war auch dabei. 

Montag, 14. November 2016

Rezension zu "Der Scharfrichter" von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler, Thriller, Telescope Verlag

Titel: Der Scharfrichter
Autorinnen: Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 280 Seiten (TB, 28.10.16)
Isbn Nr. 13 978-3959150224
Verlag: Telescope Verlag 
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
""Sicher denken Sie, dass das alles nichts Persönliches ist. Aber da täuschen Sie sich, Daria.
Es ist persönlich."

Ein neuer Serienmörder hält Berlin in Atem. Der Scharfrichter ist eiskalt, grausam und hochintelligent. An jedem seiner Tatorte hinterlässt er für Daria Storm und ihr Team Rätsel. Jedes Mal haben sie die Chance ihn zu stoppen – jedes Mal kommen sie zu spät. Daria muss verstehen, dass ihnen jetzt nur noch einer helfen kann. Ihr Erzfeind, ihr Albtraum – der Schinder." 

Über die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben.

Eigene Meinung:

Daria Storm und ihr Team haben es im zweiten Teil der Daria Storm-Reihe mit einem kaltblütigen Mörder zu tun, der seine Opfer nach mittelalterlichen Foltermethoden umbringt. Der Mörder hinterlässt nach jedem Mord einen Hinweis auf seinen nächsten Mord am Tatort. Das Ermittlungsteam kann mit den Hinweisen nicht allzuviel anfangen, obwohl Daria zum x-ten Mal das Buch von Maxim Winterberg durchgearbeitet hat. Ihr Freund und Partner Martin ist eifersüchtig auf Maxim, er möchte nicht, dass Daria sich mit dem Experten für mittelalterliche Folter trifft.  "Der Schinder", wie Maxim genannt wird, sitzt in Isolationshaft. Er kann die Morde nicht ausgeführt haben, doch er kann dem Team helfen.

Auch mit ihrem 2. Fall hat es Daria Storm und ihr Team mit einem äußerst intelligenten Mörder zu tun, der bis auf die Hinweise, die an die Kripo gerichtet sind, keinerlei Spuren hinterlässt. Wir begleiten Daria und ihr Team bei der Ermittlungsarbeit, erfahren sehr viel Privates über Daria und ihre Beziehung zu ihrem Partner Martin  und müssen mitansehen, wie der Fall immer persönlicher und gefährlicher für Daria wird.

"Der Scharfrichter" ist gewohnt flüssig und fesselnd geschrieben. Die Kapitel sind kurz und die Spannung wird von Seite zu Seite erhöht. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und der Leser wird mit einer Wendung, mit der kaum zu rechnen war, überrascht.

Auch dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind äußerst kaltblütig und grausam. 

5/5 Sterne für den zweiten hochspannenden Fall von Daria Storm. Ich würde den Lesern empfehlen, den 1. Fall von Daria Storm "Der Schinder" zuerst zu lesen, der lohnt sich auch!

Donnerstag, 10. November 2016

Rezension zu "Das Paket" von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Das Paket
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 368 Seiten, (Hardcover, 26.10.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-19920-6
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 19,99 Euro

 Verlagsinfo:
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Über den Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt...

Eigene Meinung: 

Zur Story an sich mag ich nicht allzuviel sagen, die Verlagsinfo reicht hier aus. Ich möchte der Geschichte nicht die Spannung nehmen.  Emma ist eine Psychiaterin, die unverhofft in Ereignisse hineinstolpert, die eine ganz eigene Dynamik haben.

Dieser Psychothriller von Sebastian Fitzek ist gewohnt flüssig und spannend geschrieben, nach so gut wie jedem Kapitel gibt es einen Cliffhanger und eine Wendung. Man weiß nicht, was sich Emma Stein einbildet oder was tatsächlich passiert ist.

Fitzek setzt ständig falsche Spuren und legt ein enormes Tempo an den Tag, so dass dieser Pageturner ziemlich schnell gelesen ist.

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für diesen actionreichen Psychothriller mit ziemlich vielen schrägen Personen.






Sonntag, 6. November 2016

Rezension zu "Die Nachtigall" von Kristin Hannah, übersetzt von Karolina Fell, Aufbau Verlag, Roman

Titel: Die Nachtigall
Autorin: Kristin Hannah
Übersetzt von: Karolina Fell
Seitenzahl: 608 Seiten (gebunden mit Schutzumschlag, 19.9.16)
Isbn Nr:. 13-978-3-352-00885-6
Verlag: Aufbau Verlag
Preis: 19,99 Euro

 

Verlagsinfo:
Zwei Schwestern. Die eine kämpft für die Freiheit. Die andere für die Liebe.
Der Weltbestseller – die Nr. 1 aus den USA.
Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?
In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern.
In den USA begeisterte „Die Nachtigall“ Millionen von Lesern und steht seit über einem Jahr auf der Bestsellerliste.
„Ich liebe dieses Buch – große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle." Isabel Allende.

Über die Autorin:
Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine internationale Top-Bestseller-Autorin und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Pazifischen Nordwesten der USA und auf Hawaii.

Karolina Fell studierte Philologie und Geschichte und übertrug unter anderem Werke von Jojo Moyes ins Deutsche. Sie lebt als freie Übersetzerin in Berlin.

Eigene Meinung:
Isabelle und Vianne müssen sich früh alleine durchs Leben kämpfen. Der Vater kann mit seinen beiden Töchtern nach dem Tod seiner Frau nicht viel anfangen und gibt sie weg. Isabelle sucht sich noch sehr jung den Mann fürs Leben, während Vianne ihre Schulzeit in verschiedenen Internaten verbringt, wo sie regelmäßig rausfliegt. Als die Deutschen Frankreich besetzen, Isabelles Mann sich im Krieg befindet, und sie mit ihrer Tochter alleine bleibt, muss sie um ihr Überleben kämpfen. Isabelle schließt sich in dieser Zeit der Resistance an und rettet britische und amerikanische Piloten.

Was für ein Roman! Von der ersten Seite an war ich von diesen beiden starken Frauen, die beide ihren ganz eigenen Weg gehen und Mut beweisen müssen, beigeistert.

Kristin Hannah besitzt einen sehr fesselnden Erzählstil, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Viele ihrer Sätze hallen nach, sie sind bewegend und regen zum Nachdenken an. Auch die Handlungen der beiden Hauptfiguren Vianne und Isabelle stimmen nachdenklich. Wie hätte man selber in der Situation reagiert? Hätte man Mut bewiesen oder lieber weggesehen?

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für dieses Buchhighlight, das den Leser emotional mitnimmt.




Freitag, 4. November 2016

Rezension zu "Die Akte Zodiac Teil 1 - 4" von Linus Geschke, Edel Elements Verlag, Thriller

Titel: Die Akte Zodiac Teil 1-4
Autor: Linus Geschke
Seitenzahl Teil 1: 68 Seiten, Dateigröße 2532 KB (7.10.16)

ASIN Teil 1: B01KXP2NJW
Preis Teil 1: 1,99 Euro

Seitenzahl der Printausgabe Teil 2: 74 Seiten, Dateigröße: 1649 KB (7.10.16)
ASIN Teil 2: B01KXPUMC
Seitenzahl der Printausgabe Teil 3: 75 Seiten, Dateigröße: 2034 KB (7.10.16) 
ASIN: B01KXPUTB6
Seitenzahl der Printausgabe Teil 4: 81 Seiten, Dateigröße 2087 KB (7.10.16)
ASIN Teil 4: B01KXQ4GA0
Verlag: Edel Elements

 Preis Teil 2, 3 und 4 jeweils 2,99 Euro


Verlagsinfo:
"Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat.

Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

„Eine atemraubende Hetzjagd zwischen Fakten und Fiktion – der Thriller des Jahres!“"


Über den Autor:
Atmosphärisch dichte Krimis und Thriller, in denen Morde aus der Vergangenheit Auswirkungen auf die Gegenwart haben - das ist das Markenzeichen von Linus Geschke, der ansonsten als freier Journalist für Spiegel Online, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und das Tauchmagazin "Unterwasser" arbeitet.

Im Oktober 2014 erschien mit "Die Lichtung" der erste Krimi von Linus Geschke im Ullstein-Verlag. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Journalist Jan Römer, der gemeinsam mit seiner besten Freundin "Mütze" in einem ungeklärten Mordfall aus den 80ern ermittelt. Am 14.03.2016 wurde die Reihe dann mit dem zweiten Band "Und am Morgen waren sie tot" fortgesetzt, ein dritter Teil ist bereits in Arbeit.
Im Edel-Verlag erscheint am 07. Oktober 2016 zudem der Thriller "Die Akte Zodiac".

Linus Geschke lebt in Köln. Aktuelle Neuigkeiten und mehr zu den einzelnen Büchern erfahren Sie auf der Facebook-Seite des Autors.

Veröffentlichungen Krimis und Thriller:
"Die Lichtung" (Oktober 2014/Ullstein/1. Band der Jan Römer-Reihe)
"Und am Morgen waren sie tot" (März 2016/Ullstein/2. Band der Jan Römer-Reihe)
"Die Akte Zodiac" (Oktober 2016/Edel Elements)

Veröffentlichungen Sachbücher:
"Mitten im Blau" (Januar 2011/Jesbin)
"Unter Wasser: 24 Tauchplätze, die jeder Taucher gesehen haben muss" (Januar 2013/Jesbin) 

Eigene Meinung:
Warum der Verlag einen Krimi in 4 Teilen zu jeweils ca. 75 Seiten veröffentlicht, bleibt rätselhaft. Alle Teile sind am 7.10.16 erschienen. Sinn macht das jedenfalls nicht. Diese vier Teile zu rezensieren, fällt mir nicht leicht.

Thriller würde ich diesen Krimi nicht nennen, dazu wurde zu wenig an der Spannungsschraube gedreht, was ich sehr schade finde, vorallem, wenn man die Story als Thriller des Jahres bezeichnet. Die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund und der Leser erfährt sehr viel Privates über das Ermittlungsteam.

Fesseln konnte mich die Story nicht, dazu bleiben die Personen zu fremd, der Profiler Marco Brock ist total unsympathisch, zu den Ermittlern Eva oder Oliver konnte ich auch keine Beziehung aufbauen. Auch wenn wir sehr viel über das Liebesleben von Eva erfahren und der Fallanalytiker Brocks mit seiner toten Frau kommuniziert.

Teil 1 ist noch der spannendste Teil dieser vier Ebooks. Hier geschehen die ersten Morde, drei Jugendliche, die im Internat untergebracht sind, interessieren sich für Serienkiller, insbesondere für den Zodiac und entdecken Gemeinsamkeiten zu den aktuellen Fällen. In Rückblicken werden die Zodiac-Morde in den USA näher beleuchtet.

In Teil 2 wird eifrig ermittelt, die Story dümpelt so dahin, am Ende gibt es einen Cliffhanger.

In Teil 3 geschehen weitere Morde und etwas Spannung kommt in den Handlungsstrang, der sich um die drei Jugendlichen dreht.

In Teil 4 geschieht ein weiterer Mord, die Ermittlungen schreiten voran, dem Leser wird ein Mörder präsentiert. Auch der alte Zodiac-Fall wird aufgelöst. Leider konnten wir hier überhaupt nicht mitraten und werden von der Auflösung entsprechend überrascht, später wird uns dann ganz genau erklärt, warum der Täter die Tat begangen hat.

3/5 Sterne für diesen interessanten Ansatz, dem der Fesselfaktor, die Atmosphäre, lebendige Protagonisten und Spannung fehlt. Schade, da mir die beiden Krimis von Linus Geschke total gut gefallen haben, entsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung.



Dienstag, 1. November 2016

Rezension zu "Die Toten, die dich suchen" von Gisa Klönne, Pendo Verlag, Kriminalroman

Titel: Die Toten, die dich suchen
Autorin: Gisa Klönne
Seitenzahl: 432 Seiten, Hardcover, (4.10.16)
Isbn Nr. 13-978-3866124004
Verlag: Pendo Verlag
Preis: 20,00 Euro 

Verlagsinfo: " Keine Toten mehr. Mit dieser Hoffnung übernimmt die einstige Mordermittlerin Judith Krieger die Leitung der Kölner Vermisstenfahndung. Doch gleich der erste Tag führt sie in einen fensterlosen Keller. Hier ist ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten worden und qualvoll verdurstet. Geht es um Gold, Drogen oder etwas ganz anderes? Die junge Kommissarin Dinah Makowski bricht am Tatort zusammen und weigert sich, mit Judith zu kooperieren. Auch auf ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht zählen. Judith selbst kennt Kolumbien von einer Auszeit, die sie dort verbracht hat. Aber um aus ihren Erfahrungen schöpfen zu können, muss sie sich einer Wahrheit stellen, die sie lange nicht sehen wollte. Die Ermittlungen führen zu einer zweiten Vermissten und an die Grenzen der Legalität. Schritt für Schritt enthüllen Judith und ihr neues Team eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht."

Über die Autorin: 
Gisa Klönne, geboren 1964, ist die Autorin von mittlerweile sechs erfolgreichen Kriminalromanen um die Kommissarin Judith Krieger. Daneben legte die unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Autorin mit »Das Lied der Stare nach dem Frost« und »Die Wahrscheinlichkeit des Glücks« aber auch zwei Familienromane vor. Gisa Klönnes Romane sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Köln.

Eigene Meinung:
Judith Krieger hat sich versetzen lassen in die Vermisstenabteilung  des KK in Köln. Sie hat die ganzen Toten satt. Die Kommissarin ist zurück aus Kolumbien, wo sie ein Sabbatjahr verbracht hat. Bei Antritt ihres Dienstes tritt sie leider schon wieder auf einen Toten, einen Kolumbianer.

Es gibt sie, die Bücher von Autoren, die ich sofort haben muss, wenn sie erscheinen. Gisa Klönnes Bücher gehören dazu. Ich habe mich total gefreut zu sehen, dass sie nach 5 Jahren wieder einen Krimi mit Judith Krieger veröffentlicht hat. 


Gisa Klönnes Schreibstil ist flüssig, unglaublich fesselnd und atmosphärisch. Die Story ist schlüssig,komplex, sehr gut recherchiert, sehr spannend und aus der Sicht der einzelnen Protagonisten über verschiedene Handlungsstränge erzählt. Ich mag es, wenn ich wie hier, Infos über Kolumbien, die Farc und den Bürgerkrieg dort so nebenbei erzählt bekomme.

Gisa Klönne erzählt Geschichten, die so passiert hätten sein können. Die Protagonisten sind sehr lebendig und alle haben ihr Päckchen zu tragen. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit Judith Krieger mit ihren wilden Locken.

Ich würde euch raten, beim ersten Fall von Judith Krieger zu beginnen. Ich verspreche euch, dass auch ihr Fans von Judith Krieger werdet. Die Kommissarin entwickelt sich weiter. (Den ersten Fall habe ich vor Jahren im Urlaub verschlungen. Ich bin in die nächste Buchhandlung und habe mir ihren zweiten Fall geholt. Noch Fragen?).

5/5 Sterne für dieses außergewöhnlich spannende Krimivergnügen.




Freitag, 28. Oktober 2016

Mein Besuch auf der der Frankfurter Buchmesse am Freitag, 21.10.16


An diesem Freitag habe ich die Frankfurter Buchmesse zum dritten Mal besucht. Ich habe mir, wie in den Vorjahren, den Freitag für meinen Besuch herausgesucht.

Mit meinen Lesefreundinnen aus Facebook und aus der Gruppe Crime and Thrill Wohnzimmer habe ich mich verabredet und riesig darauf gefreut, viele alte und neue Gesichter zu treffen.
Einen genauen Plan habe ich mir nicht gemacht, nur das Bloggertreffen von Randomhouse war ein Muss.
Hier seht ihr einige Impressionen von der Messe:

Auf dem 1. Bild ist Wulf Dorn beim Signieren

Auf dem 2. Bild ist Andreas Gruber zu sehen im Gespräch mit einer Bloggerin.
Sebastian Fitzek hat draußen von seinem neuen Buch erzählt.




Krimiautor Klaus-Peter Wolf ist uns auch über den Weg gelaufen.



 Sebastian Fitzek im Gespräch.



 Adriana Popescu, Anne Freytag und weitere Liebesromanautorinnen bei einer Lesung bei Droemer Knaur.


Wenke von "Mordsbücher" im Gespräch mit Herrn Tsokos

Die Büchereule vom Ullstein Verlag

Was kann man auf einer Buchmesse machen?
Es werden sehr viele Lesungen, Diskussionsrunden und Interviews angeboten, man kann sich in aller Ruhe eine riesen Auswahl von Büchern anschauen, sich mit Freunden treffen und Autoren kennenlernen, Bücher signieren lassen. Ich habe weder Bücher zur Messe geschickt, noch welche von der Messe mitgenommen.

Verhungern wird auf der Buchmesse auch niemand. Es gibt tolle Stände, da findet jeder was. Z. B. eine Suppenküche, es gibt einen Yogi-Tee-Stand im Lesestand oder ein Crepes-Stand.

Kochbücher werden auf der Messe vorgestellt, es wird vorgekocht und man kann neue Gerichte probieren.
Am Stand der Fa. Davert haben wir eine Tasse und ein Quinoa-Gericht bekommen.


Mit dieser witzigen Truppe war ich teilweise unterwegs:

Montag, 24. Oktober 2016

Oktober-Überraschungsgewinnspiel

Auch im Oktober könnt ihr natürlich wieder ein Überraschungspaket gewinnen.

Oktober ist die Zeit der Buchmesse in Frankfurt, natürlich war ich einen Tag auf der Messe und werde euch noch darüber berichten. 






Was ist drin?
Ein Überraschungspaket mit mindestens einem Buch und vielen Kleinigkeiten passend zum Thema Lesen. Das kann ein Lesezeichen sein, verschiedene Tees, etwas zum Naschen, Leseproben, etc.

Was ihr tun müsst?
 Ihr solltet Leser/in meines Blogs sein. Ihr dürft das Gewinnspiel natürlich auch gerne teilen.
    
Zeit habt ihr bis zum 31.10.16, 23.59 Uhr. Am folgenden Tag wird dann per Random.org ausgelost.  Die Gewinner werden auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben. Wenn ich eure Adresse habe, schicke ich euer Päckchen sofort los.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am 
    Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der
     Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Viel Glück bei meinem Gewinnspiel.

Liebe Grüße
Biggi

Die Gewinnerin ist gezogen: Sie heißt Katja Kav003 und wird per Mail benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch! Im November gibt es eine neue Gewinnchance. 

Rezension zu "Das Scherbenhaus" von Susanne Kliem, Carl's books, Psychothriller

Titel: Das Scherbenhaus Autorin: Susanne Kliem Seitenzahl: 336 Seiten (Broschiert, 20.3.17)  Isbn Nr. 13-978-3570585665 Verlag: Carl...