Montag, 18. Januar 2016

Rezension zu "Die 5. Welle" von Rick Yancey, Goldmann Verlag, Endzeitthriller

Titel: Die fünfte Welle, Band 1
Autor: Rick Yancey
Übersetzt von: Thomas Bauer
Seitenzahl: 480 Seiten, TB, Klappenbroschur (11.1.16)
Isbn Nr.  13-978-3-442-31334-1
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro


 Verlagsinfo: "Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ..."

Über den Autor:
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. www.rickyancey.com

Eigene Meinung:
"Die fünfte Welle" ist der erste Band einer Endzeit-Trilogie. Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, weil die Verfilmung gerade in den Kinos läuft und mich der Trailer total fasziniert hat.

Ich wurde nicht enttäuscht. Sofort ist man mitten im Geschehen.  Rick Yancey ist ein begnadeter Erzähler, der den Leser von der ersten Seite ans Buch fesselt. Es ist fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Personen. Z. B. aus der Ich-Perspektive von Cassy, die während den verschiedenen Wellen ihre Familie verloren hat und um ihr Überleben kämpft. Ihr Ziel ist es, ihren kleinen Bruder wiederzufinden, der überlebt hat. Sie begibt sich daher auf eine gefährliche Reise. In Rückblicken denkt Cassy über ihr früheres Leben nach, dadurch erfahren wir auch, was genau während den verschiedenen Wellen passiert ist. Ein weiterer Handlungsstrang berichtet über Zombie, der eine unglaublich harte militärische Ausbildung erfährt.

Die Personen "Cassy", "Evan", "Zombie" oder "Ringer" sind starke, interessante und sehr lebendige Charaktere. Man fiebert bei ihren Erlebnissen mit und hofft auf einen guten Ausgang der Geschichte.

Die Story ist ungemein spannend erzählt, es gibt überraschende Wendungen, Geheimnisse, viele Wahrheiten, Erkenntnisse und viel Action und Tempo.

Dieser Pageturner bekommt meine absolute Leseempfehlung für Dystopie- und Endzeitthrillerfans. Ich bin schon total gespannt auf die Fortsetzung.

Die Verfilmung lässt zwar einiges weg und am Schluss gibt es sehr viele Zufälle, ich kann euch den Film trotzdem empfehlen.


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