Donnerstag, 25. Februar 2016

Rezension zu "Totengebet" von Elisabeth Herrmann, Goldmann Verlag, Kriminalroman

Titel: Totengebet
Autorin: Elisabeth Herrmann
Seitenzahl: 448 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 15.2.16)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48249-8
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro
   

Verlagsinfo:
"Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau im Visier eines gnadenlosen Killers.

Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ..."

Über die Autorin:
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Eigene Meinung: 
Auch in dem 5. Band um Joachim Vernau besticht Elisabeth Herrmann durch ihren spannenden, fesselnden Erzählstil, so dass das Buch kaum aus der Hand zu legen ist.

Anwalt Vernau, die Hauptfigur dieser Reihe, muss in diesem Band ziemlich viel einstecken, gerät unter Mordverdacht und in Lebensgefahr. Seine frühere Kanzleikollegin Marie-Luise hilft ihm bei seinen Ermittlungen vor Ort in Berlin, während er den größten Teil der Geschichte in Jerusalem, Tel Aviv und im Kibbuz recherchiert.

Die Story ist gut recherchiert, sehr aktuell und spielt in Berlin und in Israel. So nebenbei erfährt der Leser viel über das Leben in Israel, die verschiedenen Städte und die Probleme der Einwohner. Die Figuren sind allesamt sehr lebendig und sehr interessant. So dass es sehr spannend ist, mehr von ihnen zu erfahren.

Es gibt viele Verdächtige, so dass man ständig am Rätseln ist, wer denn nun für die Morde verantwortlich ist und unbedingt wissen möchte, was genau im Kibbuz in Israel vor über dreißig Jahren geschah. Die Autorin lässt sich mit der Aufklärung Zeit und spannt den Leser ganz schön auf die Folter.

Dieser Krimi lässt sich auch gut lesen, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Sie lohnen sich aber alle. 

5/5 Sterne und absolute Leseempfehlung für Krimifans.



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