Sonntag, 6. März 2016

Rezension zu "Das Seehaus" von Kate Morton, übersetzt von Charlotte Breuer, Diana Verlag, Roman

Titel: Das Seehaus
Autorin: Kate Morton
übersetzt von: Charlotte Breuer
Seitenzahl: 608 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag (29.2.16)
Isbn Nr. 978-3-453-29137-9
Verlag: Diana Verlag
Preis: 22,99 Euro

Verlagsinfo:
"Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …"

Über die Autorin:
Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

Eigene Meinung: 
Diesen Roman von Kate Morton  kann man auch als Krimi bezeichnen. Er ist unglaublich spannend und fesselnd geschrieben und beinhaltet sehr viel Ermittlungsarbeit. Ich konnte diesen Pageturner kaum aus der Hand legen.
 Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven von vielen, verschiedenen Protagonisten.  Genaugenommen sind es die verschiedenen Lebensgeschichten der Figuren, die zu verschiedenen Zeiten spielen und die Kate Morton raffiniert zu einer ganz großen, generationsübergreifenden Geschichte voller Geheimnisse zusammengefasst hat.

Da ist einmal die Polizistin Sadie, die vom Dienst beurlaubt wurde, weil sie nicht daran glaubt, dass eine verschwundene Mutter ihr Kind alleine gelassen hat. Sadie besucht ihren Großvater in Cornwall und entdeckt auf einem Spaziergang mit seinen Hunden ein altes Anwesen. Neugierig, warum das schöne Anwesen aussieht, als hätten die Bewohner flüchten müssen und alles stehen und liegen gelassen haben, stößt Sadie auf einen alten, nicht abgeschlossenen Fall und nimmt Kontakt auf zur Alice Edevane, die Schwester des verschwundenen Jungen, die mittlerweile eine über 80jährige, erfolgreiche Krimiautorin ist.

Neugierig wie sie ist, beschließt sie das Geheimnis um den kleinen Jungen, der an einem Seenachtsfest auf mysteriöse Weise verschwunden ist, zu lüften. Dabei hilft ihr ein pensionierter Polizist, der damals in der Sache ermittelt hat.

Wir tauchen hier tief ein in die tragische Familiengeschichte der Edevanes, erleben eine Tragödie, die von Schuld und um Geheimnisse geht, erfahren viel Privates von Sadie und dürfen Sadies Theorien und unsere eigenen ständig über den Haufen werfen.

5/5 Meine absolute Leseempfehlung für diese beeindruckende Familiensaga mit einem Ende, das mich überrascht hat.  Kate Morton versteht es, ihre Leser zu fesseln, spannende, komplexe Geschichten und starke Charaktere zu kreieren.



1 Kommentar:

  1. Ein Buch, das ich sicherlich noch lesen werde!
    Liebe Grüße
    Martina

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