Samstag, 12. März 2016

Rezension zu "Killgame" von Andreas Winkelmann, Wunderlich Verlag, Thriller

Titel: Killgame
Autor: Andreas Winkelmann
Seitenzahl: 432 Seiten (Hardcover, 11.3.16)
Isbn Nr. 13-978-3-8052-5080-1
Verlag: Wunderlich Verlag
Preis: 14,99 Euro

 Verlagsinfo:
"Lauf um dein Leben

Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen.
Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald.
Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei...

Dries Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden, die von zu Hause ausgerissen ist. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt...

Der neue Thriller von Andreas Winkelmann: Eine grausame Menschenjagd in den Wäldern Kanadas"


Über den Autor:
Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen. Bei Wunderlich erschienen bisher seine sehr erfolgreichen Thriller «Wassermanns Zorn» und «Deathbook».

Eigene Meinung: 
Andreas Winkelmann erzählt diesen Thriller aus vielen, verschiedenen Perspektiven. U. a. leidet ein gefangenes Mädchen in einem Loch unter der Erde. Nia hat ihr Heim verlassen, weil sie sich mit dem Alkoholkranken Vater nicht mehr versteht. Dries Torwellen möchte seine verschollene Nichte finden und eine Gruppe kranker Typen, die Onlinespiele kreieren, wollen realen Nervenkitzel erleben.


Die Geschichte braucht etwas, bis sie in die Gänge kommt. Von Anfang an gibt es viele Leichen, viel Action in den Wäldern Kanadas und viel Übernatürliches, da Dries Torwellen Kontakt zu seiner toten Zwillingsschwester Jessica hat. Es werden viele Andeutung auf die Vergangenheit von Dries und Jessicas Tod gemacht.

Nicht ganz überzeugt haben mich hier die Figuren. Ganz authentisch fand ich Nia nicht, sie wirkte ein bisschen zu naiv und so richtig mitgelitten habe ich auch nicht mit ihr. Dries Torwellen ist eine Art Superheld, der alle Menschen rund um den Globus finden kann, auch wenn sie nicht gefunden werden wollen.

Für einen richtig guten Thriller haben mir hier die Wendungen gefehlt. Die ganze Geschichte war mir etwas zu vorhersehbar. Das Lektorat hat nicht gut gearbeitet, es hat eine sehr wichtige Stelle übersehen. Gut beschrieben war die Jagd in Kanada. Zum Ende hin sind einige Fragen offen geblieben.

3/5 Sterne für diesen actionreichen Thriller, der in den Wäldern von Kanada spielt. Ich habe im letzten Jahr einen Thriller gelesen, der sich um dasselbe Thema drehte. Der hat mir besser gefallen.

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