Dienstag, 10. Mai 2016

Rezension zu "Das Eisrosenkind Christine Bernard, von Michael E. Vieten, Abacus-Verlag, Kriminalroman

Titel: Das Eisrosenkind - Christine Bernard
Autor: Michael E. Vieten
Seitenzahl: 304 Seiten (Broschiert, 7.3.16)
Isbn Nr. 13-978-3862824137
Verlag: Abacus Verlag
Preis: 12,90 Euro

 Verlagsinfo: 
"Ein kalter Morgen im März. Eine gefrorene Kinderleiche am Moselufer. Eisige Farinade verziert das kleine Gesicht. Ist das die achtjährige Rosalia, nach der die Trierer Kriminalpolizei verzweifelt sucht? Ist sie im Nachtfrost erfroren oder verbirgt sich ein noch viel schrecklicheres Geheimnis hinter der Schönheit des Grauens? Nach seinem ersten Psychokrimi „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ veröffentlicht Michael E. Vieten nun einen weiteren mörderischen Fall, bei dem Kommissarin Bernard mit den dunkelsten und abgründigsten Seiten der Menschen konfrontiert wird. Ihre Ermittlungsarbeiten führen sie durch das winterliche Trier. Ein Thriller, der Gänsehaut verschafft – und das nicht nur aufgrund eisiger Temperaturen!"

Über den Autor:
Michael E. Vieten. Jahrgang 1962. Aufgewachsen in Düsseldorf und Ratingen. Den Großteil seines Lebens hat er im Norden Deutschlands verbracht. Heute lebt und arbeitet er im Hunsrück. Gelernter Hotelkaufmann. Später Wechsel in die IT-Branche. 2002 gründete er sein eigenes Unternehmen und verkauft es 2011, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die ihm wirklich wichtig sind.

Michael E. Vieten schreibt seit seiner Jugend. Überwiegend Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen, am liebsten Balladen über die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen. Seine Bücher sind eine Mischung aus Lebenserfahrungen, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie. Er freut sich immer sehr darüber, wenn er seinen Lesern etwas mitgeben konnte, für ihre eigene Reise durch die Zeit.

Die Ruhe zum Schreiben findet er in einer kleinen Gemeinde am Fuße des Erbeskopfs. Von seinem Schreibtisch aus hat er einen freien Blick über die Höhen des Hochwalds und den Nationalpark, durch den er in Schreibpausen gerne wandert.

Den Kontakt zu seinen Lesern hält er persönlich und über soziale Medien und Lesungen. In seinem Blog stehen umfangreiche Textproben und Audiolesungen bereit. Interessierten Lesern bietet er in der Rubrik "Autor intern - Neuigkeiten aus der Schreibstube" einen Einblick in seine Arbeit als Autor.

Michael E. Vieten will sich auf einen bestimmten Schreibstil oder ein Genre nicht festlegen. Er experimentiert gerne und beschränkt seine Protagonisten wie in einem Kammerspiel oft auf engste Räume. Seine Helden sind fehlbar. Sie glauben, sie zweifeln, sie hoffen, sie fürchten und sie irren. Oft kämpfen sie mit sich selbst. Er lässt keine Wunder geschehen. "So sei das Leben nun mal", sagt er. "Eine gefährliche Sache. Hat noch keiner überlebt".

Michael E. Vieten liebt klassische Musik, den Wald, das Meer, philosophische Fragen und kluge Antworten.

Eigene Meinung: 
Dieser zweite Krimi um die Kriminalkommissarin Christine Bernard ist flüssig, teilweise sehr detailliert und mit der nötigen Spannung erzählt. Die Kommissarin ist eine sympathische Figur, von der wir auch etwas aus ihrem Privatleben mitbekommen. Im Vordergrund dieses Krimis steht die Ermittlungsarbeit des Teams. Allerdings haben die Ermittler wenig Anhaltspunkte, wer der Täter sein könnte. So konzentieren sie sich erst einmal auf das private Umfeld des entführten Kindes. Kommissar Zufall spielt hier wie so oft, eine entscheidende Rolle, damit die Ermittlungen voranschreiten können. 

Mir haben hier etwas die Überraschungen und Wendungen gefehlt. Mir war klar, dass es der von der Ermittlerin vermutete Täter nicht sein konnte. Gegen Ende gerät Christine in Gefahr und einige spannende Verfolgungsjagden gibt es auch noch.

3/5 Sterne für diesen unaufgeregt erzählten, soliden Krimi.


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