Dienstag, 17. Mai 2016

Rezension zu "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, Roman

Titel: Fremdes Leben
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl: 496 Seiten (gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 8.3.16)
Isbn Nr. 13-978-3-453-35893-5
Verlag: Diana Verlag
Preis: 19,99 Euro

Verlagsinfo: ""Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …"

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte", "An einem Tag im November" und "Fremdes Leben".

Eigene Meinung:

Die 48-jährige Cilly oder Claudia, wer die Frau ist, die in der Klinik aufwacht, weiß man anfangs noch nicht. Die Frau weiß es ja selber nicht, wer sie ist. Sie kann sich nicht daran erinnern, was passiert ist. Von der Pflegerin und der Ärztin erfährt sie, dass sie Claudia heißt. Mit diesem Namen kann sie nichts anfangen. Sie ist fest der Überzeugung, dass sie Cilly heißt und dass sie ermordet werden sollte.

Durch ihren Sohn Maik, durch Recherchen der Ärztin und Pflegerin erfahren wir Stück für Stück, wie das alte Leben von Claudia ausgesehen hat. Claudia wurde bei einem Unfall vor zwei Jahren schwer verletzt und lag in einem Pflegeheim. Ganz langsam kehrt Claudia in das Leben zurück. Sie hat mit schweren Verletzungen und Behinderungen zu kämpfen. Ihr Ehemann hilft ihr gezwungenermaßen dabei. Er hat bereits eine neue Familie gegründet. Claudia versucht die Erinnerungslücken auszugleichen und setzt Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammen. Manchmal ergeben sich durch ihre Nachforschungen neue Rätsel und die Story wird immer spannender und holt an Tempo auf.

Die Geschichte um Claudia oder Cilly liest sich so spannend wieein Krimi. Petra Hammesfahr erzählt sehr detailliert, ihr Schreibstil ist unglaublich fesselnd. Am liebsten hätte ich das Buch an einem Stück durchgelesen.

Etwas komisch fand ich, dass Claudia nicht sofort versucht hat, ihre Freundinnen, an die sie sich erinnert hat, zu kontaktieren. Der Unfall und Claudias altes Leben bleiben sehr mysteriös. Erst fast am Ende der Geschichte werden die ganzen Ereignisse aufgelöst.

5/5 Sterne für dieses durchdachte, fesselnde Psychospiel mit glaubwürdigen Figuren, das mir total gut gefallen hat.


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