Donnerstag, 5. Mai 2016

Rezension zu "Zersetzt" von Michael Tsokos und Andreas Gößling , Droemer Knaur Verlag, True Crime Thriller

Titel: Zersetzt
Autoren: Michael Tsokos und Andreas Gößling
Seitenzahl: 432 Seiten (Klappenbroschur, 1.4.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-51877-9
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 14,99 Euro


Verlagsinfo:
"True-Crime-Thriller
BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei Mordopfer identifizieren, die in Kalkfässern gelagert wurden und fast vollständig zersetzt sind. Plötzlich steht Abel im Fadenkreuz eines politischen Komplotts. Während einer mörderischen Verfolgungsjagd durch das transnistrische Grenzland muss er seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen. Und gleichzeitig kämpft in Deutschland das jüngste Opfer des Psychopathen in einem Keller um sein Leben ..."

Über die Autoren:
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.

Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet.

Eigene Meinung: 
Auch in "Zersetzt" ist der Erzählstil der beiden Autoren sachlich nüchtern. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und der Leser bekommt interessante Infos über rechtsmedizinische Untersuchungsmethoden und über Ermittlungsarbeit.

Manche Kapitel sind aus der Sicht der einzelnen Opfer erzählt, zwei Männern, die in Transnistrien grausam gefoltert werden und aus der Sicht einer Frau, die in der Gewalt eines irren Psychopathen ist und von diesem vergewaltigt und misshandelt wird.

Mir persönlich ist  der Erzählstil der beiden Autoren zu sachlich nüchtern, es wurden zu viele Fälle in dieses Buch gepackt. Mir fehlt die Atmosphäre.

Die Fälle mit denen der Rechtsmediziner Fred Abel zu tun hat, sind äußerst grausam und brutal. Die Figur Fred Abel blieb mir fremd. Er ist so eine Art Superheld, der bei der Bundeswehr sehr gut ausgebildet wurde, Verbindungen in alle Welt hat,  sofort den richtigen Riecher hat in aussichtslosen Fällen und diese natürlich auch löst.

3/5 Sterne bekommt diese True-Crime-Thriller von mir. Dieser Thriller ist etwas für Leser, die gerne einen Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin haben möchten.

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