Sonntag, 12. Juni 2016

Rezension zu "Die 100 Heimkehr" von Kass Morgan, übersetzt von Michael Pfingstl, Heyne fliegt, Dystopie

Titel: Die 100 Heimkehr
Autorin: Kass Morgan
Übersetzt von: Michael Pfingstl
Seitenzahl: 320 Seiten, Paperback, Klappenbroschur, (9.5.16)
Isbn Nr. 13-978-3-453-27071-8
Verlag: Heyne fliegt
Preis: 12,99 Euro
 
Verlagsinfo:
 "Der Kampf um die Freiheit
100 Jugendliche wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln. Womit sie nicht gerechnet hatten: Auf dem blauen Planeten gibt es immer noch Menschen - Menschen, die die Neuankömmlinge um jeden Preis vertreiben wollen. Nun spitzt sich die Situation noch einmal dramatisch zu: Auf der Raumstation geht die Luft aus, und eine kampfbereite Truppe rund um den zwielichtigen Vizekanzler Rhodes landet auf der Erde. Die 100 geraten endgültig zwischen alle Fronten, von überall droht Gefahr. Und nur gemeinsam werden die Jugendlichen die Freiheit, die sie auf der Erde gefunden haben, verteidigen können."

Über die Autorin:
Kass Morgan studierte an der Brown University bis zum Bachelor und absolvierte anschließend ein Masterprogramm in Oxford. Derzeit lebt sie als Lektorin und freie Autorin in Brooklyn. Noch vor Erscheinen ihres ersten Buches, Die 100, konnte sie bereits die Rechte der Serienverfilmung verkaufen.

Eigene Meinung:

Wells, Clarke und Co haben sich auf der Erde so langsam eingelebt. Die Ankunft von Vizekanzler Rhodes und den Überlebenden stellt ihr Leben ganz schön auf den Kopf. Rhodes scheint es auf Bellamy abgesehen zu haben. Doch Bellamy kann sich auf seine Freunde verlassen. Auch Wells, der die 100 anführt, ist Rhodes ein Dorn im Auge. Die kämpferischen Gruppe der "Ur-Erdbewohner", die es auf die 100 abgesehen hat, stellt eine weitere Gefahr für die 100 dar. Glass hingegen kann endlich wieder mit ihrem Luke zusammensein. Sie wundert sich über die neuen Paarkonstellationen, die sich auf der Erde gebildet haben. 

Die Story knüpft nahtlos an den 2. Band an und sofort war ich wieder mitten im Geschehen. Erzählt wird wie aus den beiden Vorgängern schon gewohnt, aus den Perspektiven von Wells, Clarke, Bellamy und Glass in kurzen Kapiteln.

Die Jugendlichen haben sich durch ihre Abenteuer weiterentwickelt und müssen sich jetzt gegen Rhodes und Co. bewähren. Rhodes ist ein unsympathischer, brutaler Charakter, der die Macht an sich reißen will und dafür auch über Leichen geht. Das bringt natürlich Spannung in die Geschichte.

Jeder der Freunde hat seinen eigenen kleinen Kampf zu führen und mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Auch der dritte Band ist fesselnd erzählt und kann die Spannung durchgehend halten

Zum Ende hin wird die Story noch einmal so richtig spannend und temporeich. Über das Ende habe ich mich etwas gewundert, denn so hätte ich den Schluss nicht erwartet.

Ein gelungener Abschluss einer spannenden Trilogie mit viel Action und viel Gefühl.

Die Fernsehserie weicht allerdings sehr von dieser Buchreihe ab. Beides hat mir jedoch sehr gut gefallen.






 
 

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