Montag, 18. Juli 2016

Rezension zu "Das Gesetz des Sterbens" von Ian Rankin, übersetzt von Conny Lösch, Manhattan Verlag, Kriminalroman


Titel Das Gesetz des Sterbens
Autor: Ian Rankin
Übersetzt von: Conny Löch 
Seitenzahl: 480 Seiten(gebunden mit Schutzumschlag, 16.5.16)
Isbn Nr. 13-978-3-442-54772-2
Verlag: Manhattan Verlag
Preis: 19,99 Euro


Verlagsinfo: "

In seinem 20. Fall ermittelt John Rebus gemeinsam mit Siobhan Clarke und Malcolm Fox.

Detective Inspector Siobhan Clarke untersucht den Tod eines Edinburgher Anwalts, der von einem Einbrecher in seiner Wohnung getötet wurde. Doch der Fall wird rätselhaft, als man eine anonyme Botschaft an den Anwalt findet: "Ich bringe dich um für das, was du getan hast." Dieselbe Botschaft hat auch Edinburghs Unterweltgröße Big Ger Cafferty erhalten, kurz bevor auf ihn geschossen wird. Cafferty bleibt unverletzt, schweigt aber über mögliche Feinde. Schließlich bittet Clarke den kürzlich in den Ruhestand versetzten John Rebus um Hilfe. Er ist der Einzige, mit dem Cafferty zu sprechen bereit ist. Steckt hinter den Taten ein Verbrecherclan aus Glasgow? Dem geht DI Malcolm Fox nach, während Rebus eine andere Spur verfolgt. Die führt ihn in Edinburghs Vergangenheit, zu einem Haus, in dem Schreckliches geschehen ist ..."

Über den Autor:
Ian Rankin, geboren 1960, ist Großbritanniens führender Krimiautor. Seine Rebus-Romane sind seit Jahren fester Bestandteil der internationalen Bestsellerlisten. Für seine Verdienste um die Literatur wurde Rankin mit dem Order of the British Empire geehrt, außerdem erhielt er den British Book Award, den Diamond Dagger und zahlreiche andere renommierte Preise. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Edinburgh.

Eigene Meinung: 
John Rebus ist im Ruhestand, was seine Kollegen nicht daran hindert u bitten, wenn sie ihn brauchen. Er ist ja immer gut zu finden, in der Oxford Bar. Und John Rebus hilft, wo er kann.  Big Ger Cafferty, auf den geschossen wurde, will nur mit seinem alten Bekannten Rebus sprechen und sonst mit keinem. In dem Mordfall an Staatsanwalt Lord Minton ermittelt Siobhan Clarke. Sie leitet die Ermittlungen. Bei der Leiche wurde ein Zettel gefunden mit der Aufschrift "Ich bringe dich um für das, was du getan hast". Cafferty hat den gleichen Zettel erhalten. Zufall?

Malcom Fox hat die beiden Glasgower Joe und Dennis Stark unter Beobachtung, die plötzlich in Edinburgh aufgetaucht sind. Ihnen ist eine Ladung Drogen abhanden gekommen. Suchen sie nur nach den Drogen oder wollen sie ihr Gebiet ausdehnen und es droht ein Bandenkrieg?

Die vielen verschiedenen Handlungsstränge ergeben einen komplexen, vielschichtigen Krimi, der in die Vergangenheit eintauchen lässt.

Ich mag die Komplexität von Ian Rankins Krimi, seine Sozialkritik, seine Ermittler, Siobhan Clarke, Malcom Fox und natürlich John Rebus, der diesmal viel Herz gegenüber einem Vierbeiner zeigt. Die Dialoge zwischen Zeugen, Ermittlern, Verdächtigen sind herrlich zu lesen und haben einen leicht ironischen Unterton.

Diesen Rebus-Krimi kann ich nur allen Ian Rankin Fans wieder wärmstens empfehlen.




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