Dienstag, 26. Juli 2016

Rezension zu "Tod und Spiele" von Petra Mattfeldt, Gmeiner Verlag, Kriminalroman

Titel: Tod und Spiele - ein neuer Fall für Falko Cornelsen
Autorin: Petra Mattfeldt
Seitenzahl: 313 Seiten, Klappenbroschur, Juli 16
Isbn Nr. 978-3-8392-1947-8
Verlag: Gmeiner Verlag
Preis: 11,99 Euro


Verlagsinfo:
"Der Profiler ermittelt  »Every breath you take.« Mitten in der Nacht weckt sie die leise Melodie. Erst einige Momente später begreift sie, dass die Musik aus ihrem Wohnzimmer kommt. Panik ergreift sie und sofort ist ihr klar: Er ist wieder da! Sie eilt hinüber zum Kinderzimmer. Ihr einjähriger Sohn liegt friedlich schlafend in seinem Bett. Doch ihre Erleichterung währt nur kurz, denn auf dem Bäuchlein des Kindes liegt ein Zettel: »Wann immer ich es will"

Über die Autorin:
Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere historische Romane veröffentlicht. Mit »Sekundentod«, dem ersten Fall des Profilers Falko Cornelsen, ist ihr der erfolgreiche Sprung ins Krimigenre gelungen.

Eigene Meinung:
Petra Mattfeldt nutzt zwei Erzählstränge um diesem Krimi Spannung zu verleihen. Im ersten Handlungsstrang besucht der sympathische Profiler Falko Cornelsen seinen Freund Oliver in Flensburg. Falko hat Eheprobleme und braucht eine Auszeit. Doch Oliver wird zu einer Leiche gerufen und Falko begleitet ihn und beginnt natürlich zu ermitteln. Der ermordete Rechtsanwalt hatte mit dem  S/M-Milieu zu tun und deshalb gerät eine Domina als erste unter Verdacht.

Falkos Methoden sind sehr ungewöhnlich, er baut den Tatort normalerweise zu Hause in seinem Keller nach. Er versucht, das Mordmotiv des Täters durch Nachstellen der Tat zu ergründen. Oliver freut sich über die Hilfe bei den Ermittlungsarbeiten und Falko ist in seinem Element. Er kann dem Team auch weiterhelfen. Weitere Morde geschehen und die Ermittler suchen verzweifelt einen Zusammenhang zwischen den Morden.

Über einen weiteren Handlungsstrang nehmen wir Anteil am Schicksal von Mirko und einigen weiteren Kindern, die in einem Zimmer gefangen gehalten werden, manchmal von ihren Betreuern für ein Fest "hübsch" gemacht werden, dann einen Saft trinken müssen und auf ein Fest gebracht werden. Man ahnt, was dort mit den Kindern passiert. Die Autorin geht hier nicht ins Detail und das ist ganz gut so. Jeder Leser weiß genau, was dort mit den Kindern passieren wird. Man hofft und fiebert mit Marek und den restlichen Kindern, dass sie befreit werden und die Täter geschnappt werden.

5/5 Sterne für diesen fesselnder Krimi, mit viel Ermittlungsarbeit und einem total sympathischen Profiler, von dem wir auch einiges aus seinem Privatleben erfahren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so mitreißend geschrieben war dieser Krimi. Mit Motiv und Täter lag ich allerdings total falsch.

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