Donnerstag, 4. August 2016

Rezension zu "Commissario Pavarotti trifft keinen Ton" von Elisabeth Florin, Emons Verlag, Kriminalroman


Titel: Commissario Pavarotti trifft keinen Ton
Autorin: Elisabeth Florin
Seitenzahl: 304 Seiten (Broschiert, 12.3.13)
Isbn Nr. 133-978-3954511228
Verlag: Emons Verlag
Preis: 10,99 Euro

 Verlagsinfo:
"Einer der reichsten Unternehmer Merans wirde tot im Hinterhof einer Weinstube aufgefunden. Der italienischstämmige Commissario Pavarotti und die deutsche Amateurdetektivin Lissie stehen vor einem Rätsel. Die Einheimischen haben die Reihen geschlossen und mauern eisern. Als auch der Vater des Toten stirbt, sieht es so aus, als hätte eine alte Schuld die Familie eingeholt. Lissie ist gezwungen, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen – bis schließlich die Berge über Meran das Geheimnis der Stadt und ihrer Bewohner preisgeben."

Über die Autorin:
Elisabeth Florin wuchs in Süddeutschland auf und verbrachte als Jugendliche viel Zeit in Meran. Ihre journalistische Laufbahn begann sie im nahen Bozen bei der Radiotelevisione Italiana (RAI); Meran ist für sie mittlerweile zu einer zweiten Heimat geworden. Elisabeth Florin arbeitet seit zwanzig Jahren als Autorin, Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin für Banken und Fondsgesellschaften in Frankfurt. Sie lebt mit ihrer Familie im Taunus und ist heute Mitglied der Geschäftsleitung eines Finanzinstituts.

Eigene Meinung:  
Commissario Pavarotti, der nicht singen kann und kein Einfühlungsvermögen hat, soll einen Mord in Meran aufklären. Die Meraner Bevölkerung ist gegenüber dem italienischen Commissario nicht sehr aufgeschlossen. Der Vorgesetzte möchte Ergebnisse sehen, die Pavarotti nicht liefern kann. Da kommt ihm die deutsche Urlauberin Lissie zu Hilfe. Zuerst ist Pavarotti überhaupt nicht begeistert, dass Lissie mitmischt und ihn bei seinen Ermittlungen stört. Durch ihre ungezwungene Art erfährt sie jedoch sehr viel von den Einwohnern Merans. Sie plaudert mit den Einwohnern und erfährt, dass der Ermordete, der aus einer schwer reichen Familie stammt, ein Weiberheld war, nicht sehr beliebt bei den Meranern, weil er mit Italienenischer Konkurrenz Geschäfte gemacht hat. Das gibt natürlich sehr viele Verdächtige und der Leser kann kräftig mitraten.

Ein Krimi, der von Lokalkolorit, spritzigen Dialogen lebt. Man erfährt so nebenbei viel über die Vergangenheit von Südtirol.

5/5 Sterne für diesen Meran-Krimi mit unkonventionellen Ermittlern.




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