Mittwoch, 12. Oktober 2016

Rezension zu "DNA" von Yrsa Sigurdardóttir übersetzt von Anika Wolff, Btb Verlag, Thriller

 Titel: DNA
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir
Übersetzt von: Anika Wolff
Seitenzahl: 480 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag (26.9.16)
Isbn Nr.  13-978-3-442-75656-8
Verlag: Btb Verlag
Preis: 19,99 Euro
 Verlagsinfo: "Die neue große isländische Krimiserie
Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen."

Über die Autorin:
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Eigene Meinung:  
Die Autorin erzählt diesen Krimi über mehrere Handlungsstränge. Als Thriller möchte ich diese Geschichte nicht bezeichnen, dazu ist sie zu ruhig und teilweise etwas zu langatmig erzählt.

Wir erleben, wie die jeweiligen Opfer ermordet werden, verfolgen die Ermittlungsarbeiten von Kommissar Huldar und der jungen Psychologin Freyja und beobachten, wie der Student und Amateurfunker Karl die Botschaften, die er erhält, entschlüsseln möchte.

Die Morde sind sehr bizarr. die Opfer werden mit Elektrogeräten ermordet und die Botschaften, die der Funker zu enträtseln versucht, sind sehr geheimnisvoll.
Die Ermittlungen gestalten sich als sehr schwierig, der Täter hat so gut wie keine Spuren hinterlassen. Huldar erhofft sich durch die Vernehmung des kleinen Mädchens Margret, das Zeugin des Mordes an ihrer Mutter wurde, einen Durchbruch bei den Ermittlungsarbeiten. Doch das kleine Mädchen schweigt erst einmal und die Psychologin Freya ist gefragt, mehr aus dem Mädchen herauszubringen.

Nach einem spannenden Prolog und den ersten Morden lässt die Spannung deutlich nach und die Story dümpelt erst einmal so dahin.

Wir erfahren sehr viel Privates über Kommissar Huldar und über die Psychologin Freya. Die beiden sind sich vor ihrer Zusammenarbeit bereits begegnet und haben eine Nacht zusammen verbracht. Allerdings hat sich Huldar als eine andere Person ausgegeben und ist nach der gemeinsamen Nacht verschwunden. Das steht der Zusammenarbeit der beiden natürlich etwas im Wege, bietet aber für weitere Geschichten genügend Material.

3/5 Sterne für diesen Auftakt einer neuen Reihe. Die Kombination von Psychologin und Kommissar als Team ist sehr interessant, allerdings bin ich von Yrsa Sigurdardóttir mehr Spannung gewohnt und deshalb etwas enttäuscht.

 


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