Montag, 14. November 2016

Rezension zu "Der Scharfrichter" von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler, Thriller, Telescope Verlag

Titel: Der Scharfrichter
Autorinnen: Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 280 Seiten (TB, 28.10.16)
Isbn Nr. 13 978-3959150224
Verlag: Telescope Verlag 
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
""Sicher denken Sie, dass das alles nichts Persönliches ist. Aber da täuschen Sie sich, Daria.
Es ist persönlich."

Ein neuer Serienmörder hält Berlin in Atem. Der Scharfrichter ist eiskalt, grausam und hochintelligent. An jedem seiner Tatorte hinterlässt er für Daria Storm und ihr Team Rätsel. Jedes Mal haben sie die Chance ihn zu stoppen – jedes Mal kommen sie zu spät. Daria muss verstehen, dass ihnen jetzt nur noch einer helfen kann. Ihr Erzfeind, ihr Albtraum – der Schinder." 

Über die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben.

Eigene Meinung:

Daria Storm und ihr Team haben es im zweiten Teil der Daria Storm-Reihe mit einem kaltblütigen Mörder zu tun, der seine Opfer nach mittelalterlichen Foltermethoden umbringt. Der Mörder hinterlässt nach jedem Mord einen Hinweis auf seinen nächsten Mord am Tatort. Das Ermittlungsteam kann mit den Hinweisen nicht allzuviel anfangen, obwohl Daria zum x-ten Mal das Buch von Maxim Winterberg durchgearbeitet hat. Ihr Freund und Partner Martin ist eifersüchtig auf Maxim, er möchte nicht, dass Daria sich mit dem Experten für mittelalterliche Folter trifft.  "Der Schinder", wie Maxim genannt wird, sitzt in Isolationshaft. Er kann die Morde nicht ausgeführt haben, doch er kann dem Team helfen.

Auch mit ihrem 2. Fall hat es Daria Storm und ihr Team mit einem äußerst intelligenten Mörder zu tun, der bis auf die Hinweise, die an die Kripo gerichtet sind, keinerlei Spuren hinterlässt. Wir begleiten Daria und ihr Team bei der Ermittlungsarbeit, erfahren sehr viel Privates über Daria und ihre Beziehung zu ihrem Partner Martin  und müssen mitansehen, wie der Fall immer persönlicher und gefährlicher für Daria wird.

"Der Scharfrichter" ist gewohnt flüssig und fesselnd geschrieben. Die Kapitel sind kurz und die Spannung wird von Seite zu Seite erhöht. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und der Leser wird mit einer Wendung, mit der kaum zu rechnen war, überrascht.

Auch dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind äußerst kaltblütig und grausam. 

5/5 Sterne für den zweiten hochspannenden Fall von Daria Storm. Ich würde den Lesern empfehlen, den 1. Fall von Daria Storm "Der Schinder" zuerst zu lesen, der lohnt sich auch!

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