Dienstag, 27. Dezember 2016

Rezension zu " Es beginnt am 7. Tag" von Alex Lake, übersetzt von: Stefanie Kruschandl, HarperCollins Verlag, Thriller

Titel: Es beginnt am 7. Tag
Autor: Alex Lake
Übersetzt von: Stefanie Kruschandl
Seitenzahl: 480 Seiten, broschiert (5.12.16)
Isbn Nr. 13-978-3959670555
Verlag.HarperCollins  
Preis: 15,00 Euro 


Verlagsinfo: "Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag."

Über den Autor:
Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation.  
Eigene Meinung:
Der Klappentext klang spannend und ich hatte einen fesselnden, spannenden Thriller erwartet. Bei diesem Thriller handelt es sich aber um eine Beziehungsdrama.

Die Story ist flüssig geschrieben und liest sich gut, jedoch fehlen in großen Teilen des Buches spannende Momente. Wir bekommen über 2/3 des Buches erzählt, wie Julia und Brian sich  kennengelernt haben, dass Julia ihren Mann satt hat und Brian die Schuld am verschwinden ihrer gemeinsamen Tochter seiner Frau in die Schuhe schiebt. Die Schwiegermutter von Julia, die zu ihrer Schwiegertochter ein etwas gestörtes Verhältnis hat, mischt sich in die Beziehung kräftig ein. Für die Presse ist Annas Verschwinden ein gefundenes Fressen und Julia eine Rabenmutter.

In kurzen Kapiteln kommt der Entführer zu Wort, doch auch das rettet diesen Thriller nicht.

Große Überraschungen und Wendungen fehlen hier leider total, die ganze Story ist sehr vorhersehbar, Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf.  Auch die Protagonisten bleiben etwas farblos.

Wer Beziehungskisten mag, sollte das Buch lesen, für Thrillerfans würde ich hier sagen, Finger weg, Enttäuschung ist vorprogrammiert. 



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