Sonntag, 31. Januar 2016

Rezension zu "Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain, übersetzt von Claudia Kalscheuer, Hoffmann und Campe Verlag, Belletristik


Titel: Der Hut des Präsidenten
Autor:Antoine Laurain
Übersetzt von: Claudia Kalscheuer
Seitenzahl: 240 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag (18.1.16)
Isbn Nr. 13-978-3-455-65022-8
Verlag: Hoffmann und Campe
Preis: 20,00 Euro

Verlagsinfo: "Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache?
Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf - und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen - und was man dafür drauf haben muss."

Über den Autor:
Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Er ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Mit Liebe mit zwei Unbekannten (Atlantik Verlag, 2015) gelang ihm der internationale Durchbruch. Der Hut des Präsidenten wird derzeit fürs Kino verfilmt.

Eigene Meinung:  

Mit "Der Hut des Präsidenten" hat Antoine Laurain  in kurzen Kapiteln ganz raffiniert viele verschiedene Geschichten in eine Geschichte gezaubert.

War es bei "Liebe mit zwei Unbekannten" eine Handtasche, so ist ein gewöhnlicher Hut in "Der Hut des Präsidenten" der Dreh- und Angelpunkt in diesem Buch.

Francois Mitterand, der Präsident vergisst 1986 in einer Brasserie seinen Hut. Daniel, der am Nebentisch sitzt, nimmt den Hut mit. Mit dem Hut des Präsidenten schafft es Daniel, sich gegen seine Kollegen zu behaupten und wird befördert. Sein Leben hat sich positiv verändert und das alles hat dieser Hut bewirkt. Aber auch Daniel vergisst den Hut und so wandert er zu Fanny, deren Leben sich durch diesen Hut ebenfalls verändert. Doch auch bei Fanny mag dieses Stück magische Kopfbedeckung nicht bleiben. Der berühmte Parfumeur Pierre Aslan, der sich in einer Krise befindet wird, der neue Besitzer. Mehr mag ich zur Story nicht zu sagen, da ich euch die Spannung nicht nehmen möchte.

Der Autor hat wunderbare, sehr lebendige und liebenswerte Protagonisten erschaffen, denen man wünscht, dass sich ihr Leben - mit oder ohne Hut - zum Positiven wenden wird.

Antoine Laurian besitzt einen ganz eigenen Erzählstil, der den Leser verzaubert.  Er hat so etwas typisch Französisches, diese Leichtigkeit, der feine Humor und das sinnlich Verträumte.

5/5 Sterne für diese wunderschönen Geschichten rund um eine Kopfbedeckung. Leider sind die 200 Seiten viel zu schnell gelesen. 

 

Donnerstag, 28. Januar 2016

Rezension zu Böse Lügen von Sharon Bolton, übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger, Manhattan Verlag, Psychothriller

Titel: Böse Lügen
Autorin: Sharon Bolton
übersetzt von: Marie-Luise Bezzenberger
Seitenzahl: 464 Seiten , Paperback,Klappenbroschur, 19.10.2015
Isbn Nr. 13-978-3-442-54765-4
Verlag: Manhattan Verlag
Preis: 14,99 Euro
  
Verlagsinfo: "In einer kleinen Gemeinschaft wie der auf den Falklands gehen keine Kinder verloren. Und wenn doch, so kann es sich nur um einen tragischen Unfall handeln, schließlich sind die rauen Küsten der Inselgruppe nicht ungefährlich. Doch als zum dritten Mal ein kleiner Junge verschwindet, glaubt kaum noch jemand an einen Zufall. Die Bewohner müssen befürchten, dass einer von ihnen ein Mörder ist. Auch Catrin Quinn, die nach dem Tod ihrer beiden Söhne ein zurückgezogenes Leben führt, wird in die Suche hineingezogen. Mit jeder Stunde steigen Misstrauen und Hysterie, bis eine regelrechte Hexenjagd beginnt. In ihrem Zentrum stehen Catrin selbst; Rachel, ihre beste Freundin aus Kindertagen; und Catrins ehemaliger Liebhaber Callum. Alle drei hüten Geheimnisse, die sie bis in ihre Träume verfolgen. Und sie vertrauen niemandem – nicht einmal sich selbst. Schließlich wären sie zu allem fähig …"

Über die Autorin:
 Sharon Bolton wurde im englischen Lancashire geboren, hat eine Schauspielausbildung absolviert und Theaterwissenschaft studiert. „Todesopfer“, ihr erster Roman, wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Ihrem ersten Triumph folgten mittlerweile sieben weitere Thriller – darunter vier mit der grandiosen Ermittlerin Lacey Flint –, in denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Sie wurde bereits für zahlreiche Krimipreise nominiert und für "Schlangenhaus" mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet sowie mit dem Dagger in the Library für ihr Gesamtwerk. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford.

Mehr zur Autorin und ihren Büchern finden Sie unter www.sjbolton.com

Eigene Meinung:  

Dieser Psychothriller ist über verschiedene Perspektiven erzählt. Den Anfang macht Cathrin, die aus der Ich-Perspektive erzählt. Cathrin wirkt etwas verloren, sie trauert um ihre beiden Söhne, lebt alleine, fühlt sich einsam und ist verbittert. Sie plant den Mord an ihrer ehemals besten Freundin. Nach und nach erfährt der Leser, was genau mit ihren Söhnen passiert ist und warum sie die Schuld an deren Tod ihrer besten Freundin gibt.

Im 2. Teil des Buches erzählt Callum seine Sicht der Dinge. Er ist ein Ex-Soldat, der sich um Cathrin kümmert und seine Erlebnisse während des Falkland-Krieges noch nicht so richtig verarbeitet hat.

Im 3. Teil werden die Ereignisse aus der Sicht von Rachel, der ehemals besten Freundin von Cathrin wiedergegeben.

Die Geschichte beginnt langsam, sie braucht etwas Zeit. Doch von Anfang an ist eine unterschwellige Spannung zu spüren. Man weiß nicht, was man der erzählenden Person glauben soll. Wir erfahren sehr viel über die Bewohner der Falklandinseln, über die Landschaft, Tierwelt dieser Inseln, das Zusammenleben der Menschen dort und über den Falklandkrieg.

Die Story ist sehr fesselnd und sehr atmosphärisch erzählt, so dass ich das Buch an einem regnerischen Sonntag verschlungen habe. Das Buch behandelt Themen wie Rache, Vorurteile und Gnade, die mit Kaltblütigkeit verwechselt wird. Die Erzählung ist voller Lügen und Geheimnisse. 

Das Buch bekommt meine absolute Leseempfehlung. Sharon Bolton hat mich mit diesem raffinierten Psychothriller mit überraschendem Ende wieder völlig überzeugt.




 

Dienstag, 26. Januar 2016

Rezension zu "Schattenschläfer" von Paul Finch, übersetzt von Bärbel und Velten Arnold, Piper Verlag, Thriller

Titel: Schattenschläfer
Autor: Paul Finch
übersetzt von: Bärbel Arnold und Velten Arnold 
Seitenzahl: 480 Seiten, TB kartoniert, (5.1.16)
Isbn Nr: 13-978-3-492-30687-4
Verlag: Piper Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo: 
"Zehn Jahre hielten ihn alle für tot – dann kehrt der Killer zurück

Ein eisiger Winter bricht über den Norden Englands herein, als in der Nähe des Lake District zwei junge Mädchen verschwinden. Alles spricht dafür, dass »Der Fremde« zurückgekehrt ist, ein Killer, an den sich Detective Mark Heckenburg und seine Kollegen nur zu gut erinnern. Zehn Jahre ist es her, dass er das letzte Mal zugeschlagen hat. Aus dem Dunkel, brutal, tödlich. Nun sucht er sich erneut seine Opfer, eines nach dem anderen. Heck macht sich auf die Jagd nach dem Unbekannten, doch schon bald steht er selbst mit dem Rücken zur Wand."

Über den Autor:
Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Drehbücher, Kurzgeschichten und Horrorromane veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem British Fantasy Award und dem International Horror Guild Award. Er veröffentlichte bereits mehrere sehr erfolgreiche Thriller um den Ermittler Mark »Heck« Heckenburg. Paul Finch lebt mit seiner Familie in Lancashire, England.

Eigene Meinung:

Heck ließ sich versetzen in den beschaulichen Lake District. Hier ist bisher nicht sehr viel passiert. Er hat eine Beziehung aufgebaut und langweilt sich schon fast. Da verschwinden zwei Mädchen es scheint so,  als wäre "Der Fremde" nach 10 Jahren zurückgekehrt.

Der Leser kann hier wunderschöne Naturbeschreibungen, dichter Nebel, einen spannenden Plot und sehr viel Atmosphäre erwarten.

Erzählt wird über verschiedene Perspektiven, so dass wir Hecks Ermittlungsarbeit, die Erlebnisse von verschiedenen Opfern und des Täters verfolgen können.

Verfolgungsjagden zu Land und zu Wasser, mal zu Fuß mal mit Quads, wechseln sich ab, so dass dieser Thriller sehr actionreich ist. Wir bekommen die wunderschöne Landschaft des Lake Districts beschrieben und ich zumindest habe Lust darauf bekommen, da mal hinzufahren.

Der Autor legt falsche Spuren und überrascht mit einer Auflösung, auf die ich nicht gekommen wäre.

Man merkt diesem Thriller an, dass Paul Finch gerne Horrorromane schreibt.  Stellenweise ist die ganze Story auch ziemlich unheimlich, bei manchen Szenen bin ich etwas zusammengezuckt und ich bin nicht unbedingt ein Weichei.
Paul Finch versteht sein Handwerk, was er mit dem 4. Band über den etwas zynischen Mark Heckenburg bewiesen hat.

Am 1.8.16 erscheint mit "Totenspieler" der nächste Band. Ich freue mich schon jetzt darauf. Wer gerne in den Schreibstil von Paul Finch reinschnuppern will, sollte sich den kostenlosen Kurzthriller "Die Spinne" auf der Webseite des Piper Verlages herunterladen.


Montag, 25. Januar 2016

Vortrag "Kriminalfälle am Rande des Möglichen" des Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke in der Stadthalle am 22.1.16

Der "Herr der Maden", wie der Krimibiologe Dr. Mark Benecke auch genannt wird, war mit seiner Show "Kriminalfälle am Rande des Möglichen" am Freitag, 22.1.16 im kleinen Saal in der Reutlinger Stadthalle. Die Veranstaltung war restlos ausverkauft. Am Büchertisch vor dem kleinen Saal konnte man sich  mit Büchern eindecken und die Bücher vor der Veranstaltung und während der Pause von Mark Benecke signieren lassen.

Ganz in schwarz war der sehr nette Typ gekleidet und von oben bis unten ist der Mann tätowiert (im Laufe des abends erzählte er, dass tätowierte Personen mehr Sex hätten ...). Zwei Madagaskar-Schaben, schwarz und riesig, touren mit ihm. Die beiden Schaben konnte man auch besichtigen. besichtigt.

Vor der Show liefen Musikvideos von Bands wie z. B. Knorkator. 

Ein Buch wollte natürlich unbedingt mit und wurde dann auch von ihm signiert.

Mark Benecke berichtete über interessante Fälle und zeigte Bilder dazu. Da während der Show das Fotografieren absolut verboten ist, gibt es keine Bilder.

Er ist der Wahrheit auf der Spur, die nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat. Über nachgestellte Versuche möchte er feststellen, was genau passiert ist, ob es bei dem Fall z. B. um Mord oder Selbstmord handelte. Dafür reist er rund um die Welt, weil es nicht sehr viele Krimibiologen gibt und die, die er ausbildet, alle irgendwann wieder abspringen.

Er zeigt uns anhand von Bildern vom Reutlinger Bahnhof und der Umgebung, wie wichtig Nebensächliches ist und legt uns nahe, dass wir uns von kulturellen, religiösen Annahmen nicht beeinflussen lassen sollten. Viele der vorgestellten Fälle waren sexueller Natur.

Mark Benecke meinte, dass viele Menschen ihre sexuellen Vorlieben ihrem Partner nicht anvertrauen würden, deshalb wären Bordelle ziemlich gut besucht oder der Partner geht für autosexuelle Handlungen in den Keller, was oft Unfälle mit Todesfolge hervorruft. Er rät, seinem Partner seine sexuellen Vorlieben doch einzugestehen.

Wir können beruhigt sein, meint er zum Abschluss, der Tod wäre nicht das Ende und wir wären danach nicht allein. Bakterien, Würmer und Maden würden uns Gesellschaft leisten.

Der Abend war sehr unterhaltsam, Mark Benecke versteht es, auf humorvolle Weise verstörende Themen an das Publikum zu bringen. Die gezeigten Bilder sind sicher nichts für Weicheier.

Falls er einmal in eure Gegend kommt, kann ich euch nur raten, eine Veranstaltung von ihm zu besuchen.

Natürlich werde ich das gekaufte Buch auf meinem Blog vorstellen.

Was das mittlere Symbol unten bedeutet, weiß ich nicht.


 Tatortkärtchen und Eintrittskarte




Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension zu "Love and Lies - Alles ist erlaubt von Molly McCarthy, übersetzt von Sabine Schilasky, Heyne Verlag, Liebesroman

Titel: Love and Lies  -
Autorin: Molly McCarthy
Übersetzt von: Sabine Schilasky
Seitenzahl: 416 Seiten (TB, 11.1.16)
Isbn Nr. 13-978-3453419216
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 8,99 Euro
 

Verlagsinfo:
"Nachdem sie in der Vergangenheit hintergangen und verletzt wurde, will Rachel lieber als verrückte Katzenlady ein einsames Dasein fristen, als jemals wieder einem Typen zu vertrauen. Schon gar nicht einem umwerfend gut aussehenden Bad Boy mit Tattoos und Harley - wie Undercover-Cop Logan »Kash« Ryan. Doch wenn er sie mit seinen stahlgrauen Augen ansieht, muss Rachel ihre gesamte Willenskraft aufwenden, um seinen sexy Körper nicht mit ihren Blicken zu verschlingen ..."


Über die Autorin:
Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf und lebt heute mit ihrem Mann, ihren Töchtern und einigen Vierbeinern im Bundesstaat Texas. Wenn sie nicht gerade in die Welt ihrer Figuren eintaucht, geht sie einem ihrer anderen Hobbys nach und wandert, fährt Snowboard oder reist um die Welt. Molly hat eine Schwäche für derbe Komödien und frittierte Essiggurken und liebt es, sich bei Gewitter unter die Bettdecke zu kuscheln.

Eigene Meinung: 

Rachel studiert an der Uni. Sie wohnt zusammen mit ihrer besten Freundin Candice. Mit Jungs hat sie leider keine guten Erfahrungen gemacht und erst einmal von ihnen die Nase voll. Bis sie auf den Undercover-Cop Logan "Kash" Ryan und seinen Kumpel Mason trifft. Mehr mag ich zur Story nicht verraten, ich möchte euch die Spannung nicht nehmen.

Die Figuren in dieser Lovestory sind sehr lebendig und authentisch. Mir gefällt Rachels etwas zynische Seite und ihr Humor total gut. Auch Kash kann ich mir sehr gut vorstellen. Die Wortgefechte zwischen "Kash" und Rach sind einfach köstlich.

Zum ersten Teil von "Love and Lies - alles ist erlaubt" von Molly McCarthy könnte man sagen, Liebesroman trifft auf Krimi. Wobei die kriminelle Handlung erst gegen Schluss des Buches so richtig in die Gänge kommt. Routinierte Krimileser ahnen das eine oder andere natürlich schon, trotzdem bleibt die Story total spannend, man möchte seine Vermutungen schliesslich bestätigt haben.
Die Autorin schreibt fesselnd und besitzt einen total frischen, humorvollen Erzählstil, der mir total gut gefallen hat. Ihr ahnt es schon, das Buch musste ich in einem Rutsch lesen. 

Wer auf spannende Liebesromane mit einem Schuss Erotik, einer Prise Humor und atemloser Spannung steht. Wer gute Dialoge zu schätzen weiß und von Bad Boys die Nase voll hat, ist hier sehr gut aufgehoben.

Den Cliffhanger am Ende müsst ihr allerdings aushalten können. Am 8.3.16 soll der zweite Teil erscheinen.

5/5 Sterne bekommt der Auftakt dieser Reihe von mir.


  

Montag, 18. Januar 2016

Rezension zu "Die 5. Welle" von Rick Yancey, Goldmann Verlag, Endzeitthriller

Titel: Die fünfte Welle, Band 1
Autor: Rick Yancey
Übersetzt von: Thomas Bauer
Seitenzahl: 480 Seiten, TB, Klappenbroschur (11.1.16)
Isbn Nr.  13-978-3-442-31334-1
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro


 Verlagsinfo: "Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ..."

Über den Autor:
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. www.rickyancey.com

Eigene Meinung:
"Die fünfte Welle" ist der erste Band einer Endzeit-Trilogie. Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, weil die Verfilmung gerade in den Kinos läuft und mich der Trailer total fasziniert hat.

Ich wurde nicht enttäuscht. Sofort ist man mitten im Geschehen.  Rick Yancey ist ein begnadeter Erzähler, der den Leser von der ersten Seite ans Buch fesselt. Es ist fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Personen. Z. B. aus der Ich-Perspektive von Cassy, die während den verschiedenen Wellen ihre Familie verloren hat und um ihr Überleben kämpft. Ihr Ziel ist es, ihren kleinen Bruder wiederzufinden, der überlebt hat. Sie begibt sich daher auf eine gefährliche Reise. In Rückblicken denkt Cassy über ihr früheres Leben nach, dadurch erfahren wir auch, was genau während den verschiedenen Wellen passiert ist. Ein weiterer Handlungsstrang berichtet über Zombie, der eine unglaublich harte militärische Ausbildung erfährt.

Die Personen "Cassy", "Evan", "Zombie" oder "Ringer" sind starke, interessante und sehr lebendige Charaktere. Man fiebert bei ihren Erlebnissen mit und hofft auf einen guten Ausgang der Geschichte.

Die Story ist ungemein spannend erzählt, es gibt überraschende Wendungen, Geheimnisse, viele Wahrheiten, Erkenntnisse und viel Action und Tempo.

Dieser Pageturner bekommt meine absolute Leseempfehlung für Dystopie- und Endzeitthrillerfans. Ich bin schon total gespannt auf die Fortsetzung.

Die Verfilmung lässt zwar einiges weg und am Schluss gibt es sehr viele Zufälle, ich kann euch den Film trotzdem empfehlen.


Rezension zu "Krähenmutter" von Catherine Shepherd, Kafel Verlag, Thriller

Titel: Krähenmutter
Autorin: Catherine Shepherd
Seitenzahl: 334 Seiten, (TB, 29.10.15)
Isbn Nr. 13-978-3-944676-04-3
Verlag: Kafel Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Das Böse lauert immer hinter einer freundlichen Maske. Catherine Shepherds neuer Thriller lässt Sie garantiert nicht mehr schlafen.
Der sechs Monate alte Sohn eines einflussreichen Unternehmers verschwindet spurlos aus einem Supermarkt, und das nahezu vor den Augen seiner Mutter. Die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel. Der übliche Erpresseranruf bleibt zunächst aus. Erst als Spezialermittlerin Laura Kern auf den äußerst schwierigen Fall angesetzt wird, kommt endlich Bewegung in die Untersuchungen. Doch plötzlich verschwinden weitere Babys. Als dann auch noch ein altbekannter Serientäter, der Berliner Pärchenmörder, wieder zuschlägt, spitzt sich die Lage zu. Der Killer hinterlässt ein grausames Markenzeichen an seinen Tatorten. Laura Kern gerät in einen gefährlichen Strudel von Ereignissen, die den Albtraum aus ihrer Vergangenheit erneut zum Leben erwecken. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und niemand vermag zu sagen, ob Laura die vermissten Kinder rechtzeitig finden wird."

Über die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet. Catherine Shepherd`s Thriller haben sich mittlerweile über 450.000 mal verkauft (Stand: November 2015).

Ihren ersten Bestseller-Thriller veröffentlichte sie im April 2012. Als E-Book erreichte "Der Puzzlemörder von Zons" bereits nach kurzer Zeit die Nr. 1 der deutschen Amazon Bestsellerliste. Ihr zweiter Kriminalroman "Der Sichelmörder von Zons" folgte im März 2013. Beide Bücher gehörten zu den Jahresbestsellern 2012 und 2013. Am 01.12.2013 folgte ihr drittes Buch mit dem Titel "Kalter Zwilling". Der Thriller erreichte ebenfalls die Nr. 1 der Kindle Charts und gewann Platz Nr. 2 des Indie-Autoren-Preises 2014 auf der Leipziger Buchmesse. Der vierte Thriller "Auf den Flügeln der Angst" erschien im August 2014 und Band 5 "Tiefschwarze Melodie" am 01.05.2015.

Ganz neu ist der Auftakt einer neuen Reihe mit dem Titel "Krähenmutter", der erste Fall der Spezialermittlerin Laura Kern, der seit dem 31.10.2015 erhältlich ist.

Diverse Print- und Onlinemedien berichteten über Catherine Shepherd`s Bestseller, z.B. ZDF heute, ZEIT Online, das FOCUS Magazin, die BILD am Sonntag, die Westdeutsche Zeitung oder die FÜR SIE. Homepage: http://www.catherine-shepherd.com 


Eigene Meinung:
Erzählt wird der Thriller über zwei Handlungsstränge. Ein Handlungsstrang berichtet aus der Sicht eines Jungen, der "Baby" heißt und bei der Entführerin der Babys lebt. Der zweite Handlungsstrang lässt uns an den Ermittlungsarbeiten der Spezialermittlerin Laura Kern und ihrem Team teilhaben. Von Laura erfahren wir nicht sehr viel, nur dass sie unter Albträumen leidet und selbst einmal als Kind entführt wurde, ihrem Peiniger aber entkam.

Von Anfang an ist klar, wer die Babys entführt hat, auch das Motiv ist sehr schnell klar. Die Ermittlungsarbeiten konzentieren sich auf Überwachungsvideos der Supermärkte, in der die Kinder entführt wurden. Kommissar Zufall spielt bei den Ermittlungen auch eine sehr große Rolle.

Catherine Shepherd erzählt in einem einfachen Erzählstil. So richtig gefesselt hat mich die Story nicht. Für einen Thriller fehlt es an der atemlosen Spannung und an überraschenden Wendungen. Dem Ermittlungsteam fehlen die Ecken und Kanten. Die Zons-Reihe hat mir da viel besser gefallen.






Donnerstag, 14. Januar 2016

Rezension zu '"Wohin du auch gehst - Bad Romeo and Broken Juliet" von Leisa Rayven, Fischer Taschenbuch Verlag, Liebesroman

Titel: Wohin du auch gehst Bad Romeo and Broken Juliet - Wohin du auch gehst Band 1
Autorin: Leisa Rayven

Seitenzahl: 496 Seiten, Hardcover Klappenbroschur (23.7.15)
Isbn Nr. 13-978-3-596-03322-5
Verlag: Fischer Verlag
Preis: 14,99 Euro 


Verlagsinfo:
 "Bad Romeo & Broken Juliet: Wirklich große Liebesgeschichten haben kein Happy End. Sie enden nie. – Das emotionalste Buchprojekt des Jahres: mitreißend, sexy, verhängnisvoll.

Der Traum vom unsterblichen Ruhm führt Cassandra Taylor und Ethan Holt zu einer der berühmtesten Schauspielakademien der USA. Bereits während des Vorsprechens kommt es zu einem schicksalshaften Ereignis: Cassandra und Ethan spielen eine gemeinsame Szene so perfekt, als besäßen sie eine tiefe Verbindung und würden sich seit Jahren kennen. Zwischen ihnen herrscht eine Anziehungskraft, die weder einstudiert noch erklärbar ist. Für das Auswahlverfahren erweist sich dies als Glücksfall: Cassandra und Ethan werden als das bekannteste Liebespaar der Geschichte gecastet. Trotz der gegenseitigen Anziehungskraft klappt es privat zwischen den beiden überhaupt nicht. Dennoch sind sie auch in den kommenden Jahren die perfekte Besetzung für große Liebesgeschichten. Und mit jedem Vorhang der fällt, werden Cassandra und Ethan tiefer in das Wunder der Liebe hineingezogen.

Leisa Rayven hat einen realistischen Liebesroman geschaffen, der von den ganz großen Sehnsüchten handelt und viel Identifikationsfläche bietet. »Wohin Du auch gehst« ist eine bittersüße Neuauflage von Romeo und Julia. Ein Roman, der von der ersten Sekunde an fesselt und schlaflose Nächte bereitet, weil wir uns alle nach der einen, der ganzen großen Liebe sehnen.

Die Fortsetzung »Bad Romeo & Broken Juliet: Ich werde immer bei dir sein« erzählt davon, dass es sich lohnt, an Träume zu glauben und für sie zu kämpfen.ad Romeo & Broken Juliet: Wirklich große Liebesgeschichten haben kein Happy End. Sie enden nie. – Das emotionalste Buchprojekt des Jahres: mitreißend, sexy, verhängnisvoll.

Über die Autorin: 
Leisa Rayven lebt am anderen Ende der Welt, in Brisbane, Australien. Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden, genau wie ihre Protagonistin Cassandra. »Da ich als junge Frau oft nicht wusste, wohin ich gehöre, erschien es mir einfacher, eine Identität zu spielen. Das gilt besonders, wenn man wie ich unter einem wilden Temperament leidet, eigentlich aber schüchtern und introvertiert ist.« Bekannt wurde Leisa Rayven jenseits des Broadways, als einer ihrer Texte quasi über Nacht bei mehr als 2 Millionen Internetlesern eine Welle der Begeisterung auslöste. Später entstand daraus ihr erstes Romanprojekt: ›Bad Romeo & Broken Juliet‹.

Eigene Meinung:
Nachdem mich die "After-Reihe" überraschenderweise so begeistert hatte, war ich sehr gespannt auf diese Reihe, die aus zwei Bänden besteht.

Cassie, schüchtern, wohlbehütet und talentiert, möchte an die Schauspielschule in New York. Ethan Holt möchte dort auch unbedingt aufgenommen werden. Er hat wie Cassandra ein großes Talent, allerdings hat er ein Problem damit, Emotionen zu zeigen und ist schon durch die Prüfung gerasselt.
Cassie und Ethan müssen zusammen eine Szene spielen und die Schulleiterin ist total begeistert, da zwischen den beiden von der ersten Minute an eine ganz besondere, prickelnde Spannung herrscht, die bei ihrem Spiel sehr gut rüberkommt.
Es kommt, wie es kommen muss, die beiden müssen zusammen Romeo und Julia spielen. Sie proben sehr viel miteinander und kommen sich immer näher, obwohl beide das gar nicht wollen.

Die Geschichte ist nicht neu, Ethan ist manchmal so ein richtiges A...
Was die Geschichte zu einer ganz besonderen Story macht? Sie ist sehr fesselnd und auch sehr humorvoll erzählt. Die Dialoge zwischen Cassie und Ethan sind köstlich. Die prickelnde Spannung zwischen Ethan und Cassie kommt sehr gut rüber.  Die Story spielt an der Schauspielschule und im Theatermilieu, was mir auch total gut gefallen hat.

Für Fans der "After-Reihe" kann ich diese romantische Liebesgeschichte sehr empfehlen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den beiden.




Sonntag, 10. Januar 2016

Rezension zu "Das Flüstern der Stadt" von Rosa Ribas und Sabine Hofmann, Rowohlt Verlag, Kriminalroman

Titel: Das Flüstern der Stadt
Autor: Rosa Ribas und Sabine Hofmann
Originaltitel:
Seitenzahl: 512 Seiten (TB, 27.11.15)
Isbn Nr. 13- 978-3499234620
Verlag: Rowohlt Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Ein spannender und atmosphärischer Barcelona-Krimi über die Macht des Wortes: der Überraschungserfolg aus Spanien, für alle Leser von Carlos Ruiz Zafón und Alicia Giménez-Bartlett.

Barcelona, 1952, die Zeit der Franco-Diktatur: Die junge Journalistin Ana Martí soll die Berichterstattung über den Mord an einer Arztwitwe übernehmen - die Chance, endlich Karriere zu machen. Doch Ana darf nur schreiben, was ihr in die Feder diktiert wird, denn die Polizei hat strikte Anweisung, den Fall so schnell wie möglich zu den Akten zu legen.

Dann werden im Besitz der Toten Briefe gefunden - Liebesbriefe eines Unbekannten. Anas Cousine, die Sprachwissenschaftlerin Beatriz, entdeckt darin Hinweise, die zur Lösung des Falls führen könnten. Durch ihre Nachforschungen geraten die Frauen in große Gefahr. Doch Ana und Beatriz wollen die Wahrheit ans Licht bringen, mit den einzigen Waffen, die sie den Mächtigen der Stadt entgegenzusetzen haben: dem Wissen über die Sprache und der Liebe zur Literatur … "


Über die Autorinnen:
Rosa Ribas, geboren 1963 in El Prat de Llobregat, studierte Hispanistik in Barcelona und lebt seit 1991 in Frankfurt am Main. Bisher hat sie neun Romane veröffentlicht.
Sabine Hofmann wurde 1964 in Bochum geboren. Sie studierte Romanistik und Germanistik und arbeitete als Dozentin an der Universität Frankfurt, wo sie auch Rosa Ribas kennenlernte. 2014 erschien «Das Flüstern der Stadt», ihr erster gemeinsamer Roman. Über ihre Erfahrungen beim Schreiben haben die Autorinnen ein Arbeitsjournal verfasst, nachzulesen unter: http://rowohlt.de/ribas-hofmann 

Eigene Meinung: 
Nachdem das Buch stark beworben wurde, der Klappentext sehr spannend klang und das Buch für Fans von Zafon ein unbedingtes Muss sein soll, war ich total gespannt auf diesen Krimi und habe mich richtig darauf gefreut.

Das Buch ist gut erzählt, atmosphärisch dicht, man kann die Stimmung, die sich zwischen den Menschen in der Zeit der Franco-Diktatur geherrscht hat, gut nachvollziehen.

Leider braucht es etwa ein Drittel des Buches, bis etwas Spannung aufkommt, während dieser Zeit werden sehr viele Figuren vorgestellt, die Handlung dümpelt so dahin. Zum Schluss hin überschlagen sich die Ereignisse, es wird spannend und es kommt Tempo ins Geschehen.

Mit Zafons Geschichten ist dieser Krimi überhaupt nicht zu vergleichen. Zwar sind die beiden Hauptfiguren, die Journalistin Ana Marti und die Sprachwissenschaftlerin Beatriz intelligente Frauen, die den Fall unbedingt lösen wollen, so richtig abgeholt haben mich beide Figuren jedoch nicht. In Zafons Geschichten hat das Phantastische, Geheimnisvolle eine besondere Rolle, es gibt starke, sehr sympathische und schrullige Figuren und richtig fiese Bösewichte. Zafon führt uns an verschiedene, interessante Orte in Barcelona, die wir uns sehr gut vorstellen können. Leider fehlt das hier komplett.



Mehr als 3 Sterne mag ich hier nicht vergeben.


 

Montag, 4. Januar 2016

Rezension zu "All die verdammt perfekten Tage" von Jennifer Niven, übersetzt von Alexandra Ernst, Limes Verlag, Jugendbuch

Titel: All die verdammt perfekten Tage
Autorin: Jennifer Niven
Übersetzt von Alexandra Ernst
Seitenzahl: 400 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (28.12.15) 
Isbn Nr. 13-978-3-8090-2657-0
Verlag: Limes Verlag
Preis: 14,99 Euro 

Ich bin froh, dass das erste Buch, das ich euch 2016 vorstelle, schon ein absolutes Highlight für mich war:

Verlagsinfo: "Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…"

Über die Autorin:
Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in 32 Länder verkauft. In den USA stieg All die verdammt perfekten Tage sofort auf Platz 13 der New-York-Times-Bestsellerliste ein, eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles, wo sie 2000 das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machte.

Eigene Meinung:

"All die verdammt perfekten Tage" ist ein wunderschöner, bittersüßer Roman über zwei total unterschiedliche Jugendliche, die beide Probleme haben. Violet hat bei einem Verkehrsunfall ihre Schwester verloren und trauert um sie. Für sie ist nichts ist mehr, wie es war. Sie kann mit ihren Freunden nichts mehr anfangen, hat kein Interesse mehr an der Zukunft und traut sich nicht mehr in ein Auto zu steigen.
Finch ist ein Außenseiter, er wird in der Schule "Freak" genannt und gemobbt. Seine Gefühle fahren oft Achterbahn mit ihm. Er kann sehr gut drauf sein, dann wieder denkt er über den Tod nach. Während Violet in einem perfekten Elternhaus aufwächst, viele Freunde hatte und in der Schule sehr beliebt ist, leben Finchs Eltern getrennt, seine Mutter kümmert sich kaum um ihn und er hat nur zwei Freunde. Die beiden Jugendlichen lernen sich im Glockenturm der Schule kennen und verlieben sich. Beide sind total unterschiedliche Charaktere. Der sensible, sehr phantasievolle und intelligente Finch überrascht Violet und uns Leser ständig. Das Mädchen fasst wieder Lebensmut, Finch möchte sich selber heilen, was nicht so einfach ist.

 Es gibt sie, diese ganz besonderen Bücher, die zum Nachdenken anregen und den Leser auch nach dem Lesen beschäftigen. Diese Geschichte gehört in diese Kategorie.

Jenniver Niven schreibt wunderschön und sehr berührend. Die Geschichte ist einmal witzig, einmal traurig, wortgewaltig, phantasievoll, emotional, romantisch und bittersüß. Dieses Highlight muss man einfach lesen. Taschentücher bereit halten!

Samstag, 2. Januar 2016

Überraschungsbuch-Gewinnspiel zum neuen Jahr



Liebe Leserinnen und Leser,

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. Ich wünsche euch ein gutes, friedvolles, gesundes neues Jahr. Ich wünsche euch, dass ihr 2016 ganz viel Zeit zum Lesen habt und ganz tolle, neue Bücher entdecken werdet.

Ich habe mir vorgenommen, mehr Gewinnspiele zu veranstalten, das eine oder andere interessante Interview zu führen und natürlich ganz viel zu lesen.

 
Ich verlose ein Überraschungspaket. Was drin ist? Natürlich mindestens ein Buch, was noch so drin ist, da lasst euch bitte von mir überraschen.

Was ihr tun müsst?

Ihr solltet LeserIn meines Blogs sein. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann einmal auf 200 Follower? Nach einem Gewinnspiel nimmt die Followerzahl immer wieder ab, das finde ich schade. Bei 200 Followern werde ich auf jeden Fall ein Gewinnspiel durchführen, versprochen. 

Bitte beantwortet folgende Fragen als Kommentar (bitte gebt eure Mailadresse an), falls ihr die nicht angeben wollt, dürft ihr mir auch gerne eine Mail schicken an biggiralf at freenet.de.

Auf welches Buch freut ihr euch in diesem Jahr? Habt ihr irgendwelche Vorschläge meinen Blog betreffend?
 
Zeit habt ihr bis zum Samstag, 9.1.16, 23.59 Uhr. Am Sonntag wird dann ausgelost.  Die Gewinner werden auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben. Wenn ich dann die Adresse habe, schicke ich das Päckchen sofort los.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhin treu bleibt und ganz viel Spaß hier bei mir habt. 

Wie versprochen, habe ich heute ausgelost. Gewonnen hat Silvia Borowski, herzlichen Glückwunsch, liebe Silvia.

Rezension zu Zorn 7 - Lodernder Hass" von Stephan Ludwig, Fischer Taschenbuch Verlag, Thriller

Titel: Zorn Teil 7 - Lodernder Hass Autor: Stephan Ludwig Seitenzahl: 448 Seiten,   (TB, 26.10.17) ISBN Nr. 13-978-3-596-29775-7 Verla...