Donnerstag, 19. Januar 2017

Rezension zu "Wer Furcht sät" von Tony Parsons, übersetzt von Dietmar Schmidt, Bastei Lübbe Verlag, Kriminalroman

Titel: Wer Furcht sät
Autor: Tony Parsons
Übersetzt von: Dietmar Schmidt
Seitenzahl: 319 Seiten (Paperback, 11.11.16)
Isbn Nr. 13-978-3-404-17442-3
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 15.- Euro




Verlagsinfo:
"In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen – auf Pädophile, Mörder, Hassprediger – und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist …"

Über den Autor:
Tony Parsons begann seien Karriere als Musikkritiker und ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Romane schafften es in die nationalen und internationalen Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund in London. 


Eigene Meinung:  
Tony Parsons hat seinen dritten Teil der Reihe um den Detective Max Wolfe die Themen Recht/Gerechtigkeit und Selbstjustiz zum Thema gemacht.

Pädophile, die nach ein paar Jahren wieder aus dem Gefängnis kommen, während das Leben ihrer Opfer für immer zerstört wurde, genauso wie das, ihrer Angehörigen. Hassprediger, die vom Staat beschützt werden.
Der Club der Henker fällt in London seinen Urteilsspruch und vollstreckt diesen auch gleich. Die Hinrichtungen stellen sie ins Netz. Die Londoner verehren die Täter schon fast als Helden. Max Wolfe ermittelt und kommt den Tätern ganz langsam auf die Spur. Er selbst hat auch so seine Probleme mit dem Rechtssystem und einen Verdacht ..

Wir begleiten Max Wolfe und sein Team bei den Ermittlungen zu interessanten Plätzen im Untergrund von London.

Dieser Krimi um Max Wolfe ist sehr fesselnd und spannend geschrieben, die Themen wecken Emotionen beim Leser, manche Urteile kann man selbst ja auch nicht nachvollziehen und manchmal hat man den Eindruck, dass eher die Täter beschützt werden und die Opfer im Stich gelassen werden.


5/5 Sterne für diesen tempo- und actionreichen Krimi mit vielen spannenden Wendungen und überraschendem Ende.



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