Dienstag, 7. Februar 2017

Rezension zu "Der Ruf der Bäume" von Tracy Chevalier, übersetzt von Juliane Gräbner-Müller,Knaus Verlag, Familiensaga, Abenteuerroman

Titel: Der Ruf der Bäume
Autorin: Tracy Chevalier
Übersetzt von: Juliane Gräbner-Müller
Seitenzahl: 320 Seiten, (gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 16.1.17)
Isbn Nr. 13-978-3-8135-0723-2
Verlag: Knaus Verlag
Preis: 19,99 Euro

Verlagsinfo: 

"Auf der Suche nach einer neuen Heimat – die große Familiensaga von Tracy Chevalier
Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland von Ohio stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt."

Über die Autorin:

 Die Amerikanerin Tracy Chevalier, Jahrgang 1962, hat bisher acht historische Romane geschrieben. Ihr zweiter, „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, wurde zum Weltbestseller und mit Scarlett Johansson und Colin Firth in den Hauptrollen verfilmt. „Der Ruf der Bäume“ ist nach „Zwei bemerkenswerte Frauen“ und „Die englische Freundin“ ihr dritter Roman bei Knaus. Tracy Chevalier lebt mit ihrer Familie in London.

Eigene Meinung: 

Die Familie Goodenough kämpft im Sumpfland von Ohio im 19. Jahrhundert ums Überleben. Der Sumpf fordert sein Tribut, das Land ist schwer zu bestellen, alljährlich bekommen die Familienmitglieder Sumpffieber und das eine oder andere Mitglied der Familie fällt dem Fieber zum Opfer.

Der Vater versucht 50 Apfelbäume zu pflanzen, weil ihm dann ein Gesetz das Land zusprechen wird.  James, der Vater, und Sadie, die Mutter, sind beides starke Persönlichkeiten. Sie streiten sich oft und Jack bekommt von seiner Frau auch ab und an ein blaues Auge verpasst. Sadie ist mehr und mehr dem Applejack zugeneigt, sie möchte mehr Mostäpfel pflanzen um Cider und Schnaps herzustellen, während ihr Mann süße Äpfel pflanzen möchte. Das führt dann irgendwann zu einem Familiendrama.

Die Story ist über verschiedene Perspektiven erzählt, teilweise aus der Ich-Perspektive von Sadie, ein Teil der Geschichte sind Briefe von Robert an seine Familie. Der dritte Teil handelt von den Abenteuern von Robert, der in Kalifornien Mammutbäume und Redwoods sammelt.

"Der Ruf der Bäume" ist eine Familiensaga, die über das entbehrungsreiche Leben der Siedler in Amerika im 19. Jahrhundert handelt. Neben den Menschen spielen hier Bäume, hauptsächlich Apfelbäume, Mammutbäume und Redwoods eine große Rolle. Man spürt die Liebe und die Abhängigkeit der Menschen zu den Bäumen.

5/5 Sterne für diesen unterhaltsamen Abenteuerroman.






 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension zu "Der Hirte" von Ingar Johnsrud, übersetzt von Daniela Stilzebach, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Der Hirte Autor: Ingar Johnsrud Übersetzt von: Daniela Stilzebach Seitenzahl: 511 Seiten , Paperback, Klappenbroschur (26.6.17)...