Mittwoch, 8. März 2017

Rezension zu "Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag oder warum sich alles zum Guten wendet" von Oliver Fehn, illustriert von Tobias Könemann, Pandämonium Verlag, Erzählung

Titel: Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag oder warum sich alles zum Guten wendet
Autor: Oliver Fehn
Nach Motiven von Kenneth Grahames Kinderbuch "Wind in the willows"
Illustriert von: Tobias Könemann
Seitenzahl: 35 Seiten, (Hardcover, 10.2.17)
Isbn Nr. 13-978-394-489-3105
Verlag: Pandämonium Verlag
Preis: 14,99 Euro

Verlagsinfo:
"Ein Buch für Kinder, zum Trösten – und für Erwachsene, um zu begreifen.

Ein Buch ohne pädagogische Absicht oder moralische Botschaft, aber auch ein Buch voller Weisheit. Die Natur spricht ihre eigene Sprache.

Kenneth Grahames rätselhafte, oft verschwiegene Geschichte vom „Pfeifer vor dem Tor zum Tag“ – neu erzählt von Oliver Fehn, mit Illustrationen von Tobias Könemann."

Über den Autor:
Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel.

Über den Illustrator:
Tobias Könemann, 1985 in Minden geboren, bewegt sich freiberuflich im Bereich der Kunst und Musik. Seine große Passion gilt hierbei der traditionellen Malerei und Illustration. Auch wenn die einzelnen Arbeiten vorwiegend eine dunkle, alptraumhafte Atmosphäre erzeugen, können diese nur schwer in ein bestimmtes Genre eingeordnet werden. Im Pandämonium-Verlag arbeitete er bereits an mehreren Buchgestaltungen und Illustrationen mit.

Eigene Meinung: 
Schon das Vorwort von Oliver Fehn ist interessant zu lesen. Das Kapitel über Pan, wie der gehörnte Gott, bezeichnet wird, wurde bei vielen Volksausgaben von dem Buch "Der Wind in den Weiden" ausgespart, da Kenneth Grahame zu den Heiden zählte.

Oliver Fehn erzählt die Geschichte vom Maulwurf und seinem Freund dem Wasserratz, die auf der Suche nach dem kleinen Otterjungen gehen, der verschwunden ist, und dabei eine Begegnung mit einer mystischen Gestalt, dem Pan, haben. Die Begegnung haben die beiden vergessen, aber sie hat bei den beiden etwas in ihrem Inneren hinterlassen, das nachwirkt. Ob sie das Otterbaby wohl gefunden haben?

Die Geschichte wurde vom Illustrator Tobias Könnemann mit wunderschönen, sehr stimmungsvollen Bildern ausgestattet.

Ich kann nur bestätigen, was Oliver Fehn in seinem Buch im Vorwort schreibt, es ist ein Buch zum Lachen, Weinen, Träumen und zum Nachdenken. Die Geschichte ist sehr stimmungsvoll erzählt und hat einen ganz besonderen Zauber inne, der bei den Lesern nachwirkt und jung und alt gleichermaßen zum Staunen bringt.



1 Kommentar:

  1. Hallo Biggi,
    das klingt richtig gut! Ich mag illustrierte Bücher ja eh sehr gerne, vor allem dann, wenn sie tatsächlich stimmungsvoll sind. :)
    Danke fürs vorstellen!
    Liebe Grüße
    Ela

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