Donnerstag, 30. März 2017

März-Überraschungspäckchen zu gewinnen




Habt ihr gedacht, ich hätte vergessen, eine März-Überraschungs-Päckchen-Verlosung zu veranstalten? Nein, habe ich nicht. Es war einfach zu viel los in den letzten Wochen. Ich habe euch aber nicht vergessen.

Was ist denn in dem Päckchen drin? Ein Buch auf jeden Fall, ein Lesezeichen, Leseproben, Süssigkeiten, mögt ihr handgesiedete Seife? Oder feste Handcreme? Dann könnte das auch im Päckchen sein.

Was ihr tun müsst? 
Ihr solltet Leser meines Blogs sein, schließlich möchte ich mich bei meinen Lesern bedanken.

Bitte beantwortet folgende Fragen per Mail an biggiralf at freenet.de (bitte gebt eure Mailadresse an):
Wart ihr schon einmal bei einer Lesung? Und wie hat sie euch gefallen?

Bitte gebt an, ob ihr ein Seifchen oder eine Handcreme wollt oder eher nicht. 

 Zeit habt ihr bis zum 9.4., 23.59 Uhr. am  10.4.17 wird dann ausgelost.  Der Gewinner wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail von mir angeschrieben.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
3. Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich, in weitere Länder gegen Erstattung der Portokosten.
4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht. 

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhin treu bleibt und ganz viel Spaß hier bei mir habt. 

Gewonnen hat: Lesetrine Monika Buchmann. Herzlichen Glückwunsch!

Montag, 27. März 2017

Rezension zu "INSELgelb" von Stina Jensen , Sótano Verlag, eBook, Roman

Titel: INSELgelb
Autorin: Stina Jensen
Seitenzahl: 280 Seiten
Dateigröße: 1389 KB
Isbn Nr.
ASIN: B01MYDQOJJ
Verlag: Sótano (15. März 2017)
Preis: 2,99 Euro (Ebook)

 Kurze Inhaltszusammenfassung:
 "»Du wirst dich wohl nie ändern« – mit diesen Worten verlässt Josh Claire, nachdem sie ihn bitter enttäuscht hat. Ihr bleibt nur eine Hoffnung, sein Herz zurückzuerobern: Sie muss nach Island reisen und dort nach seinen Wurzeln suchen, schließlich war das immer sein größter Traum.
Gleich nach ihrer Ankunft geht jedoch alles schief, und Claires Mission scheint zum Scheitern verurteilt.
Erst als sie unerwartet Hilfe von Kristjan erhält, dem wortkargen Sohn einer Schafzüchterin, fasst sie neuen Mut. Gemeinsam begeben sie sich auf eine aufregende Reise über die faszinierende Insel, auf der Claire fast ihre Mission vergisst.
Doch dann erhält sie überraschend Nachricht von Josh ..."

Die INSELfarben-Reihe in chronologischer Reihenfolge:
»INSELblau« (Bd. 1), »INSELgrün« (Bd. 2), »INSELgelb« (Bd. 3). Die Romane sind in sich abgeschlossen und können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Schauplätze der Romane sind die Inseln Langeoog, Mallorca, Irland und Island.

Über die Autorin:
Stina Jensen schreibt unter verschiedenen Pseudonymen. Als Ivonne Keller veröffentlicht sie Spannungsromane, lustige Romane als Alice Golding und ihre INSELFarben-Romane erscheinen unter dem Namen Stina Jensen.
Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Mehr über die Autorin auf ihrer Webseite: http://www.ivonne-keller.de/


Eigene Meinung: 

"Inselgelb" ist der dritte INSELfarben-Roman von Stina Jensen. Alle Romane lassen sich wohl unabhängig voneinander lesen.

Anfangs war ich davon nicht überzeugt. Zu Beginn bleibt noch sehr viel über Claire und ihren Josh im Dunkeln, so dass ich das Gefühl hatte, irgendetwas verpasst zu haben. Dem war aber nicht so. Bis zum Ende der Geschichte sind alle Fragen beantwortet und alle Geheimnisse gelüftet.

Josh hat wohl keinen Kontakt mehr zu Claire, ist aber der Grund für ihre Reise nach Island. Nach und nach wird das Geheimnis um Claire und Josh aufgelöst. Die Reise der jungen Frau ist zuerst einmal total problematisch und sie möchte nur so schnell wie möglich zurück nach Hause. Doch auch Claire kann der Faszination der Insel nicht widerstehen und sie unternimmt zusammen mit den Lesern viele Ausflüge, lernt nette Leute kennen und auch einen sehr netten Mann ..

Die Story liest sich gut, sie ist fesselnd geschrieben, zeigt uns viel von der schönen Insel und ihren Bewohnern und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Claire ist ein ziemlich geheimnisvoller, verschlossener Charakter. Man erfährt erst so nach und nach etwas über sie.






Freitag, 24. März 2017

1. Lesung von Petra Durst-Benning im Cafèhaus Veit in Reutlingen

Am Mittwochabend war Premiere der Caféhauslesungen von Petra Durst-Benning im Caféhaus Veit in Reutlingen.


Die Gäste der restlos ausverkauften Lesung wurden mit einem Glas Sekt begrüßt. Natürlich war ein Büchertisch mit sämtlichen Werken der Autorin von der Buchhandlung Osiander aufgebaut, und Petra Durst-Benning war gerne bereit, die Bücher, die die Leser von zu Hause mitgebracht hatten oder vor Ort gekauft hatten, zu signieren. Jeder, der ein Buch kaufte, bekam ein wunderschönes, gehäkeltes Blütenlesezeichen von der Autorin geschenkt.


Petra Durst-Benning plauderte mit ihren Gästen über Single-Portale, ihre Freundin ist schließlich auch Single, wie fast jeder 3. Deutsche. Dass diese ganzen Onlineangebote für Singles ganz schön teuer sind und sie sich nicht vorstellen kann, wie man da einen Partner finden würde, da viele ja sofort durchs Raster fallen, weil sie "zu alt" oder "zu klein" wären und man doch erst merkt, ob die Chemie stimmt, wenn man etwas zusammen unternommen hat. Für die Partnersuche sind doch Kochkurse, Vereine, Cocktailkurse, Tanzkurse, etc. viel besser geeignet.

In ihrem 3. Band der Maierhofen-Reihe "Die Blütensammlerin", den sie den Zuhörern an diesem Abend vorstellte, geht es um Partnersuche und um einen Kochwettbewerb, bei dem eine Single-Truppe mitmachen möchte, die von den Damen des Ortes ausgesucht werden.

Christine, die der Leser schon aus den vorherigen Bänden kennt, wurde von ihrem Mann verlassen und überlegt, was sie machen könnte, um Geld zu verdienen. Sie beschließt, in ihrem Landhaus ein Bed and Breakfast zu eröffnen und zu ihren ersten Gästen gehört diese Singlegruppe.



Petra Durst-Benning las an diesem Abend einige Passagen aus ihrem Buch, die allerdings nicht Christine betrafen, sondern einen griechischen Gastwirt und die Bäckerin aus Maierhofen. Das hat ganz gut zum Ambiente im Caféhaus Veit gepasst, denn die Angestellten der Bäckerei bereiteten für die Pause ein tolles Buffet vor und der Geruch der Backköstlichkeiten zog durch die Räumlichkeiten. Die kleinen Brezeln, liebevoll belegten Brötchen, Croissants oder Quarkbällchen waren sehr lecker.

Auch Fragen aus dem Publikum wurden am Ende der Veranstaltung von der sympathischen Autorin gerne beantwortet. Warum sie denn einen Gegenwartsroman geschrieben hat? Sie hatte irgendwann die Nase voll von historischen Romanen, nachdem sie über 20 Jahre lang welche geschrieben hatte. Sie hatte Lust auf was Neues.
Im Herbst 2018 ist der nächste historische Roman von ihr geplant. Der 1. Band einer Trilogie wird ein Thema betreffen, das ihr unter den Nägeln brennt, verriet sie dem Publikum.

Wir dürfen uns auch auf eine Fortsetzung der Maierhofen-Reihe freuen. Sie hatte nicht mit so einem Erfolg dieser Romanreihe gerechnet.









Mittwoch, 22. März 2017

Rezension zu "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger, Dystopie, Ebook

Titel: Diatar - Kind des Lichts
Autorin: Ina Linger
Seitenzahl der Printausgabe: 338 Seiten (24.12.16)
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform 
Isbn Nr. 13-978-1541219632
Preis:0,99 Euro (Ebook)
         11,99 Euro (TB)

Kurzinfo: "Gehe nie hinaus in die Nacht. Meide die Dunkelheit. Betrete niemals die Höhlen der Monandor. Sei vor der Dämmerung zuhause. Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …"

Über die Autorin:

Ina Linger wurde 1975 in Berlin geboren und hatte schon als Kind eine immense Fantasie. Aus diesem Grund fing sie auch schon im Kindesalter an, ihre ersten kleinen Geschichten zu schreiben und hat bis heute nicht damit aufgehört. Sie arbeitete nach einem Germanistik- und Grundschulpädagogik-Studium in der Funktion einer Sozialpädagogin in Berlin Neukölln und ist erst seit Anfang 2015 hauptberuflich freischaffende Autorin.

Im Dezember 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Cina Bard ihren ersten Roman mit dem Titel 'Three-Night-Stand - Liebe ist simpel'. Im Sommer 2012 folgte der erste Band ihrer Fantasyreihe 'Falaysia - Fremde Welt', der im Oktober sogar mit dem dnbp (derneuebuchpreis) für Selbstverleger ausgezeichnet wurde. Bis heute (Stand Juni 2015) sind bereits fünf Bände der Reihe erschienen. Ein sechster wird im Juli 2015 veröffentlicht werden.
Die Autorin bewegt sich jedoch gern in unterschiedlichen Genres. So wird auch in diesem Sommer wieder ein romantische Komödie als weiteres Gemeinschaftsprojekt mit Cina Bard entstehen und veröffentlicht werden.

Mehr über die Autorin und ihre Bücher auf:
www.inalinger.de 

Eigene Meinung: 

Die kurze Zusammenfassung der Story klang total interessant und spannend und ich hatte mal wieder Lust auf Fantasy, bzw. auf eine Dystopie.

"Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger ist der 1. Band einer Trilogie.

Ina Linger schreibt flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Die Autorin hat eine interessante Welt mit zwei Stämmen, die sich gegenseitig bekriegen, kreiert. So richtig gefesselt hat mich die Story allerdings nicht.
Die Geschichte wird in der Gegenwart mit Rückblicken in die Vergangenheit erzählt. 
Die Handlung war mir zu vorhersehbar,  etwas richtig Überraschendes ist nicht passiert.

Die Charaktere sind gut gezeichnet, allerdings war mir weder Jaro noch Risa total sympathisch.

Irgendwie haben mir Wendungen in der Geschichte gefehlt, Spannung, die mich total fesselt, genauso wie total sympathische Charaktere und völlig unsympathische Bösewichte.




 

Montag, 20. März 2017

Rezension zu "An den Ufern aus Jade - Bodenseemomente" von Klaus Zeh, Books on Demand, Gedichtesammlung

Titel: An Ufern aus Jade - Bodenseemomente
Autor: Klaus Zeh
Seitenzahl: 100 Seiten, broschiert  Auflage: 3 (24.2.17)
Isbn Nr. 13-978-3741281587
Verlag: Books on Demand
Preis: 7,00 Euro

Verlagsinfo:
""An Wortufern werden wir Hungrigen satt." Es ist ein besonderer See, im Süden des Landes, zwischen Südseegrün und Schneegebirge. Ein Gnadensee mit Ufern aus Jade, ägäischen Anmutungen und dem Lockruf leichten, intensiven Lebens. Die Gedichte treten eine Reise an ins Herz des Gestades, ins Herz der dürstenden Seele, ins Herz der Suche nach Erlösung oder mindestens der Geborgenheit im täglichen Sein. Ihre Sprache reicht an das Geheimnis des Es-werde-Licht, an die Fundamente der Sinngebung. Wer diesen Spuren folgt, erreicht das Ziel nur als Verwandelter."

Über den Autor: 
Klaus Zeh, Jahrgang 1965, wirkt als Sänger, Liedermacher und Musikjournalist und war für mehr als zehn Jahre mit einem musikalischen-literarischen Irlandprogramm unterwegs. Er lebt in Reutlingen. Bisher veröffentlichte er Gedichtbände und Musik-CDs. Sein Roman "Taxi" erschien 2015; 2016 erschien der Gedichtband "Die Leichtigkeit des Windes".

Eigene Meinung: 

Nach seinem Gedichtband "Die Leichtigkeit des Windes" hat sich Klaus Zeh diesmal den Bodensee vorgenommen und seine Gedanken, seine Gefühle und die Atmosphäre, die am Schwäbischen Meer herrscht, in lyrischer Form zu Papier gebracht.

Man merkt den Gedichten an, dass der Bodensee Klaus Zeh sehr am Herzen liegt.

Die Gedichte lesen sich leicht und lassen Bilder im Kopf entstehen. Szenen an Hafenmauern, Momente auf den verschiedenen Inseln, Fahrten über den See, verschiedene Städte rund um den See, das geschäftige Treiben rund um den See, sowie die Naturschönheit des Sees oder Wolkenformationen, die Lust zum Träumen wecken,  hat der Autor wunderbar eingefangen. Die Gedichte erwecken die Sehnsucht, dem Schwäbischen Meer mal wieder einen Besuch abzustatten.

"An Ufern aus Jade - Bodenseemomente" ist eine bunte Gedichtsammlung, in der der Autor verschiedene Szenen am Bodensee eingefangen hat. Für alle Leser ist ein Gedicht in dem Bändchen zu finden, ob Romantiker, Melancholiker, Träumer oder Realist. Alle werden hier auf ihre Kosten kommen.

5/5 Sterne für diese wunderschöne Hommage an den Bodensee.







 

Mittwoch, 15. März 2017

Rezension zu "Ascheregen" von Kim Leopold, Ebook, Lovestory


Titel: Ascheregen (heißt jetzt seit Mitte März 2017 Ascheblüte)
Autorin: Kim Leopold
Seitenzahl der Printausgabe: 478 Seiten
Dateigröße: 749 KB
Format: Kindle Edition
ASIN: B01J907CMK
Preis: 2,99 Euro

 Verlagsinfo:  "Hast du schon mal drüber nachgedacht, was Glück eigentlich bedeutet?

Fast zwei Jahre ist es her, dass Ashton Parker vor seinen Gefühlen geflohen ist. Mittlerweile ist er Bestsellerautor, aber glücklich ist er trotzdem nicht. Als dann auch noch eine Praktikantin den Platz seiner Lektorin einnimmt und einen Folgeroman fordert, bucht er kurzerhand ein Ticket nach Irland, um ihr aus dem Weg zu gehen.

Camille Dubois bekommt die Chance ihres Lebens geboten: Sie soll den Bestsellerautor Ashton Parker zu einem neuen Buch überreden, um sich einen Platz im Lektorat zu sichern. Bald stellt sie fest, dass Parker ein Sturkopf ist und damit nicht nur ihrer beruflichen Karriere, sondern auch der Flucht aus ihrer privaten Hölle im Wege steht. Aber so schnell gibt sie nicht auf."



Über die Autorin:
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit Freund und Katz im schönen Münsterland. Sie schreibt schon seit einer halben Ewigkeit und besucht dabei am liebsten die Orte, die sie schon im echten Leben gesehen hat. "Love, Kiss, Cliff" ist ihr erster Roman, der 2015 bereits als Blogroman auf ihrem Bücherblog www.allthesespecialwords.blogspot.de zu lesen war. Mittlerweile ist sie auch auf www.kimleopold.de zu finden. "Ascheregen" ist ihre zweite Veröffentlichung.


Eigene Meinung: 
Nachdem mir "Love, Kiss, Cliff" schon so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort den 2. Band der "How to be happy-Reihe" lesen. Praktischerweise habe ich beide Bücher bei der Valentinsaktion zweier Blogs gewonnen.

Die Story handelt von Ashton Parker, der nach Kanada gegangen ist,  und dort einen Bestseller geschrieben hat. Camille Dubois, die Praktikantin seines Verlages, hat Eheprobleme und ist auf den Job im Lektorat angewiesen. Der Verlagschef verlangt von ihr, dass sie Ashton dazu überredet, einen neuen Roman zu schreiben. Camille ist richtig hartnäckig, so dass Ashton kurzerhand einen Irlandurlaub bucht. Doch er hat nicht mit der hartnäkigen Mrs. Dubois gerechnet, die ihn bis nach Irland verfolgt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Ashton und von Camille erzählt, so dass man die Gefühle und Gedanken der beiden hautnah miterleben kann.  Gut gefallen mir die Zitate, die vor jedem Kapitel stehen.

Kim Leopold schreibt sehr lebendig und flüssig, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Der Trip von Ashton und Camille durch Irland mit Rucksack und Zelt macht Lust auf einen Irlandurlaub.

Mir gefallen die Figuren Camille und Ashton, sie agieren nachvollziehbar und sind beide sehr verletzlich. Beide haben in der Vergangenheit ganz schön viel erlebt.

5/5 Sterne für diese wunderschöne, gefühlvolle und spannende Liebesgeschichte, die in Kanada und in Irland spielt. Ich bin gespannt auf den 3. Band der Reihe.

Diesen Band kann man zwar unabhängig vom 1. lesen, ich würde allerdings auch "Love, Kiss, Cliff" oder besser gesagt "Liliennächte", wie das Buch neuerdings heißt, empfehlen, da Ash bereits in diesem Band vorkommt, und man mehr über ihn erfährt. 

Die Reihe ist seit März 2017 beim  Amrun Verlag erschienen. Die Titel heißen jetzt "Liliennächte" und "Ascheblüte".



  

Freitag, 10. März 2017

Rezension zu "Schlaflied" von Cilla und Rolf Börjlind, übersetzt von Christel Hildebrandt, btb Verlag, Kriminalroman

Titel: Schlaflied
Autoren: Cilla und Rolf Börjlind
Übersetzt von: Christel Hildebrandt
Seitenzahl: 576 Seiten, (Paperback, Klappenbroschur, 20.2.17)
Isbn Nr.  13-978-3-442-75716-9
Verlag: btb Verlag
Preis: 15,00 Euro



Verlagsinfo:
 "Der neue Fall des schwedischen Ermittlerteams Olivia Rönning und Tom Stilton
Am Stockholmer Hauptbahnhof herrscht Chaos. Ein Mädchen im Strom der Asylsuchenden schlägt sich ganz alleine durch. Aus Angst vor den Behörden lebt sie mehr schlecht als recht auf den Straßen Stockholms – bis sie auf die Obdachlose Muriel trifft, die sich ihrer annimmt. Gemeinsam suchen sie Zuflucht in einer einsamen Hütte auf dem Land. Aber ist es in den Wäldern Smalands wirklich sicherer als auf den Straßen von Stockholm? Zur selben Zeit versucht der frühere Kriminalkommissar – und frühere Obdachlose – Tom Stilton seinen Polizeikollegen zu beweisen, dass er wieder ganz auf der Höhe ist. Er soll dabei helfen, den grausamen Tod eines Jungen aufzuklären, der vergraben im Wald gefunden wurde. Wenig später bittet ihn Muriel um Hilfe, weil sie ihren Schützling in Gefahr glaubt. Haben die Fälle etwa miteinander zu tun? Tom Stilton und Olivia Rönning kommen der Wahrheit nur langsam auf die Spur ..."

Über die Autoren:

Cilla Börjlind (Autorin)

Cilla und Rolf Börjlind gelten als Schwedens wichtigste und bekannteste Drehbuchschreiber für Kino und Fernsehen. Sie sind unter anderem verantwortlich für zahlreiche Martin-Beck-Folgen sowie für die viel gepriesene Arne-Dahl-Serie. Ihr Markenzeichen sind starke Charaktere und eine stringente Handlung. Die Serie um die junge Polizistin Olivia Rönning und den ehemaligen Kriminalkommissar Tom Stilton, der zum Obdachlosen wurde, wurde ebenfalls verfilmt und wird Anfang 2017 auch im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Rolf Börjlind (Autor)

Cilla und Rolf Börjlind gelten als Schwedens wichtigste und bekannteste Drehbuchschreiber für Kino und Fernsehen. Sie sind unter anderem verantwortlich für zahlreiche Martin-Beck-Folgen sowie für die viel gepriesene Arne-Dahl-Serie. Ihr Markenzeichen sind starke Charaktere und eine stringente Handlung. "Die Springflut" ist der Start einer Serie um die angehende Polizistin Olivia Rönning.

Eigene Meinung:

"Schlaflied" ist der 4. Band der Reihe um Olivia Rönning und Tom Stilton. Zur Story an sich möchte ich nichts verraten, hier reicht die Verlagsinfo.

Die Spannung wird von den beiden Autoren von der ersten Seite an über verschiedene Erzählperspektiven, die sich abwechseln, und oft mit einem Cliffhanger enden, aufgebaut. Die Themen, um die sich dieser Krimi dreht, sind harter Stoff, es geht um Flüchtlinge, Menschen- und Organhandel, Pädophilie, Obdachlose, und um Gangster, die die Flüchtlinge ausnutzen. Die Ermittlungen gehen von Schweden bis nach Rumänien zu den "Kanalmenschen". Wie immer in dieser Reihe, ist viel Action geboten, man fierbert mit einzelnen Protagonisten und wünscht den Bösewichten, dass sie geschnappt werden. Das Ermittlerteam um Mette habe ich mittlerweile total lieb gewonnen. Alle Charaktere sind ganz eigene Figuren.
 
Der Krimi lässt sich unabhängig von den vorherigen Bänden lesen. Ich würde euch raten, die Vorgänger dieser Reihe auch zu lesen. Sie lohnen sich!

Auch der 4. Fall von Olivia Rönning und Tom Stilton hat mich vollkommen überzeugt






Mittwoch, 8. März 2017

Rezension zu "Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag oder warum sich alles zum Guten wendet" von Oliver Fehn, illustriert von Tobias Könemann, Pandämonium Verlag, Erzählung

Titel: Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag oder warum sich alles zum Guten wendet
Autor: Oliver Fehn
Nach Motiven von Kenneth Grahames Kinderbuch "Wind in the willows"
Illustriert von: Tobias Könemann
Seitenzahl: 35 Seiten, (Hardcover, 10.2.17)
Isbn Nr. 13-978-394-489-3105
Verlag: Pandämonium Verlag
Preis: 14,99 Euro

Verlagsinfo:
"Ein Buch für Kinder, zum Trösten – und für Erwachsene, um zu begreifen.

Ein Buch ohne pädagogische Absicht oder moralische Botschaft, aber auch ein Buch voller Weisheit. Die Natur spricht ihre eigene Sprache.

Kenneth Grahames rätselhafte, oft verschwiegene Geschichte vom „Pfeifer vor dem Tor zum Tag“ – neu erzählt von Oliver Fehn, mit Illustrationen von Tobias Könemann."

Über den Autor:
Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel.

Über den Illustrator:
Tobias Könemann, 1985 in Minden geboren, bewegt sich freiberuflich im Bereich der Kunst und Musik. Seine große Passion gilt hierbei der traditionellen Malerei und Illustration. Auch wenn die einzelnen Arbeiten vorwiegend eine dunkle, alptraumhafte Atmosphäre erzeugen, können diese nur schwer in ein bestimmtes Genre eingeordnet werden. Im Pandämonium-Verlag arbeitete er bereits an mehreren Buchgestaltungen und Illustrationen mit.

Eigene Meinung: 
Schon das Vorwort von Oliver Fehn ist interessant zu lesen. Das Kapitel über Pan, wie der gehörnte Gott, bezeichnet wird, wurde bei vielen Volksausgaben von dem Buch "Der Wind in den Weiden" ausgespart, da Kenneth Grahame zu den Heiden zählte.

Oliver Fehn erzählt die Geschichte vom Maulwurf und seinem Freund dem Wasserratz, die auf der Suche nach dem kleinen Otterjungen gehen, der verschwunden ist, und dabei eine Begegnung mit einer mystischen Gestalt, dem Pan, haben. Die Begegnung haben die beiden vergessen, aber sie hat bei den beiden etwas in ihrem Inneren hinterlassen, das nachwirkt. Ob sie das Otterbaby wohl gefunden haben?

Die Geschichte wurde vom Illustrator Tobias Könnemann mit wunderschönen, sehr stimmungsvollen Bildern ausgestattet.

Ich kann nur bestätigen, was Oliver Fehn in seinem Buch im Vorwort schreibt, es ist ein Buch zum Lachen, Weinen, Träumen und zum Nachdenken. Die Geschichte ist sehr stimmungsvoll erzählt und hat einen ganz besonderen Zauber inne, der bei den Lesern nachwirkt und jung und alt gleichermaßen zum Staunen bringt.



Montag, 6. März 2017

Rezension zu "Good as Gone" von Amy Gentry, übersetzt von Astrid Arz, Bertelsmann Verlag, Roman


Titel: Good as Gone
Autorin: Amy Gentry
Übersetzt von: Astrid Arz
Seitenzahl:  320 Seiten, (Paperback, Klappenbroschur, 27.2.17)
Isbn Nr. 13-978-3-570-10323-4
Verlag: Bertelsmann Verlag
Preis: 12,99 Euro



Verlagsinfo: 
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.

Über die Autorin:
Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.

Eigene Meinung:
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da sich der Klappentext sehr interessant angehört hat und das Cover auch auf eine Story Richtung "Gone Girl" vermuten ließ.  Das Buch ist jedoch nicht als Thriller ausgewiesen, sondern als Roman. Wobei die New York Times das Buch als spannenden Thriller bezeichnet hat, was mich wiederum dazu verlockte, das Buch unbedingt lesen zu wollen.

Die Story handelt von Julie, die als Dreizehnjährige entführt wurde und scheinbar nach acht Jahren wieder vor der Haustüre ihrer Familie auftaucht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Anna, der Mutter und  von verschiedenen, weiblichen Personen, die einzelne Lebensabschnitte beschreiben. Diese letztgenannten Erzählperspektiven ergeben so nach und nach einen Sinn, sie sind allerdings nicht sehr fesselnd und spannend zu lesen.

Am Anfang, als die angebliche Julie auftauchte, war noch etwas Spannung da, auch gegen Ende der Geschichte, leider dümpelte die Erzählung zwischendurch so dahin.

An diesem Buch hat mich so Einiges gestört. Die Familienmitglieder hinterfragen erst einmal nichts, was Julie betrifft. Sie nehmen alles hin, was sie ihnen erzählt. Schon ziemlich am Anfang wird klar, dass die Person, die auftaucht, nicht Julie zu sein scheint. Warum wird die DNA der beiden Personen nicht sofort verglichen?

Anna, die Mutter verschweigt Tom, ihrem Mann,  zuviel, was Julie betrifft. Das empfand ich als unglaubwürdig.

Zum Ende hin gibt es wieder eine Wendung, die habe ich auch als zu konstruiert und unglaubwürdig empfunden. Die ganze Story wirkte sehr konstruiert, die Personen unglaubwürdig und ohne Leben.

Mir hat diese Geschichte überhaupt nicht gefallen, vielleicht war meine Erwartungshaltung hier zu hoch, "Gone Girl" oder "Girl on a train" waren da andere Kaliber.


Samstag, 4. März 2017

Rezension zu "Love, Kiss, Cliff - How to be happy 1" von Kim Leopold, E-book, Lovestory


 Titel: Love Kiss Cliff - How to be happy 1
Autorin: Kim Leopold
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 777 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 404 Seiten
ISBN-13: 978-1530957613
Verlag: Kim Leopold, 3. Auflage (15.4.16)
ASIN: B01DW93D2W
Preis: 2,99 Euro



Verlagsinfo:
"Ein Nerd mit Schokoladenaugen, ein verletzlicher Draufgänger und ein Musiker mit rauchiger Stimme – wen wird sie lieben, wen küssen und wen über die Klippe stoßen?
An Ablenkung fehlt es Meredith nicht, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in die Stadt zieht, die niemals schläft. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein versucht sie, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn ein totes Mädchen zwischen ihr und ihren Mitbewohnern steht und ihr Dad nach jahrelanger Funkstille versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Wie kann sie da noch an die Liebe denken?"

Über die Autorin:
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit Freund und Katz im schönen Münsterland. Sie schreibt schon seit einer halben Ewigkeit und besucht dabei am liebsten die Orte, die sie schon im echten Leben gesehen hat. "Love, Kiss, Cliff" ist ihr erster Roman, der 2015 bereits als Blogroman auf ihrem Bücherblog www.allthesespecialwords.blogspot.de zu lesen war.

Eigene Meinung:
Ich habe dieses E-book im Rahmen der Valentinsaktion zweier Bloggerinnen, Vannessa vom Buchtempel.net,  und Sonja von Sonjas Bücherinfo, gewonnen. Ich war sehr gespannt auf diesen Liebesroman, da einige meiner Facebook-Bücherfreundinnen das Buch bereits gelesen hatten und es ihnen total gut gefallen hat.

Mer zieht nach New York, da ihre Mutter nach einer schweren Krankheit gestorben ist. Ihr Vater, der in New York wohnt, mit dem sie aber jahrelang keinen Kontakt hatte, möchte sie in seiner Nähe haben.

Meredith, oder Mer, wie sie genannt wird, landet in einer WG mit den männlichen Mitbewohnern Ash und Jamie. Mit männlichen WG-Bewohnern hatte Mer überhaupt nicht gerechnet. Für noch mehr Verwirrung sorgt Mer selbst, da sie der Ex-Mitbewohnerin der beiden total ähnlich sieht.

Von der Geschichte verrate ich euch nicht mehr, nur so viel, dass es um Liebe, um Freundschaft und um viele Emotionen geht. Spannung und Drama kommen in der flüssig erzählten Geschichte auch nicht zu kurz und es gibt einige Geheimnisse aus Mers Vergangenheit aufzulösen und zu verdauen.

Mer, die uns ihre Story aus der Ich-Perspektive erzählt, ist eine total sympathische Figur, die die erste Liebe erfährt (jetzt dürft ihr raten, wer der Glückliche sein wird?). Auch Ash und Jamie sind sehr sympathische Personen.

5/5 Sterne für diese schöne Lovestory zum Mitfiebern und Mitleiden, die leider viel zu schnell gelesen ist. (Ich bin froh, dass ich den 2. Teil dieser Geschichte "Ascheregen" auch gewonnen habe :))





Donnerstag, 2. März 2017

Rezension zu "Der gläserne Himmel" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Der gläserne Himmel
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl: 448 Seiten, (TB, Broschur, 9.1.17)
Isbn Nr. 13-978-3-453-35920-8
Verlag: Diana Verlag
Preis: 9,99 Euro

 Verlagsinfo: 
"Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ..."

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".

Eigene Meinung:
Christian Hochstedt, der in seiner Kindheit oft in Kirchfelden bei seiner Tante. war, ist von diesem Dorf so fasziniert, dass er als Lehramtsanwärter dahin zurückkehrt und zu seiner Tante zieht. Erst genießt er das idyllische Leben im Dorf, fängt eine Beziehung zu einer Kollegin an,   doch dann bekommt er die Macht zweier Kinder zu spüren, die sich gegen ihn stellen und macht Bekanntschaft mit der jungen Sina, der "Herrin über gut und böse", wie sie von den Dorfbewohnern genannt wird. Christian fühlt sich magisch angezogen von dieser jungen Frau und verstrickt sich in Wunschphantasien, die jedoch überschattet sind von einem rätselhaften Ereignis in der Vergangenheit, in das auch seine Eltern verstrickt zu sein scheinen.

Wir nehmen Anteil an Christians Leben, an seinen Träumen und an seinen Gefühlen. Das Mädchen Sina bleibt eine etwas geheimnisvolle Figur mit Hang zum Mystischen.

Ganz langsam erfährt Christian und damit auch der Leser, was in der Vergangenheit tatsächlich geschah.

Mich hat dieser psychologische Spannungsroman von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Der Roman ist sehr atmosphärisch geschrieben und hat einen leichten mystischen Touch. Menschliche Gefühle wie Liebe, Hass, Eifersucht, Neid und die  Erwartungshaltung an den Partner, die nicht erfüllt werden kann, und entsprechend für Frust sorgt, werden detailliert und glaubhaft wiedergegeben.

Petra Hammesfahr zeigt auf, wie aus einer verträumten, den Partner glorifizierenden Liebe ein Beziehungsdrama entsteht. "Der gläserne Himmel" ist ein überzeugender psychologischer Spannungsroman, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.




Rezension zu "Spätsommersprossen" von Britta Orlowski, Liebesroman, Bookshouse Verlag

Titel: Spätsommersprossen Autorin: Britta Orlowski Seitenzahl: 419 Seiten (TB, 25.9.17) Isbn Nr. 13-978-9963-53-782-2 Verlag: Bookshou...