Freitag, 16. August 2019

Rezension zu "Nordlicht - Die Tote am Strand " von Anette Hinrichs, Blanvalet Verlag, Kriminalroman

Titel: Nordlicht die Tote vom Strand
Autorin: Anette Hinrichs
Seitenzahl: 432 Seiten, Klappenbroschur, TB,  (15.4.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0722-1
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo: 

"Zwei Länder, zwei Ermittler, ein mysteriöser Mord. Der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg Im beschaulichen Küstenort Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erschossen am Strand. Die Tote wird als Liva Jørgensen identifiziert, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Jetzt stellt sich heraus, dass Liva jahrelang unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Was ist damals wirklich geschehen? Vibeke Boisen, gerade frisch als Leiterin der Flensburger Mordkommission angetreten, und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein gefährliches Wespennest ..."

Über die Autorin: 
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus. „NORDLICHT – Die Tote am Strand“ ist ihr erster Kriminalroman bei Blanvalet.

Eigene Meinung:
Vibeke Boisen ist nach Flensburg zurückgezogen um die Leitung der dortigen Mordkomission zu übernehmen. Sie ist noch am Renovieren, als sie zu einem Mordfall an einer jungen Frau am Strand von Kollund gerufen wird. Da sich das Örtchen an der deutsch-dänischen Grenze befindet, wird auch Rasmus Nyborg von der dänischen Ermittlungsbehörde zum Fall gerufen. Die beiden total verschiedenen Ermittler bilden zusammen ein Team, um einen sehr verzwickten Fall zu lösen. Denn die tote, junge Frau war 12 Jahre lang verschollen und hat unter einem falschen Namen in Deutschland gelebt.

Das Krimidebüt von Anette Hinrichs hat mich total begeistert. Ihre Ermittler sind interessante Charaktere, die wir so nach und nach in diesem Krimi kennenlernen. Rasmus und Vibeke haben keinen einfachen Fall zu lösen, was die Geschichte sehr spannend macht, denn wir begleiten die beiden bei ihren Ermittlungen.
Ich hatte den Eindruck, der Fall wird immer mysteriöser und verzwickter, ein Politiker und ein Rechtsanwalt, der Kariere machen will, sind darin verwickelt und auch die Familie der Toten hat Einiges zu verbergen.
So nebenbei erfahren wir viel über die Gegend von Flensburg und über den Lebensstil unserer dänischen Nachbarn.

Ich bin gespannt auf weitere Fälle dieses interessanten Ermittlungsteams.




Dienstag, 13. August 2019

Rezension zu "Der Kinderflüsterer" von Alex North, übersetzt von Leena Flegler, Blanvalet Verlag, Spannungsroman


Titel: Der Kinderflüsterer
Autor: Alex North
Übersetzt von: Leena Flegler
Seitenzahl: 448 Seiten, (Paperback, 29.07.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0710-7
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 13,00 Euro


Verlagsinfo: 
"Nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau will Tom Kennedy mit seinem kleinen Sohn Jake neu anfangen. Ein neuer Start, ein neues Haus, eine neue Stadt – Featherbank. Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren wurden in Featherbank fünf Kinder entführt und getötet. Der Mörder wurde unter dem Namen »Kinderflüsterer« bekannt und schließlich gefasst.
Die alten Geschichten interessieren Tom und Jake nicht. Als jedoch ein kleiner Junge verschwindet, machen Gerüchte die Runde, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt habe. Und Jake beginnt, sich merkwürdig zu benehmen. Er sagt, er höre ein Flüstern an seinem Fenster …"

Über den Autor:
Alex North, geboren und aufgewachsen in Leeds, England, studierte Philosophie und arbeitete nach seinem Abschluss an der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik. Insgeheim hegte er aber immer den Wunsch zu schreiben. Auf die Idee zu seinem Roman »Der Kinderflüsterer« brachte ihn ein merkwürdiger Ausspruch seines kleines Sohnes, der sagte, er wolle mit einem »Jungen im Boden« spielen. Alex North lebt bis heute in seiner Heimatstadt Leeds, inzwischen mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und zwei Katze.

Eigene Meinung:

Der Autor erzählt über verschiedene Personen. Ein Erzählstrang übernimmt der Ermittler, der seit über 20 Jahren an dem Fall arbeitet, denn eines der vermissten Kinder ist nicht aufgetaucht. Ein weiterer Erzählstrang übernimmt der Vater Tom Kennedy, ein Schriftsteller, der mit seinem kleinen Sohn Jake ein neues Leben in Featerbanks anfangen möchte. Der Vater erzählt aus der Ich-Perspektive. Jake übernimmt einen weiteren Handlungsstrang und die Sichtweise des kleinen Jungen ist sehr interessant erzählt. Auch der Täter kommt zu Wort.

Das Debüt von Alex North hat mich total überzeugt. Von Anfang an ist die Story spannend und fesselnd erzählt. Eine ständige, unterschwellige Spannung ist die ganze Zeit fast körperlich spürbar. Ich fand die Geschichte um den Kinderflüsterer auch etwas unheimlich.

Wer auf unterschwellige Spannung ohne großes Blutvergießen und ohne viel Action, dafür mit um so mehr Atmosphäre steht, sollte das Buch lesen. Zum Ende dreht der Autor noch einmal an der Spannungsschraube. Auch einige Überraschungen und Wendungen hält Alex North parat.


 



Mittwoch, 7. August 2019

Rezension zu "Der beste Freund" von Roy Jacoby, Independently Published, Psychothriller,

Titel: Der beste Freund
Autor: Roy Jacoby
Seitenzahl: 242 Seiten, (TB, 4.3.19)
Isbn Nr. 13-978-1795478151
Verlag: Independently published
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:

"Was würdest du tun, wenn du deinen besten Freund bei einem Mord beobachtest? Ihn zur Rede stellen? Zur Polizei gehen? Oder an deinem Verstand zweifeln?Diesen Fragen muss sich Rick Ender stellen, als er Zeuge wird, wie sein bester Freund Sebastian eine Frau in seiner eigenen Küche tötet. Am nächsten Tag zeugt nichts vom brutalen Mord, als wäre die grauenhafte Szene einem Albtraum entsprungen. Seine letzte Rettung ist der Gang, zu einer Psychologin. Doch nach der ersten Therapiesitzung überschlagen sich die Ereignisse und er wird in einen Strudel aus Gewalt und Lügen gerissen. Sein Leben gerät in Gefahr und Rick muss sich seiner Vergangenheit stellen. Wird die Wahrheit ihn retten?"

Über den Autor: 
Was wäre wenn? Das ist die erste Frage, die sich der Autor stellt, bevor er einen neuen Thriller anfängt. So ist es auch bei seinem Debüt, Der beste Freund, gewesen. Was wäre, wenn ich meinen besten Freund bei einem Mord überraschen würde. Die Beantwortung dieser Frage wird eine Tortur für den Protagonisten und der Leser ist hautnah dabei. Roy Jacoby wurde 1966 in Berlin geboren. Von Kindheit an, war er kreativ unterwegs. Er sang in einem Chor, versuchte sich als Magier und war Mitglied einer Theatergruppe. Statt dann Schauspieler zu werden, wurde er Zerspaner (Dreher), obwohl er handwerklich eine vollkommene Niete war. Nach 10 Jahren Busfahrer bei der BVG, hatte er endgültig die Schnauze voll und ging in die IT. Im Juli 2018 las er eine von Sebastian Fitzeks Danksagungen und fand viele Parallelen zu sich selbst. Vor allem seine Frau stachelte ihn an, doch mal selber einen Thriller zu schreiben. Das tat er dann auch, die Idee zum Psychothriller Der beste Freund war geboren. Als er dann Die Falle von Melanie Raabe las, war es um ihn geschehen. So wollte er auch schreiben.Das wird er jetzt bis zu seinem Lebensende tun, SCHREIBEN.

Eigene Meinung:
Rick Ender wacht eines nachts auf und beobachtet, wie sein bester Freund Sebastian in seiner Küche eine Frau tötet. Hatte er einen Albtraum? Oder dreht er langsam durch? Er kann keine Spuren eines Mordes in seiner Küche feststellen ..

Das Debüt von Roy Jacoby habe ich bei einem Gewinnspiel gewonnen.
Der Klappentext klang richtig spannend. Manchmal ist es ja nur der Klappentext, der spannend ist, in diesem Fall jedoch ist die Story richtig spannend. Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte und sofort mitten im Geschehen.
Roy Jacoby schreibt kurze Szenen, was der Geschichte Spannung und Tempo gibt.

Mit Rick Ender bekommt man Mitleid, was der arme, sympathische Kerl so alles ertragen muss.

Roy Jacobys Psychothriller bietet neben hohem Tempo, viel Action, Spannung und einige überraschende Wendungen, so dass das Kopfkino läuft und ich das Buch an einem Sonntagnachmittag gelesen hatte. Diesen Psychothriller empfehle ich euch gerne.




Sonntag, 4. August 2019

Rezension zu "R. I. P. von Yrsa Sigurdardóttir, übersetzt von Anika Wolff, BTB Verlag, Thriller

Titel: R. I. P. 3. Fall von Huldar und Freyja
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir 
übersetzt von: Anika Wolff
Seitenzahl: 448 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, (24.6.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-75665-0
Verlag: BTB Verlag
Preis: 20,00 Euro


Verlagsinfo:

"Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt... "

Über die Autorin: 
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Eigene Meinung:

Das Thema, das die Autorin für den dritten Teil der Reihe um den Ermittler Huldar und die Psychologin Freyja ausgesucht hat, Mobbing ist hochaktuell und ich hatte daher einen spannenden Thriller erwartet.

Allerdings würde ich diese Story nicht als Thriller bezeichnen, eher als Krimi.
So richtig gepackt hat mich die Geschichte nicht. Es fehlt an Spannung und ich hatte das Gefühl, dass die Übersetzung nicht so ganz gelungen ist. Manche Sätze klingen hölzern.

Huldars Ermittlungen verlaufen schleppend, Kommissar Zufall kommt dem Team oft zu Hilfe, auch Freyja ist bei den Ermittlungen behilflich. Wir erfahren wieder sehr viel Privates über die beiden. Die Ermittlungen werden von Streitereien zwischen den Teammitgliedern und Machtgerangel behindert.

Die beiden Figuren Huldar und Freyja haben mich in diesem Krimi nicht überzeugen können.

Trotz einiger Überraschungen und Wendungen handelt es sich hier um einen eher durchschnittlichen Krimi.

 

Montag, 29. Juli 2019

Rezension zu "Dunkelsommer" von Stina Jackson, übersetzt von Kerstin Schöps, Goldmann Verlag, Spannungsroman

Titel: Dunkelsommer
Autorin: Stina Jackson
Übersetzt von: Kerstin Schöps
Seitenzahl: 352 Seiten, Klappenbroschur, (22.7.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-20578-3
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 15,00 Euro
  
Verlagsinfo:

"Drei Jahre ist es her, dass Lelles Tochter in einem abgelegenen Teil Nordschwedens spurlos verschwand. Seither fährt er jeden Sommer im düsteren Licht der Mitternachtssonne die Straße ab, an der Lina zuletzt gesehen wurde. Nacht für Nacht sucht er verzweifelt nach seiner Tochter, nach sich selbst und nach Erlösung. Dann kommt eines Tages die siebzehnjährige Meja in der Hoffnung auf einen Neuanfang in Norrland an. Doch als sich die Dunkelheit des aufkommenden Herbstes über das Land legt, verschwindet ein weiteres Mädchen. Und Lelles und Mejas Leben werden durch dramatische Ereignisse miteinander verbunden, die sie nie wieder loslassen werden."

Über die Autorin: 
Stina Jackson stammt aus Skellefteá in Nordschweden. Vor mehr als einem Jahrzehnt zog sie nach Denver, Colorado. Hier schreib sie auch ihren Debütroman "Dunkelsommer", mit dem sie sich sofort als aufstrebender neuer Stern am Himmel der nordischen Spannung etablierte.

Eigene Meinung:
Stina Jackson hat mit "Dunkelsommer" einen düsteren, sehr atmosphärischen Spannungsroman erschaffen. Ihr Debüt hat mich von Anfang an gefesselt. Erzählt wird über verschiedene Personen. Da ist einmal Lelle Gustavsson, der in den Wäldern Nordschwedens seine vor drei Jahren verschwundene Tochter Lina sucht. Den zweiten Erzählstrang übernimmt die siebzehnjährige Meja, die zusammen mit ihrer Mutter aus Südschweden zu einem etwas zwielichtigen Mann auf einen heruntergekommenen Hof gezogen ist. Meja ist ein sehr starkes Mädchen. Sie muss auf ihre Mutter achten, die alkohol- und tablettenabhängig ist. Meja lernt einen Jungen kennen, zu dem sie vertrauen fasst und über ihn die Stärke einer Familie kennenlernen kann.  Stina Jacksons fast poetischer Schreibstil hat mich von Anfang an gepackt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Autorin hat viele interessante Charaktere erschaffen, verschrobene Typen, die in den Wäldern Nordschwedens leben. Starke Persönlichkeiten, die nicht aufgeben und für ihre Familie alles tun würden.

Ich möchte mehr von dieser Autorin lesen!




Mittwoch, 24. Juli 2019

Rezension zu Lisboa, Klaus Zeh, Roman, BoD

Titel: Lisboa
Autor: Klaus Zeh
Seitenzahl: 212 Seiten, (TB, 4.3.19)
Isbn Nr. 13-978-3748126386
Verlag: BoD Books on Demand 
Preis: 7,90 Euro


Verlagsinfo: 
"Die Geschichte eines Ehebruchs, einer Scheidung, des gemeinsamen Sorgerechts; ständig der Streit mit der Ex, ständig Schuldgefühle und Unterhaltssorgen, tägliche Busfahrten und Terminnot, regelmäßige Therapiesitzungen und sonst alles, was den Alltag ausmacht: Lexikonartikel, Beipackzettel, Reiseführerpassagen, Zeitungsschlagzeilen. Und in all dem, unausrottbar, der Traum von Lisboa, von Lissabon, der portugiesischen Traumstadt am Atlantik..."


Über den Autor:
Klaus Zeh, Jahrgang 1965, ist Schriftsteller und Musiker. Er lebt in Reutlingen. Sein erster Roman "Taxi" erschien 2015. Es folgten die Gedichtbände "Die Leichtigkeit des Windes" und "An Ufern aus Jade". Sein zweiter Roman "Mozart oder der Fall des Harlekins" erschien im Frühjahr 2018. Es folgte im Herbst mit "Pontoon oder wann immer ich hier sein werde" ein weiterer Gedichtband. "Lisboa" ist sein neuester Roman.

Eigene Meinung:
Klaus Zeh lässt verschiedene Personen erzählen. Über Dialoge mit der Ex, Gedanken eines Vaters, Resultate von Gesprächen mit einem Therapeuten.

Zwischen den einzelnen Szenen und Geschichten stehen Zeitungsschlagzeilen, Wörter aus dem Lexikon oder Koordinaten. Der ganze Roman hat eine ziemlich depressive Grundstimmung. Die Erzählfigur "Vater" kann den Unterhalt für seine Kinder nicht bezahlen. Er hat Schuldgefühle seinen Kindern gegenüber, die er sehr liebt.

Was die Wörter aus dem Lexikon sollen, hat sich mir nicht aufgetan. Manche Zeitungsschlagzeilen passen zu der nächsten Szene im Buch, bei manchen habe ich mich auch gefragt, warum die im Buch überhaupt vorkommen. Dann gibt es Wörter zu einem Satz ohne Leerzeichen aneinandergereiht. Über den Geschichten steht "Eine Geschichte". Muss man darauf aufmerksam machen, dass das eine Geschichte ist?

Eine Erzählstimme verliebt sich wohl sehr gerne, wird aber am Ende immer von den Frauen verlassen.

Die Romanfiguren scheinen alle ziemlich unzufrieden mit ihrem Leben zu sein. Ziemlich viel Alltägliches, was in diesem Roman vorkommt.

Man hat den Eindruck, der Autor hat alles, was ihm gerade durch den Kopf geht, zu Papier gebracht. 

Auf Amazon könnt ihr einen Blick ins Buch werfen und euch eure eigene Meinung über diesen Roman bilden.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Rezension zu " Nächstes Jahr in Havanna - Die Kuba Saga Teil 1" von

Titel: Nächstes Jahr in Havanna - Die Kuba Saga Teil 1
Autorin: Chanel Cleeton
Übersetzt von: Stefanie Fahrner
Seitenzahl: 464 Seiten (TB, 10.6.19)
Isbn Nr.: 13-978-3453422780
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Mein Herz gehört Havanna
Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.
Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll ..."

Über die Autorin:
Chanel Cleetons Familie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie selbst wuchs jedoch in Florida auf, bevor sie für das Studium der Internationalen Beziehungen nach England ging. An der Londoner School of Economics and Political Science machte sie schließlich ihren Masterabschluss in Internationaler Politik.

Eigene Meinung:
Chanel Cleeton erzählt diese Geschichte über zwei Erzählstränge. Im ersten berichtet Elisa von den Ereignissen 1958. Elisa führt ein luxuriöses Leben in Kuba. Ihr Vater hat eine Zuckerrohrplantage. Seine Töchter sind zum Nichtstun verurteilt. Das Leben der jungen Frau verändert sich total, als sie sich in einen Revolutionär verliebt.

Im zweiten Handlungsstrang, der 2017 spielt, fliegt die junge Reporterin Marisol nach Kuba mit der Urne ihrer Großmutter. Sie will sie in Kuba beerdigen und wandelt auf den Spuren ihrer Großmutter.

Die Geschichte ist sehr informativ. Wir erfahren viel über das aktuelle Leben in Kuba, über die Sorgen und Probleme der Bevölkerung, über ihre Wünsche und Träume.
Genauso viel wird über das Leben in Kuba und die Revolution 1958 berichtet.
Man merkt der Geschichte an, dass die Autorin Politik studiert hat.

Die Geschichte ist zwar sehr informativ, sie hätte aber etwas mehr Spannung vertragen können. Die Lovestory passt, allerdings bleiben die Figuren etwas auf Distanz zum Leser.

Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, ohne Überraschungen und Wendungen. Man hätte mehr daraus machen können.




Rezension zu "Nordlicht - Die Tote am Strand " von Anette Hinrichs, Blanvalet Verlag, Kriminalroman

Titel: Nordlicht die Tote vom Strand Autorin: Anette Hinrichs Seitenzahl: 432 Seiten , Klappenbroschur, TB,  (15.4.19) Isbn Nr. 13-978-...