Montag, 21. Januar 2019

Rezension zu "Was wäre ich ohne dich?" von Guillaume Musso, Roman, Piper Verlag,

Titel: Was wäre ich ohne dich?
Autor: GuillaumeMusso
Übersetzt von: Eliane Hagedorn, Bettina Runge
Seitenzahl: 384 Seiten, broschiert, (2.11.18)
Isbn Nr.: 13-978-3-492-30549-5
Verlag: Piper Verlag
Preis: 10,00 Euro

Verlagsinfo:
"Martin, engagierter Polizist in Paris, konzentriert sich nach einer enttäuschten Liebe voll und ganz auf seine Arbeit. Das muss er auch, denn zurzeit hat er es mit einem besonders schwierigen Fall zu tun: Er ist dem berühmt-berüchtigten Archibald MacLean auf den Fersen, dem größten Kunstdieb aller Zeiten. Martins abenteuerliche Jagd führt ihn bis nach San Franciso, wo er ausgerechnet Gabrielle wieder über den Weg läuft – der Frau, die ihm vor fünfzehn Jahren das Herz gebrochen hat. Und auch sie hat eine Verbindung zu Archibald …"

 Über den Autor:
Guillaume Musso, geboren 1974 in Antibes, arbeitete als Dozent und Gymnasiallehrer. Musso ist einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren Frankreichs, seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt.

Eigene Meinung:
Der Klappentext klang interessant, mir gefallen die Zitate vor den einzelnen Kapitel sehr, Mussos Geschichten mag ich sehr, sie sind so gefühlvoll und spannend schreibt der Schriftsteller auch, also musste das neue Buch natürlich gelesen werden.

Man ist sofort in der Geschichte, auch spannend und gefühlvoll ist die Story. Allerdings kam mir die Geschichte irgendwie bekannt vor. Eine verlorene Liebe, ein Kriminalfall, viele Zufälle und ein Hauch von Übersinnlichem, kam das nicht schon alles in der letzten Geschichte von diesem Autoren vor?

Gestört haben mich auch, das nicht nur sehr viele Zufälle in der Geschichte Begegnungen verursachen und nicht nur der Meisterdieb eine Art Superheld ist, auch seine Haushälterin ist nicht nur eine einfache Haushälterin, sie hat natürlich Kampfkunst in Asien studiert und besitzt medizinische Kenntnisse. Das war mir dann doch alles etwas zu viel.

So langsam sollte sich der Autor dann doch etwas anderes einfallen lassen und seine Protagonisten etwas menschlicher gestalten.


Montag, 14. Januar 2019

Rezension zu "Gut Greifenau - Nachtfeuer" von Hanna Caspian, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Gut Greifenau - Nachtfeuer
Autorin: Hanna Caspian
Seitenzahl: 560 Seiten (TB, 22.12.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-44490-0
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo: 

"Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey

August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein Vater ist unfähig, das Gut zu führen, das bald hochverschuldet ist. Die Verbindung von Katharina mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen wird nun zur Überlebensfrage. Doch Ludwig tritt nicht nur seiner Verlobten Katharina zu nahe … Es droht ein Skandal! Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf eine Rettung durch den Industriellensohn Julius. Doch soll eine Ehe mit ihr ihm nur den Eintritt in den Adelsstand ermöglichen? Und dann ist da noch der Kutscher Albert, der sein Geheimnis nur im Dorf Greifenau klären kann.Der Nachfolgeband zu "Gut Greifenau. Abendglanz". Gut-Greifenau-Reihe im Überblick:Band 1: Gut Greifenau - Abendglanz,Band 2: Gut Greifenau - Nachtfeuer, Band 3: Gut Greifenau - Morgenröte"

Über die Autorin: 
Hanna Caspian ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas beleuchtet sie bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

Eigene Meinung:
Band 2 der "Gut Greifenau-Reihe "Nachtfeuer" knüpft an die Ereignisse aus dem 1. Band nahtlos an. Hanna Caspian wirft den Leser sofort mitten ins Geschehen.

Diese Fortsetzung ist genauso packend, flüssig und spannend geschrieben, wie "Abendglanz".

Die Autorin beschreibt sehr lebendig, was sich durch den 1. Weltkrieg für Adelige, Bedienstete, Pächter, für eigentlich alle Bewohner des Landes ändert.

In diesem Band wird Katharina erwachsen. Sie entwickelt sich weiter, hat Träume, die scheinbar platzen. Sie versucht ihr Leben zu planen und träumt von Freiheit. Ihr Bruder Alexander hilft ihr nach wie vor und auch er hat so seine ganz eigenen Pläne und Geheimnisse.

Kutscher Albert versucht herauszubekommen, wer seine Mutter ist und will Rache an seinem Vater und am Pfarrer üben. Ob er herausfindet, wer seine Mutter ist und ob es wohl bei seinen Racheplänen bleiben wird?

Ludwig von Preussen ist noch immer ein unausstehlicher Kaiserneffe und Anastasia, die Schwester von Katharina entpuppt sich als üble Intrigantin.

"Nachtfeuer" ist ein Buch, das man an einem Stück verschlingen möchte, so spannend und fesselnd ist es geschrieben.

Man fiebert mit den Figuren, insbesondere Katharina, Konstantin, Albert und die Lehrerin Rebecca sind sehr sympathische Figuren, für die man hofft, dass sich alles zum Guten wenden wird.

So nebenbei erteilt die Autorin interessanten Geschichtsunterricht, der Sturz des Zaren, die Ostfront, der Eintritt Amerikas in den Krieg, alles wird hier angeschnitten. Ich wusste z. B. nicht, dass Brasilien Deutschland den Krieg erklärt hat.

Der 2. Band endet mit einem bösen Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.





Mittwoch, 9. Januar 2019

Rezension zu "Marienfelde" von Corinna Mell, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Marienfelde
Autorin: Corinna Mell
Seitenzahl: 480 Seiten (TB, 27.12.18)
Isbn Nr. 13-978-3
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Ein hochemotionaler Roman über die Anfänge der Bundesrepublik Deutschland von Corinna Mell – und zugleich die Geschichte unserer Mütter und Großmütter 1952 besucht die 16-jährige Sonja eine Bräuteschule am Wannsee: Ehefrau und Mutter möchte sie werden, wie ihre Eltern sich das wünschen und wie es im Nachkriegsdeutschland die Perspektive für die meisten jungen Frauen ist.. Es ist Sonjas Onkel Helmut, der sich im Osten Berlins für ein freies, gerechteres Deutschland einsetzt, der erste Zweifel weckt. Sollte an seinen Parolen von Gleichheit und der Macht der Arbeiter etwas dran sein? Doch nach der Niederschlagung des Arbeiteraufstands vom 17.Juni 1953 gehen Sonja die Augen auf, und die flüchtet geschockt und verängstigt zurück nach Westberlin. Voller Hingabe beginnt sie sich im Notaufnahmelager Marienfelde für Menschen einzusetzen, die der DDR den Rücken gekehrt haben. Doch dann untersagt ihr Mann ihr die Berufstätigkeit, und Sonja steht an einem Scheideweg."

Über die Autorin:

Corinna Mell wurde Ende der fünfziger Jahre in der Nähe von Osnabrück geboren. 
Ihre berufliche Laufbahn begann im Einzelhandel, und ihre ersten Versuche im kreativen Schreiben machte sie mit knapp 30 Jahren während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter.

Eigene Meinung: 
Das junge Mädchen Sonja hat andere Träume, wie ihre Eltern, die sie auf eine Bräuteschule schicken. Dort soll sie lernen, eine gute Ehefrau und Mutter zu werden. Sonja lernt dort einen jungen Mann kennen, in den sie sich verliebt, doch der hat sich wohl in eine andere junge Dame verliebt.

Anfangs war das Buch noch fesselnd und eine Grundspannung war auch vorhanden.
Die 16-jährige Sonja ist eine sympathische Protagonistin mit Träumen und Wünschen. Doch dann dümpelt die Geschichte so dahin, es gibt überhaupt gar keine Überraschungen und Wendungen, nur sehr viel Info über den Alltag im Nachkriegsdeutschland, insbesondere aus der Sicht der Frauen.

Was mich gestört hat an diesem Buch, dass die Autorin viel zu viel geschichtliche Info in das Buch gepackt hat und den Alltag in den Jahren 1952 bis nach dem Mauerbau zu genau beschrieben hat. Sie wollte dem Leser wohl zu viel beibringen.

Die Spannung kam dann doch etwas zu kurz und ich hatte den Eindruck, ein Geschichtsbuch zu lesen. Die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft steht in diesem Buch im Vordergrund.







Donnerstag, 3. Januar 2019

Neujahrswünsche und Gewinnspiel Überraschungspäckchen zu gewinnen



Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

ich wünsche euch ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr. Ich freue mich auf ein tolles Jahr mit euch mit vielen neuen Büchern, Buchvorstellungen, Gewinnspielen, etc.  Vielen Dank, dass ihr meinem Blog und mir treu geblieben seid!

Ich verlose ein neues, ungelesenes Überraschungsbuch als Päckchen mit Süßigkeiten, etc.

Schreibt mir einfach eine Mail, dass ihr gewinnen möchtet an biggiralfatfreenet.de und schon landet ihr im Lostopf. Ihr könnt bis zum 5.1.19 23.59 mitmachen.

Viele Grüße
Biggi

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz innerhalb der EU hat. Der Gewinn wird nur an Gewinner innerhalb der EU versandt. Zu gewinnen gibt es ein Überraschungspäckchen.
Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip am 6.1.19 ausgelost und erhält daraufhin den Gewinn per Post. Hierfür werden Name und Anschrift des Gewinners benötigt, die auch nur ausschließlich dafür genutzt werden, den Gewinn per Post zuzusenden. Ich kann die Daten des Gewinners auf Grundlage meiner berechtigten Interessen bis zu drei Jahren speichern bevor ich sie lösche, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.
Der Gewinner wird von mir persönlich benachrichtigt. Die persönlichen Angaben des Gewinners erfolgen freiwillig. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der von dir bereitgestellten Informationen ist nicht Facebook, sondern mein Blog. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erkennst du die komplette Freistellung von Facebook an. Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. 
Ich hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion oder der Nichterreichbarkeit des Internet-Servers ergeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du diese Bedingungen.


Randomorg hat entschieden: Katja P. hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Ich brauche noch deine Adresse, dann kann das Päckchen auf Reisen gehen.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Rezension zu "Blutacker" von Lorenz Stassen, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Blutacker
Autor: Lorenz Stassen
Seitenzahl: 352 Seiten, TB, Klappenbroschur (12.11.18)
Isbn Nr. 13-978-453-43944-3
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:
Seit der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt Lebenspartnerin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet – und das einzige Paket, das entwendet wurde, war adressiert an: Nicolas Meller. Die Schlinge um den Kopf von Nic und Nina zieht sich erbarmungslos zusammen!"
Über den Autor: 
Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Eigene Meinung:
"Blutacker" ist der 2. Thriller um den Strafverteidiger Nicholas  Meller und seine Lebensgefährtin und Referendarin Nina. Es lohnt sich, den ersten Band "Der Angstmörder" vorher zu lesen, damit man die Entwicklung des Anwaltes mitbekommt (der Thriller ist genauso spannend geschrieben, wie "Blutacker").

Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und fesselnd geschrieben. Ein Paketbote wird ermordet. Das Päckchen, das er bei sich hatte und für das sich der Mörder interessierte, ist an Nicholas Meller geschickt worden, der es nicht erhalten hat und dem der Absender nichts sagt. Es gibt aber noch mehr mysteriöse Ereignisse in Nicholas Leben. Ein neuer Mandant sagt einen Termin kurzfristig ab und meldet sich nicht mehr. Kurz darauf wird er von einem Baron beauftragt, dessen Freund aus Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

Nicholas Meller ist ein sympathischer Strafverteidiger, sehr lebensecht gezeichnet. Seine Lebensgefährtin Nina hat ein Handycap, aber das stört die selbstbewusste junge Frau nicht und das ist gut so.

Die Handlung ist komplex, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und lange bleibt im Dunkeln, um was es denn genau geht. Doch nach und nach wird Licht ins Dunkle gebracht. Der Schluss bleibt etwas offen, was aber zu dieser Geschichte passt.

"Blutacker" ist so ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.
Ich bin schon auf den dritten Band dieser Reihe gespannt.


Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension zu "Ein Spiel für Gewinner" von Sarah Wedler und Nadine D'Arachart, Telescope Verlag, Thriller,

Titel: Ein Spiel für Gewinner
Autorinnen: Nadine D'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 480 Seiten (TB, 20.11.18)
Isbn Nr. 13-978-3959150446 
Preis: 12,90 Euro


Verlagsinfo: 
">15 Tage, 15 Aufgaben – doch um zu gewinnen, musst du sterben.
">Wie aus dem Nichts wird Hamburg von einer Suizidwelle überrollt. Auch Kilian Kaisers Freundin nahm sich auf grausame Art das Leben. Er recherchiert und stößt auf das Unfassbare: eine Internet-Challenge, die ihre Teilnehmer in den Selbstmord treibt. Auf seiner Jagd nach Gerechtigkeit wendet er sich an Kommissar Dornfeld. Der erfolgreiche Ermittler schenkt ihm keinen Glauben, bis ein weiterer Selbstmord die Stadt erschüttert. Dieser ist so entsetzlich, dass Dornfeld nicht länger wegsehen kann. Er muss erkennen: Das SPIEL FÜR GEWINNER existiert und es zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Auch Kilian hat bereits eine Einladung erhalten"

Über die Autorinnen:
 Nadine d'Arachart wurde 1985 in Hattingen geboren und schreibt seit vielen Jahren gemeinsam mit Sarah Wedler. Neben diversen Veröffentlichungen in Anthologien und Jahrbüchern erhielten sie gemeinsam verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen - u.A. den Ideale Literaturpreis und den Green Me Story Award. 2011 standen die beiden im Finale des Open Mike in Berlin. Zuletzt wurden Nadine und Sarah mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr 2012 ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist ihre erste Romanveröffentlichung. Im April folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Sarah Wedler wurde 1986 geboren und lebt in Hattingen. Sie studiert Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum und schreibt seit vielen Jahren Kurzgeschichten und Drehbücher. Gemeinsam mit Nadine d'Arachart wurde sie bereits mehrfach mit Literatur- und Drehbuchpreisen ausgezeichnet - u. a. mit dem Kubischu Förderpreis und dem Aachener Drehbuchpreis. 2011 stand sie gemeinsam mit Nadine im Finale des Berliner Open Mike; 2012 wurden beide mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist der erste Krimi, den die beiden Autorinnen gemeinsam veröffentlicht haben. Später folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Eigene Meinung:

Dieser Thriller ist flüssig geschrieben und zu Beginn auch spannend.

Ich bin allerdings mit der Story und den Charakteren nicht warm geworden. Die Protagonisten wirken nicht sehr lebensecht.
Eine spannende, fesselnde Atmosphäre hat mir hier auch total gefehlt. Gegen Mitte des Buches fiel der Spannungsbogen ziemlich ab.

Die beschriebenen Selbstmorde sind zwar ziemlich bizarr und verstörend, aber so richtig mitgefühlt habe ich mit keinem der Selbstmörder, auch nicht mit den Protagonisten Alexander oder Kilian. Die beiden bleiben ziemlich unnahbar, mit Abstand zum Leser.
Viel Ermittlungsarbeit gab es leider auch nicht, bei der ich mitfiebern konnte.


Mittwoch, 26. Dezember 2018

Rezension zu "Der Verrat" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, Roman

Titel: Der Verrat
Autorin: Ellen Sandberg
Seitenzahl: 480 Seiten (Paperback, Klappenbroschur, 27.12.18)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10090-4
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 15,00 Euro
"
Klappentext:
"Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia. Pia hat es gut getroffen. Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung."

Über die Autorin:
 Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer erfolgreichen Münchner Autorin, deren Kriminalromane regelmäßig auf der Bestsellerliste stehen. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem groß angelegten Spannungs- und Familienroman »Die Vergessenen« schlägt sie einen neuen schriftstellerischen Weg ein und widmet sich dabei einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der jüngeren Vergangenheit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.

 Eigene Meinung: 

Nane kommt nach zwanzig Jahren auf Bewährung aus dem Gefängnis. Sie ist sich immer noch nicht sicher, ob sie Schuld trägt an den Ereignissen vor 20 Jahren oder ob sie die Beteiligten über einen Telefonanruf gewarnt hat. Sie möchte Gewissheit darüber haben und besucht Pia und ihren Mann Thomas auf deren Weingut. Nur Thomas weiß, ob sie eine Warnung ausgesprochen hatte. Doch Thomas landet mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus und Pia möchte keinen Kontakt mehr mit ihrer Schwester haben.

 "Der Verrat" ist ein Familiendrama. Neid und Eifersucht zwischen den Geschwistern, unglückliche Zufälle, Schuld und Rache spielen eine große Rolle in der Geschichte.
Die Mutter der drei Schwestern behauptet, dass die Frauen in der Familie kein Glück in Liebesdingen haben. Diese Behauptung zieht sich durch den ganzen Roman.

Die drei Schwestern sind sehr unterschiedlich. Nane ist eifersüchtig und neidisch auf Pia und hat Angst, verlassen zu werden, was wohl aus ihrer Kindheit herrührt. Pia ist die kühle, rational denkende Schwester, der alles zufliegt und die scheinbar ein glückliches Leben führt. Birgit ist die Vermittlerin zwischen den Schwestern.

Anfangs war ich von "Der Verrat" nicht so sehr gefesselt. Zu viele verschiedene Personen tauchten anfangs auf und bis auf die Frage, was vor zwanzig Jahren wirklich passiert ist und ob Nane Schuld an dem Tod von Henning ist, war noch keine Spannung vorhanden.

Die Story liest sich flüssig, die Handlungsstränge wechseln zwischen 2018 und 1997/98 und werden über verschiedenen Personen erzählt. Es hat sich jedoch gelohnt, dass ich mich auf die Geschichte eingelassen habe. Sie wurde immer spannender auf beiden Zeitebenen und hat mich am Ende sehr überrascht.


Rezension zu "Was wäre ich ohne dich?" von Guillaume Musso, Roman, Piper Verlag,

Titel: Was wäre ich ohne dich? Autor: GuillaumeMusso Übersetzt von: Eliane Hagedorn, Bettina Runge Seitenzahl: 384 Seiten , broschiert,...