Mittwoch, 16. Oktober 2019

Rezension zu "Sterbekammer" von Romy Fölck, Bastei Lübbe Verlag, Kriminalroman

Titel: Sterbekammer
Autorin: Romy Fölck
Seitenzahl: 430 Seiten, Hardcover, (30.9.19)
Isbn Nr.: 13-978-3-7857-2654-9
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 20,00 Euro


Verlagsinfo:
"In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet.Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ..."

Über die Autorin: 
ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. TOTENWEG ist der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.

Eigene Meinung:
Auch der 3. Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ist fesselnd von der ersten Seite an, atmosphärisch dicht erzählt und die Spannung steigert sich von Seite zu Seite, obwohl wir sehr viel aus dem Privatleben der beiden Ermittler erfahren. Das stört hier überhaupt nicht, denn auch das Privatleben von Frida und Bjarne ist interessant und spannend. Frida und Bjarne sind beide interessante Personen, die man im Laufe der Zeit richtig ins Herz schließt. Frida hat es nicht leicht, denn der neue Vorgesetzte hat sich auf die sympathische Ermittlerin eingeschossen. Bisher ist mir ihr neuer Chef nicht sehr sympathisch.

Wir begleiten das Ermittlerteam bei ihrer Ermittlungsarbeit. Viele Spuren haben sie nicht und manchmal ist ein gutes Auge gefragt, um auf den nächsten Hinweis zu kommen. Das hat Frida und so entdeckt sie manche Spuren, die die Spusi übersehen haben.

Zum Ende hin steigert sich die Spannung und das Tempo, so dass man das Buch am Besten nicht mehr aus der Hand legt. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Frida und Bjarne.

Ich würde euch unbedingt dazu raten, mit dem 1. Fall des Ermittlerteams zu beginnen, um Frida und Bjarne richtig kennenzulernen.

"Sterbekammer" kann ich euch nur empfehlen.


Mittwoch, 9. Oktober 2019

Rezension zu "" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, Roman

Titel: Das Mädchen Jannie
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl: 512 Seiten (Hardcover mit Schutzumschlag (19.8.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-29238-3
Verlag:  Diana Verlag
Preis: 20,00 Euro

Verlagsinfo:
"Vom Großvater an Miro verkauft, zieht die elternlose Jannie mit einigen Frauen bettelnd über Land. Sie weiß nicht, ob sie zehn oder schon elf Jahre alt ist, aber sie weiß von Kindern, die in feinen Häusern arbeiten müssen, weil sie für den Straßenstrich zu jung sind. Während Kommissar Klinkhammer sich bemüht, Licht ins Dunkel um sieben verscharrte Kinderleichen zu bringen, gelingt Jannie die Flucht. Sie wird von Dieter auf seinem einsamen Hof aufgenommen und kümmert sich liebevoll um dessen Mutter. Die alte Frau liegt gelähmt und stumm im Bett, mit Augenzwinkern versucht sie Jannie begreiflich zu machen, in welcher Gefahr sie. Doch Jannie kennt keine Morsezeichen ..."

 Über die Autorin:
 Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie auch »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche US-Fernsehserie produziert und läuft derzeit weltweit auf Netflix.

Eigene Meinung:
Kommissar Klinkhammer bekommt es in seinem neuen Fall mit einem kniffligen Fall zu tun. Sieben Kinderleichen wurden im Wald verscharrt. Von dem Täter keine Spur.

Ein zweiter Erzählstrang dreht sich um das Mädchen Jannie, das von ihrem Großvater an den Bettlerchef Miro verkauft wurde, und bei Wind und Wetter in dünner Kleidung betteln gehen muss. Sie entkommt der Bettlerbande und versteckt sich auf dem einsamen Hof von Dieter. Der lebt mit seiner pflegebedürftigen Mutter dort und schreibt knallharte Thriller. Mit Jannie hat er etwas ganz Besonderes vor.

Ein dritter Erzählstrang handelt von einem Bestsellerautor und einer Bloggerin, die ihn fördert.

Ich mag den Erzählstil von Petra Hammesfahr sehr gerne. Sie schreibt sehr detailliert und sehr atmosphärisch. Hier hat sie ein interessante Geschichte kreiiert.

Das Mädchen Jannie ist eine sympathische Protagonistin, die Bloggerin Gina ist eine unsympathische Person und Dieter ein durchgeknallter Psychopath. Die Personen sind also durchaus interessant und lassen auf einen spannenden Krimi hoffen.

Allerdings konnte mich "Das Mädchen Jannie" nicht wie gewohnt fesseln. Obwohl der Klappentext sehr spannend klang und die Thematik interessant ist, hat hier eine gewisse Grundpannung gefehlt. Die Story plätschert so dahin.






Mittwoch, 2. Oktober 2019

Rezension zu "Das Kino am Jungfernstieg" von Micaela Jary, Goldmann Verlag, Roman

Titel: Das Kino am Jungfernstieg
Autorin: Micaela Jary
Seitenzahl: 368 Seiten, Paperback, Klappenbroschur, (15.7.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48848-3
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 13,00 Euro
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Verlagsinfo:
" Band 1 der großen Kino-Saga aus der deutschen Nachkriegszeit. November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?"

Über die Autorin:
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete sie als Journalistin. Nach vielen Jahren in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin, München und nahe Rostock. Unter dem Pseudonym Michelle Marly schreibt sie Bestseller über berühmte Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. »Das Kino am Jungfernstieg« ist ihr bisher persönlichstes Buch: In ihrem Elternhaus gingen die Stars des deutschen Films ein und aus, denn Micaela Jary ist die Tochter des berühmten Filmkomponisten Michael Jary.

Eigene Meinung:
Der Auftakt der Trilogie handelt von der Cutterin Lili, die von Berlin nach Hamburg reisen muss, weil ihre Mutter krank ist. Sie benötigt dafür einen Interzonenpass, den man nicht so einfach und schnell bekommt. Der britische Offizier John Fontaine hilft ihr, weil Lilli ihm einige verschollene Filmrollen beschaffen soll. Lilis Mutter lebt bei ihrer Halbschwester und deren Familie. Ihr Schwager möchte das Lichtspielhaus ihrer Familie schließen. Lili ist davon überhaupt nicht begeistert ..

Durch diesen fesselnd erzählten Roman von Micaela Jary bekommen wir einen interessanten Einblick in das Leben in Deutschland kurz nach dem 2. Weltkrieg.

Die Autorin hat interessante Charaktere erschaffen. Lili ist sehr sympathisch. Sie lebt ihr eigenes Leben in Berlin, soll sich aber um ihre Mutter in Hamburg kümmern, die bei ihrer Halbschwester Hilde lebt.

Hilde und ihr Mann sind nicht sehr sympathisch. Sie können Lili überhaupt nicht leiden und wollen sie schnell wieder los haben. Hildes Tochter Gesa, die von einer Schauspielkarriere träumt, bewundert Lili und kümmert sich um die Großmutter.

Die beginnende Liebesgeschichte zwischen Lili und John bringt Romantik und Spannung in die Geschichte. Lili ist schließlich verheiratet und ihr Mann befindet sich in Kriegsgefangenschaft.

Ein Ereignis, auf das ich nicht näher eingehen möchte, bringt eine unvorhergesehene Wendung ins Geschehen.

Schade, dass die Story mit einem Cliffhanger endet und wir auf die Fortsetzung ein Jahr warten müssen. Bis dahin weiß ich sicher nichts mehr über die Geschichte.

 
 



Montag, 23. September 2019

Rezension zu "Todesmal" von Andreas Gruber, Goldmann Verlag, Thriller


Titel: Todesmal
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: 592 Seiten, TB, Klappenbroschur, (19.8.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48656-4
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo: 
"Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt …"

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestellerliste. Weitere Infos auf : www.agruber.com  oder http://www.facebook.com/Gruberthriller.


Eigene Meinung: 
Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder haben es auch diesmal wieder mit einem sehr merkwürdigen Fall zu tun. Eine Nonne taucht im BKA Wiesbaden auf und möchte nur mit Maarten S. Sneijder sprechen, was schwierig ist, weil der gerade gekündigt hat. Das Ermittlungsteam ist zwar immer auf der richtigen Spur und versucht die vermeintlichen Opfer zu retten, kommt aber immer etwas zu spät. 

Auch der 5. Fall von Nemez und Sneijder ist sehr spannend, temporeich und fesselnd geschrieben. Die Morde sind sehr bizarr und der Fall sehr, sehr rätselhaft.

Mir gefällt das ungewöhnliche Ermittlungsteam Nemez und Sneijder. Der Profiler bleibt zwar ein schräger, kauziger Typ, wird jedoch von Fall zu Fall sympathischer. Ich mag die Dialoge, die sich der Profiler mit seinen Vorgesetzten, sowie sämtlichen Figuren in diesem Fall liefert.

Viele Wendungen und Überraschungen machen diesen Thriller zu einem Pageturner. Ich bin schon auf den nächsten Fall von diesem Ermittlungsteam gespannt.



Mittwoch, 18. September 2019

Rezension zu "Freak City Hexenkessel von Martin Krist, Neopubli Verlag, Thriller

Titel: Freak City Hexenkessel
Autor: Martin Krist
Seitenzahl: 222 Seiten, (TB, 3. Auflage, 13.11.18)
Isbn Nr. 13-978-3-746779751
Verlag: Neopubli GmbH
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht. Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier ...

Welcome to FREAK CITY. Noch härter. Noch abgründiger. Die neue Serie von Martin Krist. Jede Episode in sich abgeschlossen."

Über den Autor:
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.

Eigene Meinung:
Für den Flug nach Seattle war dieses E-book genial und hatte genau die richtige Länge. Es hat mich so richtig auf die USA eingestimmt.

Diese neue Reihe von Martin Krist spielt in New York.

Pearl, ein etwas zwielichtiger, nicht unsympathischer Typ, den ich nicht so recht einzuordnen weiß, ist einer der Protagonisten. Was man über ihn erfährt, macht neugierig auf seine Geschichte.
Sicherlich wird er in den Fortsetzungen auftauchen und wir erfahren mehr über diesen geheimnisvollen Typen.
Eine weitere Hauptfigur ist Patsy, die etwas naiv ist und von einem neuen Leben mit ihrer Tochter träumt. Patsy schlittert von einer ausweglosen Situation in die nächste, so dass ich ihr oft zu Hilfe eilen wollte, mitgefiebert habe, ob sie alles wieder in den Griff bekommen würde und Mitleid mit ihr hatte.
Die Figuren allesamt haben mich vollkommen überzeugt.

Die Story ist action- und temporeich, total spannend und fesselnd geschrieben. Auch der manchmal etwas schwarze Humor in der Story hat mir total gut gefallen. Ich freue mich schon auf die nächste Folge dieser genialen Reihe.

Donnerstag, 22. August 2019

Rezension zu Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunis, übersetzt von Carola Fisher, Heyne Verlag, Roman

Titel: Das Haus der verlassenen
Autorin: Emily Gunis
übersetzt von: Carola Fischer
Seitenzahl: 400 Seiten (Hardcover mit Schutzumschlag, 18.3.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-27212-5
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 20,00 Euro 

Verlagsinfo:
 "Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort – ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen ... Sechzig Jahre später stößt die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen flehentlichen Brief Ivys. Er ist an den Vater ihres Kindes adressiert – aber wie ist er in den Besitz von Sams Großvater gelangt? Sam beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte."

Über die Autorin: 
Emily Gunnis arbeite lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. "Das Haus der Verlassenen" ist ihr Debütroman. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

Eigene Meinung:
Dieser Debütroman von Emily Gunis wird über zwei Zeitebenen erzählt. Die alleinerziehende Journalistin Sam findet im Haus ihrer Großmutter, bei der sie momentan lebt, Briefe von einer Frau namens Ivy. Sam fängt an zu recherchieren, wer die Briefe geschrieben hat, wie sie zu ihrer Großmutter gelangt sind und sie wittert eine Story. Ihre Nachforschungen führt sie zu einem Heim St. Margaret's, das in wenigen Tagen abgerissen werden soll. Dabei stößt sie auf schreckliche Geheimnisse.
Ivy's Briefe führen uns in die Vergangenheit. Ivy wurde, wie wohl bis in die 60er Jahre viele junge Mädchen in Irland und Großbritannien, in ein Mutter-Kind-Heim gebracht. Dort wurden wohl ledige junge Mütter schwerer, körperlicher Arbeit gezwungen. Über die Briefe und über Rückblicke in die Zeit, als Ivy in diesem Heim lebte, erfahren wir Ivys unfassbares Leid.

Die Autorin hat wohl sehr gut über diese Heime, die es wirklich gegeben hat, recherchiert, was das Buch sehr spannend macht.

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben, man leidet mit den jungen Frauen. Das Buch könnte man auch als Krimi bezeichnen, da für Sam ihre Recherche immer persönlicher und gefährlicher wird.

Allerdings wird es zum Ende hin immer unglaubwürdiger. Als eine bestimmte Person ins Spiel kommt, wirkt die Story doch etwas zu konstruiert.




Freitag, 16. August 2019

Rezension zu "Nordlicht - Die Tote am Strand " von Anette Hinrichs, Blanvalet Verlag, Kriminalroman

Titel: Nordlicht die Tote vom Strand
Autorin: Anette Hinrichs
Seitenzahl: 432 Seiten, Klappenbroschur, TB,  (15.4.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0722-1
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo: 

"Zwei Länder, zwei Ermittler, ein mysteriöser Mord. Der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg Im beschaulichen Küstenort Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erschossen am Strand. Die Tote wird als Liva Jørgensen identifiziert, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Jetzt stellt sich heraus, dass Liva jahrelang unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Was ist damals wirklich geschehen? Vibeke Boisen, gerade frisch als Leiterin der Flensburger Mordkommission angetreten, und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein gefährliches Wespennest ..."

Über die Autorin: 
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus. „NORDLICHT – Die Tote am Strand“ ist ihr erster Kriminalroman bei Blanvalet.

Eigene Meinung:
Vibeke Boisen ist nach Flensburg zurückgezogen um die Leitung der dortigen Mordkomission zu übernehmen. Sie ist noch am Renovieren, als sie zu einem Mordfall an einer jungen Frau am Strand von Kollund gerufen wird. Da sich das Örtchen an der deutsch-dänischen Grenze befindet, wird auch Rasmus Nyborg von der dänischen Ermittlungsbehörde zum Fall gerufen. Die beiden total verschiedenen Ermittler bilden zusammen ein Team, um einen sehr verzwickten Fall zu lösen. Denn die tote, junge Frau war 12 Jahre lang verschollen und hat unter einem falschen Namen in Deutschland gelebt.

Das Krimidebüt von Anette Hinrichs hat mich total begeistert. Ihre Ermittler sind interessante Charaktere, die wir so nach und nach in diesem Krimi kennenlernen. Rasmus und Vibeke haben keinen einfachen Fall zu lösen, was die Geschichte sehr spannend macht, denn wir begleiten die beiden bei ihren Ermittlungen.
Ich hatte den Eindruck, der Fall wird immer mysteriöser und verzwickter, ein Politiker und ein Rechtsanwalt, der Kariere machen will, sind darin verwickelt und auch die Familie der Toten hat Einiges zu verbergen.
So nebenbei erfahren wir viel über die Gegend von Flensburg und über den Lebensstil unserer dänischen Nachbarn.

Ich bin gespannt auf weitere Fälle dieses interessanten Ermittlungsteams.




Rezension zu "Sterbekammer" von Romy Fölck, Bastei Lübbe Verlag, Kriminalroman

Titel: Sterbekammer Autorin: Romy Fölck Seitenzahl: 430 Seiten , Hardcover, (30.9.19) Isbn Nr.: 13-978-3-7857-2654-9 Verlag: Bastei Lü...