Mittwoch, 18. März 2020

Rezension zu "Das Gerücht" von Lesley Kara, übersetzt von Britta Mümmler, DTV Verlag, Roman

Titel: Das Gerücht
Autorin: Lesley Kara
Übersetzt von: Britta Mümmler
Seitenzahl: 400 Seiten, TB, 21.2.2020
Isbn Nr. 13-978-3-423-26242-2
Verlag: DTV Verlag
Preis: 15,90 Euro

Verlagsinfo: "Joanna zieht mit ihrem Sohn Alfie von London in eine Kleinstadt am Meer. Zunächst ist es die pure Idylle – dann hört sie, dass die Kindermörderin Sally McGowan, die als Zehnjährige einen Spielkameraden umbrachte, unter anderem Namen in der Stadt leben soll. Vor Jahrzehnten machte der Fall Schlagzeilen, inzwischen ist Sally längst aus dem Gefängnis entlassen worden. Unbedacht erzählt Joanna anderen Müttern von dem Gerücht und ihrem Verdacht, wer die Mörderin von damals sein könnte. Sie ahnt nicht, was für eine verheerende Spirale von Ereignissen sie damit in Gang setzt. Und wie sehr sie selbst in diese Geschichte verstrickt ist."

Über die Autorin:
Lesley Kara hat als Krankenschwester und Sekretärin gearbeitet, Englisch studiert, eine Zusatzausbildung zur Lehrerin gemacht und als Dozentin und Managerin im Bereich Further Education gearbeitet. Sie lebt in einer englischen Kleinstadt an der Küste von Essex.

Eigene Meinung:
Lesley Kara hat mich mit ihrem Erzählstil von der ersten Seite an gefesselt. Ohne dass sehr viel passiert, bleibt die Spannung, die sich zwischen den Zeilen versteckt hat, durchgehend erhalten.

Ich war ständig am Rätseln, wer denn die Kindesmörderin sein könnte. Viele der Personen halten irgendetwas geheim, so dass man viel zu rätseln hat.

Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und ich kann mir gut vorstellen, dass die Geschichte auch in der wirklichen Welt so passieren könnte.Gegen Ende nimmt die Spannung noch einmal zu und es geschieht eine überraschende Wendung.

Das Buch erhält meine absolute Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere, spannende Geschichte von dieser Autorin.


Samstag, 14. März 2020

Gast-Rezension von Katja Kaddel Stein zu "Die Glückskarte des Barons" von Tharah Meester, Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform , Liebesroman, Novelle

Titel: Die Glückskarte des Barons
Autor: Tharah Meester
Seitenzahl: 152 Seiten, Taschenbuch (09.03.2014)
ISBN Nr. 13-978-1496197917
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis: 6,99 Euro (auch als E-book für 2,99 Euro zu haben) 


Verlagsinfo:
"Nachdem ihr Ehemann ihren liebsten Hengst verkauft hat, möchte Robyn das Pferd in einer waghalsigen Aktion zurückerobern. Bevor ihr jedoch die Flucht gelingen kann, macht sie auf unsanfte Weise Bekanntschaft mit einem Mann, der ihr Herz dazu bringt, schneller zu schlagen. Dabei hat es kein Recht dazu, denn sie ist eine verheiratete Frau und ihr Gemahl ist nicht für seine Güte bekannt. Kann sie ihre Gefühle zum Schweigen bringen oder lässt sie sich auf ein gefährliches Spiel ein?"

Über die Autorin: 

Tharah Meester entdeckte sehr früh, dass ein guter Liebesroman nicht nur den Herzschlag beschleunigt, sondern auch ein wohliges Bauchkribbeln verursacht. Und irgendwann hat sie bemerkt, dass es am meisten kribbelt, wenn sie selbst schreibt.

Inzwischen ist die Schriftstellerei nicht nur ihre innigste Leidenschaft, sondern darüber hinaus ihr Beruf. Ihr liebstes Genre ist Historical Gay Romance, wobei sie sich dabei meist in ihrer Fantasy-Welt Farefyr aufhält, die sie mit ihrem Partner und Mann erschaffen hat. Zusammen mit diesem - ebenfalls Autor und Coverdesigner - und ihrem heiß geliebten Hund lebt sie in einem kleinen Städtchen in Österreich.

Eigene Meinung: 

Bei "Die Glückskarte des Barons" handelt es sich um eine Novelle, die vor historischem Hintergrund spielt, wie man unschwer am Cover erkennen kann. Ich bin aufgrund des Titelbilds davon ausgegangen, dass die weibliche Hauptperson wie üblich ein junges Mädchen ist, wurde aber positiv überrascht.
Robyn ist eine Herzogin im besten Alter, verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und ist sehr clever und gewitzt - nicht nur beim Kartenspiel, sondern sie kann auch intelligente Gespräche führen und ist in der strategischen Kriegsführung etwas bewandert. Ihr Ehemann weiß ihr Wesen und Wissen nicht zu schätzen und pocht sehr auf sein männliches Recht des Oberhauptes und hält dadurch seine Gattin an der kurzen Leine. Um ihr u.a. seine Macht zu demonstrieren, übergibt er hinter Robyns Rücken ihr heißgeliebtes Pferd Clay an einen Grafen weiter. Robyn stiehlt Clay zurück, wird aber von Antony, besagten Grafen, überrascht. Beide treffen sich auf einer Geselligkeit wieder, fühlen sich zueinander hingezogen und das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Diese Novelle ist ein Liebesroman in Kurzform und wird aus Sicht von Robyn und Antony geschildert. Leider fand ich zu Beginn sehr schlecht in die Geschichte hinein, da ich den Schreibstil zu blumig und detailverliebt bezgl. der Pferde und Landschaftsbeschreibungen fand. Ich hätte am Anfang des Romans gerne mehr über die einzelnen Charaktere erfahren, was allerdings auf den nachfolgenden Seiten nachgeholt wurde.

Ab der Hälfte des eBooks befand ich mich in einem guten Lesefluss und musste mich nicht mehr so auf die einzelnen Sätze konzentrieren. Schön fand ich auch, dass interessante Nebencharaktere, wie z.B. Carter, der verheiratete, erwachsene Sohn des Herzogpaares, in die Handlung eingebunden wurden.

Die Romanze zwischen Robyn und Antony steht im Fokus und der Spannungsbogen baut sich, nachdem ich auch endlich die Anziehung zwischen den beiden spüren konnte, etwas auf.

Zum Schluss hin war ich mit dem schleppenden Anfang des Buches etwas ausgesöhnt, allerdings fand ich das Ende dann doch etwas zu plötzlich und verklärt.

Ich musste mich anfangs etwas dazu durchringen, um das Buch nicht abzubrechen, wurde aber fürs Durchhalten doch noch entschädigt. Die Novelle fand ich für Lesestunden zwischendurch (sind ja nur knapp über 150 Seiten) okay, die Story wird mir aber wahrscheinlich nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Da mir der Schreibstil zum Schluß noch ganz gut gefiel, würde ich der Autorin für ein weiteres Buch noch eine Chance geben (3,5/5 Sterne).


Dienstag, 10. März 2020

Gastrezension von Katja Kaddel Stein zu "Das Geheimnis des Taiga-Pyramiden! von Xenia und Florian Jungwirth, BoD Verlag, Roman



Titel: Das Geheimnis der Taiga-Pyramiden
Autor: Xenia und Florian Jungwirth
Seitenzahl: 404 Seiten, Gebundenes Buch (02.12.2019)
ISBN Nr. 13-978-3750407831
Verlag: Books on Demond
Preis: 32,99 Euro (auch als Taschenbuch für 13,90 Euro oder als E-book für 4,99 Euro zu haben bzw. inkludiert in kindle unlimited Mitgliedschaft) 


Verlagsinfo:
"7. Juli 1979: Die erfolgreich entschlüsselten Koordinaten auf einem alten Artefakt lassen die Archäologin Hannah Walkows, den Geologen Georg A. Beyerbach und den Parapsychologen Peter Eberius von der kleinen Hafenstadt Igarka aus zu einer Expedition in die sibirische Taiga aufbrechen. Ihr Ziel ist eine geheimnisvolle Felsformation: drei pyramidenförmige Hügel unbekannten Ursprungs. Doch kann es inmitten der undurchdringlich erscheinenden Nadelwälder wirklich Pyramiden geben? Und wer oder was hat sie erschaffen?

Begleitet von Dimitri Semyonov, einem skrupellosen KGB-Mann, der sie im Auge behalten soll, kommen die drei Forscher nach einer gefährlichen Anreise durch unwegsames Gelände schließlich bei den Hügeln an. Zunächst scheint es, als wären alle ihre Mühen umsonst: weder finden sich Hinweise auf ein unnatürliches Entstehen der Felsen, noch eine Möglichkeit, ins Innere zu gelangen.

Als ein Gewitter aufzieht und der Sturm immer heftiger tobt, droht Semyonov die Expedition abzubrechen. Doch da stößt Eberius auf einen seltsamen Felsspalt ... nur der Zugang in ein geologisch entstandenes Höhlensystem oder der Eingang in die Pyramide einer fremden Zivilisation?

Ein absolutes Muss für alle Abenteuer-, Mystery- und Science-Fiction-Fans: ein extrem spannender und unterhaltsamer Roman. "


Über die Autorin: 

Xenia Jungwirth, geboren 1978 in Straubing, ist gelernte Mediendesignerin und war schon als Kind von Märchen und Mythen fasziniert. Während ihres Studiums der Kunstgeschichte entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Reale und fantastische Elemente bilden die perfekte Mischung für ihre Geschichten: Der Leser soll in eine Welt eintauchen, die ihm vertraut ist - und doch ganz anders. Xenia Jungwirth arbeitet als freie Autorin. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von München.

Xenia Jungwirth veröffentlichte die sechsteilige Serie "JACK DEVERAUX - DER DÄMONENJÄGER" (dotbooks, Bastei Lübbe) sowie die siebenteilige Serie "MYSTERY DIARIES" (dotbooks)

Über den Autor: 

Florian Jungwirth, geboren 1976 in München, arbeitet seit 1993 bei namhaften Produktionsfirmen der Medien- und Videogamesbranche. Er hat als Produzent von Hörspielen und Hörbüchern bereits einige hochwertige Audio-Serien unter dem Label "aurelia" für Bastei Lübbe veröffentlicht, darunter Formate wie "JACK DEVERAUX - DER DÄMONENJÄGER".


Eigene Meinung: 

Bei "Das Geheimnis der Taiga-Pyramiden" habe ich mich vom Cover sehr angesprochen gefühlt und als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, dachte ich so bei mir: Zur Abwechslung mal wieder ein schöner Abenteuerroman a la Indiana Jones, das wäre doch mal wieder schön. Die Farbgestaltung  und die Pyramiden weckten außerdem meine Neugierde. Ich hatte mich daher seit langer Zeit mal wieder bei einer Leserunde auf Lovelybooks.de beworben und tatsächlich ein Rezi-ebook ergattern können, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Nachdem ich die Geschichte beendet habe, muss ich sagen, dass die Covergestaltung sehr gut gewählt wurde. Es sind die drei Protagonisten, zwei Männer und eine Frau, und die drei Pyramiden im Hintergrund zu sehen - und hier haben wir schon das Hauptthema der Story: ein Parapsychologe, ein Geologe und eine Archäologin  brechen zu einer Expedition in die Taiga auf, um die dortigen Pyramiden zu erforschen.
Die Motivation der einzelnen Teilnehmer ist jeweils anders ausgerichtet und wird am Anfang der Geschichte auch deutlich gemacht. Die Handlung wird abwechselnd aus Sicht der Protas erzählt, wobei auch Tagebucheintragungen zu Hilfe genommen werden. Bis zur Ankunft in der Taiga bei den drei Gebilden erfährt der Leser etwas zu den Hintergründen zu den einzelnen Personen und die Story plätschert etwas vor sich hin. Richtig interessant wird es, als alle vier Teilnehmer (die Expedition wird noch von einem Russen begleitet, der als "Aufpasser" fungiert) bei den Pyramiden ankommen und das eigentliche Abenteuer beginnt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich bin schnell in meinen Lesefluss gekommen, allerdings musste ich mich tatsächlich etwas gedulden, bis so richtig Spannung aufgekommen bzw. etwas passiert ist. Die Entwicklung der einzelnen Personen in der Pyramide und in brenzligen Situationen war sehr interessant, allerdings fand ich die Romanze in der Vergangenheit vom Geologen und der Archäologin etwas überflüssig - kenne ich aber schon bei mir... wenn ich ins Kino gehe und einen Action-/SciFi-Film ansehen möchte, muss ich nicht noch eine Liebesgeschichte am Rande dabei haben.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt durch die Story und muss sagen, dass das Geheimnis der Taiga-Pyramiden am Ende gut aufgelöst bzw.erklärt wurde. Es gab Überraschungsmomente beim Lesen, aber auch einige Situationen, mit denen ich als Leserin gerechnet hatte. Ich habe es nicht bereut, mich für diese Geschichte interessiert zu haben und kann daher eine Leseempfehlung aussprechen.


Montag, 9. März 2020

Rezension zu "Drei Bethanys" von Jeff Abbott, übersetzt von Manfred Sanders, Festa Verlag, Thriller

Titel: Drei Bethanys
Autor: Jeff Abbott
Übersetzt von: Manfred Sanders
Seitenzahl: 544 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag in Lederoptik mit Lesebändchen, (17.02.2020)
Isbn Nr. 13-978--3-86552-800-1
Verlag: FestaVerlag
Preis: 22,99 Euro (als E-book für 5,99 Euro zu haben)

Verlagsinfo:
"Die Mutter von Mariah verschwand vor zwei Jahren ohne jede Spur. Und obwohl es weder eine Leiche noch andere Beweise gab, wurde Mariahs Vater sofort verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Seitdem werden Vater und Tochter von den Menschen der kleinen Stadt geächtet. Bis Mariah eines Tages über die Tatsache stolpert, dass zwei weitere Frauen aus Lakehaven verschwunden sind. Und beide trugen den gleichen Vornamen wie ihre Mutter: Bethany. Ist das nur ein unwahrscheinlicher Zufall? Oder gibt es eine tiefere, finstere Verbindung zwischen den drei Bethanys? Doch die Wahrheit ist viel schlimmer, als Mariah sie sich vorstellen kann ...

So muss ein Thriller geschrieben sein! Psychologisch intensiv und emotional ergreifend."

Über den Autor: 

Jeff Abbott wurde 1963 in Dallas, Texas, geboren. Er studierte Geschichte und Anglistik und begann anschließend seine Karriere als Schriftsteller. Bereits mit seinem Debütroman hatte er großen Erfolg. Inzwischen gelangen ihm mehrere Bestseller. Die Washington Post bezeichnete ihn als »einen der besten Thriller-Autoren der Welt«. Heute lebt Jeff mit seiner Frau und zwei Söhnen in Austin, Texas.

Eigene Meinung: 
Die "Drei Bethanys" hörten sich nach einem Buch für mich an und ich habe bei einigen Gewinnspielen mitgemacht und prompt beim Verlag das Buch gewonnen. Über das Buch und die ganzen Goodies habe ich mich riesig gefreut.

Das Cover passt super zur Story, die Lederoptik des Buches gefällt mir sehr gut und Lesebändchen sind mehr als praktisch. Der Titel ist etwas irreführend. Es handelt sich nicht um drei Bethanys, es sind nur zwei und eine Beth. Entsprechend stimmt der Klappentext auch nicht ganz.

Ermittlerin in diesem Thriller ist Mariah, deren Mutter vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Für die Polizei und die Bewohner von Lakehaven ist der Vater von Mariah der Täter. Nur wo ist die Leiche des Opfers? Mariah glaubt im Einkaufszentrum ihre Mutter gesehen zu haben und fängt an zu ermitteln. Dabei stößt sie auf eine weitere Bethany, die spurlos verschwunden ist.

Wir erhalten noch weitere Einblicke in die Geschichte über verschiedene Personen, wie Chad oder über den Vater von Mariah.

Der Autor schreibt super. Von Anfang an war ich gefesselt und die nötige Spannung für einen Thriller bleibt durchgehend bestehen. Jeff Abbott hat einige Überraschungen und Wendungen parat.

Für mich ist der Thriller "Drei Bethanys" ein absolutes Lesehighlight und ich werde wohl notfalls die englischen Ausgaben von Jeff Abbotts Büchern lesen, falls es keine Übersetzungen gibt.


Mittwoch, 26. Februar 2020

Rezension zu Totendamm, Eric Berg, Blanvalet Verlag, Kriminalroman

Titel: Totendamm
Originaltitel: So bitter die Rache, Limes Verlag, 19.3.18
Autor: Eric Berg
Seitenzahl: 448 Seiten, TB, Klappenbroschur, 17.2.2020
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0747-4
Verlag: Blanvalet Verlag 
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo:
"Hinter idyllischen Fassaden lauert das Verbrechen ... Ein spektakulärer Küstenkrimi von SPIEGEL-Bestsellerautor Eric Berg Nach Jahren im Ausland kehrt Ellen Holst mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück – und hofft, in dem kleinen Haus in der beschaulichen Siedlung »Vineta« in Heiligendamm an der Ostsee endlich zur Ruhe zu kommen. Erst beim Einzug erfährt sie, dass in ihrem neuen Zuhause vor sechs Jahren drei Menschen ermordet wurden. Ellen will sich von der schrecklichen Vorgeschichte ihres Hauses nicht irre machen lassen, doch plötzlich kommt es zu beunruhigenden Vorkommnissen: Gegenstände verschwinden spurlos aus dem Haus. Ellen fühlt sich beobachtet. Und es gibt merkwürdige Parallelen zu den Geschehnissen vor sechs Jahren. Dieser Roman ist unter dem Titel "So bitter die Rache" als Paperback im Limes Verlag erschienen."

Über den Autor: 
Eric Berg zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen lang gehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman »Das Nebelhaus«, der 2017 mit Felicitas Woll in der Hauptrolle der Journalistin Doro Kagel verfilmt wurde. Seither begeistert Eric Berg mit jedem seiner Romane Leser und Kritiker aufs Neue und erobert regelmäßig die Bestsellerlisten. In seinem neusten Kriminalroman »Die Mörderinsel« ermittelt Doro Kagel in ihrem zweiten Fall.


Eigene Meinung: 
Dieses Buch wird als neues Buch von Eric Berg angeboten. Es ist allerdings 2018 bereits im Limes Verlag mit anderem Cover und unter dem Titel "So bitter die Rache" erschienen. Ich hatte mich auf ein neues Buch des Autoren gefreut und dann festgestellt, dass mir die Story sehr bekannt vor kommt.

Die Geschichte um die Bewohner von Vineta wird über zwei Handlungsstränge erzählt. Der erste schildert die Ereignisse, die in der Gegenwart passieren. Der zweite Erzählstrang führt uns in die Vergangenheit, wo in Ellens Haus vor sechs Jahreen drei Menschen ermordet wurden.

So richtig gepackt hat mich dieser Krimi allerdings nicht, da es an der nötigen Spannung fehlt.

"Totendamm" wird als Kriminalroman angepriesen. Anfangs kommt jedoch überhaupt keine Spannung auf, so dass ich mich gefragt habe, wo denn hier die Krimihandlung geblieben ist? Spannend und temporeich wird es erst nach ca. 2/3 der Geschichte.

Die Story würde ich eher als Drama bezeichnen. Die Figuren und die Story sind interessant,  mehr nicht. So richtig sympathisch war mir keiner der Protagonisten.

Die Auflösung der Morde ist ziemlich raffiniert, was mir gut gefallen hat.


Montag, 24. Februar 2020

Rezension zu "Opferfluss" von Lorenz Stassen, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Opferfluss
Autor: Lorenz Stassen
Seitenzahl: 384 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (10.2.2020)
Isbn Nr. 13-978-3-453-43945-0
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro


Verlagsinfo:
"Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden - doch die Verbrechen, die er hautnah erleben musste, hinterlassen ihre Spuren. Zudem hat er sich die Polizei nicht gerade zum Freund gemacht. So überrascht es Meller, als ihn Kommissar Rongen um Hilfe bittet. Rongen ist des Mordes angeklagt! Alte Konflikte sind vergessen, denn für Rongen geht es jetzt um alles oder nichts. Nach und nach gerät Meller in ein Netz aus Korruption, Gewalt und Leidenschaft - ein Netz, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint ..."

Über den Autor:
Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Soko Köln / Soko Stuttgart«. Mit seiner Kriminalserie um Nicholas Meller und Nina Vonhoegen tritt er jetzt als Autor hervor. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Eigene Meinung:
Lorenz Stassens Hauptpersonen in diesem Thriller sind Nina und der Anwalt Nicholas Meller. Diesmal übernimmt der Anwalt das Mandat von Kommissar Rongen, der verdächtigt wird, eine Frau umgebracht zu haben. Nicholas stochert in einem Sumpf aus Korruption herum ..

Lorenz Stassen erzählt in kurzen Kapiteln über verschiedene Personen. Sein Schreibstil ist eher als sachlich nüchtern zu beschreiben.
Neben der Krimihandlung spielen private Beziehungen zwischen Nicholas und Nina eine große Rolle.
Zwar fängt die Geschichte spannend und brutal an, doch dann lässt die Spannung sehr stark nach.

Zwar ist die ganze Story am Anfang total unübersichtlich, sie klärt sich jedoch im Laufe der Handlung auf.

Allerdings hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.  Die beiden letzten Fälle von Nina und Nicholas haben mir viel besser gefallen.





Mittwoch, 12. Februar 2020

Rezension zu "Die Wälder" von Melanie Raabe, BTB Verlag, Psychothriller

Titel: Die Wälder
Autorin: Melanie Raabe
Seitenzahl: 432 Seiten, Klappenbroschur, Paperback (27.12.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-75743-4
Verlag: BTB Verlag
Preis: 16,00 Euro 

Verlagsinfo:

"Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte."

Über die Autorin: 
MELANIE RAABE wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 dann DER SCHATTEN. Ihre Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht, mehrere Verfilmungen sind in Arbeit. Melanie Raabe betreibt zudem gemeinsam mit der Künstlerin Laura Kampf einen erfolgreichen wöchentlichen Podcast rund um das Thema Kreativität, „Raabe & Kampf“. Melanie Raabe lebt und arbeitet in Köln.

Eigene Meinung: 
Erzählt wird dieser "Thriller" über zwei Handlungsstränge. Tim, der Freund aus Jugendtagen ist gestorben und hat Nina einen Brief hinterlassen.

Im zweiten Erzählstrang erfahren wir, was Peter und seine Freunde in dem Dorf, in dem auch Tim, David und Nina wohnten, so alles erleben. Nachdem Gloria verschwunden ist, verdächtigen die Freunde einen Mann namens Wolff und spionieren ihm nach.

Mich haben die beiden Erzählstränge erst einmal ziemlich verwirrt, weil nicht klar war, was Peter und seine Freunde mit dem aktuellen Handlungsstrang um Tim und Co. zu tun haben. Das klärt sich aber im Laufe der Geschichte.

Viel passiert hier nicht. Die Spannung bleibt erträglich und manche Handlungen der Protagonisten sind weder logisch, noch nachvollziehbar. Manche Kapitel erschließen sich auch gegen Ende der Story überhaupt nicht.

Schade, ich hatte einen spannenden Psychothriller erwartet.


Rezension zu "Das Gerücht" von Lesley Kara, übersetzt von Britta Mümmler, DTV Verlag, Roman

Titel: Das Gerücht Autorin: Lesley Kara Übersetzt von: Britta Mümmler Seitenzahl: 400 Seiten , TB, 21.2.2020 Isbn Nr. 13-978-3-42...