Sonntag, 16. Dezember 2018

Rezension zu "Gut Greifenau - Abendglanz " von Hanna Caspian, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Gut Greifenau - Abendglanz
Autorin: Hanna Caspian
Seitenzahl: 560 Seiten, (TB 02.11.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-52150-2
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 - Der erste Teil der großen Familien-Saga über eine Grafen-Familie zwischen Tradition und wahrer Liebe am Vorabend des 1. Weltkriegs 
Mai 1913: Konstantin, ältester Grafensohn und Erbe von Gut Greifenau, wagt das Unerhörte: Er verliebt sich in eine Bürgerliche, schlimmer noch – in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt, eine überzeugte Sozialdemokratin. Die beiden trennen Welten: nicht nur der Standesunterschied, sondern auch die Weltanschauung. Für Katharina dagegen, die jüngste Tochter, plant die Grafenmutter eine Traumhochzeit mit einem Neffen des deutschen Kaisers – obwohl bald klar ist, welch ein Scheusal sich hinter der aristokratischen Fassade verbirgt. Aber auch ihr Herz ist anderweitig vergeben.
Beide Grafenkinder spielen ein Versteckspiel mit ihren Eltern und der Gesellschaft. So gut sie ihre heimlichen Liebschaften auch verbergen, steuern doch beide unweigerlich auf eine Katastrophe zu …
Die Gut-Greifenau-Reihe im Überblick: Band 1 "Gut Greifenau. Abendglanz"´, Band 2 "Gut Greifenau. Nachtfeuer", Band 3 "Gut Greifenau. Morgenröte" (erscheint März 2019)"
Über die Autorin:
Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. 
Ihre historischen Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Dabei verwebt sie akribisch tatsächliche historische Begebenheiten mit dem Leben fiktiver Figuren. 
Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. 
Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet in unmittelbarer Nähe zum Rhein.
Eigene Meinung: 
Der Auftakt der Reihe um Gut Greifenau, das in Hinterpommern liegt, ist packend geschrieben von der ersten Seite an. 
Die Figuren sind sehr lebendig beschrieben und wirken authenthisch. Es gibt sympathische Charaktere, die den Leser so richtig mitfiebern lassen, wie z. B. die Tochter der Gutsfamilie, Katharina oder den ältesten Sohn Konstantin, der sich sehr für technische Neuerungen interessiert und sich in die Dorflehrerin verliebt. Auch spielen die verschiedenen Bediensteten des Gutes eine Rolle, wie z. B. der Kutscher Albert, der ein Geheimnis hütet. Natürlich gibt es auch so richtig unsympathische Figuren, wie z. B. die Gutsherrin, die nicht sehr viel Liebe zu ihren Kindern empfindet und Katharina mit einem adeligen Ekelpaket verheiraten möchte. 
Der erste Band der Reihe bietet einen tollen Einblick in das Leben aller Schichten Anfang des 20. Jahrhunderts.
Ich würde das Buch allen Fans von Downtown Abbey wärmstens empfehlen und ihnen raten, sich ein Wochenende freizuhalten, da das Buch kaum aus der Hand zu legen ist. Ich bin schon sehr gespannt auf den 2. Teil der Geschichte. 





Sonntag, 9. Dezember 2018

Rezension zum Hörbuch von "Die Tochter des Uhrmachers " von Kate Morton, gekürzte Lesung von Esther Schweins, Diana Verlag, Roman

Titel des Hörbuchs: Die Tochter des Uhrmachers
Originaltitel: The Clockmaker`s Daughter (Allen & Unwin)
Originalverlag: Diana HC
Hörbuch Download: Audible Verlag (gekürzt), Laufzeit: ca. 13 h, 8 min
Autorin: Kate Morton
gekürzte Lesung von Esther Schweins
Isbn Nr. 13-978-3-8371-4258-7 (8.10.18)
Preis: 15.- Euro

Verlagsinfo:

"Was geschah vor 150 Jahren im Haus am Fluss?

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus an der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt, und Radcliffes Leben ist ruiniert.

Hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses mit zwei Giebeln an einem Fluss. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wer ist die faszinierende Frau auf dem Foto? Wird sie ihr Geheimnis jemals preisgeben?

Esther Schweins verzaubert und entführt uns in die Welt von Kate Morton."

Über die Autorin:
Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind Spiegel-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

Eigene Meinung:
Anfangs war ich von den vielen, sehr komplexen Handlungssträngen etwas erschlagen und überfordert.
Esther Schwein liest diese Story mit einer angenehmen Stimme, so dass es Spaß macht ihr zuzuhören.

Ein Handlungsstrang spielt in London in der Gegenwart. Elodie Winslow, die Tochter einer tödlich verunglückte Cellistin möchte einen reichen Finanzier heiraten. So richtig auf die Hochzeit zu freuen, scheint sich Elodie nicht. Sie scheint auch nicht verliebt in ihren Bräutigam zu sein, was ich etwas seltsam empfand. Warum will sie ihn dann heiraten und lässt sich von seiner Familie dazu drängen?  Die Archivarin Elodie stösst bei einem Auftrag auf eine lederne, alte Mappe in der sich viele Bilder befinden, unter anderem ein Bild von einem Haus, das dem Haus aus der Gute-Nacht-Geschichte ihrer verstorbenen Mutter dermaßen gleicht, dass das kein Zufall sein kann. Sie beschließt hier zu recherchieren. Sie zeigt ihrem Onkel Tip die Bilder, der sehr seltsam darauf reagiert. Kurze Zeit später taucht ein Foto auf, das ihre Mutter zusammen mit einem Musiker vor diesem Haus zeigt, der mit ihr zusammen tödlich verunglückt ist.

Ein weiterer Erzählstrang führt in das London 1862. Die ehemalige Trickdiebin Birdie ist unter dem Namen Lily die Muse des reichen Künstlers Edward Radcliffe. Während den vielen Sitzungen haben sich die beiden ineinander verliebt und schmieden Pläne. Doch Edward ist verlobt. Auf der Abschiedsfeier auf Birchwood Manor kommt es zu einem Zwischenfall und ein wertvolles Schmuckstück verschwindet spurlos.

Ein dritter Erzählstrang führt uns nach Birchwood Manor 1899. Die kleine Ada Lovegrove, die mit ihrer Familie in Indien lebte, wird auf ein Mädcheninternat in England geschickt. Sie ist sehr unglücklich dort. Das Internat führt Lucy Radcliffe, die Schwester von Edward. 

Ein vierter Handlungsstrang führt uns nach Birchwood Manor während des zweiten Weltkrieges.
Die verwitwete Journalistin Juliet zieht mit ihren Kindern aufs Land, nachdem sie in London ausgebombt wurden. Ihr Sohn genießt den Aufenthalt dort und spricht mit einer unsichtbaren Freundin.

Kate Morton erzählt hier die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner. Neben dieser Geschichte wird das Schicksal der jungen Birdie beschrieben, die die eigentliche Hauptperson dieses Romanes ist.  Birdie ist eine sympathische, sehr gut ausgearbeitete Protagonistin, mit der der Leser mitfiebern kann.  Die anderen Personen bleiben leider etwas zu dürftig beschrieben.

Die Handlungsstränge, die vorerst etwas verwirrend sind, führen so nach und nach zusammen.

Bei dieser komplexen Handlung hätte ich wohl lieber zum Buch greifen sollen, da es sich bei diesem Hörbuch ja auch um eine gekürzte Lesung handelt. Man muss schon sehr genau zuhören und dabeibleiben, um nicht den Faden zu verlieren.





 

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Rezension zu "Mein Ein und Alles" von Gabriel Tallent, übersetzt von, Stephan Kleiner, Penguin Verlag, Roman

Titel: Mein Ein und Alles 
Autor: Gabriel Tallent
Übersetzt von: Stephan Kleiner
Seitenzahl: (480 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 24.9.18)
Isbn Nr. 13-978-3-328-60028-2
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 24,00

Verlagsinfo:
 "Dieser Roman über ein junges Mädchen hat Amerikas Leserschaft überwältigt und gespalten. Denn Turtle Alveston, so verletzlich wie stark, ist eine der unvergesslichsten Heldinnen der zeitgenössischen Literatur. Sie wächst weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf, wo sie jede Pflanze und jede Kreatur kennt. Auf tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres charismatischen und schwer gestörten Vaters. Erst als sie ihren Mitschüler Jacob näher kennenlernt und wahre Freundschaft erfährt, beginnt die Befreiung aus seinen Klauen. Gabriel Tallents Debut ist von eindringlicher Wucht und zugleich Zartheit, eine neue Stimme, die niemanden kalt lässt."

Über den Autor: 
Gabriel Tallent, geboren 1987 in New Mexico, wuchs in der Nähe von Mendocino mit zwei Müttern in einem sehr liberalen Umfeld auf. Nach seinem Universitätsabschluss 2010 führte er zwei Sommer lang Gruppen mit Jugendlichen durch die Wildnis der Nordpazifischen Küste. Gabriel Tallent lebt heute in Salt Lake City.

Eigene Meinung:
Die vierzehnjährige Turtle lebt mit ihrem Vater in einem völlig heruntergekommenen Haus in den Wäldern von Nordkalifornien auf. Ihr Großvater lebt in der Nähe in einem alten Wohnwagen mit seiner Hündin.  Turtle besucht mehr oder minder erfolgreich die Schule. Sie ist eine Außenseiterin, wird aber von ihren Mitschülern in Ruhe gelassen. Ihre Lehrerin versucht Turtle zu helfen, doch diese Hilfe will das junge Mädchen nicht.

Turtle kann mit vielen Schusswaffen umgehen und ist von ihrem Vater auf das Überleben in der Natur vorbereitet worden. Der Vater ist schwer gestört und sehr grausam zu seiner Tochter. Warum, kann man nur erahnen, das wird in der Geschichte nicht näher beleuchtet. Er betrachtet seine Tochter als seinen Besitz und macht das auch sehr deutlich. 

Als Julia, so heißt Turtle, einen Jungen kennen lernt und sich verliebt, ahnt man schon, dass das schwere Folgen für beide haben wird. 

Sofort ist man mitten in der Geschichte. Gabriel Tallent beschreibt die Natur rund um Mendocino bild- und wortgewaltig, teilweise fast poetisch. Die Dialoge zwischen Turtle und ihrem Vater sind hingegen sehr derb, teilweise ordinär und brutal. Dieser Missbrauch, der da abläuft ist sehr verstörend.

Turtle ist eine starke Protagonistin, die ihren Vater schützt, egal was er ihr antut. Sie versucht zu überleben und man zittert und hofft, dass es ihr gelingen wird. Manchmal ist es fast nicht auszuhalten, was das Mädchen alles ertragen muss. 

Dieser Roman ist ein starkes Debut, der von Gegensätzen lebt, den Leser mitleiden lässt und berührt. 

Diesen knallharten Pageturner kann ich euch nur empfehlen. 

 




 

Freitag, 30. November 2018

Rezension zu "Tod in der Villa Saturn von M. R. C. Kasasian, übersetzt von Johannes Sabinski, Atlantik Verlag, Kriminalroman

Titel: Tod in der Villa Saturn 
Autor: M. R. C. Kasasian
Übersetzt von: Johannes Sabinski
Seitenzahl: 576 Seiten (Pappband, 4.10.18)
Isbn Nr. 13978-3-455-00408-3
Verlag: Atlantik Verlag
Preis: 22.00 Euro

Verlagsinfo:
Seit dem Tod ihres Vaters lebt March Middleton bei Londons berühmtestem Privatdetektiv, stadtbekannt für seine Brillianz und sein bärbeißiges Wesen. Eines Tages erhält sie die Einladung eines vollkommen unbekannten Onkels in dessen Villa, der sie folgt. Ihr neuer Onkel ist reizend und verschroben – und am nächsten Morgen mausetot. Noch bevor March die Gelegenheit bekommt, selbst herauszufinden, was in der Villa Saturn geschehen ist, rückt sie in den Fokus der Ermittlungen. Sie hat keine Wahl, sie muss Sidney Grice bitten, ihr zu helfen. Doch der hat gehörige Zweifel an ihrer Unschuld. Und je mehr er über den Fall herausfindet, desto mehr zeigen alle Hinweise auf ihn selbst …"

Über den Autor:

Martin R. C. Kasasian ist im englischen Lancashire aufgewachsen, hat in Fabriken und Restaurants gearbeitet, auf dem Rummelplatz, beim Tierarzt und als Zahnarzt, bevor er zu schreiben begann. Die Sommer verbringt er mit seiner Frau in Suffolk, im Winter leben die beiden auf Malta.
Eigene Meinung: 
Der dritte Fall von March Middleton und Londons berühmtesten Privatdetektiv Sidney Grice führt uns ins viktorianische London. Man kann das Buch ganz gut lesen ohne die vorherigen Bände zu kennen. Wer jedoch mehr über March und Sidney erfahren möchte, sollte die ersten beiden Bände vorher lesen.

Anfangs ist der Fall sehr mysteriös, March Middleton soll ihren unbekannten, etwas verschrobenen Onkel ermordet haben, nachdem der Onkel sie dazu genötigt hatte, ein Testament in seinem Namen zu ihren Gunsten aufzusetzen. March ist nicht sicher, ob sie die Tat begangen hat. Sie scheint unter Drogen gesetzt worden zu sein und erinnert sich nur bruchstückhaft an die Geschehnisse. March untersucht die ganze Sache, fährt noch einmal zu Trollys Villa und der steht dann plötzlich quicklebendig vor ihr. Doch das nächste Verbrechen lässt nicht lange auf sich warten und wieder steht March im Mittelpunkt der Ereignisse.

Die Geschichte liest sich flüssig, gibt viele Rätsel auf und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Sie fängt mit Auszügen aus dem Tagebuch von March Middleton an und wechselt irgendwann zu Auszügen aus den Aufzeichnungen von Sidney Grice. 
Teilweise ist der Humor ziemlich schwarz, was mir gut gefallen hat, stellenweise fand ich die Story allerdings etwas zu langatmig.
March war mir etwas zu naiv. Als Assistentin des berühmten Privatdetektives Sindey Grice sollte sie mehr Verstand haben und nicht von einer Verschwörung in die nächste stolpern. Das hat nicht so ganz gepasst. 
Für Fans von Sherlock Holmes Krimis ist diese Story, die sprachlich auch in diese Zeit passt, sehr zu empfehlen.





  




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Sonntag, 25. November 2018

WERBUNG - Gewinnspiel "Melodie der Schatten" von Maria W. Peter, Schauerroman, Bastei Lübbe Verlag


Heute gibt es ein Gewinnspiel auf meinem Blog. Ihr könnt ein neues Exemplar des Schauerromans von Maria W. Peter "Melodie der Schatten". Wie mir das Buch gefallen  hat, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen. 

Wie könnt ihr gewinnen?
Beantwortet folgende Fragen per Mail (biggiralfatfreenet.de). Bitte gebt eure Mailadresse und euren Namen an. Mitmachen könnt ihr bis zum 1.12.18 23.59. Am So, 2.12.18 wird ausgelost per Randomorg. 

1. Wie heißt das Tier, das wir in unserem Schottland-Urlaub geknipst haben (den Spitznamen des Tieres auf dem Foto oben möchte ich von euch wissen)?
2. Wie heißen die beiden Protagonisten in "Melodie der Schatten"? 
3. Seid ihr auch so fasziniert von Schottland? Habt ihr schon einen Urlaub dort verbracht?  




Ich wünsche euch viel Glück.
Eure Biggi

Random.org hat entschieden: Gewonnen hat Melanie W. herzlichen Glückwunsch!
Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz innerhalb der EU hat. Der Gewinn wird nur an Gewinner innerhalb der EU versandt. Zu gewinnen gibt es 1 TB von "Melodie der Schatten" von Maria W. Peter.
Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip am 2.12.18 ausgelost und erhält daraufhin den Gewinn per Post. Hierfür werden Name und Anschrift des Gewinners benötigt, die auch nur ausschließlich dafür genutzt werden, den Gewinn per Post zuzusenden. Ich kann die Daten des Gewinners auf Grundlage meiner berechtigten Interessen bis zu drei Jahren speichern bevor ich sie lösche, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.
Der Gewinner wird von mir persönlich benachrichtigt. Die persönlichen Angaben des Gewinners erfolgen freiwillig. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der von dir bereitgestellt en Informationen ist nicht Facebook, sondern mein Blog. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erkennst du die komplette Freistellung von Facebook an. Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. 
Ich hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion oder der Nichterreichbarkeit des Internet-Servers ergeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du diese Bedingungen.

Mittwoch, 21. November 2018

Rezension zu "Die Melodie der Schatten" von Maria W. Peter, Schottland-Roman, Bastei Lübbe Verlag

Titel: Die Melodie der Schatten
Autorin: Maria W. Peter
Seitenzahl: 672 Seiten ( TB, 26.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-404-17774-5
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 11,00 Euro

Verlagsinfo:
"Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist."
Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?

Eine junge Frau auf der Flucht, ein Landstrich voller Mythen und Legenden und ein geheimnisumwobenes Herrenhaus. Ein Historischer Roman in der Tradition der Schauerliteratur – unheimlich packend und atmosphärisch.

Über die Autorin:


Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Eigene Meinung: 
Ein historischer Roman, der in Schottland spiel und in der Tradition der Schauerliteratur geschrieben ist, musste ich natürlich unbedingt lesen.

Die junge, sehr unsichere Fiona Hemington wird in ihrer Kutsche auf dem Weg zu ihrer Tante überfallen und kann fliehen. Sie landet in einem abgelegenen, unheimlichen Herrenhaus. Der Besitzer des Herrenhauses, Aidan, scheint viele Geheimnisse zu haben.
Er ist ein Einzelgänger und Fiona fürchtet sich vor ihm. Das junge Mädchen hat schreckliche Träume in diesem Herrenhaus, sie hört Geräusche und eine Melodie, die sie immer wieder hört. Wird sie langsam verrückt oder ist das Herrenhaus und sein Besitzer verflucht, wie im Dorf und unter den wenigen Bediensteten gemunkelt wird? Welche Geheimnisse hütet Aidan?

Maria M. Peter hat hier einen düsteren, sehr atmosphärischen Roman erschaffen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und in den Mythen und Legenden Schottlands gefangen. Man hofft für Fiona, dass sich ihre Träume, die Geräusche, die sie nachts hört, aufklären und sie nicht verrückt wird.

Aidan ist ein mysteriöser Herrenhausbesitzer, sehr geheimnisvoll und er hat wohl mit den Menschen keine gute Erfahrungen gemacht, das ahnt man bereits am Anfang der Geschichte. Ob Fiona zum weichen Kern in seinem Inneren, den man vermutet, vordringen kann?

Mir hat diese spannende, unheimliche Schauergeschichte, die in Schottland um 1837 spielt sehr gut gefallen. Auch sprachlich ist diese Geschichte auf sehr hohem Niveau angesiedelt und passt in die Zeit, in der die Geschichte spielt.

Fiona ist eine sympathische Figur, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt, mutig wird und über ihren Schatten springt.





Sonntag, 18. November 2018

Rezension zu "Der Insasse " von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Der Insasse
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 384 Seiten (Hardcover, 24.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-28153-6
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 22,90 Euro


Verlagsinfo:
"Sebastian Fitzek, Deutschlands prominentester Autor von Psychothrillern, mit seinem neuen Bestseller aus dem Inneren der Psychiatrie!

​Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ..."

Über den Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Eigene Meinung:

Zwar ist "Der Insasse" von Sebastian Fitzek nach Fitzeks altbewährten Schema "Vater versucht sein Kind zu retten und gerät dabei in haarsträubende Situationen" geschrieben, dennoch ist die Story sehr unterhaltsam. Sie bietet viel Action,  hat Tempo, hat vielen Wendungen und Überraschungen und interessante, ziemlich schräge Protagonisten.

Die Psychatrie ist natürlich eine ganz besondere Location und Sebastian Fitzek kann hier den armen Vater nach herzenslust quälen (das macht er ja ganz gerne, seine Protagonisten quälen).

Der Schreibstil ist einfach gehalten, die vielen Cliffhanger am Ende der kurzen Kapitel machen das Buch zu einem Pageturner.

Am Ende des Buches gibt es die übliche Danksagung noch als Kurzthriller verpackt.

Ich mag den schwarzen Humor des Autoren und kann dieses Buch, das sich sehr flüssig lesen lässt, allen Lesern, die Psychothriller mögen, empfehlen.







Rezension zu "Gut Greifenau - Abendglanz " von Hanna Caspian, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Gut Greifenau - Abendglanz Autorin: Hanna Caspian Seitenzahl: 560 Seiten, (TB 02.11.18) Isbn Nr. 13-978-3-426-52150-2 Verlag: ...