Mittwoch, 11. Juli 2018

Rezension zu "Wähle den Tod " von Jutta Maria Herrmann, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Wähle den Tod
Autorin: Jutta Maria Herrmann
Seitenzahl: 304 Seiten (TB, 2.7.18)
Isbn Nr. 13-978-3426519981
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Ein düsterer Psycho-Thriller über Schuld und Rache vor Berliner Kulisse – Jutta Maria Herrmann in Bestform!

Jana Langenfeld hat alle Brücken zu ihrem alten Leben eingerissen. Als liebevolle Gattin und Mutter lebt sie vor den Toren Berlins. Niemand ahnt, dass Jana nicht die ist, die sie vorgibt zu sein. Doch als sie eines Morgens den Familienhund tot im Garten findet, kehrt die Angst zurück, und mit ihr die Erinnerung an ein längst vergangenes Unrecht. Dann werden Janas Kinder entführt, und schließlich steht sie vor einer unmöglichen Wahl: Entweder sie stirbt oder ihre Kinder. Und Jana muss erkennen: Wenn dich die Vergangenheit einholt, wird die Gegenwart zur Hölle auf Erden …"

Über die Autorin:
Jutta Maria Herrmann ist gebürtige Saarländerin, gelernte Buchhändlerin, studierte Germanistin. Sie hat Rockkonzerte veranstaltet, Synchrondrehbücher geschrieben und arbeitet zurzeit für eine Tageszeitung. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Beim MDR-Literaturwettbewerb 2010 kam ihr Beitrag in die Liste der Top 25. Seit 2003 lebt sie mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, im Berliner Speckgürtel im brandenburgischen Panketal. Sie ist Mitglied im Syndikat.
Weitere Informationen unter: www.jutta-maria-herrmann.de 

Eigene Meinung:
Jutta Maria Herrmann hat mit "Wähle den Tod" einen raffinierten Psychothriller geschrieben, der von der ersten Seite spannend und fesselnd geschrieben ist. Kurze Kapitel mit wechselnden Handlungssträngen bringen Tempo in die Geschichte.

Jana ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der man als Leser mitleidet. Man rätselt, wer Jana Böses will, was sie in der Vergangenheit getan haben soll und ist sehr gespannt darauf, was Jana uns und ihrer Familie verheimlicht. So nach und nach werden Janas Geheimnisse offenbart.

Falsche Spuren und Wendungen machen die Story perfekt. Auf den Täter wäre ich nicht gekommen.

Dieser atmosphärische Psychothriller erhält meine absolute Leseempfehlung. 




Montag, 2. Juli 2018

Rezension zu "Der Kult" von Marlon James, übersetzt von Wolfgang Binder, Heyne Verlag, Roman

Titel: Der Kult
Autor: Marlon James
Übersetzt von Wolfgang Binder
Seitenzahl: 288 Seiten (gebundene Ausgabe, 21.5.18)
Isbn Nr. 13-978-3453677180
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 22 Euro

Verlagsinfo:
"Im Dorf Gibbeah beginnt der Sonntag mit einem bösen Omen: Während der Morgenmesse fliegt ein Geier durch das geschlossene Kirchenfenster und schlägt tot auf der Kanzel auf. Nur wenige Minuten später wirft ein schwarz gekleideter Fremder den Dorfprediger zu Boden und übernimmt die Kontrolle über die Gemeinde. Als selbst ernannter Apostel York predigt er Rache und Verdammnis. Doch der alte Prediger weigert sich, seinen Platz widerstandslos abzugeben. Ein gnadenloser Glaubenskampf beginnt. Das Dorf scheint dem Untergang geweiht."

Über den Autor:
Marlon James wurde 1970 als Sohn zweier Polizeibeamter in Kingston geboren. Mehr als zehn Jahre arbeitete er als Werbetexter und Grafikdesigner, u.a. für den Dancehall-Musiker Sean Paul und das T-Magazin der New York Times. Bei einem Literaturworkshop in Jamaika wurde eine Dozentin der Wilkes University Pennsylvania auf James aufmerksam und verschaffte ihm ein Masterstudium in Kreatives Schreiben sowie eine Assistentenstelle. Sein erster Roman Der Kult erfuhr über siebzig Ablehnungen, ehe er einen Verlag fand und in der Folge als bestes Debüt für den »Los Angeles Times Book Prize« und den »Commonwealth Writers’ Prize« nominiert wurde. Für sein 2009 erschienenes Nachfolgewerk The Book of Night Women über eine Revolte jamaikanischer Sklavinnen während der Kolonialzeit erhielt James den »Dayton Literary PDorf Gibbeah

Eigene Meinung: 

Dieser Roman von Marlon James spielt in dem fiktiven Dorf Gibbeah auf Jamaika, vermutlich um 1950. Die Einwohner von Gibbeah gehen sonntags brav in die Kirche. Doch der Rum-Prediger, so wird der Pastor in Gibbeah genannt, ist ein Alkoholiker.. So richtig ernst genommen wird er von seiner Gemeinde nicht. Als der charismatische Apostel York in die Kirche eindringt und den Rum-Prediger hinauswirft, ändert sich das Leben der Gemeindemitglieder. Apostel York mag das Kino, in das die Bewohner von Gibbeah gerne gehen, nicht, Fernsehen verpönt er und den Namen von Jesu möchte er in seiner Kirche auch nicht hören. So richtig nachvollziehen kann man nicht, was dieser Apostel eigentlich predigt. Er wirft auf jeden Fall mit vielen Bibelsprüchen um sich. Da der Apostel Wunder wirken kann  hat er bald eine Schar von treuen Gläubigen um sich, die ihm fast schon hörig sind. Doch der alte Dorfprediger gibt den Kampf um seine Lämmchen nicht auf ....

Der Klappentext klingt richtig spannend. Ich habe einen Roman erwartet mit Spannung, Tempo, der leicht unheimlich und sehr atmosphärisch ist.   

Überzeugt hat mich dieser Roman überhaupt nicht. Die Sprache ist sehr einfach, ziemlich derb, teilweise etwas pubertär, Gossensprache eben. Im Gegensatz dazu wirft der Autor mit vielen Bibelsprüchen um sich.

Die Protagonisten erfüllen jedes Klischee. Die Handlung zieht sich dahin. Gegen Ende kommt noch etwas Spannung auf.

Die guten Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Da gibt es bessere Bücher mit derselben Thematik, Scheinheiligkeit, Aberglauben und Glaubenskampf.
 

Mittwoch, 27. Juni 2018

Rezension zu "Das Haus der Mädchen" von Andreas Winkelmann, Rowohlt TB Verlag,Thriller

Titel: Das Haus der Mädchen
Autor: Andreas Winkelmann
Seitenzahl: TB, 400 Seiten, (26.6.18)
Isbn Nr. 13-978-3499275166
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Schweig, um zu leben
Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben..."

Über den Autor:
Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas. 

Eigene Meinung:
Dieser Thriller ist von der ersten Seite an spannend, fesselnd und temporeich. Cliffhanger am Ende der kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so fliegen, man möchte ja wissen, wie es weitergeht. Viele Perspektivenwechsel, Überraschungen und Wendungen gibt es genug in dieser Story.

Leni ist eine sympathische, etwas naive Protagonistin, die versucht ihre verschwundene, neue Freundin zu finden. Freddy Förster ist ein Unglücksrabe, der früher sehr erfolgreich war, dann aber abgestürzt ist. Er gerät in den Focus eines Mörders. Zusammen sind Leni und Freddy ein interessantes Ermittlerduo.

Dieser Thriller um verschwundene, entführte und ermordete Mädchen erhält meine absolute Leseempfehlung. 



Freitag, 22. Juni 2018

Rezension zu "Aufruhr der Engel" von Anatole France, übersetzt von Oliver M. Fehn, Pandämonium Verlag, Klassiker der Weltliteratur


Titel: Aufruhr der Engel
Autor: Anatole France
Übersetzt von: Oliver M. Fehn
Seitenzahl: 268 Seiten (TB, 1.4.18)
Isbn Nr. 13-978-3-944-893181
Verlag: Pandämonium Verlag
Preis: 16,95 Euro

Verlagsinfo:
"Sie sind wieder da.
Viele Äonen nach dem ersten Fall Satans macht sich ein neues Heer von Engeln auf, um gegen den Gott des Alten Testaments zu rebellieren – diesmal mit eher ungewöhnlichen Waffen.
Ein neuer Krieg steht bevor, der auch die Schöpfung zu gefährden droht. Doch die Macht und Anziehungskraft der Menschentöchter ist größer als vermutet und sorgt für allerlei Wirrungen. Im frivolen Paris des frühen 20. Jahrhunderts kommt es zu amourösen Eskapaden und mehrmals sogar zum blanken Verbrechen.
Wie die Welt, in der wir leben, wirklich zur besten aller Welten werden kann, offenbart sich erst bei Satans glamourösem Auftritt.

Über den Autor:
Anatole France (1844 – 1924) war ein bekannter französischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger. International bekannt wurden seine Romane Die Insel der Pinguine und Thaïs.
In kirchlichen Kreisen jedoch munkelte man, er sei mit dem Teufel im Bunde; aus diesem Grund setzte der Vatikan sein Gesamtwerk auf die Liste der verbotenen Bücher.
In seinem Roman Aufruhr der Engel kommen Freunde der dunklen Mächte und der kunstvollen Satire gleichermaßen auf ihre Kosten."

Übersetzt wurde dieses Meisterwerk der dunklen Literatur von Oliver M. Fehn. Uwe Siebert, der Inhaber des Verlages Pandämonium hat dem Übersetzer 10 interessante Fragen zu "Aufruhr der Engel" gestellt. Lest hier: Interview zu "Aufruhr der Engel"

Eine Leseprobe gibt es hier: Leseprobe Aufruhr der Engel


Eigene Meinung:
In der Bibliothek des Hauses d'Esparvieu geschehen 1912 seltsame Dinge. Der Bibliothekar verzweifelt fast, da sich Bücher bewegen und verschwinden. Die Bücher erscheinen zwar später wieder, doch wie und wohin die Bücher verschwinden, bleibt rätselhaft. Die Familie, die im Besitz der Bibliothek ist, interessiert sich zunächst nicht für die Probleme des Bibliothekars, da sie die Bibliothek, in der sich wertvolle theologische und philosophische Werke befinden, nur deshalb pflegen, weil es im Testament so verlangt wurde. Maurice, der Sohn der Familie, ein Lebemann, wie er im Buche steht, kommt dem seltsamen Geschehen auf die Spur. Er macht  Bekanntschaft mit seinem Schutzengel Arcade und bekommt heraus, dass dieser die Bücher entwendet um sie zu lesen.

Durch seine Lektüre ist Arcade davon überzeugt, dass Gott gestürzt werden muss und verlässt Maurice, um in Paris nach anderen Engeln zu suchen und Gott zu stürzen. Er begegnet dort vielen, verschiedenen Engeln, die seit dem Sturz Luzifers auf der Erde weilen. Maurice sucht nach Arcade und ist entsetzt über die Pläne seines ehemaligen Schutzengels. Nectaire, der Gärtner erzählt über den ersten Aufstand der Engel und was aus diesem Aufstand wurde. Die Götter der Antike und das dunkle Mittelalter, werden hier neu interpretiert.

Maurice und Arcade sind sehr interessante Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte verändern, da Maurice versucht, seinen Schutzengel zu beschützen.

Oliver M. Fehn hat den feinen Humor des Autoren, der in dieser Geschichte die Rolle Gottes und Satans neu interpretiert, sehr gut in die deutsche Sprache übersetzt.

Satan begleitet hier die Menschen, hilft ihnen dabei, sich weiterzuentwickeln, das Schöne in der Welt zu sehen und neugierig zu bleiben. Gott hingegen ist der Bösewicht, der Leid und Elend in die Welt gebracht hat.

Die Geschichte wurde zwar 1912 geschrieben und entsprechend bezieht sie sich auch auf das Leben in Frankreich zu dieser Zeit. Sie bleibt jedoch auch sehr aktuell mit ihrer Botschaft, dass Macht den Charakter verdirbt.

Ein absolutes Highlight für Leser, die Satire lieben.



Mittwoch, 13. Juni 2018

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

Titel: So bitter die Rache
Autor: Eric Berg
Sprecherin: Vera Veltz
Laufzeit: ca 8 h 48 min
mp3-CD (19.3.18)
Isbn Nr. 13-978-3-8371-4140-5 
Verlag: Randomhouse Audio
Preis: 11,89 Euro

Verlagsinfo:

"Hinter idyllischen Fassaden lauert das Verbrechen ...

Nach Jahren im Ausland kehrt Ellen Holst mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück – und hofft, in dem kleinen, beschaulichen Haus in Heiligendamm endlich zur Ruhe zu kommen. Doch beim Einzug erfährt sie, dass in ihrem neuen zu Hause vor sechs Jahren drei Menschen ermordet wurden! Ellen will sich von der schauerlichen Vorgeschichte nicht irre machen lassen, doch plötzlich kommt es zu beunruhigenden Vorkommnissen: Gegenstände verschwinden spurlos aus dem Haus. Ellen fühlt sich beobachtet. Und es gibt merkwürdige Parallelen zu den Geschehnissen vor sechs Jahren …"

 Über den Autor und die Sprecherin:

Eric Berg zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman Das Nebelhaus, der 2017 mit Felicitas Woll in der Hauptrolle verfilmt wurde. Seither begeistert Eric Berg mit jedem seiner Romane Leser und Kritiker aufs Neue und erobert regelmäßig die Bestsellerlisten.

Schauspielerin und Synchronsprecherin Vera Teltz spielte in bekannten TV-Serien wie Danni Lowinski und Großstadtrevier, und hat u. a. Naomie Harris in Fluch der Karibik ihre Stimme geliehen. Zudem ist sie in zahlreichen Hörbüchern zu hören

Eigene Meinung:

Die Geschichte um die Bewohner von Vineta wird über zwei Handlungsstränge erzählt. Der erste schildert die Ereignisse, die in der Gegenwart passieren. Der zweite Erzählstrang führt uns in die Vergangenheit, wo in Ellens Haus vor sechs Jahreen drei Menschen ermordet wurden.

Vera Veltz besitzt eine angenehme Stimme und es macht Spaß, ihr zuzuhören. So richtig gepackt hat mich dieser Krimi allerdings nicht, was nicht an der Hörbuchsprecherin liegt, sondern an der fehlenden Spannung.

"So bitter die Rache" wird als Kriminalroman angepriesen. Anfangs kommt jedoch überhaupt keine Spannung auf, so dass ich mich gefragt habe, wo denn hier die Krimihandlung geblieben ist?

Spannend und temporeich wird es erst nach ca. 2/3 des Hörbuches.  Die Story würde ich eher als Drama bezeichnen. Die Figuren und die Story sind interessant, aber nicht mehr. So richtig sympathisch war mir keiner der Protagonisten.

Die Auflösung der Morde ist ziemlich raffiniert, was mir gut gefallen hat.





Mittwoch, 6. Juni 2018

Rezension zu "Die ferne Hoffnung - Die Hansen-Saga Teil 1" von Ellin Carsta, Tinte und Feder Verlag, historische Saga

Titel: Die ferne Hoffnung
Autorin: Ellin Carsta
Seitenzahl: 362 Seiten (TB, 20.2.18)
Isbn Nr. 13-978-1542047883
Verlag: Tinte und Feder Verlag
Preis: 9, 99 Euro

Verlagsinfo:
"Der Auftakt zur historischen Hansen-Saga von Ellin Carsta, der Erfolgsautorin von »Die heimliche Heilerin«: opulent erzählt, emotional und von sinnlicher Farbigkeit.
Eine mächtige Familiendynastie auf dem Prüfstand der Geschichte.
Hamburg 1888: Als der Familienpatriarch Peter Hansen aus dem Leben scheidet, bleiben seine Söhne Robert, Karl und Georg mit einer großen Aufgabe zurück: Wie können sie in diesen turbulenten Zeiten den Fortbestand des hoch verschuldeten Familienunternehmens und die gesellschaftliche Stellung der Hansens sichern? Eine Plantage im fernen Kamerun bietet die einmalige Chance, die stark wachsende Nachfrage nach Kakao zu bedienen. Was von einem Teil der Familie als großes Abenteuer gesehen wird, ist für die anderen schon in der Vorstellung ein Albtraum.
Robert macht sich mit seiner Familie auf den Weg in das Land am Golf von Guinea. Seine Frau Elisabeth kehrt Hamburg nur sehr widerwillig den Rücken, und das Verhältnis zwischen den Eheleuten wird zusehends angespannt. Luise hingegen, ihre jüngste Tochter, findet das Leben auf der Plantage sehr aufregend. Nicht zuletzt, weil mit Hamza, dem Sohn des Vorarbeiters, zum ersten Mal ein Mann in ihr Leben tritt, für den sie starke Gefühle entwickelt …"

Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Alle Fans ihrer Bestsellerreihe um die »heimliche Heilerin« können sich mit der Veröffentlichung der »Hansen-Saga« über neuen Lesestoff freuen.
Weitere Informationen zur Autorin finden Sie unter www.petra-mattfeldt.de.

Eigene Meinung: 
Der Auftakt der Hansen-Saga "Die ferne Hoffnung" liest sich flüssig und von der ersten Seite an mit einer gewissen Grundspannung. Ellin Carsta hat mit der sympathischen Luise, die mit ihrer Familie nach Kamerun auf eine Kakaoplantage reist, eine starke Protagonistin geschaffen. Luise ist so ganz anders, wie ihre Schwester und wie die anderen Frauen der Hansens. Sie interessiert sich für den Kakaoanbau und hilft nach Kräften auf der Plantage mit. Sie trägt anstatt vornehme Kleider lieber Hosen und freundet sich mit Hamza, den Sohn des Vorarbeiters an. Während sich ihre Mutter in Kamerun überhaupt nicht wohl fühlt, möchte Luise überhaupt nicht mehr weg aus dem exotischen Land.

Zwar sind einige Ereignisse vorhersehbar, dennoch liest sich "Die ferne Hoffnung" richtig gut. Die Seiten fliegen nur so dahin. Wir erhalten einen interessanten Einblick in das Leben in Hamburg, Wien und Kamerun um 1888. Am Ende gibt es einen üblen Cliffhanger, so dass der Leser total gespannt ist auf den 2. Teil dieser Saga.






Donnerstag, 17. Mai 2018

Werbung Verlosungsaktion zur Veröffentlichung von "Das Böse in deinen Augen" von Jenny Blackhurst gibt es drei Downloadcodes für "Die stille Kammer" zu gewinnen

Zur Veröffentlichung des neuen Psychothrillers "Das Böse in deinen Augen" (Rezension findet ihr auf meinem Blog) darf ich drei Ebook-Downloadcodes zum 1. Psychothriller von Jenny Blackhurst "Die Stille Kammer" verlosen.




Verlagsinfo über "Die stille Kammer" von Jenny Blackhurst:
"Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß. Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte: Dylan – Januar 2013. Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt?"

Na, das klingt doch nach einem spannenden Psychothriller, oder? 

Was ihr tun müsst?
Schreibt mir eine Mail, warum ihr unbedingt gewinnen wollt. Mailadresse: biggiralfatfreenet.de

Zeit habt ihr bis zum 20.5.18, 23.59 Uhr. am  21.5.18 wird dann ausgelost.  Der/die Gewinner/in wird auf meinem Blog bekannt gegeben und per Mail erhaltet ihr die Downloadcodes.

Teilnahmebedingungen:
1. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann. 
2. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter 18 Jahren müssen die Eltern mit der Teilnahme am Gewinnspiel einverstanden sein.
3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
 4. Bitte vergesst nicht, eure E-Mailadresse anzugeben.
5. Eure Daten werden vertraulich behandelt und nach der Verlosung natürlich gelöscht.

Ich wünsche euch viel Glück !
Eure Biggi
 




Rezension zu "Wähle den Tod " von Jutta Maria Herrmann, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Wähle den Tod Autorin: Jutta Maria Herrmann Seitenzahl: 304 Seiten (TB, 2.7.18) Isbn Nr. 13-978-3426519981 Verlag: Droemer Knau...