Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension zu "Schattenschläfer" von Paul Finch, übersetzt von Bärbel und Velten Arnold, Piper Verlag, Thriller

Titel: Schattenschläfer
Autor: Paul Finch
übersetzt von: Bärbel Arnold und Velten Arnold 
Seitenzahl: 480 Seiten, TB kartoniert, (5.1.16)
Isbn Nr: 13-978-3-492-30687-4
Verlag: Piper Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo: 
"Zehn Jahre hielten ihn alle für tot – dann kehrt der Killer zurück

Ein eisiger Winter bricht über den Norden Englands herein, als in der Nähe des Lake District zwei junge Mädchen verschwinden. Alles spricht dafür, dass »Der Fremde« zurückgekehrt ist, ein Killer, an den sich Detective Mark Heckenburg und seine Kollegen nur zu gut erinnern. Zehn Jahre ist es her, dass er das letzte Mal zugeschlagen hat. Aus dem Dunkel, brutal, tödlich. Nun sucht er sich erneut seine Opfer, eines nach dem anderen. Heck macht sich auf die Jagd nach dem Unbekannten, doch schon bald steht er selbst mit dem Rücken zur Wand."

Über den Autor:
Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Drehbücher, Kurzgeschichten und Horrorromane veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem British Fantasy Award und dem International Horror Guild Award. Er veröffentlichte bereits mehrere sehr erfolgreiche Thriller um den Ermittler Mark »Heck« Heckenburg. Paul Finch lebt mit seiner Familie in Lancashire, England.

Eigene Meinung:

Heck ließ sich versetzen in den beschaulichen Lake District. Hier ist bisher nicht sehr viel passiert. Er hat eine Beziehung aufgebaut und langweilt sich schon fast. Da verschwinden zwei Mädchen es scheint so,  als wäre "Der Fremde" nach 10 Jahren zurückgekehrt.

Der Leser kann hier wunderschöne Naturbeschreibungen, dichter Nebel, einen spannenden Plot und sehr viel Atmosphäre erwarten.

Erzählt wird über verschiedene Perspektiven, so dass wir Hecks Ermittlungsarbeit, die Erlebnisse von verschiedenen Opfern und des Täters verfolgen können.

Verfolgungsjagden zu Land und zu Wasser, mal zu Fuß mal mit Quads, wechseln sich ab, so dass dieser Thriller sehr actionreich ist. Wir bekommen die wunderschöne Landschaft des Lake Districts beschrieben und ich zumindest habe Lust darauf bekommen, da mal hinzufahren.

Der Autor legt falsche Spuren und überrascht mit einer Auflösung, auf die ich nicht gekommen wäre.

Man merkt diesem Thriller an, dass Paul Finch gerne Horrorromane schreibt.  Stellenweise ist die ganze Story auch ziemlich unheimlich, bei manchen Szenen bin ich etwas zusammengezuckt und ich bin nicht unbedingt ein Weichei.
Paul Finch versteht sein Handwerk, was er mit dem 4. Band über den etwas zynischen Mark Heckenburg bewiesen hat.

Am 1.8.16 erscheint mit "Totenspieler" der nächste Band. Ich freue mich schon jetzt darauf. Wer gerne in den Schreibstil von Paul Finch reinschnuppern will, sollte sich den kostenlosen Kurzthriller "Die Spinne" auf der Webseite des Piper Verlages herunterladen.


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