Montag, 25. Januar 2016

Vortrag "Kriminalfälle am Rande des Möglichen" des Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke in der Stadthalle am 22.1.16

Der "Herr der Maden", wie der Krimibiologe Dr. Mark Benecke auch genannt wird, war mit seiner Show "Kriminalfälle am Rande des Möglichen" am Freitag, 22.1.16 im kleinen Saal in der Reutlinger Stadthalle. Die Veranstaltung war restlos ausverkauft. Am Büchertisch vor dem kleinen Saal konnte man sich  mit Büchern eindecken und die Bücher vor der Veranstaltung und während der Pause von Mark Benecke signieren lassen.

Ganz in schwarz war der sehr nette Typ gekleidet und von oben bis unten ist der Mann tätowiert (im Laufe des abends erzählte er, dass tätowierte Personen mehr Sex hätten ...). Zwei Madagaskar-Schaben, schwarz und riesig, touren mit ihm. Die beiden Schaben konnte man auch besichtigen. besichtigt.

Vor der Show liefen Musikvideos von Bands wie z. B. Knorkator. 

Ein Buch wollte natürlich unbedingt mit und wurde dann auch von ihm signiert.

Mark Benecke berichtete über interessante Fälle und zeigte Bilder dazu. Da während der Show das Fotografieren absolut verboten ist, gibt es keine Bilder.

Er ist der Wahrheit auf der Spur, die nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat. Über nachgestellte Versuche möchte er feststellen, was genau passiert ist, ob es bei dem Fall z. B. um Mord oder Selbstmord handelte. Dafür reist er rund um die Welt, weil es nicht sehr viele Krimibiologen gibt und die, die er ausbildet, alle irgendwann wieder abspringen.

Er zeigt uns anhand von Bildern vom Reutlinger Bahnhof und der Umgebung, wie wichtig Nebensächliches ist und legt uns nahe, dass wir uns von kulturellen, religiösen Annahmen nicht beeinflussen lassen sollten. Viele der vorgestellten Fälle waren sexueller Natur.

Mark Benecke meinte, dass viele Menschen ihre sexuellen Vorlieben ihrem Partner nicht anvertrauen würden, deshalb wären Bordelle ziemlich gut besucht oder der Partner geht für autosexuelle Handlungen in den Keller, was oft Unfälle mit Todesfolge hervorruft. Er rät, seinem Partner seine sexuellen Vorlieben doch einzugestehen.

Wir können beruhigt sein, meint er zum Abschluss, der Tod wäre nicht das Ende und wir wären danach nicht allein. Bakterien, Würmer und Maden würden uns Gesellschaft leisten.

Der Abend war sehr unterhaltsam, Mark Benecke versteht es, auf humorvolle Weise verstörende Themen an das Publikum zu bringen. Die gezeigten Bilder sind sicher nichts für Weicheier.

Falls er einmal in eure Gegend kommt, kann ich euch nur raten, eine Veranstaltung von ihm zu besuchen.

Natürlich werde ich das gekaufte Buch auf meinem Blog vorstellen.

Was das mittlere Symbol unten bedeutet, weiß ich nicht.


 Tatortkärtchen und Eintrittskarte




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