Dienstag, 12. April 2016

Rezension zu "Und am Morgen waren sie tot" von Linus Geschke, Ullstein Buchverlag, Krimi

Titel: Und am Morgen waren sie tot
Autor: Linus Geschke
Seitenzahl: 400 Seiten, TB, Broschur, (14.3.16)
Isbn Nr. 13-978-3548287034
Verlag: Ullstein Verlag
Preis:9,99 Euro

 Verlagsinfo:
"Oktober 1997: Zwei junge Pärchen zelten im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Zwei Tage später wird eines der Paare tot im Wald gefunden, das andere bleibt verschwunden. Gegenwart: Der Kölner Reporter Jan Römer berichtet in der Rubrik »Ungelöste Kriminalfälle« über die Morde. Was geschah in jener Nacht in den Ardennen? Fiel das zweite Paar demselben Täter zum Opfer, oder brachten sie selbst ihre Freunde um und tauchten nach der Tat unter? Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze beginnt Jan Römer zu ermitteln — und sticht in ein Wespennest ..."

Über den Autor:
Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen.

Eigene Meinung 
Dieser Krimi wird wie schon der 1. Teil der Reihe, aus der Sicht des Journalisten Jan Römer in der Ich-Perspektive erzählt. Jan Römer ermittelt zusammen mit seiner Freundin Mütze und mit Hilfe seines Freundes Arslan in einem mysteriösen Fall. Zwei junge Pärchen zelteten 1997 in der Eifel in einem abgelegenen Waldstück. Ein Pärchen wurde ermordet, das andere Pärchen ist spurlos verschwunden. Jans Ermittlungen schrecken den/die Täter auf und es folgen weitere Morde. Ein zweiter Handlungsstrang ist aus der Sicht des Täters geschrieben, weitere Erzählstränge bringen uns die Geschehnisse in der Vergangenheit nahe oder lassen uns an Mützes Sichtweise teilhaben.

Linus Geschke hat mit "Und am Morgen waren sie tot" einen spannenden, fesselnd erzählten, atmosphärisch dichten Krimi geschrieben.

Jan Römer, seine Freundin Mütze und Arslan sind sympathische Charaktere, die es hier mit einem sehr intelligenten Gegenspieler zu tun bekommen. Der Autor lässt uns ganz schön lange im Dunkeln tappen, wer denn nun der Mörder des Pärchens ist und wie die ganzen Geschehnisse von damals und heute zusammenhängen. Am Ende hat er dann noch eine Überraschung parat, mit der ich nicht gerechnet hätte.

5/5 Sterne für diesen Krimi mit interessantem Plot, der in die deutsche Vergangenheit führt und uns Lust darauf macht, in den Wäldern der Eifel alte Bunker zu entdecken. Als Geocacherin werde ich wohl zukünftig trotzdem etwas vorsichtiger sein, wo genau ich mich herumtreibe.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Da Blogspot leider keine Kommentarfunktion anbietet, die DSGVO-konform ist, habe ich diese Funktion erst einmal deaktiviert. Ihr könnt mir gerne eine Mail schicken. Ich freu mich.

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Rezension zu "Aufruhr der Engel" von Anatole France, übersetzt von Oliver M. Fehn, Pandämonium Verlag, Klassiker der Weltliteratur

Titel: Aufruhr der Engel Autor: Anatole France Übersetzt von: Oliver M. Fehn Seitenzahl: 268 Seiten (TB, 1.4.18) Isbn Nr. 13-978-3-9...