Mittwoch, 5. April 2017

Rezension zu "Die Blütensammlerin" von Petra Durst-Benning, Blanvalet Verlag, Roman

Titel: Die Blütensammlerin
Autorin: Petra Durst Benning
Seitenzahl: 512 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 20.3.17)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0012-3
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:

Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ...

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …"

Über die Autorin:

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

Eigene Meinung: 

Der dritte Band der Maierhofen-Reihe dreht sich um Christine, die von ihrem Mann verlassen wurde, und nun versucht, eine Verdienstmöglichkeit zu finden, damit sie ihr Haus halten kann. Christine hat nichts gelernt, war immer für die Familie da und nun stellt sie fest, dass es gar nicht so einfach ist, einen Job zu bekommen ohne Ausbildung. Doch Christine hat viel Rückhalt von den Maierhofener Frauen. Sie bietet Bed & Breakfast an und nimmt die Singles, die für einen Kochwettbewerb anrücken, unter ihre Fittiche.

Auch der dritte Band der Reihe ist sehr unterhaltsam, flüssig geschrieben und der Humor kommt hier auch nicht zu kurz. Es gibt liebenswerte Charaktere, wie z. B. Christine, und auch die eine oder andere Kratzbürste, Menschen sind eben verschieden. Das macht den Roman allerdings sehr lebendig und realistisch. Wenn das Single-Dasein eine Rolle spielt, kommt die Liebe natürlich auch nicht zu kurz.

Die Autorin hat in diesen Roman einige tiefgründige Botschaften verpackt, z. B. dass man für die Liebe nie zu alt ist, dass man immer einen neuen Anfang wagen sollte oder dass gemeinsames kochen Spaß machen kann und viel gesünder ist. Ich liebe die Maierhofen-Reihe und bin gespannt, wie es weitergeht mit den Freundinnen.

Am Ende des Buches gibt es interessante Rezepte für Cocktails, Siruprezepte und vieles mehr. Auf der Blanvalet-Verlagsseite gibt es eine Häkelanleitung für ein wunderschönes Blütenlesezeichen passend zur Geschichte.5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung.





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