Montag, 30. April 2018

Rezension zu "Die letzte Stunde " von Minette Walters, übersetzt von Sabine Lohmann, Heyne Verlag, historischer Roman

Titel: Die letzte Stunde
Autorin: Minette Walters
Übersetzt von:Sabine Lohmann
Seitenzahl: 656 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag(12.3.18)
Isbn Nr. 13-978-3-453-27168-5
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 22,00 Euro 

Verlagsinfo:

»Ein Schwarzer Tod hat unser Land befallen. Nur wenige werden verschont bleiben.«

Südengland, Juli 1348: An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand. Sie bringt all ihre Schutzbefohlenen auf ihrem Anwesen in Sicherheit und lässt die Zugangsbrücke verbrennen. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die anderen. Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber klügsten ihrer Diener. Doch kann sich die Schicksalsgemeinschaft gegen die schreckliche Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt? Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen? Werden die kargen Vorräte reichen? Dann geschieht ein grausamer Mord und droht Lady Annes Gemeinschaft endgültig zu zerreißen ..."

Über die Autorin:
Seit ihrem Debüt »Im Eishaus« zählt Minette Walters zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. »Die letzte Stunde« ist ihr erster historischer Roman. Er spielt in Dorset, wo die Autorin auch seit Langem mit ihrem Ehemann lebt.

Eigene Meinung: 
Wenn sich eine meiner Lieblingsautorinnen in einem anderen Genre versucht, muss ich das Buch natürlich lesen.

Minette Walters widmet sich in diesem historischen Roman einer spannenden Zeit. 1348 in Südengland hat die Pest das Land fest in ihrer Hand. Lady Anne, die in einem Kloster aufgewachsen ist, versucht ihre Untertanen zu schützen, was ihr erst einmal gut gelingt. Sie schert sich nicht um Titel und Macht, sie kümmert sich um alle Bewohner von Develish. Das passt ihrer Tochter überhaupt nicht.

Lady Anne ist eine starke Frau, die ihrer Zeit um Welten voraus ist, was zu Problemen mit den Mächtigen und der Kirche führt. Doch sie hat auch viele Unterstützer, allen voran Thaddeus, der ein Außenseiter ist, aber eine starke Persönlichkeit.

Die Geschichte ist flüssig erzählt, man ist sofort  Mitten im Geschehen. Wir bekommen einen tiefen Einblick in das Leben zu diesen Zeiten, insbesondere das Los der Frauen und der Leibeigenen wird hier schonungslos dargestellt.

Die Autorin erzählt die Story sehr ausführlich, ich hätte mir etwas mehr Spannnung  gewünscht. Die Charaktere sind gut gezeichnet, es gibt sympathische Charakter, wie Lady Anne und Thaddeus und natürlich auch Unsympathen, wie der Ehemann von Lady Anne oder ihre Tochter. Alle Charakter bleiben jedoch etwas dystanziert zum Leser.

Zum Ende hin gibt es noch einige Überraschungen und Wendungen und eine Fortsetzung dürfen wir auch erwarten..

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