Mittwoch, 26. September 2018

Rezension zu "Die Fotografin - Am Anfang des Weges" von Petra Durst-Benning, Blanvalet Verlag, historischer Roman

Titel: Die Fotografin - Am Anfang des Weges
Autorin: Petra Durst-Benning
Seitenzahl: 448 Seiten (gebundene Ausgabe, 27.8.18)
Isbn Nr. 13-978-
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 20,00 Euro


Verlagsinfo:
"Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe …

Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren großen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr großes Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorübergehend sein Fotoatelier zu übernehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den misstrauischen Blicken der Dorfbewohner ausgesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höher schlagen lässt, muss sie eine Entscheidung treffen …"

Über die Autorin:
Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

Eigene Meinung:

Der erste Teil der Fotografinnen-Saga "Die Fotografin - Am Anfang des Weges" ist von Anfang an spannend und fesselnd erzählt. Petra Durst-Benning hat mit Mimi "Minna Reventlow" eine starke Frau erschaffen, die ihren eigenen Weg geht, auch wenn sie dafür auf die Liebe verzichten muss. Sie mag nicht im Haushalt versauern, sondern möchte Fotografin werden und auf Wanderschaft gehen.
Diese Mimi gefällt mir sehr gut. Sie ist ihrer Zeit voraus und bringt auch frischen Wind in die Fotografie.

Als ihr Lieblingsonkel Josef, der als Wanderfotograf ihr großes Idol ist, erkrankt, reist sie in die Leinenweberstadt Laichingen um nach ihm zu schauen. Sie legt sich dort sofort mit dem Leinenweber-Fabrikanten Gehringer an, der das Sagen in Laichingen hat. Als Mimi feststellt,
dass ihr Onkel so krank ist, dass sie erst einmal in der Weberstadt bleiben muss, möchte sie das Fotoatelier ihres Onkels vorübergehend übernehmen. Die Laichinger machen es ihr allerdings nicht leicht. Die Unternehmer fahren nach Ulm um sich fotografieren zu lassen und die armen Weber haben kaum Geld für dieses Vergnügen zur Verfügung. Doch Mimi wäre nicht Mimi, wenn sie nicht eine Lösung für dieses Problem hätte. Und es gibt natürlich auch in Laichingen Menschen, die die sympathische junge Frau unterstützen.

Die Geschichte dreht sich nicht nur um Mimi. Wir erhalten durch Eveline, der Ehefrau eines einfachen Webers, einen Einblick in das Leben der armen Bevölkerung, deren Leben durch Arbeit bis zur Erschöpfung und Traditionen bestimmt ist. Gut gefallen mir auch die beiden Jungen Anton und Alexander, die von einem besseren Leben träumen.

Am Schluss gibt es einen Cliffhanger, der mich total gespannt auf Teil 2 macht. 

Wir erhalten durch diesen historischen Roman einen spannenden Einblick in das Leben um 1910 auf der Schwäbischen Alb, viele Infos über das Fotografieren zu dieser Zeit, verpackt in eine fesselnde Geschichte um eine starke Frau.

Am Ende der Geschichte gibt es Fotografien aus der Zeit, in der dieser Roman spielt.
Dieser erste Teil der Fotografinnen-Saga erhält meine absolute Leseempfehlung und ich bin gespannt, wie es mit Mimi, Eveline, Alexander und Anton weitergeht.






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