Freitag, 30. November 2018

Rezension zu "Tod in der Villa Saturn von M. R. C. Kasasian, übersetzt von Johannes Sabinski, Atlantik Verlag, Kriminalroman

Titel: Tod in der Villa Saturn 
Autor: M. R. C. Kasasian
Übersetzt von: Johannes Sabinski
Seitenzahl: 576 Seiten (Pappband, 4.10.18)
Isbn Nr. 13978-3-455-00408-3
Verlag: Atlantik Verlag
Preis: 22.00 Euro

Verlagsinfo:
Seit dem Tod ihres Vaters lebt March Middleton bei Londons berühmtestem Privatdetektiv, stadtbekannt für seine Brillianz und sein bärbeißiges Wesen. Eines Tages erhält sie die Einladung eines vollkommen unbekannten Onkels in dessen Villa, der sie folgt. Ihr neuer Onkel ist reizend und verschroben – und am nächsten Morgen mausetot. Noch bevor March die Gelegenheit bekommt, selbst herauszufinden, was in der Villa Saturn geschehen ist, rückt sie in den Fokus der Ermittlungen. Sie hat keine Wahl, sie muss Sidney Grice bitten, ihr zu helfen. Doch der hat gehörige Zweifel an ihrer Unschuld. Und je mehr er über den Fall herausfindet, desto mehr zeigen alle Hinweise auf ihn selbst …"

Über den Autor:

Martin R. C. Kasasian ist im englischen Lancashire aufgewachsen, hat in Fabriken und Restaurants gearbeitet, auf dem Rummelplatz, beim Tierarzt und als Zahnarzt, bevor er zu schreiben begann. Die Sommer verbringt er mit seiner Frau in Suffolk, im Winter leben die beiden auf Malta.
Eigene Meinung: 
Der dritte Fall von March Middleton und Londons berühmtesten Privatdetektiv Sidney Grice führt uns ins viktorianische London. Man kann das Buch ganz gut lesen ohne die vorherigen Bände zu kennen. Wer jedoch mehr über March und Sidney erfahren möchte, sollte die ersten beiden Bände vorher lesen.

Anfangs ist der Fall sehr mysteriös, March Middleton soll ihren unbekannten, etwas verschrobenen Onkel ermordet haben, nachdem der Onkel sie dazu genötigt hatte, ein Testament in seinem Namen zu ihren Gunsten aufzusetzen. March ist nicht sicher, ob sie die Tat begangen hat. Sie scheint unter Drogen gesetzt worden zu sein und erinnert sich nur bruchstückhaft an die Geschehnisse. March untersucht die ganze Sache, fährt noch einmal zu Trollys Villa und der steht dann plötzlich quicklebendig vor ihr. Doch das nächste Verbrechen lässt nicht lange auf sich warten und wieder steht March im Mittelpunkt der Ereignisse.

Die Geschichte liest sich flüssig, gibt viele Rätsel auf und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Sie fängt mit Auszügen aus dem Tagebuch von March Middleton an und wechselt irgendwann zu Auszügen aus den Aufzeichnungen von Sidney Grice. 
Teilweise ist der Humor ziemlich schwarz, was mir gut gefallen hat, stellenweise fand ich die Story allerdings etwas zu langatmig.
March war mir etwas zu naiv. Als Assistentin des berühmten Privatdetektives Sindey Grice sollte sie mehr Verstand haben und nicht von einer Verschwörung in die nächste stolpern. Das hat nicht so ganz gepasst. 
Für Fans von Sherlock Holmes Krimis ist diese Story, die sprachlich auch in diese Zeit passt, sehr zu empfehlen.





  




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Sonntag, 25. November 2018

WERBUNG - Gewinnspiel "Melodie der Schatten" von Maria W. Peter, Schauerroman, Bastei Lübbe Verlag


Heute gibt es ein Gewinnspiel auf meinem Blog. Ihr könnt ein neues Exemplar des Schauerromans von Maria W. Peter "Melodie der Schatten". Wie mir das Buch gefallen  hat, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen. 

Wie könnt ihr gewinnen?
Beantwortet folgende Fragen per Mail (biggiralfatfreenet.de). Bitte gebt eure Mailadresse und euren Namen an. Mitmachen könnt ihr bis zum 1.12.18 23.59. Am So, 2.12.18 wird ausgelost per Randomorg. 

1. Wie heißt das Tier, das wir in unserem Schottland-Urlaub geknipst haben (den Spitznamen des Tieres auf dem Foto oben möchte ich von euch wissen)?
2. Wie heißen die beiden Protagonisten in "Melodie der Schatten"? 
3. Seid ihr auch so fasziniert von Schottland? Habt ihr schon einen Urlaub dort verbracht?  




Ich wünsche euch viel Glück.
Eure Biggi

Random.org hat entschieden: Gewonnen hat Melanie W. herzlichen Glückwunsch!
Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz innerhalb der EU hat. Der Gewinn wird nur an Gewinner innerhalb der EU versandt. Zu gewinnen gibt es 1 TB von "Melodie der Schatten" von Maria W. Peter.
Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip am 2.12.18 ausgelost und erhält daraufhin den Gewinn per Post. Hierfür werden Name und Anschrift des Gewinners benötigt, die auch nur ausschließlich dafür genutzt werden, den Gewinn per Post zuzusenden. Ich kann die Daten des Gewinners auf Grundlage meiner berechtigten Interessen bis zu drei Jahren speichern bevor ich sie lösche, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.
Der Gewinner wird von mir persönlich benachrichtigt. Die persönlichen Angaben des Gewinners erfolgen freiwillig. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der von dir bereitgestellt en Informationen ist nicht Facebook, sondern mein Blog. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erkennst du die komplette Freistellung von Facebook an. Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. 
Ich hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion oder der Nichterreichbarkeit des Internet-Servers ergeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du diese Bedingungen.

Mittwoch, 21. November 2018

Rezension zu "Die Melodie der Schatten" von Maria W. Peter, Schottland-Roman, Bastei Lübbe Verlag

Titel: Die Melodie der Schatten
Autorin: Maria W. Peter
Seitenzahl: 672 Seiten ( TB, 26.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-404-17774-5
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 11,00 Euro

Verlagsinfo:
"Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist."
Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?

Eine junge Frau auf der Flucht, ein Landstrich voller Mythen und Legenden und ein geheimnisumwobenes Herrenhaus. Ein Historischer Roman in der Tradition der Schauerliteratur – unheimlich packend und atmosphärisch.

Über die Autorin:


Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Eigene Meinung: 
Ein historischer Roman, der in Schottland spiel und in der Tradition der Schauerliteratur geschrieben ist, musste ich natürlich unbedingt lesen.

Die junge, sehr unsichere Fiona Hemington wird in ihrer Kutsche auf dem Weg zu ihrer Tante überfallen und kann fliehen. Sie landet in einem abgelegenen, unheimlichen Herrenhaus. Der Besitzer des Herrenhauses, Aidan, scheint viele Geheimnisse zu haben.
Er ist ein Einzelgänger und Fiona fürchtet sich vor ihm. Das junge Mädchen hat schreckliche Träume in diesem Herrenhaus, sie hört Geräusche und eine Melodie, die sie immer wieder hört. Wird sie langsam verrückt oder ist das Herrenhaus und sein Besitzer verflucht, wie im Dorf und unter den wenigen Bediensteten gemunkelt wird? Welche Geheimnisse hütet Aidan?

Maria M. Peter hat hier einen düsteren, sehr atmosphärischen Roman erschaffen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und in den Mythen und Legenden Schottlands gefangen. Man hofft für Fiona, dass sich ihre Träume, die Geräusche, die sie nachts hört, aufklären und sie nicht verrückt wird.

Aidan ist ein mysteriöser Herrenhausbesitzer, sehr geheimnisvoll und er hat wohl mit den Menschen keine gute Erfahrungen gemacht, das ahnt man bereits am Anfang der Geschichte. Ob Fiona zum weichen Kern in seinem Inneren, den man vermutet, vordringen kann?

Mir hat diese spannende, unheimliche Schauergeschichte, die in Schottland um 1837 spielt sehr gut gefallen. Auch sprachlich ist diese Geschichte auf sehr hohem Niveau angesiedelt und passt in die Zeit, in der die Geschichte spielt.

Fiona ist eine sympathische Figur, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt, mutig wird und über ihren Schatten springt.





Sonntag, 18. November 2018

Rezension zu "Der Insasse " von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Der Insasse
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 384 Seiten (Hardcover, 24.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-28153-6
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 22,90 Euro


Verlagsinfo:
"Sebastian Fitzek, Deutschlands prominentester Autor von Psychothrillern, mit seinem neuen Bestseller aus dem Inneren der Psychiatrie!

​Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ..."

Über den Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Eigene Meinung:

Zwar ist "Der Insasse" von Sebastian Fitzek nach Fitzeks altbewährten Schema "Vater versucht sein Kind zu retten und gerät dabei in haarsträubende Situationen" geschrieben, dennoch ist die Story sehr unterhaltsam. Sie bietet viel Action,  hat Tempo, hat vielen Wendungen und Überraschungen und interessante, ziemlich schräge Protagonisten.

Die Psychatrie ist natürlich eine ganz besondere Location und Sebastian Fitzek kann hier den armen Vater nach herzenslust quälen (das macht er ja ganz gerne, seine Protagonisten quälen).

Der Schreibstil ist einfach gehalten, die vielen Cliffhanger am Ende der kurzen Kapitel machen das Buch zu einem Pageturner.

Am Ende des Buches gibt es die übliche Danksagung noch als Kurzthriller verpackt.

Ich mag den schwarzen Humor des Autoren und kann dieses Buch, das sich sehr flüssig lesen lässt, allen Lesern, die Psychothriller mögen, empfehlen.







Sonntag, 11. November 2018

Rezension zu "Tattoo" Von Ashley Dyer, übersetzt von Bettina Spangler, Thriller, Blanvalet Verlag

Titel: Tattoo
Autorin: Ashley Dyer
Übersetzt von Bettina Spangler
Seitenzahl: 560 Seiten (Paperback, Klappenbroschur 15.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0651-4
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo: "

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …"

Über die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.
Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.

Eigene Meinung: 

Der Klappentext klang spannend, auch die Pressestimmen machten Lust auf diesen Thriller.
Anfangs war noch eine Grundspannung vorhanden, da Detective Greg Carver von seiner Kollegin Ruth Lake völlig betrunken und angeschossen in seiner Wohnung entdeckt wird. Es ist nicht klar, ob der Detective einen Selbstmordversuch unternommen hat, ob der Dornenkiller ihn angeschossen hat oder sogar Ruth Lake, denn auch sie versucht etwas zu verbergen.

Dann dümpelt dieser Krimi - einen Thriller würde ich diese Story nicht nennen - so dahin. Die Ermittlungen stocken. Der Detective Greg Carver liegt im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern.
Die Personen in diesem Krimi bieten nichts Neues. Detective Carver hat Eheprobleme und Alkoholprobleme, Ruth Lake hat Geheimnisse und unternimmt Alleingänge.

Ermittelt wird im Bekanntenkreis des letzten Opfers, es gibt viele Zeugenbefragungen, Auswertungen von Kameras und ein Anthropologe wird dem Fall hinzugezogen, der sich mit Tätowierungen auskennt. 

Spannend wird es noch einmal gegen Schluss, auch da gibt es noch eine Wendung, da der Täter, den man ziemlich schnell in Verdacht hatte, dann doch nicht der Täter ist, dafür eine Person, auf die der geübte Krimileser nicht kommen kann.

Diese Reihe werde ich definitiv nicht weiterverfolgen, da ich diesen Thriller sehr langatmig fand und die Ermittler mich überhaupt nicht überzeugt haben. 






Mittwoch, 7. November 2018

Rezension zu "Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale, übersetzt von Simone Jakob, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Die kleinen Wunder von Mayfair
Autor: Robert Dinsdale
Übersetzt von: Simone Jakob
Seitenzahl: 464 Seiten (Hardcover, 1.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-22672-8
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 20,00 Euro




Verlagsinfo:
"Entdecken Sie mit Robert Dinsdales "Die kleinen Wunder von Mayfair" Londons einzigartigen Spielzeug-Laden und einen ergreifenden Liebes- und Familien-Roman zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
Alles beginnt mit einer Zeitungsannonce: »Fühlen Sie sich verloren? Ängstlich? Sind Sie im Herzen ein Kind geblieben? Willkommen in Papa Jacks Emporium.« Die Worte scheinen Cathy förmlich anzuziehen, als sie nach einer neuen Bleibe sucht. Denn im England des Jahres 1906 ist eine alleinstehende junge Frau wie sie nirgendwo willkommen, zumal nicht, wenn sie schwanger ist – und so macht Cathy sich auf nach Mayfair. In Papa Jacks Emporium, Londons magischem Spielzeug-Laden, gibt es nicht nur Zinnsoldaten, die strammstehen, wenn jemand vorübergeht, riesige Bäume aus Pappmaché und fröhlich umherflatternde Vögel aus Pfeifenreinigern. Hier finden all diejenigen Unterschlupf, die Hilfe bitter nötig haben. Doch bald wetteifern Papa Jacks Söhne, die rivalisierenden Brüder Kaspar und Emil, um Cathys Zuneigung. Und als der 1. Weltkrieg ausbricht und die Familie auseinander reißt, scheint das Emporium langsam aber sicher seinen Zauber zu verlieren …

Nostalgisch, rührend und zauberhaft romantisch erzählt Robert Dinsdales "Die kleinen Wunder von Mayfair" von einer jungen Frau, zerrissen in ihrer Liebe zu zwei Männern mit einzigartigen magischen Talenten. Ein Liebes-Roman für alle Leserinnen und Leser von Erin Morgenstern und Jessie Burton und alle, die sich von einem Spielzeug-Laden voller Wunder verzaubern lassen."

Über den Autor:

Robert Dinsdale, Jahrgang 1981, wuchs in North Yorkshire auf. Er lebt mit seiner Tochter in Essex und arbeitet als Literaturagent. Wenn er sie nicht gerade zur Schule fährt, geht er am Meer spazieren, arbeitet am Computer oder besucht die örtliche Bibliothek (das kann er sehr empfehlen!). »Die kleinen Wunder von Mayfair« ist sein dritter Roman.

Eigene Meinung:

Die Geschichte beginnt im Jahr 1906. Das junge Mädchen Cathie ist schwanger und soll von ihren Eltern in ein Heim für unverheiratete Mädchen abgeschoben werden. Cathie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie bewirbt sich im Emporium, das ist ein zauberhafter Spielzeugladen, und wird genommen. Jekab Godmann entwirft dort zusammen mit seinen Söhnen Spielzeuge, die einen magischen Zauber besitzen. Das schwangere Mädchen verliebt sich in Caspar, den ältesten Sohn von Jekob, und wird ein Teil der Familie. Als der erste Weltkrieg ausbricht, ändert sich auch im Emporium alles.

 Diese Story lässt einen eintauchen in die Welt des Emporiums mit ihrem ganz besonderen Spielzeug. Da ist der Patchworkhund Sirius, der aufgezogen werden muss, und immer lebendiger wird, so dass man meint, man hätte einen richtigen Hund vor sich. Es gibt dort z. B. Wolkenschlösser oder faltbare Burgen. Der Autor hat hier ein Paradies für große und kleine Kinder erschaffen und man kommt ins Staunen, was es dort alles gibt.
Die Charaktere in dieser Geschichte sind liebenswert, mit großen und kleinen Schwächen. Durch Cathie bricht der Konkurrenzkampf zwischen den Brüdern offen hervor.
Der Autor beschreibt das Spielzeugparadies sehr phantasievoll und wortgewaltig.

Ich kann dieses zauberhafte Märchen nur allen Lesern, die phantasievolle Geschichten lieben, empfehlen.


Rezension zu "Was wäre ich ohne dich?" von Guillaume Musso, Roman, Piper Verlag,

Titel: Was wäre ich ohne dich? Autor: GuillaumeMusso Übersetzt von: Eliane Hagedorn, Bettina Runge Seitenzahl: 384 Seiten , broschiert,...