Sonntag, 11. November 2018

Rezension zu "Tattoo" Von Ashley Dyer, übersetzt von Bettina Spangler, Thriller, Blanvalet Verlag

Titel: Tattoo
Autorin: Ashley Dyer
Übersetzt von Bettina Spangler
Seitenzahl: 560 Seiten (Paperback, Klappenbroschur 15.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0651-4
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo: "

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …"

Über die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.
Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.

Eigene Meinung: 

Der Klappentext klang spannend, auch die Pressestimmen machten Lust auf diesen Thriller.
Anfangs war noch eine Grundspannung vorhanden, da Detective Greg Carver von seiner Kollegin Ruth Lake völlig betrunken und angeschossen in seiner Wohnung entdeckt wird. Es ist nicht klar, ob der Detective einen Selbstmordversuch unternommen hat, ob der Dornenkiller ihn angeschossen hat oder sogar Ruth Lake, denn auch sie versucht etwas zu verbergen.

Dann dümpelt dieser Krimi - einen Thriller würde ich diese Story nicht nennen - so dahin. Die Ermittlungen stocken. Der Detective Greg Carver liegt im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern.
Die Personen in diesem Krimi bieten nichts Neues. Detective Carver hat Eheprobleme und Alkoholprobleme, Ruth Lake hat Geheimnisse und unternimmt Alleingänge.

Ermittelt wird im Bekanntenkreis des letzten Opfers, es gibt viele Zeugenbefragungen, Auswertungen von Kameras und ein Anthropologe wird dem Fall hinzugezogen, der sich mit Tätowierungen auskennt. 

Spannend wird es noch einmal gegen Schluss, auch da gibt es noch eine Wendung, da der Täter, den man ziemlich schnell in Verdacht hatte, dann doch nicht der Täter ist, dafür eine Person, auf die der geübte Krimileser nicht kommen kann.

Diese Reihe werde ich definitiv nicht weiterverfolgen, da ich diesen Thriller sehr langatmig fand und die Ermittler mich überhaupt nicht überzeugt haben. 






Mittwoch, 7. November 2018

Rezension zu "Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale, übersetzt von Simone Jakob, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Die kleinen Wunder von Mayfair
Autor: Robert Dinsdale
Übersetzt von: Simone Jakob
Seitenzahl: 464 Seiten (Hardcover, 1.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-22672-8
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 20,00 Euro




Verlagsinfo:
"Entdecken Sie mit Robert Dinsdales "Die kleinen Wunder von Mayfair" Londons einzigartigen Spielzeug-Laden und einen ergreifenden Liebes- und Familien-Roman zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
Alles beginnt mit einer Zeitungsannonce: »Fühlen Sie sich verloren? Ängstlich? Sind Sie im Herzen ein Kind geblieben? Willkommen in Papa Jacks Emporium.« Die Worte scheinen Cathy förmlich anzuziehen, als sie nach einer neuen Bleibe sucht. Denn im England des Jahres 1906 ist eine alleinstehende junge Frau wie sie nirgendwo willkommen, zumal nicht, wenn sie schwanger ist – und so macht Cathy sich auf nach Mayfair. In Papa Jacks Emporium, Londons magischem Spielzeug-Laden, gibt es nicht nur Zinnsoldaten, die strammstehen, wenn jemand vorübergeht, riesige Bäume aus Pappmaché und fröhlich umherflatternde Vögel aus Pfeifenreinigern. Hier finden all diejenigen Unterschlupf, die Hilfe bitter nötig haben. Doch bald wetteifern Papa Jacks Söhne, die rivalisierenden Brüder Kaspar und Emil, um Cathys Zuneigung. Und als der 1. Weltkrieg ausbricht und die Familie auseinander reißt, scheint das Emporium langsam aber sicher seinen Zauber zu verlieren …

Nostalgisch, rührend und zauberhaft romantisch erzählt Robert Dinsdales "Die kleinen Wunder von Mayfair" von einer jungen Frau, zerrissen in ihrer Liebe zu zwei Männern mit einzigartigen magischen Talenten. Ein Liebes-Roman für alle Leserinnen und Leser von Erin Morgenstern und Jessie Burton und alle, die sich von einem Spielzeug-Laden voller Wunder verzaubern lassen."

Über den Autor:

Robert Dinsdale, Jahrgang 1981, wuchs in North Yorkshire auf. Er lebt mit seiner Tochter in Essex und arbeitet als Literaturagent. Wenn er sie nicht gerade zur Schule fährt, geht er am Meer spazieren, arbeitet am Computer oder besucht die örtliche Bibliothek (das kann er sehr empfehlen!). »Die kleinen Wunder von Mayfair« ist sein dritter Roman.

Eigene Meinung:

Die Geschichte beginnt im Jahr 1906. Das junge Mädchen Cathie ist schwanger und soll von ihren Eltern in ein Heim für unverheiratete Mädchen abgeschoben werden. Cathie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie bewirbt sich im Emporium, das ist ein zauberhafter Spielzeugladen, und wird genommen. Jekab Godmann entwirft dort zusammen mit seinen Söhnen Spielzeuge, die einen magischen Zauber besitzen. Das schwangere Mädchen verliebt sich in Caspar, den ältesten Sohn von Jekob, und wird ein Teil der Familie. Als der erste Weltkrieg ausbricht, ändert sich auch im Emporium alles.

 Diese Story lässt einen eintauchen in die Welt des Emporiums mit ihrem ganz besonderen Spielzeug. Da ist der Patchworkhund Sirius, der aufgezogen werden muss, und immer lebendiger wird, so dass man meint, man hätte einen richtigen Hund vor sich. Es gibt dort z. B. Wolkenschlösser oder faltbare Burgen. Der Autor hat hier ein Paradies für große und kleine Kinder erschaffen und man kommt ins Staunen, was es dort alles gibt.
Die Charaktere in dieser Geschichte sind liebenswert, mit großen und kleinen Schwächen. Durch Cathie bricht der Konkurrenzkampf zwischen den Brüdern offen hervor.
Der Autor beschreibt das Spielzeugparadies sehr phantasievoll und wortgewaltig.

Ich kann dieses zauberhafte Märchen nur allen Lesern, die phantasievolle Geschichten lieben, empfehlen.


Rezension zu "Tattoo" Von Ashley Dyer, übersetzt von Bettina Spangler, Thriller, Blanvalet Verlag

Titel: Tattoo Autorin: Ashley Dyer Übersetzt von Bettina Spangler Seitenzahl: 560 Seiten (Paperback, Klappenbroschur 15.10.18) Isbn N...