Samstag, 16. März 2019

Rezension zu "Das Modehaus - Töchter der Freiheit" von Julia Kröhn, Blanvalet Verlag, Roman

Titel: Das Modehaus - Töchter der Freiheit
Autorin: Julia Kröhn
Seitenzahl: 527 Seiten (TB, Klappenbroschur, 18.2.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0571-5
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo: 
"Hundert Jahre, drei Frauen und ein Traum - ein Traum von Samt und Seide, von Freiheit und Liebe. Die goldenen Zwanziger, spektakuläre Modekollektionen und … Coco Chanel. Fanny hat genug von der altbackenen Mode im familieneigenen Imperium und will in Paris als Modeschöpferin durchstarten. Am Ende hat sie nur als Mannequin Erfolg, und auch dieser glitzernde Traum zerplatzt. 1946 kämpft Tochter Lisbeth im zerbombten Frankfurt ums nackte Überleben – und um das Modehaus ihrer Vorfahren. Erfindungsreich führt sie es in eine neue Zeit, zahlt dafür jedoch einen hohen Preis. 1971 ist Rieke die Liebe wichtiger als das Geschäft. Doch dann steht das Familienunternehmen vor dem Bankrott – und sie vor einer folgenschweren Entscheidung ..."

Über die Autorin: 
Die große Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte – manchmal auch unter Pseudonym – bislang über dreißig großteils historische Romane. Mit »Das Modehaus« wagt sie den Sprung vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert – und hat dabei einen Heimvorteil: Seit 2001 lebt die gebürtige Österreicherin in Frankfurt am Main, dem Schauplatz des Romans.

Eigene Meinung:

Der Klappentext klang spannend und interessant.

Allerdings fesselt die Geschichte von Fanny, Lisbeth und Rieke überhaupt nicht. Fanny lebt in Frankfurt in den 20er Jahren. Sie möchte nach von Frankfurt nach Paris und dort als Modeschöpferin erfolgreich sein. Lisbeth kämpft in den 40er Jahren um ihr Überleben. Rieke versucht in den 70er Jahren das Modehaus zu retten.j

Die Story wird über drei Handlungsstränge erzählt, die ständig zwischen den Personen Rieke, Fanny und Lisbeth wechseln.

Die Autorin erzählt sehr ausführlich, Spannung ist überhaupt gar keine vorhanden, auch kein Übergang zum nächsten Erzählstrang. Es passiert leider so gut wie überhaupt gar nichts.

Gefesselt hat mich die Geschichte der drei Frauen überhaupt nicht. Der langatmige Erzählstil führte dazu, dass ich mit den Gedanken abgeschweift bin und entsprechend lange für das Buch gebraucht habe.

Zu den einzelnen Figuren habe ich leider überhaupt gar keinen Draht gefunden.

Ich hatte mit einer Familiengeschichte gerechnet, in dem das Modehaus und Mode im Mittelpunkt steht. Das war leider überhaupt nicht so. Hier kann ich leider keine Leseempfehlung abgeben.




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Mittwoch, 13. März 2019

Rezension zu "Gut Greifenau - Morgenröte", Hanna Caspian, Knaur Verlag, Roman

Titel: Gut Greifenau -Morgenröte
Autorin: Hanna Caspian
Seitenzahl: 574 Seiten (TB, 3.19)
Isbn Nr. 13-978-3-426-521526
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo: 

Nach einem Mordanschlag ist es fraglich, ob Konstantin das noch erleben wird. Immerhin pflegte die Dorflehrerin Rebecca ihn aufopferungsvoll. Graf Adolphis indes ist verzweifelt. Durch den Kauf von Kriegsanleihen ist das Gut hoch verschuldet.Gräfin Feodora drängt Katharina zur Hochzeit mit dem Scheusal Ludwig, einem Neffen des Kaisers. Diese Verbindung wird zur Überlebensfrage für Gut Greifenau. Doch Katharinas Herz schlägt für den Industriellensohn Julius. Kurz vor der Hochzeit flieht sie. In Berlin gerät sie mitten in die Wirren der Novemberrevolution.

Über die Autorin: 

Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

Eigene Meinung:
Im letzte Band dieser Reihe überschlagen sich die Ereignisse.  Konstantin wird nach dem Mordanschlag von der Dorflehrerin Rebecca gepflegt, Katharina kämpft gegen ihre Mutter, die sie mit dem total unsympathischen Neffen des Kaisers verheiraten möchte, Alexander möchte so gerne Musik studieren, doch das Gut ist hoch verschuldet und eine Rettung ist nicht in Sicht.
Die Gräfin ist von der neuen Zeit und von den Änderungen in ihrem Gut überhaupt nicht begeistert.

Ich bin von dieser Reihe total begeistert. Sie ist in einer spannenden Zeit angesiedelt. Durch die verschiedenen Figuren, die auf dem Gut Greifenau leben, bekommt man einen guten Einblick in das Leben zu der Zeit, den Erlebnissen verschiedener Soldaten im 1. Weltkrieg, dem Schicksal der Frauen und Kinder. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, sehr interessant und müssen teilweise sehr stark sein. Katharina entwickelt sich während den einzelnen Bänden weiter.

Die Reihe möchte man einfach in einem Rutsch durchlesen. Neben geschichtlichen Ereignissen fiebert man mit den sympathischen Figuren Katharina, Konstantin und Rebecca, sowie dem Kutscher Albert Sonntag. 

In letzter Zeit wurde ich oft vom letzten Teil einer Reihe enttäuscht, das ist hier überhaupt nicht der Fall.  Der letzte Band ist genauso spannend und fesselnd geschrieben und mit vielen Überraschungen gespickt. Ich kann diese ganze Reihe nur empfehlen.





Samstag, 9. März 2019

Rezension zu "Der Schatten" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, Roman

Titel: Der Schatten
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl: 640 Seiten (TB, Broschur, 14.9.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-36007-5
Verlag: Diana Verlag
Originalverlag: Rowohlt (2005 erschienen)
Preis: 10,99 Euro


Verlagsinfo:

"Die ehrgeizige Filmproduzentin Stella Helling hat den Halt verloren. Sie trinkt zu viel, verzweifelt an der Behinderung ihres Kindes und an der allgegenwärtigen Schwiegermutter. Stellas einziger Halt ist ihr Mann Heiner, ein Polizeikommissar. Als sie sich ihren größten Erfolg  "Der Schatten mit den Mörderaugen" noch einmal anschaut, ist Heiner im Dienst. In der Nacht erwacht sie von einem fürchterlichen Schrei. Am nächsten Morgen ist ihre Schwiegermutter tot und das Baby verschwunden. Und nicht einmal Heiner glaubt seiner Frau, dass in der Nacht ein Filmmonster »der Schatten« leibhaftig im Haus war … "

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert.

Eigene Meinung:


Petra Hammesfahr erzählt diese Geschichte von Stella, der erfolgreichen Filmproduzentin, die durch diverse Vorkommnisse zur Alkoholikerin wird, in ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Charaktere sind glaubwürdig und werden sehr genau beschrieben. So richtig sympathisch ist allerdings keine der Figuren. Neben Stella ist  Romy, die Autorin des Romanes "Der Schatten" eine sehr wichtige Hauptfigur, deren Leben mit dem Schicksal von Stellas Familie ziemlich stark verknüpft ist.

Aberglaube wirkt in der Geschichte auf alle Bewohner des Dorfes, in dem Stella mit ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter lebt.

Als Leser rät man mit, was denn nun genau passiert ist in dieser Nacht, wer den nun der Täter ist, wo das Baby abgeblieben ist. Am Ende wird man dann überrascht mit einer Auflösung, mit der man gar nicht gerechnet hätte.

Petra Hammesfahr schreibt dieses manchmal etwas unheimliche Familiendrama mit Krimielementen gewohnt flüssig, aber auch etwas zu ausführlich für meinen Geschmack. Darunter leidet die Spannung leider etwas.




Familiendrama, ausführlich erzählt, Schicksal versch. Familien hängen zusammen, Aberglauben 


Samstag, 2. März 2019

Rezension zu "Lazarus" von Lars Kepler, übersetzt von Thorsten Alms und Susanne Dahmann, Bastei Lübbe Verlag, Thriller

Titel: Lazarus
Autoren: Lars Kepler
Übersetzt von: Thorsten Alms und Susanne Dahmann
Seitenzahl: 637 Seiten, (Hardcover, 28.2.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7857-2650-1
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 22,00 Euro
Altersempfehlung: ab 16 Jahren


Verlagsinfo:
"Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joonna Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ..."


Über die Autoren: 
Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Jeder für sich hat bereits erfolgreich eigene Romane veröffentlicht, bis sie sich entschieden haben ihre ganze Energie und Kreativität in ein gemeinsames Schreibprojekt zu stecken. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt, war sensationell erfolgreich und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Die folgenden Kriminalromane mit dem Ermittler Joona Linna (Paganinis Fluch, Flammenkinder, Der Sandmann und Ich jage Dich) setzten die Erfolgsgeschichte fort und standen allesamt auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Allein in Schweden sind inzwischen über zwei Millionen Bücher des Autorenpaars verkauft. 2012 wurde Der Hypnotiseur von Lasse Hallström für das internationale Kino verfilmt. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Töchtern in Stockholm, nur einen Steinwurf vom schwedischen „Scotland Yard“ entfernt.

Eigene Meinung: 
Der siebte Fall für Joonna Linna, beginnt von Anfang an spannend und fesselnd, man ist sofort mitten im Geschehen.
Joonna Linna wurde aus dem Gefängnis entlassen und soll in Oslo seinen Dienst antreten. Als im Haus eines Mordopfers neben zahlreichen Leichenteilen der Kopf von Joonas Frau gefunden wird, ist Joonna felsenfest davon überzeugt, dass Jurek Walter noch lebt. Der Ermittler denkt, dass sein alter Gegenspieler Jagd auf ihn uns seine Lieben macht. Er kann allerdings das ermittelnde Team nicht davon überzeugen. Auch Saga ist sich sicher, dass Jurek Walter tot ist. Bald wird es jedoch für sie persönlich. Als in Europa immer mehr seltsame Morde geschehen, die Joona als Zeichen sieht, beschließt er, seine Tochter zu schützen und unterzutauchen.

Dieser Thriller lebt von starken Charakteren, Perspektivenwechseln, einer düsteren Atmosphäre, vielen bizarren Mordfällen, viel Action und Tempo. Ständig erlebt man neue Wendungen und Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Man fragt sich, ob Jurek Walter noch am Leben sein kann oder ob es sich um einen Nachfolger des Serienmörders handelt, der die Morde begeht und hinter Saga und Joona her ist. Man leidet mit den beiden Ermittlern und mit ihren Familienangehörigen.

"Lazarus" kann man lesen, ohne die vorherigen Bände der Reihe zu kennen. Ich würde euch dennoch raten, die ganze Reihe zu lesen, da sich die Ermittler Joona Linna und Saga, weiterentwickeln. Da es in diesem Band darum geht, ob Jurek Walter noch am Leben ist, der Gegenspieler von Joona in "Der Sandmann", macht es noch mehr Sinn,  zumindest diesen Band der Reihe vorher zu lesen.

5/5  Sterne für diesen temporeichen, blutigen, sehr atmosphärischen und düsteren Pageturner.




Montag, 25. Februar 2019

Rezension zu "Das glühende Grab" von Yrsa Sigurdardóttir, übersetzt von Tina Flecken, Thriller, BTB Verlag

Titel: Das glühende Grab
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir
Übersetzt von: Tina Flecken
Seitenzahl: 368 Seiten (TB Broschur, 14.1.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-71837-5
Verlag: BTB Verlag
Preis: 10,00 Euro

Verlagsinfo:

"Auf den isländischen Westmännerinseln werden bei Ausgrabungen drei Leichen und ein abgetrennter Kopf gefunden. Sie liegen im Keller des Elternhauses von Markús Magnússon, das bei einem Vulkanausbruch vor mehr als dreißig Jahren verschüttet wurde. Da Markús die Ausgrabung vorher unbedingt verhindern wollte, steht er plötzlich unter Mordverdacht: Hat er als Jugendlicher drei Menschen getötet und verstümmelt? Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir glaubt an seine Unschuld. Doch dann wird eine weitere Leiche entdeckt ... "
Über die Autorin:
 Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Thriller in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Erfolgs-Serie von Thrillern um die junge Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. Bei btb erscheint mit dem Spiegel-Bestseller »DNA« und »SOG« außerdem die Serie um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja.

Eigene Meinung:
Schon der Prolog fängt spannend an und man kann noch nicht einordnen, wer die Person ist, die hier ermordet wird.
Die Autorin schreibt von Anfang an spannend und fesselnd über viele, verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Ende der Geschichte hin zusammenfügen und schlüssig sind.

Viele Cliffhanger lassen den Leser ganz schön lange im Dunkeln, um was es eigentlich überhaupt geht.

Die Anwältin Dóra Gudmundsdóttir ermittelt hier in ihrem dritten Fall zusammen mit ihrer Sekretärin. Sie führt Gespräche mit Zeugen, mit Familienangehörigen ihres Mandanten, mit Freunden der Familie und mit Bewohnern der Westmännerinseln.

Die Story ist atmosphärisch, spannend und temporeich und hält am Ende noch eine Überraschung parat. Man kann diesen Band problemlos lesen, ohne die vorherigen Bände der Reihe zu kennen.



Mittwoch, 20. Februar 2019

Rezension zu "Die Fliedertochter" von Teresa Simon, Heyne Verlag, historischer Roman

Titel: Die Fliedertochter
Autorin: Teresa Simon
Seitenzahl: 496 Seiten (Klappenbroschur, 11.2.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-42145-5
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:

Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat.

Berlin 1936
Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie sich nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Sie verliebt sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist  ..

Berlin 2018
Paulina Wilke wird von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Sie ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird ...

Über die Autorin: 

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Eigene Meinung:
Teresa Simon schreibt auch diese historische Familiengeschichte über das Leben Luzie Kühns und Paulina Wilkes von Anfang an spannend und fesselnd. Sofort ist man mitten in der Geschichte.

Erzählt wird über drei Handlungsstränge, Paulinas Reise nach Wien 2018 und das Leben von Luzie Kühn, die als Halbjüdin 1936 von Berlin nach Wien geflüchtet ist, um den Nazis zu entgehen. Ein weiterer Erzählstrang handelt von der Wanderung von Simone, der Mutter von Paulina, die mit einer Freundin unterwegs ist.

Insbesondere die Erlebnisse von Luzie, die teilweise in Form von Tagebucheinträgen, dann wieder aus der Ich-Perspektive erzählt werden, sind sehr bewegend und spannend zu lesen. Wie das Schicksal von Luzie, Simone, Antonia und Paulina zusammenhängen, ist sehr interessant zu lesen.

Alle Charaktere sind sehr lebensecht dargestellt.

Man bekommt Lust, nach Wien zu reisen und sich die Orte anzuschauen, von denen hier erzählt wird,  auf die Wiener Spezialitäten, wie z. B. die Sachertorte, und man bekommt viel von der Geschichte Österreichs während der Nazizeit so nebenbei erzählt.

5/5 Sterne für diesen fesselnden Pageturner.




Montag, 11. Februar 2019

Rezension zu " Tunnelspiel" von Carla Berling, Heyne Verlag, Kriminalroman

Titel: Tunnelspiel
Autorin: Carla Berling
Seitenzahl: 272 Seiten (TB, Klappenbroschur, 10.9.18)
Isbn Nr. 13-978-3-453-41995-7
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
Dieser bizarre Fall bringt Reporterin Ira Wittekind an ihre Grenzen.
Im alten Schlachthof von Bad Oeynhausen wird der Verleger Lorenz Brenner aufgefunden. Er ist nackt, mit Handschellen an ein Gitter gefesselt - und tot. Reporterin Ira Wittekind findet etliche Verdächtige, die ihn gehasst haben, darunter aber niemanden, der diesen Mord hätte inszenieren können. Doch dann entdeckt sie einen ungeklärten Todesfall, der über dreißig Jahre zurück liegt, und einen unfassbaren Zusammenhang mit Brenners bizarrem Ende ... 

Über die Autorin: 

Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihrer Comedyreihe Jesses Maria durch große und kleine Städte.

 Eigene Meinung:

Der dritte Band der Ira Wittekind Reihe fängt schon sehr spannend und fesselnd an. Die Reporterin kommt per Zufall an einen bizarren Tatort. Ein bekannter Verleger wurde während eines Sadomaso-Spiels in einer ober peinlichen Situation getötet. Ira ist neugierig, was dahinter steckt, wittert eine Story und fängt an zu ermitteln, in dem sie im Umfeld des Verlegers Verwandte und Bekannte interviewt. Der Tote scheint nicht sehr beliebt gewesen zu sein ...

Der Krimi ist voller Lokalkolorit und sehr humorvoll. Insbesondere die beiden alten Tanten sind sympathische Originale, die dem Krimi das gewisse etwas verleihen. Die beiden Alten unterhalten sich in ostwestfälischen Dialekt, das ist auch für Nicht-Ostwestfalen witzig zu lesen und man versteht alles.

Die Reporterin Ira ist sehr sympathisch und es stört überhaupt nicht, dass wir sehr viel Privates von ihr erfahren.

Carla Berling überrascht mit einem Ende, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe.

Man kann den Krimi auch ohne Vorkenntnisse dieser Reihe lesen, ich würde allerdings empfehlen, alle Teile dieser Reihe zu lesen, um die Entwicklung von Ira mitzubekommen. Es lohnt sich jeder Band!





Sonntag, 3. Februar 2019

Rezension zu "Mein Jahr mit dir" von Julia Wehlan, übersetzt von Veronika Dünninger, Penguin Verlag, Liebesgeschichte

Titel: Mein Jahr mit dir"
Autorin: Julia Wehlan
Übersetzt von: Veronika Düninger
Seitenzahl: 480 Seiten (14.1.19)
Isdn Nr. 13-978-3328103219
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 13,00 Euro

Verlagsinfo:
Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella endlich ihren lang ersehnten Traum von einem Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie dort mit dem arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, spürt Ella, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie ahnt nichts von Jamies tragischem Geheimnis und davon, dass diese Liebe sie vor die größte Entscheidung ihres Lebens stellen wird ..

Über die Autorin:
Julia Whelan ist eine amerikanische Drehbuchautorin, Schauspielerin und preisgekrönte Hörbuchsprecherin. Ihr erster Roman »Mein Jahr mit Dir« spielt in Oxford, der Stadt, in die sie sich während ihres Studiums verliebt hat. Für ihr Debüt hat sie sogar das Drehbuch selbst geschrieben und kann es kaum erwarten, ihren Roman auf der Kinoleinwand zu sehen. Julia Whelan lebt in Kalifornien.

Eigene Meinung:
Die junge, sehr ehrgeizige Amerikanerin Ella bekommt ein Stipendium für ein Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie mit dem Schnösel und Frauenheld Jamie Davenport zusammen. Der entpuppt sich später als der Leiter ihres Literaturkurses. Beim nächsten Treffen der beiden im Pub, landen sie zusammen im Bett. Beide sind sich einig, dass sie keine Beziehung wollen, den für Ella, die neben ihrem Studium den Wahlkampf einer amerikanischen Senatorin organisierrt per Smartphone, ist klar, dass sie nach dem Jahr in die USA zurückkehrt.

Dieses Debüt gefällt mir sehr gut. Vor jedem Kapitel steht ein Zitat aus der Literatur, Ella studiert Literatur, viele Gespräche zwischen Jamie und Ella handeln sich um Bücher.

Oxford wird so bildhaft beschrieben, die alten, hohen Räume, die Bibliotheken, die Straßen und die alten Pubs, dass man als Leser Lust bekommt, in Oxford zu studieren. Wo kann man sich für ein Stipendium bewerben :)?

Die Autorin beschreibt nichts zu genau, das gefällt mir, man merkt trotzdem, wie verliebt Jamie und Julia ineinander sind, obwohl sie ja keine Beziehung wollen. Ihre Dialoge sind witzig.
Auch die Freunde von Ella sind sehr interessante Protagonisten und für jeden Spaß zu haben.

Nach circa 2/3 des Buches wandelt sich die Story. Jamie scheint ein Geheimnis zu haben und Ella kommt das Leben dazwischen.

Eine fesselnde Geschichte über die Liebe zur Literatur, Romantik, Liebe, Freundschaft, leicht und humorvoll erzählt, mit einer tragischen Wendung.








Samstag, 26. Januar 2019

Rezension zu "Wundbrand" von Cilla und Rolf Börjlind, übersetzt von Susanne Dahmann und Julia Gschwilm, btb Verlag, Kriminalroman

Titel: Wundbrand
Autoren: Cilla und Rolf Börjlind
Übersetzt von: Susanne Dahmann, Julia Gschwilm
Seitenzahl: 528 Seiten (Paperback, Klappenbroschur, 14.1.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-75720-6
Verlag: BTB Verlag 
Preis: 16,00 Euro

Verlagsinfo:

"THAILAND: Auf dem Fluss Kok gleitet ein Kanu. Am Ufer ziehen Opiumfelder vorüber. Ein Mann hat die Zivilisation hinter sich gelassen, um ins Goldene Dreieck zu gelangen. Es ist eine Reise zu sich selbst und ein Versuch, die schreckliche Tat aufzuarbeiten, die ihn verfolgt. Der Mann in dem Kanu ist Ex-Kriminalkommissar Tom Stilton.

STOCKHOLM: Die junge Polizistin Olivia Rönning ist mit einem Mord befasst, der Schweden in Atem hält. Eine ganze Familie wurde kurz vor der Fahrt in die Winterferien in ihrem Auto brutal ermordet. Ein Mann ist verdächtig, der auch verurteilt wird. Nur Olivia zweifelt an seiner Schuld. Welche Rolle spielt Tom Stilton in der Sache?

Über die Autoren: 

Cilla und Rolf Börjlind gelten als Schwedens wichtigste und bekannteste Drehbuchautoren. Sie sind unter anderem verantwortlich für zahlreiche Martin-Beck-Folgen sowie für die viel gepriesene Arne-Dahl-Serie. Ihr Markenzeichen sind starke Charaktere und eine stringente Handlung. Die Romane um die junge Polizistin Olivia Rönning und den ehemaligen Kriminalkommissar Tom Stilton wurden in 30 Länder verkauft und erfolgreich verfilmt. Die Serie läuft mit hohen Einschaltquoten auch im deutschen Fernsehen.

Eigene Meinung:

Der 5. Band der Reihe um Tom Stilton und Olivia Rönning bietet wieder atemlose Spannung. Hier stimmt einfach alles. Der Krimi hat einen fesselnden Plot mit aktuellen Themen, z. B. kommen die Rohingya und #Me too als Themen vor.
Die Protagonisten sind sympathisch und einzigartig. Da stört es auch nicht, dass man etwas über Olivias, Toms oder Mettes Privatleben erfährt, das ist immer sehr gut in die Story integriert und überhaupt nicht langweilig. Olivia entwickelt sich von Fall zu Fall weiter.

Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit diesen Ermittlern. Ich kann euch hier die ganze Reihe empfehlen und würde mit Band 1 beginnen.



Montag, 21. Januar 2019

Rezension zu "Was wäre ich ohne dich?" von Guillaume Musso, Roman, Piper Verlag,

Titel: Was wäre ich ohne dich?
Autor: GuillaumeMusso
Übersetzt von: Eliane Hagedorn, Bettina Runge
Seitenzahl: 384 Seiten, broschiert, (2.11.18)
Isbn Nr.: 13-978-3-492-30549-5
Verlag: Piper Verlag
Preis: 10,00 Euro

Verlagsinfo:
"Martin, engagierter Polizist in Paris, konzentriert sich nach einer enttäuschten Liebe voll und ganz auf seine Arbeit. Das muss er auch, denn zurzeit hat er es mit einem besonders schwierigen Fall zu tun: Er ist dem berühmt-berüchtigten Archibald MacLean auf den Fersen, dem größten Kunstdieb aller Zeiten. Martins abenteuerliche Jagd führt ihn bis nach San Franciso, wo er ausgerechnet Gabrielle wieder über den Weg läuft – der Frau, die ihm vor fünfzehn Jahren das Herz gebrochen hat. Und auch sie hat eine Verbindung zu Archibald …"

 Über den Autor:
Guillaume Musso, geboren 1974 in Antibes, arbeitete als Dozent und Gymnasiallehrer. Musso ist einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren Frankreichs, seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt.

Eigene Meinung:
Der Klappentext klang interessant, mir gefallen die Zitate vor den einzelnen Kapitel sehr, Mussos Geschichten mag ich sehr, sie sind so gefühlvoll und spannend schreibt der Schriftsteller auch, also musste das neue Buch natürlich gelesen werden.

Man ist sofort in der Geschichte, auch spannend und gefühlvoll ist die Story. Allerdings kam mir die Geschichte irgendwie bekannt vor. Eine verlorene Liebe, ein Kriminalfall, viele Zufälle und ein Hauch von Übersinnlichem, kam das nicht schon alles in der letzten Geschichte von diesem Autoren vor?

Gestört haben mich auch, das nicht nur sehr viele Zufälle in der Geschichte Begegnungen verursachen und nicht nur der Meisterdieb eine Art Superheld ist, auch seine Haushälterin ist nicht nur eine einfache Haushälterin, sie hat natürlich Kampfkunst in Asien studiert und besitzt medizinische Kenntnisse. Das war mir dann doch alles etwas zu viel.

So langsam sollte sich der Autor dann doch etwas anderes einfallen lassen und seine Protagonisten etwas menschlicher gestalten.


Montag, 14. Januar 2019

Rezension zu "Gut Greifenau - Nachtfeuer" von Hanna Caspian, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Gut Greifenau - Nachtfeuer
Autorin: Hanna Caspian
Seitenzahl: 560 Seiten (TB, 22.12.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-44490-0
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo: 

"Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey

August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein Vater ist unfähig, das Gut zu führen, das bald hochverschuldet ist. Die Verbindung von Katharina mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen wird nun zur Überlebensfrage. Doch Ludwig tritt nicht nur seiner Verlobten Katharina zu nahe … Es droht ein Skandal! Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf eine Rettung durch den Industriellensohn Julius. Doch soll eine Ehe mit ihr ihm nur den Eintritt in den Adelsstand ermöglichen? Und dann ist da noch der Kutscher Albert, der sein Geheimnis nur im Dorf Greifenau klären kann.Der Nachfolgeband zu "Gut Greifenau. Abendglanz". Gut-Greifenau-Reihe im Überblick:Band 1: Gut Greifenau - Abendglanz,Band 2: Gut Greifenau - Nachtfeuer, Band 3: Gut Greifenau - Morgenröte"

Über die Autorin: 
Hanna Caspian ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas beleuchtet sie bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

Eigene Meinung:
Band 2 der "Gut Greifenau-Reihe "Nachtfeuer" knüpft an die Ereignisse aus dem 1. Band nahtlos an. Hanna Caspian wirft den Leser sofort mitten ins Geschehen.

Diese Fortsetzung ist genauso packend, flüssig und spannend geschrieben, wie "Abendglanz".

Die Autorin beschreibt sehr lebendig, was sich durch den 1. Weltkrieg für Adelige, Bedienstete, Pächter, für eigentlich alle Bewohner des Landes ändert.

In diesem Band wird Katharina erwachsen. Sie entwickelt sich weiter, hat Träume, die scheinbar platzen. Sie versucht ihr Leben zu planen und träumt von Freiheit. Ihr Bruder Alexander hilft ihr nach wie vor und auch er hat so seine ganz eigenen Pläne und Geheimnisse.

Kutscher Albert versucht herauszubekommen, wer seine Mutter ist und will Rache an seinem Vater und am Pfarrer üben. Ob er herausfindet, wer seine Mutter ist und ob es wohl bei seinen Racheplänen bleiben wird?

Ludwig von Preussen ist noch immer ein unausstehlicher Kaiserneffe und Anastasia, die Schwester von Katharina entpuppt sich als üble Intrigantin.

"Nachtfeuer" ist ein Buch, das man an einem Stück verschlingen möchte, so spannend und fesselnd ist es geschrieben.

Man fiebert mit den Figuren, insbesondere Katharina, Konstantin, Albert und die Lehrerin Rebecca sind sehr sympathische Figuren, für die man hofft, dass sich alles zum Guten wenden wird.

So nebenbei erteilt die Autorin interessanten Geschichtsunterricht, der Sturz des Zaren, die Ostfront, der Eintritt Amerikas in den Krieg, alles wird hier angeschnitten. Ich wusste z. B. nicht, dass Brasilien Deutschland den Krieg erklärt hat.

Der 2. Band endet mit einem bösen Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.





Mittwoch, 9. Januar 2019

Rezension zu "Marienfelde" von Corinna Mell, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Marienfelde
Autorin: Corinna Mell
Seitenzahl: 480 Seiten (TB, 27.12.18)
Isbn Nr. 13-978-3
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Ein hochemotionaler Roman über die Anfänge der Bundesrepublik Deutschland von Corinna Mell – und zugleich die Geschichte unserer Mütter und Großmütter 1952 besucht die 16-jährige Sonja eine Bräuteschule am Wannsee: Ehefrau und Mutter möchte sie werden, wie ihre Eltern sich das wünschen und wie es im Nachkriegsdeutschland die Perspektive für die meisten jungen Frauen ist.. Es ist Sonjas Onkel Helmut, der sich im Osten Berlins für ein freies, gerechteres Deutschland einsetzt, der erste Zweifel weckt. Sollte an seinen Parolen von Gleichheit und der Macht der Arbeiter etwas dran sein? Doch nach der Niederschlagung des Arbeiteraufstands vom 17.Juni 1953 gehen Sonja die Augen auf, und die flüchtet geschockt und verängstigt zurück nach Westberlin. Voller Hingabe beginnt sie sich im Notaufnahmelager Marienfelde für Menschen einzusetzen, die der DDR den Rücken gekehrt haben. Doch dann untersagt ihr Mann ihr die Berufstätigkeit, und Sonja steht an einem Scheideweg."

Über die Autorin:

Corinna Mell wurde Ende der fünfziger Jahre in der Nähe von Osnabrück geboren. 
Ihre berufliche Laufbahn begann im Einzelhandel, und ihre ersten Versuche im kreativen Schreiben machte sie mit knapp 30 Jahren während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter.

Eigene Meinung: 
Das junge Mädchen Sonja hat andere Träume, wie ihre Eltern, die sie auf eine Bräuteschule schicken. Dort soll sie lernen, eine gute Ehefrau und Mutter zu werden. Sonja lernt dort einen jungen Mann kennen, in den sie sich verliebt, doch der hat sich wohl in eine andere junge Dame verliebt.

Anfangs war das Buch noch fesselnd und eine Grundspannung war auch vorhanden.
Die 16-jährige Sonja ist eine sympathische Protagonistin mit Träumen und Wünschen. Doch dann dümpelt die Geschichte so dahin, es gibt überhaupt gar keine Überraschungen und Wendungen, nur sehr viel Info über den Alltag im Nachkriegsdeutschland, insbesondere aus der Sicht der Frauen.

Was mich gestört hat an diesem Buch, dass die Autorin viel zu viel geschichtliche Info in das Buch gepackt hat und den Alltag in den Jahren 1952 bis nach dem Mauerbau zu genau beschrieben hat. Sie wollte dem Leser wohl zu viel beibringen.

Die Spannung kam dann doch etwas zu kurz und ich hatte den Eindruck, ein Geschichtsbuch zu lesen. Die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft steht in diesem Buch im Vordergrund.







Donnerstag, 3. Januar 2019

Neujahrswünsche und Gewinnspiel Überraschungspäckchen zu gewinnen



Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

ich wünsche euch ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr. Ich freue mich auf ein tolles Jahr mit euch mit vielen neuen Büchern, Buchvorstellungen, Gewinnspielen, etc.  Vielen Dank, dass ihr meinem Blog und mir treu geblieben seid!

Ich verlose ein neues, ungelesenes Überraschungsbuch als Päckchen mit Süßigkeiten, etc.

Schreibt mir einfach eine Mail, dass ihr gewinnen möchtet an biggiralfatfreenet.de und schon landet ihr im Lostopf. Ihr könnt bis zum 5.1.19 23.59 mitmachen.

Viele Grüße
Biggi

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz innerhalb der EU hat. Der Gewinn wird nur an Gewinner innerhalb der EU versandt. Zu gewinnen gibt es ein Überraschungspäckchen.
Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip am 6.1.19 ausgelost und erhält daraufhin den Gewinn per Post. Hierfür werden Name und Anschrift des Gewinners benötigt, die auch nur ausschließlich dafür genutzt werden, den Gewinn per Post zuzusenden. Ich kann die Daten des Gewinners auf Grundlage meiner berechtigten Interessen bis zu drei Jahren speichern bevor ich sie lösche, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.
Der Gewinner wird von mir persönlich benachrichtigt. Die persönlichen Angaben des Gewinners erfolgen freiwillig. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der von dir bereitgestellten Informationen ist nicht Facebook, sondern mein Blog. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erkennst du die komplette Freistellung von Facebook an. Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. 
Ich hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion oder der Nichterreichbarkeit des Internet-Servers ergeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptierst du diese Bedingungen.


Randomorg hat entschieden: Katja P. hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Ich brauche noch deine Adresse, dann kann das Päckchen auf Reisen gehen.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Rezension zu "Blutacker" von Lorenz Stassen, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Blutacker
Autor: Lorenz Stassen
Seitenzahl: 352 Seiten, TB, Klappenbroschur (12.11.18)
Isbn Nr. 13-978-453-43944-3
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:
Seit der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt Lebenspartnerin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet – und das einzige Paket, das entwendet wurde, war adressiert an: Nicolas Meller. Die Schlinge um den Kopf von Nic und Nina zieht sich erbarmungslos zusammen!"
Über den Autor: 
Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Eigene Meinung:
"Blutacker" ist der 2. Thriller um den Strafverteidiger Nicholas  Meller und seine Lebensgefährtin und Referendarin Nina. Es lohnt sich, den ersten Band "Der Angstmörder" vorher zu lesen, damit man die Entwicklung des Anwaltes mitbekommt (der Thriller ist genauso spannend geschrieben, wie "Blutacker").

Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und fesselnd geschrieben. Ein Paketbote wird ermordet. Das Päckchen, das er bei sich hatte und für das sich der Mörder interessierte, ist an Nicholas Meller geschickt worden, der es nicht erhalten hat und dem der Absender nichts sagt. Es gibt aber noch mehr mysteriöse Ereignisse in Nicholas Leben. Ein neuer Mandant sagt einen Termin kurzfristig ab und meldet sich nicht mehr. Kurz darauf wird er von einem Baron beauftragt, dessen Freund aus Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

Nicholas Meller ist ein sympathischer Strafverteidiger, sehr lebensecht gezeichnet. Seine Lebensgefährtin Nina hat ein Handycap, aber das stört die selbstbewusste junge Frau nicht und das ist gut so.

Die Handlung ist komplex, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und lange bleibt im Dunkeln, um was es denn genau geht. Doch nach und nach wird Licht ins Dunkle gebracht. Der Schluss bleibt etwas offen, was aber zu dieser Geschichte passt.

"Blutacker" ist so ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.
Ich bin schon auf den dritten Band dieser Reihe gespannt.


Rezension zu "Das Modehaus - Töchter der Freiheit" von Julia Kröhn, Blanvalet Verlag, Roman

Titel: Das Modehaus - Töchter der Freiheit Autorin: Julia Kröhn Seitenzahl: 527 Seiten ( TB, Klappenbroschur, 18.2.19) Isbn Nr. 13-978...