Mittwoch, 9. Januar 2019

Rezension zu "Marienfelde" von Corinna Mell, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Marienfelde
Autorin: Corinna Mell
Seitenzahl: 480 Seiten (TB, 27.12.18)
Isbn Nr. 13-978-3
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
 "Ein hochemotionaler Roman über die Anfänge der Bundesrepublik Deutschland von Corinna Mell – und zugleich die Geschichte unserer Mütter und Großmütter 1952 besucht die 16-jährige Sonja eine Bräuteschule am Wannsee: Ehefrau und Mutter möchte sie werden, wie ihre Eltern sich das wünschen und wie es im Nachkriegsdeutschland die Perspektive für die meisten jungen Frauen ist.. Es ist Sonjas Onkel Helmut, der sich im Osten Berlins für ein freies, gerechteres Deutschland einsetzt, der erste Zweifel weckt. Sollte an seinen Parolen von Gleichheit und der Macht der Arbeiter etwas dran sein? Doch nach der Niederschlagung des Arbeiteraufstands vom 17.Juni 1953 gehen Sonja die Augen auf, und die flüchtet geschockt und verängstigt zurück nach Westberlin. Voller Hingabe beginnt sie sich im Notaufnahmelager Marienfelde für Menschen einzusetzen, die der DDR den Rücken gekehrt haben. Doch dann untersagt ihr Mann ihr die Berufstätigkeit, und Sonja steht an einem Scheideweg."

Über die Autorin:

Corinna Mell wurde Ende der fünfziger Jahre in der Nähe von Osnabrück geboren. 
Ihre berufliche Laufbahn begann im Einzelhandel, und ihre ersten Versuche im kreativen Schreiben machte sie mit knapp 30 Jahren während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter.

Eigene Meinung: 
Das junge Mädchen Sonja hat andere Träume, wie ihre Eltern, die sie auf eine Bräuteschule schicken. Dort soll sie lernen, eine gute Ehefrau und Mutter zu werden. Sonja lernt dort einen jungen Mann kennen, in den sie sich verliebt, doch der hat sich wohl in eine andere junge Dame verliebt.

Anfangs war das Buch noch fesselnd und eine Grundspannung war auch vorhanden.
Die 16-jährige Sonja ist eine sympathische Protagonistin mit Träumen und Wünschen. Doch dann dümpelt die Geschichte so dahin, es gibt überhaupt gar keine Überraschungen und Wendungen, nur sehr viel Info über den Alltag im Nachkriegsdeutschland, insbesondere aus der Sicht der Frauen.

Was mich gestört hat an diesem Buch, dass die Autorin viel zu viel geschichtliche Info in das Buch gepackt hat und den Alltag in den Jahren 1952 bis nach dem Mauerbau zu genau beschrieben hat. Sie wollte dem Leser wohl zu viel beibringen.

Die Spannung kam dann doch etwas zu kurz und ich hatte den Eindruck, ein Geschichtsbuch zu lesen. Die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft steht in diesem Buch im Vordergrund.







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