Sonntag, 2. Juni 2019

Rezension zu "Tief im Wald " von Peternelle van Arsdale, übersetzt von Michael Pfingst, Heyne Verlag, Fantasyroman

Titel: Tief im Wald
Autorin: Peternelle van Arsdale
übersetzt von: Michael Pfingstl
Seitenzahl: 384 Seiten,  Klappenbroschur, 13.5.19
Isbn Nr. 13-978-3-453-31991-2
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 14,99 Euro

Verlagsinfo:
"Alys ist sieben, als die Seelenesser eines nachts in ihr Dorf kommen. Am Morgen danach sind alle Erwachsenen tot. Alys und die anderen Kinder müssen fortan in einem Nachbardorf leben, wo die Menschen gläubig sind und das Biest fürchten, das tief im Wald lebt. Doch das Biest ist nicht das, was es zu sein scheint – ebenso wenig wie Alys. Das Mädchen spürt, dass es in seinem Inneren mit den Seelenessern verbunden ist. Als Alys älter und ihre geheime Gabe stärker wird, sehnt sie sich immer mehr nach der Freiheit jenseits des Dorfes. Da schlägt das Schicksal erneut zu, und Alys macht sich auf die gefährliche Reise in den dunkelsten Teil des Waldes"

Über die Autorin:

Peternelle van Arsdale arbeitet als Lektorin, und hätte nie gedacht, dass sie selbst ein Buch schreiben würde – bis sie eines Tages eine Idee hatte. "Tief im Wald" ist ihr erster Roman. Sie lebt in New York City.

Eigene Meinung: 

Meine Erwartungshaltung war durch den Klappentext bedingt und durch das Cover sehr hoch. Ich hatte einen düsteren, atmosphärischen Horrorroman erwartet.

Die Geschichte von Alys ist einfach geschrieben, etwas düster, so richtig unheimlich ist die Story aber nicht und eine gewisse Grundspannung fehlt hier leider total. Die ganze Geschichte dümpelt so dahin.

Wir erleben mit, was Alys im Nachbardorf bei den sehr frommen, strengen Bewohnern erlebt und was die Kinder aus ihrem Dorf alles erdulden müssen. Alys kommt im Alter von 7 Jahren zu ihren neuen Eltern und ist am Ende der Story 15 Jahre alt. Sie entwickelt sich und muss ihre Gabe geheim halten.

"Tief im Wald" ist ein Märchen, das an die alten Hexengeschichten erinnert. So richtig gefesselt hat mich das Buch nicht.

Von Anfang an weiß man über die Seelenesser Bescheid, das finde ich etwas schade. Wie Alys allerdings mit ihnen verbunden ist, bleibt im Dunkeln. Auf eine überraschende Wendung habe ich vergeblich gewartet. Die ganze Geschichte ist sehr vorhersehbar.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Da Blogspot leider keine Kommentarfunktion anbietet, die DSGVO-konform ist, habe ich diese Funktion erst einmal deaktiviert. Ihr könnt mir gerne eine Mail schicken. Ich freu mich.

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Rezension zu "Löwenzahnkind" von Lina Bengtsdotter, übersetzt von Sabine Thiele, Penguin Verlag, Thriller

Titel: Löwenzahnkind Autorin: Lina Bengstdotter Übersetzt von : Sabine Thiele Seitenzahl: 448 Seiten (Klappenbroschur, 13.5.19) Isbn ...