Donnerstag, 20. Juni 2019

Rezension zu "Westwall" von Benedikt Gollhardt, Penguin Verlag, Thriller

Titel: Westwall
Autor: Benedikt Gollhardt
Seitenzahl: 496 Seiten, (Paperback, Klappenbroschur, 25.3.19)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10412-4
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 15,00 Euro

Verlagsinfo:

Manche Spuren führen tiefer in die Vergangenheit, als uns lieb ist …
Scheinbar zufällig lernt Polizeischülerin Julia den attraktiven Nick kennen. Doch nach der ersten gemeinsamen Nacht entdeckt sie, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat und ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken trägt. Julia ist geschockt – warum hat Nick sie angelogen? Mit einem Mal gerät ihr Leben in einen alptraumhaften Strudel, der droht, ihr alles zu nehmen, was ihr lieb ist. Die Suche nach der Wahrheit führt Julia in die menschenleeren Wälder der Eifel bis hin zum Westwall, einem alten Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg. Und damit zurück in ihre eigene Vergangenheit ...Mit seinem Debüt »Westwall« beweist Benedikt Gollhardt auf überzeugende und mitreißende Weise, dass ein Thriller erschreckend aktuell und gleichzeitig hochspannend sein kann.

Über den Autor:
Benedikt Gollhardt, Jahrgang 1966, ist Drehbuchautor. Bekannt wurde er unter anderem durch preisgekrönte Serien wie »Türkisch für Anfänger« und »Danni Lowinski«. Mit seinem Thrillerdebüt »Westwall« greift Benedikt Gollhardt das aktuelle Gefühl unserer Zeit auf, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse zunehmend zu verschwimmen scheinen. Der Autor lebt mit seiner Familie in Köln.

Eigene Meinung:
Der Klappentext verrät ja schon sehr viel. Das möchte ich nicht wiederholen und ich möchte auch nicht mehr verraten, das würde dieser richtig guten Geschichte die Spannung nehmen.

Die Story fängt auf jeden Fall sehr spannend an und die Spannung fällt auch überhaupt nicht ab.

Die Charaktere sind durchweg interessant und sehr lebendig. Natürlich gibt es sehr sympathische Figuren, wie die Hauptfigur Polizeischülerin Julia, die nicht weiß, wie ihr geschieht und bald nicht mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
Die junge Frau ist aufgewachsen bei ihrem Vater, der mit ihr in einer Bauwagensiedlung lebte. Julias Kindheit war sehr behütet und idyllisch. Ihre Mutter hat sie nicht kennengelernt. Bei manchen Figuren, wie z. B. Nick schwappt man hin und her, da bei ihm gut und böse dann doch etwas verschwimmt, wie bei einigen weiteren Figuren, z. B. Julias Ausbilder.

Natürlich gibt es auch so richtige Bösewichte, wie die charismatische Ira oder Karl, der Ira schon fast hörig zu sein scheint.

Die Story ist aktuell und ziemlich realistisch, voller Action und sehr fesselnd geschrieben.
Mit Wendungen und Überraschungen hat der Autor nicht gespart. Ich kann euch dieses grandiose Debüt nur empfehlen.

Ich freue mich schon auf einen neuen Fall mit Julia.

 

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