Donnerstag, 22. August 2019

Rezension zu Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunis, übersetzt von Carola Fisher, Heyne Verlag, Roman

Titel: Das Haus der verlassenen
Autorin: Emily Gunis
übersetzt von: Carola Fischer
Seitenzahl: 400 Seiten (Hardcover mit Schutzumschlag, 18.3.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-27212-5
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 20,00 Euro 

Verlagsinfo:
 "Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort – ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen ... Sechzig Jahre später stößt die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen flehentlichen Brief Ivys. Er ist an den Vater ihres Kindes adressiert – aber wie ist er in den Besitz von Sams Großvater gelangt? Sam beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte."

Über die Autorin: 
Emily Gunnis arbeite lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. "Das Haus der Verlassenen" ist ihr Debütroman. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

Eigene Meinung:
Dieser Debütroman von Emily Gunis wird über zwei Zeitebenen erzählt. Die alleinerziehende Journalistin Sam findet im Haus ihrer Großmutter, bei der sie momentan lebt, Briefe von einer Frau namens Ivy. Sam fängt an zu recherchieren, wer die Briefe geschrieben hat, wie sie zu ihrer Großmutter gelangt sind und sie wittert eine Story. Ihre Nachforschungen führt sie zu einem Heim St. Margaret's, das in wenigen Tagen abgerissen werden soll. Dabei stößt sie auf schreckliche Geheimnisse.
Ivy's Briefe führen uns in die Vergangenheit. Ivy wurde, wie wohl bis in die 60er Jahre viele junge Mädchen in Irland und Großbritannien, in ein Mutter-Kind-Heim gebracht. Dort wurden wohl ledige junge Mütter schwerer, körperlicher Arbeit gezwungen. Über die Briefe und über Rückblicke in die Zeit, als Ivy in diesem Heim lebte, erfahren wir Ivys unfassbares Leid.

Die Autorin hat wohl sehr gut über diese Heime, die es wirklich gegeben hat, recherchiert, was das Buch sehr spannend macht.

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben, man leidet mit den jungen Frauen. Das Buch könnte man auch als Krimi bezeichnen, da für Sam ihre Recherche immer persönlicher und gefährlicher wird.

Allerdings wird es zum Ende hin immer unglaubwürdiger. Als eine bestimmte Person ins Spiel kommt, wirkt die Story doch etwas zu konstruiert.




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