Sonntag, 15. Dezember 2019

Rezension zu "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky, übersetzt von Friedrich Mader, Heyne Verlag, Horrorroman

Titel: Der unsichtbare Freund
Autor: Stephen Chbosky
Übersetzt von: Friedrich Mader
Seitenzahl: 912 Seiten (Hardcover mit Schutzumschlag, 4.11.19) 
Isbn Nr. 13-978-3-453-27243-9
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 24,00 Euro

Verlagsinfo:
"Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken. Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.Stephen."

Über den Autor:
Stephen Chbosky ist ein vielfach preisgekrönter Autor, Drehbuchschreiber und Regisseur. Sein All-Age-Roman »Das also ist mein Leben« hat sich international millionenfach verkauft. Auch die Verfilmung mit Emma Watson und Logan Lerman war ein großer Erfolg. Nach diversen weiteren Filmprojekten (zuletzt: »Die Schöne und das Biest« und »Wunder«) legt er nun seinen zweiten großen Roman vor. Stephen Chbosky ist aufgewachsen in Pittsburgh und lebt derzeit in Los Angeles.

Eigene Meinung:

 Der kleine Christopher hat Lernschwierigkeiten und keine Freunde. Er wird in der Schule gemobbt, so dass mir der Junge richtig leid getan hat. Er lebt bei seiner alleinerziehenden Mutter, die sich rührend um ihn kümmert, aber von Geldsorgen geplagt ist. Christopher beginnt eine Stimme zu hören und wird von seltsamen Zeichen in den Wald gelockt. Dort bleibt er sechs Tage verschwunden. Als er aus dem Wald zurückkehrt ändert sich alles ...

Erzählt wird die Story über verschiedene Perspektiven, z. B. aus der Sicht von Christopher, Kate oder Ambros.

Den Anfang fand ich richtig klasse, spannend, etwas gruselig und fesselnd. Neben sympathischen Figuren, wie Christopher, seine Mutter Kate, den Sheriff und Ambrose, um einige zu nennen, gibt es natürlich auch die bösen Gegenspieler, wie die Familie Collins. Doch irgendwann ließ die Spannung nach, alles wirkte etwas zu ausführlich erzählt und die ständigen Wiederholungen haben mich genervt. Im letzten Drittel gibt es eine Wendung, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen und hätte der Spannung gut getan.

Ich kann mir das Buch sehr gut als Film vorstellen, weil die Geschichte sich da sicher auf das Wesentliche beschränken würde.


Mittwoch, 4. Dezember 2019

Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe
Autorin: Ellen Sandberg
Seitenzahl: 512 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (28.10.19)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 15,00 Euro


Verlagsinfo:
"Der neue große Roman der Bestsellerautorin Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie, München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen ..."

Über die Autorin:
Ellen Sandberg ist das Pseudonym der erfolgreichen Münchner Autorin Inge Löhnig. Ihre Krimis und Romane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach dem sensationellen Erfolg von »Die Vergessenen« wurde auch ihr neuer groß angelegter Spannungs- und Familienroman »Das Erbe« sofort zu einem Bestseller. Darin befasst sich Ellen Sandberg mit einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der NS-Zeit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.

Eigene Meinung:
Ellen Sandberg hat einen psychologischen Spannungsroman erschaffen, bei dem wirklich alles passt.

Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden und bleibt durchgehend erhalten.

Die Figuren sind sehr lebendig und Klara und Mona Lang sind sehr sympathische, interessante Figuren, so dass man mitfiebert, dass die ganze Geschichte gut ausgeht. Auch die anderen Protagonisten des Romans sind interessant, natürlich gibt es den ein oder anderen Widerling in der Geschichte.

 Durch die Perspektiven- und Zeitenwechsel wird die Story zu einem Pageturner. Das Thema ist interessant und gut recherchiert und es gibt einige Wendungen und Überraschungen in der Geschichte. Meine absolute Leseempfehlung für diesen fesselnden, psychologischen Spannungsroman.



Rezension zu "Pechmaries Rache" von Carla Berling, Heyne Verlag, Kriminalroman

Titel: Pechmaries Rache Autorin: Carla Berling Seitenzahl: 352 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 9.12.19) Isbn Nr. 13-978-3-453-42252-0 V...