Donnerstag, 9. Januar 2020

Rezension zu "Die Tränen von Triest" von Beate Maxian, Heyne Verlag, historischer Roman

Titel: Die Tränen von Triest
Autorin: Beate Maxian
Seitenzahl: 432 Seiten (TB, 11.11.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-42379-4
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo:
"Wien: Die 33-jährige Johanna Silcredi wird ans Krankenbett ihres Großvaters Bernhard gerufen. Er bittet sie, nach Triest in die Villa Costa zu reisen, und er fügt hinzu: »Finde heraus, wer mein Vater war.« Johanna ist zutiefst irritiert und macht sich auf den Weg. In der Villa trifft sie auf Charlotte von Uhlrich. Auch sie scheint auf Spurensuche zu sein. Triest 1914. Die schöne Afra von Silcredi steht kurz vor der Verlobung mit Alfred Herzog und könnte nicht glücklicher sein. Doch dann beginnt der Erste Weltkrieg, und die Liebenden werden getrennt …"

Über die Autorin: 
Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Journalistin und Dozentin. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Beate Maxian ist Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals.

Eigene Meinung:
Erzählt wird dieser historischer Roman mit Lovestory über zwei Erzählstränge. Ein Handlungsstrang beginnt in Wien 2019. Die Innenarchitektin Johanna Silcredi rechnet an ihrem Geburtstag mit einem Heiratsantrag, da sie ihr Freund, der Architekt Roman in ein Nobelrestaurant eingeladen hat. Doch es kommt völlig anders. Johanna löst den Gutschein ihrer Familie zu einer Woche Urlaub in Triest ein und landet in der ehemaligen Villa der Familie, die jetzt eine Pension ist. Johannas Urgroßmutter ist dort aufgewachsen. Der Großvater von Johanna bittet sie, herauszufinden, wer sein Vater ist. Johanna kommt in Triest dieser Bitte nach. Sie bekommt viele Infos von zwei Frauen, die ebenfalls in der Pension zu Gast sind.

Der zweite Erzählstrang spielt in Triest in der Zeit von Afra, der Urgroßmutter von Johanna. Afra ist unsterblich in den Studenten Alfred Herzog verliebt. Doch der erste Weltkrieg macht dem Pärchen einen Strich durch seine Pläne.

Beate Maxian erzählt die Familiengeschichte von Johanna und Afra von der ersten Seite an fesselnd.

Johanna ist eine sympathische Figur, die an sich zweifelt, da sie von ihrem langjährigen Freund den Laufpass bekommen hat. Afra ist eine selbstbewusste, junge Frau, die genau weiß, was sie will und ihren Kopf durchsetzt.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert und viele interessante Plätze in Triest beschrieben, so dass man Lust bekommt, dort Urlaub zu machen.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Da Blogspot leider keine Kommentarfunktion anbietet, die DSGVO-konform ist, habe ich diese Funktion erst einmal deaktiviert. Ihr könnt mir gerne eine Mail schicken. Ich freu mich.

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Rezension zu "Pechmaries Rache" von Carla Berling, Heyne Verlag, Kriminalroman

Titel: Pechmaries Rache Autorin: Carla Berling Seitenzahl: 352 Seiten, (TB, Klappenbroschur, 9.12.19) Isbn Nr. 13-978-3-453-42252-0 V...