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Montag, 20. Mai 2019

Rezension zu "Die Lüge" von Mattias Edvardsson, übersetzt von Annika Krummacher, Limes Verlag, Roman

Titel: Die Lüge
Autor: Mattias Edvardsson
übersetzt von: Annika Krummacher
Seitenzahl: 541 Seiten (Paperback, 25.3.19)
Isbn Nr. 13-978-3-8090-2705-8
Verlag: Limes Verlag
PreisL: 15,00 Euro

Verlagsinfo: 
"Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen"
Über den Autor:
Mattias Edvardsson lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern außerhalb von Lund in Skåne, Schweden. Wenn er keine Bücher schreibt, arbeitet er als Gymnasiallehrer und unterrichtet Schwedisch und Psychologie.

Eigene Meinung:
Diese Geschichte hat meine Erwartungen übertroffen. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Story.

Erzählt wird über verschiedene Personen. Zuerst ist der Vater Adam, ein Pfarrer, der seine Tochter vergöttert, dran, seine Sicht der Dinge zu schildern. Er gerät durch die Mordermittlungen in Gewissenskonflikte. Soll er seine Familie schützen, wie er es in der Vergangenheit allzu oft getan hat? Oder hat Stella doch etwas mit dem Mord zu tun?

In kurzen Kapiteln erfahren wir, dass die scheinbar perfekte Familie doch so ihre Geheimnisse hat. Es werden immer wieder Rückblicke in die Kindheit von Stella gewährt. Dann ist Stella, 19, die in Untersuchungshaft sitzt dran, ihre Sicht der Dinge wiederzugeben. Die weicht manchmal ganz schön ab von Adams Sichtweise. Stella ist sehr intelligent und durchschaut ihre Mitmenschen sehr schnell.

Am Schluss ist Ulrika, eine erfolgreiche Anwältin dran. Auch sie hat ganz andere Wahrnehmungen im Bezug auf Stella, auf deren Kindheit und auf ihre Ehe mit Adam.

Das Buch ist ein kleines Highlight. Fesselnd und spannend erzählt, mit vielen Cliffhangern, sprachgewaltig, atmosphärisch und  mit unglaublich interessanten, intelligenten und glaubwürdigen Protagonisten.

Der Autor hat so einige Überraschungen und Wendungen parat, die das Buch zu einem ganz besonderen Pageturner machen.

Meine absolute Leseempfehlung für Krimileser, die besondere Krimis ohne viel Action und Blutvergießen mögen.





Mittwoch, 10. August 2016

Rezension zu "Weißer Schlaf" von Emelie Schepp, übersetzt von Annika Krummacher, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Weißer Schlaf
Autorin: Emilie Schepp
Übersetzt von: Annika Krummacher
Seitenzahl: 448 Seiten (TB, Klappenbroschur, 18.7.16)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0312-4
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

 Verlagsinfo:
"Ich kenne deine Vergangenheit. Und ich kann dein Leben zerstören …
Eine eisige Winternacht am Bahnhof Norrköping in Schweden. In einem Zugabteil liegt eine junge Frau – sie ist tot, ihre Finger sind blutig, aus ihrem Mund tropft weißer Schaum. Sie war nicht alleine unterwegs, doch ihre Begleiterin ist verschwunden. Wer sind die Frauen, und warum musste eine von ihnen sterben? Staatsanwältin Jana Berzelius wird mit den Untersuchungen beauftragt. Doch der ohnehin komplizierte Fall erweist sich als persönlicher, als Jana lieb ist – denn er führt mitten in ihre grausame Vergangenheit zurück. Danilo, mit dem Jana ihr Schicksal teilt, ist einer der Mordverdächtigen – und er weiß viel über Jana. Zu viel …"

Über die Autorin:
Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller »Nebelkind« wurde in Schweden ein Bestsellerphänomen und als Übersetzung in zahlreiche Länder verkauft.

Eigene Meinung: 
Da dies der 2. Teil der Reihe rund um die Staatsanwältin Jana Berzelius ist, würde ich unbedingt empfehlen, den 1. Teil "Nebelkind" zuerst zu lesen.

Dieser Thriller beginnt spannend und wirft den Leser mitten ins Geschehen.  Auf der Toilette in der Eisenbahn wird ein totes, junges Mädchen gefunden. Das Mädchen sollte wohl Drogen schmuggeln und ist an den Drogen gestorben. Die Begleiterin des Mädchens ist verschwunden. Das Ermittlungsteam hat es nicht leicht, denn sie finden kaum verwertbare Spuren. 


Emelie Schepp erzählt in kurzen Kapiteln über die Sichtweisen verschiedener Protagonisten. Staatsanwältin Jana Berzelius ist eine der Hauptpersonen, da ein Erzählstrang dieses Thrillers in die Vergangenheit von Jana abtaucht. Sie bekommt es in diesem Fall wieder mit Danilo zu tun, der auch in den aktuellen Fall verwickelt zu sein scheint.  Jana Berzelius ist dem Geheimnis ihrer Vergangenheit weiterhin auf der Spur.

Der Thriller ist spannend erzählt und enthält viele Wendungen.
Die Story lebt von sehr viel verschiedener Ermittlungsarbeit und wir erfahren auch sehr viel Privates von den einzelnen Teammtigliedern.

4/5 Sterne für diesen komplexen Thriller mit einer außergewöhnlichen Staatsanwältin. Der Schluß lässt noch einige Fragen offen, so dass ich einen dritten Teil erwarte. An "Nebelkind" kommt dieser Teil allerdings nicht ganz ran.


Dienstag, 1. September 2015

Rezension zu "Nebelkind" von Emelie Schepp, übersetzt von Annika Krummacher, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Nebelkind
Autorin: Emelie Schepp
Übersetzt von: Annika Krummacher
Seitenzahl: 448 Seiten (17.8.15) Klappenbroschur
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0069-7
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro
 Klappentext:
"ER wurde gezeichnet. ER tötet. ER ist neun Jahre alt.
Die Staatsanwältin Jana Berzelius wird bei einem spektakulären Fall hinzugezogen: Ein Mann wurde erschossen – die Hinweise verdichten sich, dass die Tat von einem Kind begangen wurde. Dann taucht die Leiche eines Jungen an der schwedischen Küste auf. Seine Fingerabdrücke passen zu jenen des Tatorts, doch warum sollte ein Kind einen Mord begehen? Während die Ermittler im Dunkeln tappen, ermittelt Jana auf eigene Faust. Denn der Junge, der das Wort »Thanatos« als Narbe im Genick trägt, hat ein Geheimnis, das nur Jana kennt: Auch ihr Genick ziert der Name einer Todesgottheit, und nun setzt sie alles daran, herauszufinden, warum."

Über die Autorin:
Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller »Nebelkind« wurde in Schweden ein Bestsellerphänomen und als Übersetzung in zahlreiche Länder verkauft.


Eigene Meinung:
Dieses Thrillerdebüt von Emelie Schepp habe ich in meinem Schwedenurlaub genießen dürfen. Erzählt wird in der Sichtweise der einzelnen Ermittler und durch die verstörenden Erlebnisse eines Kindes in der Vergangenheit.
Von der ersten Seite an war ich gefesselt, wobei die Spannung im Laufe der Handlung noch steigt. Das Thema "Immigration" und die dazugehörige Problematik ist brandaktuell und man kann es sich gut vorstellen, dass so etwas passiert, wie es hier geschildert wurde (ich möchte nicht zu viel verraten).

Wir erfahren genauso viel Privates von den Ermittlern, dass es zur Handlung passt. Die Ermittler sind alle total verschieden und jeder von ihnen hat so seine ganz eigenen Probleme zu bewältigen. Die Sympathie für einzelne Ermittler verschiebt sich im Laufe der Handlung. Die Staatsanwältin Jana ist ein sehr komplexer Charakter und handelt entsprechend.

5/5 Sterne für dieses Thrillerdebüt, bei dem einfach alles stimmt. Hier wird nicht zu viel versprochen, wenn man die Autorin in die Liga von Autoren wie Lars Kepler einreiht. Ich hoffe noch mehr Fälle lesen zu dürfen, bei dem dieses Ermittlungsteam und die Staatsanwältin Jana Berzelius tätig werden.

Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe Autorin: Ellen Sandberg Seitenzahl: 512 Seiten , Paperback, Klappenbroschur (28.10.19) Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5 V...