Posts mit dem Label übersetzt von Leena Flegler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label übersetzt von Leena Flegler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. August 2019

Rezension zu "Der Kinderflüsterer" von Alex North, übersetzt von Leena Flegler, Blanvalet Verlag, Spannungsroman


Titel: Der Kinderflüsterer
Autor: Alex North
Übersetzt von: Leena Flegler
Seitenzahl: 448 Seiten, (Paperback, 29.07.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0710-7
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 13,00 Euro


Verlagsinfo: 
"Nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau will Tom Kennedy mit seinem kleinen Sohn Jake neu anfangen. Ein neuer Start, ein neues Haus, eine neue Stadt – Featherbank. Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren wurden in Featherbank fünf Kinder entführt und getötet. Der Mörder wurde unter dem Namen »Kinderflüsterer« bekannt und schließlich gefasst.
Die alten Geschichten interessieren Tom und Jake nicht. Als jedoch ein kleiner Junge verschwindet, machen Gerüchte die Runde, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt habe. Und Jake beginnt, sich merkwürdig zu benehmen. Er sagt, er höre ein Flüstern an seinem Fenster …"

Über den Autor:
Alex North, geboren und aufgewachsen in Leeds, England, studierte Philosophie und arbeitete nach seinem Abschluss an der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik. Insgeheim hegte er aber immer den Wunsch zu schreiben. Auf die Idee zu seinem Roman »Der Kinderflüsterer« brachte ihn ein merkwürdiger Ausspruch seines kleines Sohnes, der sagte, er wolle mit einem »Jungen im Boden« spielen. Alex North lebt bis heute in seiner Heimatstadt Leeds, inzwischen mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und zwei Katze.

Eigene Meinung:

Der Autor erzählt über verschiedene Personen. Ein Erzählstrang übernimmt der Ermittler, der seit über 20 Jahren an dem Fall arbeitet, denn eines der vermissten Kinder ist nicht aufgetaucht. Ein weiterer Erzählstrang übernimmt der Vater Tom Kennedy, ein Schriftsteller, der mit seinem kleinen Sohn Jake ein neues Leben in Featerbanks anfangen möchte. Der Vater erzählt aus der Ich-Perspektive. Jake übernimmt einen weiteren Handlungsstrang und die Sichtweise des kleinen Jungen ist sehr interessant erzählt. Auch der Täter kommt zu Wort.

Das Debüt von Alex North hat mich total überzeugt. Von Anfang an ist die Story spannend und fesselnd erzählt. Eine ständige, unterschwellige Spannung ist die ganze Zeit fast körperlich spürbar. Ich fand die Geschichte um den Kinderflüsterer auch etwas unheimlich.

Wer auf unterschwellige Spannung ohne großes Blutvergießen und ohne viel Action, dafür mit um so mehr Atmosphäre steht, sollte das Buch lesen. Zum Ende dreht der Autor noch einmal an der Spannungsschraube. Auch einige Überraschungen und Wendungen hält Alex North parat.


 



Montag, 8. Juli 2019

Rezension zu "Das Mädchen im Eis" von J. D. Barker, übersetzt von Leena Flegler, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Das Mädchen im Eis - Teil 2 des Forth Monkey Killers
Autor: J. D. Barker
Übersetzt von: Leena Flegler
Seitenzahl: 688 Seiten (Paperback, 10.6.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0692-6
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 15,00 Euro

Verlagsinfo:
"Seit Monaten herrschen in Chicago Minustemperaturen, als die Leiche der jungen Ella Reynolds eingefroren im See gefunden wird. Sie wurde vor drei Wochen vermisst gemeldet – der See ist seit Monaten zugefroren. Die Medien beschuldigen den berüchtigten Four Monkey Killer Anson Bishop, aber Detective Sam Porter will nicht glauben, dass er damit etwas zu tun hat. Er kennt den Serienkiller gut, denn er hat ihn geschnappt und laufen lassen, und er hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Porter hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, währenddessen verschwindet ein Mädchen nach dem anderen …"

Über den Autor:
J. D. Barker hat bereits einen preisgekrönten Roman veröffentlicht, für den er hochgelobt wurde. "The Fourth Monkey Killer Geboren um zu töten" ist sein erster Thriller und Beginn einer Serie um Detective Sam Porter. Barker lebt in Englewood, Florida und in Pittsburgh, Pennsylvania.

Eigene Meinung:
Ich empfehle euch mit dem 1. Thriller dieser Reihe zu beginnen, es lohnt sich, da sehr viel Bezug auf diese Geschichte genommen wird. Der lohnt sich auf jeden Fall!

"Das Mädchen im Eis" beginnt sehr spannend und ich war sofort im Geschehen und von der Story gefesselt. The Fourth Monkey Killer Anson Bishop scheint wieder zugeschlagen zu haben, als die Leiche der vor drei Wochen verschwundenen Ella Reynolds aufgefunden wird. Sie ist in einem See eingefroren, der seit Monaten zugefroren ist. Das gibt dem Ermittlungsteam um Sam Porter einige Rätsel auf. Bei dieser einen Leiche bleibt es nicht und der Fall wird immer mysteriöser. Sam Porter glaubt nicht daran, dass der Serienkiller dahinter steckt.

J. D. Barker versteht sein Handwerk. Er hat einen komplexen, sehr mysteriösen Plot entwickelt und viele verschiedene Wendungen eingebaut. Berichtet wird aus vielen, verschiedenen Erzählperspektiven. An ungewöhnlichen Mordideen hapert es hier nicht, die Story besitzt viel Tempo und Action und die Dialoge sind teilweise richtig witzig.

Sam Porter ist ein sympathischer Ermittler, der sich gerne in seine Fälle "verbeißt" und zur Not auch vom Dienst suspendiert weiter ermittelt. Aber auch die Ermittler Nash, Clair und Kloz sind tolle Charaktere.

Lieber Autor, der Cliffhanger am Ende ist richtig fies und wird sicher einige Leser sehr stören.

Ich freue mich aber schon auf den 3. Teil dieser außergewöhnlich guten Thrillerreihe!



Donnerstag, 6. September 2018

Rezension zu "Eiskalte Freundschaft - Ich werde nie vegessen" von Laura Marshall, übersetzt von Leena Flegler, Blanvalet Verlag, Psychothriller

Titel: Eiskalte Freundschaft - Ich werde nie vergessen
Autorin: Laura Marshall
Übersetzt von: Leena Flegler
Seitenzahl: 448 Seiten,  (TB, 18.6.18)
Isbn Nr. 1-978-373-4105777
Verlag: Blanvalet Verlag

Verlagsinfo: 
"Wenn die Schatten der Vergangenheit dich einholen, ist es zu spät, um zu bereuen ...

Die alleinerziehende Mutter Louise lebt ein ruhiges Leben mit ihrem kleinen Sohn Henry. Eines Abends, sie klickt sich gerade durch ihre Social-Media-Kanäle, pingt eine Nachricht auf: »Maria Weston möchte mit dir auf Facebook befreundet sein.« Louise ist gleichermaßen irritiert wie geschockt. Maria war eine Klassenkameradin – doch sie verschwand vor 25 Jahren spurlos. Zuletzt wurde sie am Abend der Schulabschlussfeier gesehen, und jeder geht davon aus, dass sie tot ist. Doch nun scheint sie zurück und scheut sich nicht davor, Louise für die dramatischen Ereignisse von damals verantwortlich zu machen …"


Über die Autorin: 
Laura Marshall wuchs in Wiltshire auf und studierte Englisch an der University of Sussex. 2015 fand sie, dass es Zeit sei, sich ihren lebenslangen Traum zu erfüllen – das Schreiben eines Romans. Ihr Debüt No Escape. Ich werde nicht vergessen wurde bereits vor der Veröffentlichung für den Lucy-Cavendish-Fiction-Preis nominiert. Laura Marshall lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kent.

Eigene Meinung:
Die alleinerziehende Louise erhält eine Freundschaftsanfrage von einer Klassenkameradin, die während der Abschlussparty spurlos verschwunden ist. Das wirft Louise etwas aus der Bahn. Was will Maria von ihr? Ist sie es wirklich? Wo ist Maria all die Jahre geblieben? Ereignisse während ihrer Schulzeit, die Louise erfolgreich verdrängt hat, kommen wieder hoch. Kurze Zeit später wird ein Klassentreffen organisiert und Louise beschliesst, an diesem Treffen teilzunehmen.

Der Klappentext klang nach einem spannenden, interessanten Psychothriller.

Am Anfang ist man sofort mitten im Geschehen und die Story beginnt auch erst einmal sehr spannend. Erzählt wird über zwei Handlungsstränge, der erste bezieht sich auf die Gegenwart, der zweite lässt uns an den Ereignissen zu Louises Schulzeit teilhaben.

Allerdings hat die Geschichte ganz schöne Längen, die Spannung kommt zu kurz. Erst gegen Ende wird es wieder etwas spannend.

Mit den Protagonisten dieser Geschichte bin ich nicht so richtig warm geworden. Louise ist sehr labil und nicht sonderlich sympathisch, so dass sich mein Mitleid mit ihr in Grenzen hielt.


Die Thematik der Geschichte ist sehr interessant, es geht um das Thema Mobbing.



 

Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe Autorin: Ellen Sandberg Seitenzahl: 512 Seiten , Paperback, Klappenbroschur (28.10.19) Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5 V...