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Montag, 14. Januar 2013

Gastrezension von Katja Kaddel Peters zu "Ynsanter" Pfade des Feuers", Aavaa Verlag, Fantasy

Titel: Ynsanter Pfade des Feuers
Autorin: Annette Eickert
ISBN-13: 978-3862548255
Taschenbuch:
231 Seiten (auch als eBook u.a. beim Verlag erhältlich)
Verlag: AAVAA Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Dezember 2012)
Sprache:
Deutsch
Preis: 11,95 Euro

Ein schöner Ausflug ins Reich der Fantasie!
Kurzbeschreibung lt. Webseite des Verlags
"Zanthera – Eine Welt der Mysterien – die Welt der Raukarii, Iyana, Menschen und Drachen.
Zwanzig Jahre nach ihrer Verbannung taucht Tallex – die verstoßene Tochter des Hohepriesters – wieder auf und sinnt nach Rache. Sie schart Verbündete um sich, darunter den mächtigen Nekromantenzirkel, um das gesamte Land ins Chaos zu stürzen. Aber der Klerus steht ihr im Weg. Denn niemand anderer als ihr Vater ist ihr ein Dorn im Auge, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen: das Götterschwert Ynsanter. Mit diesem absoluten Machtsymbol könnte sie über das ganze Volk herrschen. Doch der Feuergott Zevenaar lässt sich von einer Sterblichen nicht vom Thron stoßen. Er benötigt das verschollene Götterschwert, um seine eigene alte Kraft zurückzugewinnen. Aus diesem Grund schickt er eine kleine Gruppe Krieger auf eine gefährliche Reise. Ihre Aufgabe ist es das zu tun, was dem Feuergott verwehrt ist. Dem Vorhaben stehen jedoch viele Hürden und Gefahren bevor. Als plötzlich auch noch die verschwundene Enkeltochter des Hohepriesters auftaucht, nimmt das Schicksal eine unerwartete Wendung
Eine fantastische Reise für Jung und Alt, über wahrhaften Glauben, Liebe, Mut und Intrigen."

Kurze Zusammenfassung
Ynsanter ist das Schwert von Zevenaar, dem Feuergott. Es wurde versteckt und wird nun von einigen Personen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber hauptsächlich zur Erreichung von Macht, begehrt.
Norion ist der Auserwählte und soll das Relikt finden, um es dem rechtmäßigen Eigentümer zurückzubringen. Da er alleine nicht auf diese Reise, u.a. wegen seiner Unerfahrenheit, gehen kann, werden ihm Weggefährten zur Seite gestellt, u.a. ein Dieb und ein Drache.
Allerdings müssen sie einige Gefahren und Abenteuer überstehen und sie sind nicht die Einzigen, die nach Ynsanter suchen. Und die Gegenspieler sind nicht wirklich als harmlos anzusehen, denn es handelt sich hierbei um ein gefährliches Bündnis, dem u.a. Tallex angehört.
Wer wird das Götterschwert finden und damit die Macht im guten oder bösen Sinne nutzen können?...
  
Meine Meinung
Am Anfang von Ynsanter lernen wir Malea kennen, die bei Adoptiveltern aufwuchs. Der Clan um die Familie lebt von Einbrüchen und bei dem neuesten Coup soll ein Ring von einer Hexe zurückgestohlen werden. Leider geht dieser Bruch gehörig schief und die junge Frau wird verflucht…
Es werden drei Handlungsstränge aus Sicht einer dritten Person erzählt, die am Ende des Buches zusammengeführt werden. Die Geschichte wurde in 10 Kapitel eingeteilt und mit einzelnen Überschriften versehen. Durch die kurzen Abschnitte von 20 bis 30 Seiten, die rasante Schreibweise und die bildlichen Darstellung der Autorin war ein schneller und kurzweiliger Lesegenuss möglich.
Womit ich mich am Anfang (wie bei allen Fantasy-Romanen!) schwer getan habe, waren die ungewöhnlichen Namen der Protagonisten und hierbei half es mir leider garnicht, dass diese in einigen Fällen auch noch die gleichen Anfangsbuchstaben hatten. Hier hat Annette Eickert allerdings mitgedacht und im Anschluss an den Roman im hinteren Teil des Buches ein Glossar und auch ein Namensverzeichnis für den Leser bereitgestellt. Am Anfang des Buches ist auch eine detailverliebte Zeichnung/Skizze der Ort-/Landschaft zu finden, was einigen Fantasy-Fans bestimmt positiv aufgefallen sein wird.
Ähnlichkeiten mit „Herr der Ringe“ sind glücklicherweise nicht aufgetreten, wovor ich ehrlicherweise schon ein wenig Angst hatte… Es gibt einen Auserwählten, am Anfang der Geschichte geht es auch um einen Ring und es kommen noch einige Weggefährten zusammen, damit man sich auf eine Pilgerreise begeben kann, aber das waren dann auch die einzigen Gemeinsamkeiten.
Diese Geschichte lädt wirklich zum Träumen und Fantasieren ein und hat mich im Bezug aufs Genre nicht enttäuscht. Allerdings dauert es ein wenig, bis sich die komplette Truppe zusammengefunden hat und ENDLICH losziehen darf, um gemeinsame Abenteuer zu bestehen.
Als bekennender Serienjunkie habe ich mich schon auf dieses 1. Band zur Fantasy-Saga gefreut, allerdings endet die Geschichte etwas abrupt (offenes Ende!), was mich ein wenig traurig zurückgelassen hat. Ich werde mir auf jeden Fall auch die 2. Folge dieser Geschichte zulegen, um zu erfahren, wie es weitergeht und hoffe natürlich, dass das Gute hierbei gewinnen wird.

Das Cover wurde sehr gut ausgewählt und wurde in erdfarben gehalten. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir keine einzige Person im Roman so vom Aussehen her vorgestellt habe, wie den Mann, der auf dem Titelblatt zu sehen ist. Sehr angetan bin ich dieses Mal (nach Sträflingskarneval!) von der Beschaffenheit des Buches. Die Broschüre liegt besser in der Hand und die Qualität des Papiers kann sich dieses Mal sehen lassen!
Ich warte bereits gespannt auf den Abschluss der Geschichte, der noch 2013 erscheinen soll.
Dies war nach Sträflingskarneval das zweite Buch der Schriftstellerin, das ich gelesen habe und ich bin ein Fan geworden. Die Ausführungen der Kampfszenen , die Kennenlerngeschichten der einzelnen, gut und sympathisch ausgearbeiteten Charaktere und nicht zu vergessen die Ausschmückung der schwierigen Überquerung des Flusses haben mir wieder einmal gezeigt, warum ich den Schreibstil von Annette Eickert so liebe.
- Ich danke der Autorin für die signierte TB-Ausgabe, die ich bei ihr direkt bestellt und gekauft habe. -

Fazit
Ynsanter 1 – Pfade des Feuers ist der gelungene Auftakt einer Fantasy-Saga, die selbst Nicht-Fantasy-Leser wie mich zum Träumen und Fantasieren einlädt.
Ich vergebe von Herzen 5 von 5 Sternen und warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

Dienstag, 23. Oktober 2012

Autoreninterview für das LitMag mit C. M. Singer



 
LitMag: Bitte stellen Sie sich kurz vor:


Mein Name ist Claudia und ich bin ein echtes Münchner Kindl. Ich beherrsche zwar Hochdeutsch, aber das rollende „R“ wird meine Herkunft wohl immer verraten. In meiner Wohnung am Münchner Stadtrand werde ich von zwei Katzendamen als Mitbewohner mit Fütter- und Kraulfunktion geduldet. Neben dem Schreiben ist Reisen meine große Leidenschaft.

LiTMag: Auf ihrer Autorenseite steht "A pencil and a dream 
                 can take you anywhere". Erklären Sie uns dieses
                 Zitat doch bitte genauer. 

C. M. Singer: 
Das ist eines meiner Lieblingszitate und beschreibt perfekt, was Schreiben für mich bedeutet. Es bedarf lediglich meiner Fantasie und eines Stifts (naja, in meinem Fall eines Laptops), um mich in andere Welten und andere Leben versetzen zu können, und so dem Alltag für eine Weile zu entfliehen.

LiTMag: In ihrem Buch kommen viele paranormale Geschehnisse vor. Glauben Sie an das 
                Paranormale? Warum?

C. M. Singer: 
Jetzt werden mich sicher einige für verrückt halten, aber ich glaube tatsächlich an Übernatürliches, allerdings mit Einschränkungen. Die meisten Geschichten und Phänomene lassen sich sicherlich wissenschaftlich erklären – aber eben nicht alle.
Ich muss dazu sagen, dass mein Sternzeichen Jungfrau (logisch, kopfgesteuert) und mein Aszendent Skorpion (emotional, mystisch, bauchgesteuert) ist, und die beiden sich permanent bekriegen. Die Jungfrau sagt: ich glaube nur, was sich beweisen lässt, während der Skorpion darauf beharrt, dass da mehr ist, als wir zu wissen glauben. In letzter Zeit scheint der Skorpion
allerdings mehr und mehr die Oberhand zu gewinnen …

LiTMag: Was fasziniert Sie am Schreiben?

C. M. Singer: 
Schreiben ist für mich ein Weg, in eine alternative, von Magie durchdrungene Welt zu reisen und in andere Leben zu schlüpfen. Abenteuer zu erleben. Zu lieben, zu leiden, zu kämpfen und zu siegen. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

LiTMag: Können Sie uns etwas über den Entstehungsprozess Ihrer Bücher erzählen?

C. M. Singer: 
Es ist ein laaaanger Prozess J
An „… und der Preis ist dein Leben“ habe ich zwei Jahre geschrieben. Meine Geschichten sind gewachsen, nicht bis ins Detail im Vorfeld geplant. Es gibt zwar einen Plot, ein Gerüst mit Anfang, Ende und einigen Schlüsselszenen, aber der Rest entsteht beim Schreiben. Auch die Charaktere besitzen festgelegte Eigenschaften, aber es kommt nicht selten vor, dass sie sich plötzlich weigern, die für sie vorgesehene Rolle zu spielen und eigene Wege gehen. Gerade das macht das Schreiben für mich so spannend.


LiTMag: Gibt es einen bestimmten Rhythmus in Ihrer Tagesplanung? Wann nehmen Sie sich
                die Zeit zu schreiben, oder schreiben Sie wenn Ihnen danach ist? 

C. M. Singer:
Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit dazu. Aber Schreiben ist für mich im Moment ein Nebenjob, dem ich nur abends, am Wochenende und im Urlaub nachgehen kann. Und erzwingen kann ich nichts. Ich kann nicht sagen: morgen schreibe ich von 20.00 – 23.00 Uhr. Die Muse muss dazu auch bereit sein, und die ist nicht selten ziemlich zickig!

LiTMag: Bleibt Ihnen neben dem Schreiben und Ihrem Beruf noch Zeit für andere Hobbys     
                 und  welche sind das? 

C. M. Singer:  
Ich reise für mein Leben gerne. Fernweh ist bei mir ein fest eingebautes Feature und nach der Reise ist vor der Reise. Natürlich lese ich auch gerne und ich bin ein ausgesprochener Filmfreak.

LiTMag: War es schwierig, einen Verlag für die Veröffentlichung Ihres 1. Buches zu finden?

C. M. Singer: 
Ja, das war eine ziemlich ernüchternde Erfahrung. Natürlich habe ich zuerst bei den großen, bekannten Verlagen  angeklopft, von denen viele gar nicht, und die meisten mit einer nichtssagenden Standardabsage geantwortet haben. Dann wurden die angeschriebenen Verlage immer kleiner und die Absagen immer konkreter. Einige Verlage haben mir geantwortet, dass Ihnen das Konzept und die Schreibe zwar generell gefallen, das Manuskript für ein Erstlingswerk aber viel zu umfangreich wäre. Ein Verlag glaubte nicht an einen Geist als romantischen Helden und einem anderen war der Fantasy-Aspekt nicht ausgeprägt genug. AAVAA war der erste Verlag, der auf die Idee kam, aus dem Manuskript drei Bände zu machen und mir eine Chance gab.

LiTMag: Haben Sie irgendwelche Tipps für angehende Autoren?

C. M. Singer: 
Glaube an dich und deine Geschichte. Schreibe aus Spaß und nicht mit dem Ziel, einen Bestseller zu landen oder bedeutende Literatur zu erschaffen. Schreibe das, was du selbst gerne lesen würdest. Und zu guter Letzt: sei dankbar für jeden Rat, aber lass dir ja nichts einreden!
LiTMag: Wie sehen Sie die deutsche Literaturlandschaft?

C. M. Singer: It´s a jungle out there


LiTMag: Die überwiegende Meinung ist, dass Autoren/innen selbst viel lesen sollten. Würde 
                Sie dem zustimmen?

C. M. Singer:
Ich denke, jeder Autor liebt Geschichten und hat als Leseratte angefangen. Ich kenne keinen Autor, der nicht auch gerne liest. Persönlich lese mittlerweile lieber auf Englisch, da ich bei deutschen Büchern sofort in den Autor/Korrekturmodus verfalle. Wortwiederholung! Typo! Füllwort! Seltsame Umschreibung … das ist lästig und ich würde das nur zu gerne abschalten können. Bei englischen Büchern hingegen kann ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen.
LiTMag: Wen oder was wollen Sie mit Ihrem Geschriebenen erreichen?

C. M. Singer:
In meinen Büchern gibt es keine vordergründige Message, keinen erhobenen Zeigefinger. Ich möchte meine Leser gut zu unterhalten, mit auf eine Reise nehmen und ihnen einige magische Lesestunden bescheren.

LiTMag: Sie haben mit ihrer Reihe "... und der Preis ist dein Leben", die viele dem Genre 
                 "Urban Fantasy" oder "Paranormal Romance" zuordnen würden, eine Geschichte 
                 geschrieben, die bei den Lesern sehr gut ankommt. Was können Sie sich gar nicht 
                 vorstellen zu schreiben?

C. M. Singer: 
Psychothriller könnte ich nie schreiben. Allein die Vorstellung, mich in die kranke Gedankenwelt eines Serienkillers wühlen zu müssen, jagt mir einen Schauder über den Rücken.

LiTMag: Können Sie uns ein lustiges oder skurriles Erlebnis bei einer Lesung berichten? 
                 Alternativ ein lustiges/skurriles Erlebnis mit einem Fan? 

C. M. Singer:  
Dank geneigter Leserinnen, die für zwei meiner Charaktere (Daniel Mason und Tony Wood) Facebook-Seiten angelegt haben, kann ich nun zusehen, wie meine Charas ein Eigenleben entwickeln und sich auf Facebook kabbeln. Wenn das nicht skurril ist! Die beiden Mädels machen das großartig, und ein Dialog, der auf diese Weise entstanden ist, hat bereits den Weg in die Fortsetzung gefunden.

LiTMag: Welche/n Schriftsteller/in würden Sie gerne treffen und was würden Sie sie/ihn 
              fragen?

C. M. Singer:
Gelten auch verstorbene Schriftsteller? Dann Douglas Adams und ich würde ihn nach dem Sinn des Lebens, des Universums und des ganzen Rests fragen.


LiTMag: Was haben Sie mit Ihrer Protagonistin Liz gemeinsam?


C. M. Singer:
Mit Liz lustigerweise gar nicht so viel. Ich glaube, Danny hat mehr von mir „geerbt“, und natürlich steckt in jedem einzelnen meiner Charaktere ein kleines Stück von mir.
Liz hat die gleichen Erfahrungen mit Männern und der Liebe gemacht wie ich, bevor sie Danny kennenlernte. Außerdem ist sie wie ich offen für Paranormales und kann sehr hartnäckig sein, wenn es darum geht, ein ihr wichtiges Ziel zu verfolgen. Ihre Anpassungsfähigkeit und der gelegentlich aufflammende Dickkopf sind Eigenschaften, die ich ebenfalls von mir kenne.

LiTMag: Sie schreiben gerade an der Fortsetzung von „... und der Preis ist dein Leben".
              Wann wird dieser Teil etwas erscheinen? Verraten Sie uns etwas darüber?

C. M. Singer: 
Das stimmt. Viel verraten kann ich allerdings nicht, da sonst der Ausgang von „… und der Preis ist dein Leben“ vorweggenommen wird. Der Arbeitstitel lautet: „… und er Preis ist deine Seele“ und es schließt nahtlos an die Vorgänger an. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Freunden und Feinden und ich verspreche, es wird wieder spannend. Wann es genau erscheinen wird, steht aber noch in den Sternen.

LiTMag: Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

C. M. Singer:  „Von der Nacht verzaubert“ von Amy Plum

LiTMag: Wie kann man Sie erreichen? (Internetadresse)

C. M. Singer:
meine Homepage ist www.cmsinger.de, auf Facebook bin ich unter http://www.facebook.com/AutorCMSinger zu finden, und auf Twitter unter: http://twitter.com/#!/c_msinger

LiTMag: Wir danken Ihnen für dieses Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

C. M. Singer: 
Ich habe zu danken. Die Beantwortung der Fragen hat mir viel Spaß gemacht!

Dienstag, 10. Juli 2012

Gastrezension von Katja Kaddel Peters zu "Sträflingskarneval" von Annette Eickert


Titel: Sträflingskarneval
Autorin: Annette Eickert
Isbn Nr. 978-3-8459-0244-9
305 Seiten
Aavaa Verlag




***WIE ICH ZU DIESEM BUCH GEKOMMEN BIN***
Vor einiger Zeit bemerkte ich auf meinen Bücherseiten bei Facebook (u.a. bei meinen LieblingsBuchElsen *gg*), dass immer wieder ein Roman positiv hervorgehoben wurde: STRÄFLINGSKARNEVAL. Der Buchtitel landete auf meiner Wunschliste für meinen Geburtstag im April 2012 – und ich habe diesen Erwachsenenthriller tatsächlich von meiner Freundin Franzi geschenkt bekommen *hurra* Mittlerweile habe ich sehr netten und regelmäßigen Kontakt mit der Autorin, Annette Eickert, über Facebook…
***BUCHCOVER***
Der Roman ist im Hintergrund in dunkelgrau/-blau gehalten. Man sieht rechts am Bücherrand in einiger Entfernung einen hochemporragenden Berg bzw. Felsen.
Es durchzucken feinste Blitze das Titelbild und in der Mitte sind 2 Hände mit einer Eisenkette verbunden worden. Hinter den ineinander liegenden Fingern ist die Farbgebung zu einem etwas helleren blau aufgelockert worden und man könnte meinen, dass mit Pinselstrichen noch gelbe und lila Streifen übers Cover gezogen wurden.
Am unteren Bildrand sitzt ein junger Mann mit einer Jeanshose und einem offenen weißen Hemd, den linken Ellenbogen aufs angewinkelte Knie gestützt und die gebeugten Finger stützen leicht die entsprechende Wange. Er hat dunkle, kurze Haare und sieht verträumt in die Ferne.
Am oberen Rand des Titelbildes ist in weißen Blockbuchstaben der Name der Autorin und darunter in größeren, weißen, „geschriebenen“ Lettern in einer sehr schönen Schrift der Titel des Buches zu finden.
Auf den ersten Blick war mir nicht klar, dass es sich um einen Mystery-Thriller handelt. Mein erster Gedanke ging Richtung Gay-Roman, womit ich eigentlich auch nicht so verkehrt gelegen habe.
Kaufanreiz = ja/nein, weiß nicht, hält sich die Waage


***INFOS***
STRÄFLINGSKARNEVAL ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Am Ende des Buches erfährt man, dass Annette Eickert bereits zwei Fantasy-Kurzgeschichten, eine zweiteilige Reihe (Ynsanter - Seele des Feuers) und einen weiteren einzelnen Roman veröffentlicht hat. Wie sie mir berichtet hat, werden dieses Jahr noch weitere „Holz“-Bücher vom Verlag herausgegeben werden. Annette Eickert wurde 1978 in Worms am Rhein geboren. Sie absolvierte zwei Ausbildungen (Arzthelferin, Bürokauffrau). 2005 gab es eine Wende in ihrem Leben – der Anstoß u.a. dafür, dass sie die eigenen erfundenen Fantasywelten niederschrieb.
Sträflingskarneval ist laut Cover ein Mystery-Thriller. Das Taschenbuch ist beim AAVAA Verlag erschienen (ISBN: 978-3-8459-0244-9). Es ist aber auch als ebook oder als Taschenbuch mit extra großer Schrift erhältlich.
Das Werk ist in 1. Auflage am 06.02.12 erschienen und umfasst 311 Seiten, die in einzelne Kapitel unterteilt sind. Es ist für 11,95 EUR (neu bzw. für den gleichen Preis auch gebraucht bei amazon) käuflich zu erwerben.
Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich gedacht: Oh schön, ein Jugendbuch. Aber es gibt doch einige beschriebene Szenen, bei denen es sehr zur Sache geht und daher habe ich schnell meine Meinung revidiert. Dieser Erwachsenenroman lässt sich für meine Begriffe allerdings nicht nur auf das Genre Mystery-Thriller beschränken. Für mich ist die Ansiedlung eher bzw. auch für die Bereiche Fantasy, Krimi/Thriller und Gay zutreffend.
***INHALT/KLAPPENTEXT***
„Mythos und Legenden eines uralten irischen Druidenordens treffen auf die harte Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts. Gefangen zwischen Intrigen und Machtkämpfen versuchen vier junge Menschen ihren Platz im Leben zu finden.
Der Großmeister der DRUIDA LOVO ist besessen von absoluter Macht und sein Weg dorthin ist gepflastert mit Leichen. Ein altes druidisches Gesetz hilft ihm dabei. Aber noch ist er nicht am Ziel. Das Rätsel eines uralten Wegweisers verhindert momentan seinen Aufstieg, dessen Geheimnis er nicht alleine lösen kann. Daher bedient er sich grausamer Mittel und schreckt selbst vor Gewalt und Erpressung nicht zurück.
Ryan Tavish und seine Freunde stellen sich ihm mutig entgegen, wobei sie in die Schusslinie des Großmeisters geraten und um ihr Leben fürchten müssen.“Meine eigenen Worte:
Am Anfang des Buches findet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung wieder. Es fand ein Überfall von Rebellen auf den Orden DRUIDA LOVO statt, bei dem u.a. der Großmeister getötet wurde. Verurteilt werden u.a. der jugendliche Internatsschüler Aidan McGrath und sein Vater. Während der Befragung des Teenies kommt einem bereits der Verdacht, dass hier einiges nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Für Ryan Tavish, ein Mitschüler von Aidan und Enkel des ermordeten Großmeisters, kann die Strafe für die Verräter nicht hoch genug sein, aber seine Ansicht verändert sich während des Prozesses. Kimberley, seine beste Freundin, hat bereits vor diesem Termin versucht, ihm zu vermitteln, dass durch den neuen Großmeister wieder die alten Gesetze gelten und somit auch die alten Strafen verhängt werden würden. Ryan ignoriert ihre Argumente, wird aber während der Sitzung eines besseren belehrt. Aidan, der durch die Gefangenschaft gekennzeichnet ist, wird zwar befragt, aber ihm werden die Antworten in den Mund gelegt. Obwohl Ryan und er sich in der Vergangenheit in der Schule nicht leiden konnten, gefällt ihm diese Vorgehensweise nicht und er versucht seinem Mitschüler beizustehen. Allerdings nützt dies wenig, denn Aidan wird zu fünf Jahren Sträflingsarbeit verurteilt.Die Sträflinge sollen u.a. die Renovierung der Schule durchführen. Sie müssen jedoch einen gewissen Abstand zu den Kindern/Jugendlichen einhalten, die in diesem irischen Internat unterrichtet werden. Ehemalige Mitschüler und der Oberaufseher, Peter Smith, haben es auf Aidan abgesehen und drangsalieren ihn, wo sie nur können. Auch hier springt Ryan wieder in die Bresche für seinen neu gefundenen Freund und vereitelt, dass dieser getötet wird. Aus einer Männerfreundschaft entwickelt sich eine Romanze und im Gegenzug findet auch Kimberley in Gillean einen wunderbaren Mann an ihrer Seite.
Der neue Großmeister ist machtbesessen. Er giert u.a. nach dem Ring des Großmeisters, der noch in der Familie McGrath weilt, und hat außerdem Angst, dass Ryan als Enkelsohn des ehemaligen „Anführers“ ihm seinen Platz streitig machen könnte. Die vier Jugendlichen und ihre Helfer begeben sich in große Gefahr, um andere Leben und deren eigenes zu retten – und das Geheimnis des Wächterringes zu wahren…

***MEINE MEINUNG***
Annette Eickert erzählt in der dritten Person und zwar nicht nur mit Hauptaugenmerk auf die vier Hauptprotagonisten, den Jugendlichen, sondern auch unter dem Blickwinkel einiger Randfiguren.
Ich war am Anfang des Buches schwer begeistert von der detaillierten Beschreibung der Gerichtsverhandlung, wie die einzelnen Personen ausgesehen und reagiert haben. Allerdings habe ich ein wenig Mühe gehabt, in die Geschichte einzufinden – lag aber eher daran, dass Fantasy nicht so mein Lese-Genre ist. Einzelne Sequenzen werden drastisch und detailgetreu wiedergegeben u.a. der körperliche Missbrauch. Ich musste bei einigen Zeilen wirklich ein paar Mal schwer schlucken.
Ich glaube, Ryan Tavish soll die Hauptperson in diesem Krimi sein, für mich ist es aber Aidan, der mir doch sehr ans Herz gewachsen ist. Daher würde ich mich auch sehr über eine Fortsetzung dieser Geschichte mit den vier Jugendlichen freuen.Die Autorin arbeitet viel mit wörtlicher Rede, was der Geschichte sehr zu gute kommt.
Ich habe dieses Buch sehr gerne und schnell durchgelesen. Es handelt sich um einen wunderbar flüssig geschriebenen und sehr spannenden Roman, der am Anfang sehr viel Zeit und Wert auf die Beschreibung einzelner Akteure legt. Der Leser erhält sehr viele Hintergrundinformationen z.B. aus dem Familienleben und der Gefühlswelt der Protagonisten.

Ryan erlebt z.B. seine erste homosexuelle Beziehung mit Aidan. Das Umfeld weiß eher als die beiden selber, dass sich da mehr als eine reine Kameradschaft entwickelt. Hierzu möchte ich auch anmerken, dass ich die Szenen des Paares Ryan/Aidan als selber heterosexuell veranlagter Mensch nicht als störend oder „anders“ empfunden habe. Die Autorin beweist hier viel Fingerspitzengefühl.
Der Titel STRÄFLINGSKARNEVAL war für mich sehr ungewöhnlich und auch nach dem Lesen dieses Buches, konnte ich beim besten Willen einen Zusammenhang mit der Story nicht erkennen. Ich kenne allerdings auch nur das Wort Karneval in Bezug auf Fasching, Kostümfest, etc. Zufällig habe ich beim Lesen anderer Rezis bei amazon.de zu diesem Buch die Antwort gefunden. Also - dieses Wort bzw. diesen Begriff gibt es tatsächlich im Literarischen Bereich und zwar beim Genre Fantasy. Und zwar wird bei einem STRÄFLINGSKARNEVAL ein Straftäter in der Öffentlichkeit so lange gefoltert, bis er seine Taten gesteht, die er aber meist nie begangen hat und anschließend zum Tode verurteilt wird. Nach diesem neuen Wissen finde ich nun doch, dass der Titel zur Geschichte passt.Es gibt einige temporeiche Passagen in dem Buch, die für meine Verhältnisse tatsächlich auch den Bereich Abenteuerroman abdecken würden. Ich muss schon sagen, dass mich das Gesamtpaket sehr überrascht hat – im positiven Sinne!
Allerdings gibt es (leider) nicht nur Positives zu berichten:
1. Das Buch enthält wirklich viele Rechtschreibfehler, was mir bereits nach dem Lesen der ersten 20 Seiten negativ aufgefallen ist. Es ändert nichts an der Tatsache, dass es sich um ein tolles Fantasy-Buch handelt, aber es hat mich doch schon sehr gestört und ich hoffe, dass die betroffenen Zeilen bis zur 2. Auflage überarbeitet worden sind.
2. Die Qualität des Papieres lässt sehr zu wünschen übrig. Es ist zwar schneeweiß und schön anzusehen, aber doch sehr dünn (auch das Cover!). Mein Taschenbuch befindet sich jetzt wirklich in einem demolierten und gewellten Zustand. Der rechte Rand des Titelbildes hat sich quasi „abgelöst“ und die Buchseiten sind oben und unten rechts an den Ecken sehr stark gebogen. Dass ich sehr viel bzw. fast ausschließlich in Bus und Bahn lese, hat sich anscheinend auch schlecht auf mein Exemplar ausgewirkt. Ich habe es jetzt zwischen zwei dicke Wälzer gelegt und hoffe, dass es sich wieder berappeln wird bzw. dass es in einer Woche wieder schön glatt ist.
***FAZIT***
Mein erstes Buch von Annette Eickert und ich werde mir mit Sicherheit weitere Romane von ihr zulegen. Spannend, außergewöhnlich und emotional geschrieben. Sollte es eine 2. Auflage von STRÄFLINGSKARNEVAL geben, werde ich mir diese mit Sicherheit zulegen!
Ich vergebe natürlich hervorragende 4 von 5 Sternen (1 Stern Abzug u.a. wegen der Fehler und des Papiers) und werde dieses Buch mit Sicherheit weiterempfehlen!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

     
        Titel: Aoife
        Autorin: Anja Ollmert
        Seitenzahl: 207 Seiten
        Isbn Nr. 978-3862549856
        Verlag: www.aavaa-verlag.de

Kurzbeschreibung: 
Aoife, eine junge Irin, steht als Mitbegründerin einer Werbeagentur mit beiden Beinen fest im Leben. Ihr Interesse gilt den Geschichten der Tuatha de Daanan und anderen Sagen und Mythen der alten Kelten. Ein von der Großmutter geerbtes Buch fesselt sie besonders. In der Samhainnacht wird sie bei der Lektüre auf unerklärliche Weise in die Geschehnisse des Buches gesogen. Sie trifft dort am Samhainfeuer auf Cúchulainn, den bewundernswerten Helden der keltischen Mythologie.

Über die Autorin:

Anja Ollmert, geb. 1966 schreibt seit einigen Jahren überwiegend Kurzgeschichten, Prosagedichte und spirituelle Texte. Sie lebt mit ihrem Mann im Herzen des Ruhrgebietes und hat drei erwachsene Kinder. Die Autorin arbeitet ehrenamtlich als geistliche Leiterin des katholischen Frauenverbandes kfd und ist Leiterin eines Kinderchores. In ihrem vorliegenden Debütroman Aoife verknüpft sie das persönliche Interesse an keltischer Mythologie und christlicher Tradition zu einer Fantasyromanze. Den Schauplatz ihres Buches hat sie mehrfach selbst bereist. Mehr über die Autorin und eine Leseprobe zu einem neuen Roman, der fast fertig ist, findet ihr hier:http://anjaollmert.jimdo.com/


Eigene Meinung:

Aoife, eine junge, schöne Irin, die zusammen mit ihrer Freundin Cathy eine Werbeagentur in Ennis führt,   liest in der Samhainnacht ein altertümliches Buch über keltische Sagen und Mythen. Das Buch hat sie von ihrer Großmutter geerbt. Aoifes Verlobter Daniel ist im Falklandkrieg gefallen. Sie lebt alleine in einem kleinen Haus in Doolin und genießt es, in einem Ohrensessel am warmen Kaminfeuer zu schmöckern.

Das Buch das sie liest, handelt von Cúchulainn (gesprochen Kulinn), dem irischen Helden. Aoife kann nicht aufhören zu lesen, da die Geschichte um Cúchulainn so spannend ist. Als ihr schwindelig wird und ihr die Augen kurz zufallen, schiebt sie das auf ihre Müdigkeit. Als sie die Augen wieder öffnet,  bemerkt sie jedoch, dass sie nicht mehr in ihrem Häuschen ist, sondern an einem Lagerfeuer.  Neben ihr liegt ein fremder Mann, der ebenfalls kurz die Augen geschlossen hatte und als er sie öffnete, sehr darüber verwundert ist, dass eine schöne Unbekannte an seinem Feuer liegt. Es ist Cúchulainn, der die Samhainnacht alleine außerhalb des Trubels am Hofe verbringen wollte. Er nimmt Aoife mit an den Hof, wo sie nicht nur Bewunderer hat.
In einem weiteren Handlungsstrang sucht Aoifes Freundin Cathy nach ihr. Als sie das Buch entdeckt, ist auch sie gefesselt von der spannenden Heldengeschichte. 

Anja Ollmert gelingt es mit dieser Zeitreise-Liebesgeschichte um Aoife und den irischen Helden Cúchulainn die keltische Mythen- und Sagenwelt mit den Anfängen der christlichen Religion in Irland zu verbinden.

Ihre Hauptperson Aoife ist eine sympathische, schöne, rothaarige Irin, die sich in den Helden Cúchulainn verliebt und durch ihre Reise in das Sagenbuch mit den Gepflogenheiten und Lebensgewohnheiten am Hofe zu dieser Zeit auseinandersetzen muss. Die Autorin schreibt in einer sehr schönen, etwas altertümlichen Sprache, wie wir sie von Sagen her kennen. Das passt sehr gut zu der Geschichte. Aoife hingegen drückt sich für diese Zeit sehr modern aus und muss ihre Sprache und ihr oft unzeitgemäßes Handeln erklären.

Mir hat dieser spannende Ausflug nach Irland in die keltische Sagen- und Mythenwelt zusammen mit Aoife und Cúchulainn sehr gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne (von 5). Ich bin gespannt, wie das Abenteuer der beiden weitergeht.

Sonntag, 6. Mai 2012

Autoreninterview mit Hilke-Gesa Bußmann, Autorin von "Lieb mich!"

1    Heute stand mir Hilke-Gesa Bußmann, Autorin von "Lieb mich!" einem Liebesroman, wie der Titel schon ahnen lässt, netterweise für ein Interview zur Verfügung. 

     Infos zu Lieb mich!:
   
I    ISBN Nr. 13- 978-3862547869
     Taschenbuch: 279 Seiten
     Verlag: AAVAA Verlag UG; Auflage: 1., Aufl. (7. November 2011) 
    

     Klappentext:
Die Buchhändlerin Tanja Feldmann ist auf der Suche nach ihrem Traummann und besessen von den zuckersüßen Versprechen aus Liebesromanen. Doch Tanja ist keine Prinzessin, ihr Leben kein Märchen und die wahre Liebe für sie eine Illusion. Bei einem Speeddating lernt sie Alexander Bach, den Inbegriff eines Machos, kennen und hassen. Ihre getrübte Beziehung zur Männerwelt gerät vollends aus den Fugen. Dennoch scheint für einen Augenblick das Märchen perfekt, als sich Alexander in Tanja verliebt. Doch die Realität holt beide ein ...


Über die Autorin:

Hilke-Gesa Bußmann, geboren 1990 in Ostfriesland, hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ihre norddeutsche Heimat ist Inspiration und Quelle ihrer Leidenschaft zur Literatur. Diese vertieft sie in ihrem Studium der Germanistik an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

    

1
1. Wie kamst du zum Schreiben?

Das Schreiben, oder viel mehr die Literatur, ist schon immer Teil meines Lebens gewesen. Literatur ist meine Leidenschaft. Ich bin der festen Überzeugung, dass meine Mutter einen großen Beitrag dazu geleistet hat, dass ich mich so in Bücher vernarrt habe. Sie war diejenige, die schon früh begonnen hat, mir Geschichten vorzulesen. Es dauerte nicht lange und ich nahm die Bücher und das Lesen selbst in die Hand. Noch heute sind mir die Geschichten, die ich gelesen habe, in Erinnerung. Der Wassermann und seine Frau. Der kleine Wassermann und Unmengen an Pferdegeschichten. Früher gab es solche „Bücherclubs“, wo dir alle 14 Tage oder einmal im Monat ein Buch zugeschickt wurde – in so einem war ich. Dementsprechend sammelte ich bereits früh viele Bücher.
Irgendwann begann ich dann, so im Alter von neun Jahren, meine eigenen Geschichten zu entwickeln. Den ersten richtigen Roman stellte ich mit zwölf fertig. Noch heute muss ich schmunzeln, wenn ich über die Geschichte nachdenke. Richtig süß! Die ersten Erfolge konnte ich mit 16 verzeichnen und seitdem steht eigentlich für mich fest: Ich gebe das Schreiben nie wieder auf, sondern baue mein Talent aus, um meine Leser zu unterhalten. Und ich hoffe, das gelingt mir.


2. Hast du ein bestimmtes Schreibritual?

Nicht nur eins, sondern mehrere. Das strenge Plotten gehört auf jeden Fall dazu. Ich gehöre zu den analytischen Schreibern. Das bedeutet, dass ich mich, bevor ich anfange, am Roman zu schreiben, mit der Handlung auseinandersetze und diese detailliert plane.
Die Situationen, in denen ich schreibe, sind fast nie ganz gleich. Manchmal kann ich beispielsweise gut in Zügen schreiben. Heute ging es super in einem Café. Aber meistens sehne ich mich nach Nacht, einer Schreib-DVD und einem dunklen Zimmer. Dann setze ich mich auf meine Couch oder an meinen Schreibtisch, stelle die Beleuchtung meiner Tastatur runter und fange an zu schreiben! Dann schweben meine Finger über die Tastatur und ich merke, dass ich ganz in meinen Figuren und meiner Geschichte versinken kann.

3. Kannst du uns von einer lustigen Begebenheit bei einer Lesung/mit einem Fan berichten 
    /evtl. auch von einer skurrilen Begebenheit?

Es ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn man sieht, dass ein Leser das eigene Buch in den Händen hält. Einmal habe ich tatsächlich jemanden „Lieb mich!“ in der Bahn lesen sehen. Ich war so baff, dass ich tatsächlich die Haltestelle verpasst habe. Aber geoutet habe ich mich nicht!

4. In welchem Genre könntest du dir gar nicht vorstellen, ein Buch zu schreiben und 
    warum?
Ich glaube, es hängt sehr stark von der jeweiligen Entwicklung des Autors ab, welche Genres er schreibt. Ich bin ja eigentlich in den Genres Fantasy und Krimi/Thriller angesiedelt. In der nächsten Zeit werde ich keinen Liebesroman mehr schreiben, das kann ich bereits ankündigen. Aber ich glaube, am unwahrscheinlichsten ist es, dass ich jemals versuche, einen Sci-Fi-Roman zu schreiben. Oder einen historischen Roman. Dies sind Genres, die ich auch gar nicht lese und sie sind mir deswegen sehr fremd. Ansonsten bin ich eindeutig offen für alles. Für Experimente und Versuche! Man kann erst durchs Schreiben herausfinden, ob einem ein Genre liegt oder nicht.

5. Hast du irgendwelche Gemeinsamkeiten mit der Buchhändlerin Tanja?

      Diese Frage wird mir oft gestellt. Ich kann sie besten Gewissens beantworten: Tanja und mich
      verbindet nur die Liebe zu Büchern. Allgemein zu Büchern. Sie selbst ist ja besonders in
      Liebesromane verschossen, ich selbst lese nicht gerne Frauen- oder Liebesromane, sondern doch
      lieber Thriller. Ansonsten – nein. Ich bin weder Buchhändlerin, noch habe ich einen „Alexander“ in
      meinem Leben getroffen. Tanja ist einfach eine Figur, die mir während eines Urlaubs über den Weg
      gelaufen ist. Und seitdem geisterte sie in meinem Kopf herum und wollte geschrieben werden.

    6. Glaubst du an die große Liebe?

    Eindeutig: Ja. Ich denke, man kann die große Liebe finden, man darf nur nicht nach ihr suchen. Und
    das ist ein Fehler, den Tanja begangen hat. Sie hat geglaubt, das Leben sei so, wie es in
    Liebesromanen geschildert wird. Sie hat gehofft, ihr Traumprinz läuft ihr einfach so über den Weg
    und sie könnte dann ein einfaches und glückliches Leben führen. Dass es nicht so ist, sondern
    eigentlich auch die Liebe harte Arbeit sein kann, weil es ein Geben und Nehmen ist, muss sie
    schmerzlich erkennen. Jetzt gerate ich aber, in Spoiler-Gefahr zu kommen! Am Ende des Romans
    geht es Tanja gut. Und sie hat eine ganz andere Sichtweise auf die Liebe bekommen.


    7. War es schwierig einen Verlag zu finden, der dein 1. Buch veröffentlicht?


    Es ging doch relativ zügig. Ich war insgesamt nur acht Wochen auf Verlagssuche. Aber die Arbeit am
    Manuskript im Nachhinein hat noch mindestens ein halbes Jahr in Anspruch genommen.

    8. Hast du irgendwelche Tipps für Neulinge, die sich an ihr 1. Buch wagen?

   Üben. Schreiben. Üben. Schreiben. Austauschen! Andere Autoren kennenlernen und vor allem:
   Nicht verzweifeln. Der Buchmarkt wird überschüttet von neuen Büchern und Nachwuchsautoren
   haben es besonders schwer. Ich bin der Überzeugung, dass wir es gemeinsam einfacher haben,
   wenn wir uns vernetzen. Wer seinen ersten Roman gerade verlegen möchte oder aber Fragen zum
   Schreiben hat, den lade ich ein, mich jederzeit zu kontaktieren. Ich suche die Kommunikation und de
   in Austausch mit meinen Lesern und Autorenkollegen und freue mich über jede anregende E-Mail!


   9. Dein nächstes Projekt ist ..?

   Ein Fantasyroman. Ich widme mich momentan einer Idee, die schon seit einigen Jahren in meinem
   Kopf schlummert. Es ist ein etwas größeres Projekt und ich denke, ich werde auch noch mindestens
   dieses Jahr brauchen, um den ersten Teil fertig zu schreiben. Allerdings arbeite ich parallel an einer
   Serie zu diesem Roman, in dem die Charaktere schon einmal vorkommen und ein bisschen was
   durchblitzt. Ich plane, diese Serie als E-Books zu veröffentlichen. Ihr könnt euch ab Sommer also auf
   spannende Geschichten freuen!

   10. Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?

         Ein Band mit schottischen Märchen! Die sind sehr empfehlenswert! 

Vielen Dank, liebe Hilke, für die Beantwortung meiner Fragen!



Donnerstag, 26. April 2012

Rezension zu "..und der Preis ist dein Leben III Dunkle Bestimmung" von C. M. Singer

Titel: .. und der Preis ist dein Leben Band 3 
          Dunkle Bestimmung
Autorin: C. M. Singer
Isbn Nr. 978-3-459-0028-5
Seiten: 230 Seiten
Verlag: www.aavaa-verlag.de







Klappentext:
Woran glaubst du?
Und was bist du bereit, dafür zu opfern?

Daniel ist fort, und Elizabeth bleibt am Boden zerstört zurück. Da sie aber von ihren Freunden weder Mitgefühl noch Unterstützung erwarten kann, muss sie mit den schmerzlichen Konsequenzen alleine fertig werden.

Dann kommen endlich die wahren Ziele der Bruderschaft ans Licht und es wird klar, dass weit mehr auf dem Spiel steht, als bisher angenommen. Es geht um nichts Geringeres als Daniels Seele!

Auf sich selbst gestellt muss Elizabeth einmal mehr eine Entscheidung treffen, von der nicht nur ihr eigenes Schicksal abhängt. Doch kann sie den Wettlauf gegen die Zeit auch ohne ihre Freunde gewinnen?

Über die Autorin:
C. M. Singer wurde 1974 in München geboren und ist als Marketing Managerin in der IT-Branche tätig. Neben dem Schreiben und Lesen liebt sie es zu reisen und ist ständig auf der Suche nach kulinarischen Entdeckungen.
Seit ihrer Jugend begeistert sie sich für Paranormales und Okkultes. Dieses besondere Interesse lieferte die Inspiration zu spannenden Geschichten voller Romantik und Abenteuer, in denen sich übernatürliche Elemente wie selbstverständlich mit der uns bekannten Realität verweben. Mehr Infos über die Autorin auf ihrer Webseite: www.cmsinger.de.


Eigene Meinung:

Daniel ist nicht mehr da und die Freunde sind weiterhin fest entschlossen, die Morde aufzuklären. Per Zufall kommen sie dahinter, wer der Drahtzieher von allem ist. So entpuppt sich eine Figur als richtig fieser Bösewicht, der die ganzen Ereignisse geplant hatte. Dieser Bösewicht nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht und hat noch einiges mit Daniel und auch mit Elizabeth vor!

Riley ist eine große Hilfe, er spürt an einem bestimmten Ort, dass Daniel noch in der Nähe, aber durch einen ziemlich starken Bann gebunden ist. Elizabeth ist zu allem bereit, um ihren Daniel zu retten und wagt einen Alleingang, kann allerdings auf einen Zauber der sympathischen Hexe Sandra und ihres Wicca Zirkels zählen. Kommt es zu einem Happy End? Das verrate ich euch nicht!

Mich hat der 3. Teil vollends überzeugt! Auch Dunkle Bestimmung war sehr spannend, teilweise hoffnungslos, dann wieder hoffnungsvoll und am Ende schlüssig und mit einer geschickt gemachten  Wendung.

Mein  Verdacht, wer der Strippenzieher in der ganzen Sache war, hat sich zwar bestätigt, aber das hat der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

Einfach ein tolles Debüt, das nach einer Fortsetzung schreit!

Auf der Seite der Autorin gibt es noch 3 Kurzgeschichten, die an diesen letzten Teil anschließen (aber bitte erst nach diesem Buch lesen, Spoiler Alarm!) .
Hier der Link zur Webseite der Autorin: http://www.cmsinger.de/

Ich vergebe hier 5/5 Punkte für den gelungenen Abschluss dieses tollen Mystery Romance Reihe.

Vielen Dank, dass ich für wir lesen diese tollen Bücher rezensieren durfte!

Freitag, 20. April 2012

Rezension zu " ...und der Preis ist dein Leben II Ruf der anderen Seite" von C M. Singer

Titel: .. und der Preis ist dein Leben Band 2 Ruf der anderen Seite
Autorin: C. M. Singer
Isbn Nr. 978-3-8459-0024-7
Seiten: 236 Seiten
Verlag: www.aavaa-verlag.de







Klappentext:
Wem kannst du vertrauen?
Endlich haben Elisabeth und ihre Freunde eine heiße Spur. alles deutet darauf hin, dass hinter den Morden eine Bruderschaft steckt, deren Wurzeln zu einem längst vergessenen indischen Kult zurückreichen.
Doch damit werden sie selbst zu Gejagten, denn diese Schattengesellschaft setzt alles daran, ihr Geheimnis zu wahren und Neugierige von der Bildfläche verschwinden zu lassen.
Als wäre das noch nicht genug, wird Daniel nun bei jedem Sonnenaufgang von einer unsichtbaren Macht fortgezogen, und der Geist kann sich dem nur widersetzen, wenn Elisabeth ihn in dieser Welt verankert. Aber dann wird sie entführt, und der nächste Morgen rückt unaufhaltsam näher ...


Über die Autorin:
C. M. Singer wurde 1974 in München geboren und ist als Marketing Managerin in der IT-Branche tätig. Neben dem Schreiben und Lesen liebt sie es zu reisen und ist ständig auf der Suche nach kulinarischen Entdeckungen.
Seit ihrer Jugend begeistert sie sich für Paranormales und Okkultes. Dieses besondere Interesse lieferte die Inspiration zu spannenden Geschichten voller Romantik und Abenteuer, in denen sich übernatürliche Elemente wie selbstverständlich mit der uns bekannten Realität verweben. Mehr Infos über die Autorin auf ihrer Webseite: www.cmsinger.de.

Eigene Meinung:

Im 2. Band dieser superspannenden, humorvollen, romantischen und prickelnden Mysteryromance Reihe treffen wir altbekannte Personen wieder. Elisabeth, Danny, Wood und Riley wollen den Mörder von Danny und den Jugendlichen ermitteln und jagen jedem Hinweis, den sie erhalten nach.
Dabei lernen sie u. a.  die Hexe Sandra kennen und werden Zeuge, wie magische Rituale funktionieren können, was zu Sticheleien zwischen den beiden führt.

Ihre Ermittlungen müssen wohl in die richtige Richtung führen, da die Freunde einigen Personen zu nahe gekommen sind. Liz wird entführt und macht einen unfreiwilligen Ausflug in eine "Kurklinik". Wir zittern mit, ob Danny, der von ihrem Verschwinden noch nichts weiß, rechtzeitig am nächsten Morgen bei Liz erscheinen wird. Denn Liz und Danny spüren, dass Danny von der anderen Seite gerufen wird und nur Liz kann ihn festhalten.

Der Geisterjäger Professor Worthing ist überzeugt davon, dass er Dannys Geist vertreiben konnte und Liz schreibt weiterhin für den Antiquitätenhändler Sir Thomas, der ihr eine beunruhigende Geschichte erzählt, woraufhin Liz eine Entscheidung trifft.

Wir lernen eine weitere Person kennen, die die Freunde bei ihren Ermittlungen unterstützt und ganz begeistert ist, von der romantischen Beziehung von Liz zu einem Geist.

Auch dieser Band ist superspannend erzählt mit humorvollen Dialogen, Romantik, die nicht zu kitschig wirkt, und einem Schuss Erotik. Bei der Vorstellung, dass Liz auf der Straße einen Geist küsst, musste ich unweigerlich grinsen. Wie mag das wohl für Passanten aussehen, die Danny nicht sehen können? Auch das legendäre Curry von Wood würde ich zu gerne einmal probieren ..

Ich bin gespannt, ob sich mein Verdacht, der sich immer mehr erhärtet, bestätigt und fiebere dem 3. Teil entgegen.
Von mir gibt es 5/5 Sterne für diesen 2. Band.
Vielen Dank an wir lesen für das Rezensionsexemplar!

Montag, 16. April 2012

4. Autoreninterview: Diesmal habe ich dem Autoren Michael Schmid Fragen stellen dürfen

Netterweise durfte ich bei Michael Schmid auch rasende Reporterin spielen, hier mein Interview: 
Michael Schmid ist der Autor des Thrillers "Fragmente des Wahns", das im Aavaa-Verlag erschienen ist (Rezension zum Buch habe ich am Samstag auf meinen Blog gestellt):





1. Wie kamst du auf die Idee zu deinem Buch "Fragmente des Wahns"?
Ganz einfach … beim Lesen. Ich habe mir beim Lesen eines Thrillers immer wieder Gedanken darüber gemacht, was hinter allem stecken könnte. Da meine Theorien leider nicht zutrafen und mir eine Theorie nicht mehr aus dem Kopf ging, hab ich diese kurzerhand genommen und daraus die Geschichte „Fragmente des Wahns“ geformt.

2. Was hast du mit Alex gemeinsam?

Einiges. Am meisten wohl die Tatsache, dass ich auch liebend gerne barfuß herumlaufe, Kinder liebe, ein Familienmensch bin (auch wenn meine eigene noch fehlt) und wohl den gleichen Weg gegangen wäre, wie er. Ob ich die „Wahrheit“ wohl ertragen würde?

3. War es schwer, einen Verlag zu finden, für die Veröffentlichung?

Oh ja. Gerade wenn man einfach noch gar nichts anzubieten hat, außer einem Exposé und einer Leseprobe, ist es ein unglaublich harter Kampf. Aber am Ende habe ich doch einen Verlag für mich begeistern können und danke dem AAVAA Verlag, mir eine Chance gegeben zu haben.


4. Wie sieht dein Schreib-Alltag aus, hast du bestimmte Rituale, eine bestimmte Musik, die du 
    hörst, wenn du schreibst?

Also das ist bei mir ganz unterschiedlich. Musik brauche ich aber auf jeden Fall beim Schreiben. Diese muss dann natürlich auch immer zur jeweiligen, eigenen Stimmung und der Handlung passen. Aber ansonsten hab ich keinen festen Rhythmus. Wenn ich Zeit und Lust habe, dann schreibe ich, fertig. Natürlich habe ich schon mal Phasen, wo ich mich dann fest hinsetze und arbeitet, gerade in einer Korrekturphase, aber zum Schreiben muss ich Lust haben, ohne geht es einfach nicht. In letzter Zeit nutze ich auch gerne mal eine Woche Urlaub, um einiges von der Geschichte zu Papier zu bringen. Funktioniert sehr gut.

5. Hast du Tipps für angehende Autoren? Was sollten die beachten, wenn sie ihr 1. Buch 
    veröffentlichen wollen?
Ich habe nur einen Tipp. Macht es einfach. Wenn jemand meint, er hat Talent und Lust dazu, ein Buch zu schreiben, dann soll er es machen und ja nicht scheuen, es Literaturagenturen oder Verlagen anzubieten. Zwar werden im Regelfall haufenweise, wenn nicht sogar nur Absagen folgen, aber man sollte es auf jeden Fall versuchen. Seine Träume sollte man niemals aufgeben. Was wären wir ohne?

6. Da ich gerne Filme schaue: Wen könntest du dir bei einer Verfilmung deines Thrillers in der
    Rolle des Alex vorstellen?

Oh, schwere Frage, weil ich da echt kein Talent für habe, aber da gerade Matthias Schweighöfer in aller Munde ist, nehm ich einfach mal ihn. Passt doch auch irgendwie … oder?

7. Kannst du uns von einem lustigen Erlebnis mit einem Fan berichten?

Also so richtig was Lustiges ist mir mit einem Fan noch nicht passiert, aber ich kann euch zumindest erzählen, dass ich jedes Mal total verlegen werde, wenn jemand in meinem Beisein über mein Buch schwärmt. Da krieg ich dann immer kein Wort mehr raus und schäme mich richtig. Das ist mal ein Autor, was?

8. Du hast früher schon zu deinen Lieblingsserien Geschichten erfunden, welches war deine 1. 
   Geschichte zu welcher Serie?

Das waren Kurzgeschichten zur Mangaserie „Angel Sanctuary“ von Kaori Yuki. Hat mich sofort in ihren Bann gezogen und da musste ich einfach meinen eigenen Gedanken freien Lauf lassen.

9. Verrätst du uns was über deinen nächsten Thriller? Um was geht es da und wann wird es 
    erscheinen?

Diesmal habe ich das Hauptaugenmerk auf zwei Faktoren gelegt.  
Erstens, es gibt sieben Handlungsstränge, die parallel laufen und es wird diesmal wesentlich „thrilliger“. Es geht schnell zur Sache und alles folgt Schlag auf Schlag, bis zum Ende. Ein wenig kann man ja bereits auf meiner Homepage lesen und über den Rest dürft ihr euch einfach schon mal vorfreuen.
Wann es erscheinen wird ist noch vollkommen unbekannt. Bin gerade in der Korrekturphase und dann will ich eine passende Literaturagentur finden. Aber ich habe sehr stark das Jahr 2013 im Auge.

10. Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?
„Trigger“ von „Wulf Dorn“. Habe gut ein Drittel hinter mir und ich kann jetzt schon sagen, die Spannung ist da und dieser Mann kann schreiben … Wahnsinn.






Ich bedanke mich ganz herzlich bei Michael für das tolle Interview! Mehr über Michael Schmid erfahrt ihr hier: http://www.michael-schmid-autor.de/

Samstag, 14. April 2012

Rezension zu "Fragmente des Wahns" von Michael Schmid

Titel: Fragmente des Wahns
Autor: Michael Schmid
Isbn Nr. 978-3-8459-0004-9
Seitenzahl: 282
Verlag: www.aavaa-verlag.com







Klappentext: 
Was würdest du tun, wenn dein Leben völlig aus den Fugen gerät? Wie weit würdest du gehen, um es zurückzubekommen? Wärst du bereit für die Wahrheit?

Als Alex nach einem harmlosen Autounfall in einem Regensburger Krankenhaus erwacht, ahnt er noch nicht im Entferntesten, was ihn und seine Familie erwarten wird. Nichts in seinem Leben und in seiner Gedankenwelt wird mehr so sein, wie es einst war. Denn das Grauen und furchtbare Haluzinationen warten nur darauf, sachte an die Oberfläche zu treten und einen Wahn ohnegleichen auszulösen.

Und am Ende stellt sich nur eine Frage: Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen, bis er zerbricht?

Über den Autor. 

Michael Schmid wurde am Valentinstag 1984 in Regensburg geboren, wo er auch lebt.

Mit dem Schreiben begann er im Alter von 15 Jahren. Anfangs waren es kleine Episoden zu Lieblingsserien, bis daraus Kurzgeschichten wurden. Über mehrere Jahre hinweg schrieb er Geschichten, die später zu einem Buch werden sollten.

Nachdem seine ersten Geschichten im Genre Fantasy anzusiedeln sind, wuchs sein Interesse in den letzten Jahren an Thrillern, die der begeisterte Leser verschlingt.
Mit "Fragmente des Wahns" hat sich Michael Schmid an seinen 1. Thriller herangewagt, der im Aavaa-Verlag veröffentlicht wurde.Sein 2. Thriller mit dem Arbeitstitel "Schnitzeljagd, wenn dein Leben stirbt" ist gerade in Arbeit. Wer mehr wissen möchte: http://www.michael-schmid-autor.de/.

Eigene Meinung:

Alex ist auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Seine Tochter Lilli feiert zwei Tage später ihren dritten Geburtstag und Alex telefoniert mit seiner Frau Lisa. Er soll frisches Brot und Nutella mitbringen. Leider schafft er es nicht nach Hause. Alex wacht im Krankenhaus auf. Er hatte einen Autounfall und kann sich erst einmal gar nicht erinnern, wie es zu dem Unfall kam. Die Ärzte tippen auf ein Schädelhirntrauma, stellen ansonsten keine schwerwiegenden Verletzungen fest. Alex möchte unbedingt den Geburtstag seiner Tochter miterleben und daher so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ihn beunruhigt nur, dass er sich so gar nicht an den Unfall erinnern kann. Aber es kommt noch schlimmer, Alex bekommt regelrechte Ausfälle, er träumt wirres Zeug, ist sehr müde und leicht reizbar. Ihm fällt es immer schwerer, Realität und Fantasy auseinanderzuhalten ...Mehr möchte ich zur Story nicht sagen, da ich euch die Spannung nicht nehmen möchte.

Dieser spannende Psychothriller, der genau 14 Tage von Alexs Leben ab dem Unfalltag wiedergibt,  beginnt recht harmlos.Wir bekommen einen Blick in das Familienleben von Alex, lernen seine Frau Lisa und seine Tochter Lilli kennen. Alex lernen wir sehr gut kennen, er träumt sehr viel. Durch diese Träume erhalten wir einen Einblick in Alexs Vergangenheit, seine Beziehung zu seinem Vater und seinem Bruder. Wir erfahren, wie er Lisa kennengelernt hat.



Die Träume und Wahnvorstellungen sind kursiv gedruckt, das hat mir sehr geholfen unterscheiden zu können, was Alex träumt oder sich vorstellt und was Realität ist. Allerdings schwappen diese Träume später in die Realität über. Alex beginnt sich zu verändern, er wird zu einem anderen Menschen, was natürlich auch auf seine Ehe Auswirkungen hat. Er kann nicht mehr unterscheiden, was Realität und was seine Vorstellung ist.

Ab und an war ich etwas verwirrt, mir war nicht klar, was Alex da jetzt für Träume, Visionen oder ob das Wahnvorstellungen sind. Mein Tipp: Lasst euch einfach einmal darauf ein! Am Schluß klären sich alle Fragen und alle Unklarheiten auf!

Bei den Dialogen benutzt der Autor die Umgangssprache, das hat mich nicht weiter gestört und Wiederholungen kommen da ja auch vor. Einen Kritikpunkt habe ich: Die Sprache seiner dreijährigen Tochter Lilli fand ich nicht so gelungen. Mit drei Jahren spricht ein Kind doch schon in vollständigen, grammatikalisch richtigen Sätzen, oder? Manchmal haben sie mit einigen Konsonanten noch Probleme, z. B. mit dem b, da sprechen sie dann eher ein d. 

Mir hat dieser erfrischend andere Psychothriller sehr gut gefallen. Er fing gemächlich an und hat sich zum Ende hin sehr gesteigert. Der Autor schafft es, eine spannende Atmosphäre aufzubauen und mit recht einfachen Mitteln und mit nur einer Hauptperson. Ich vergebe 4/5 Sterne für diesen kurzweiligen Psychothriller.

Freitag, 13. April 2012

3. Autoreninterview mit C. M. Singer, der Autorin von .. und der Preis ist dein Leben"

Netterweise durfte ich die sympathische Autorin C. M. Singer auch mit meinen Fragen belästigen. Da ich auch gerne gute Musik höre und gerne ins Kino gehe, habe ich entsprechende Fragen gestellt.  Hier mein Interview:

1. Wen würdest du gerne in der Rolle der Liz bei einer Verfilmung deiner Story sehen? 

Seit ich Die Frau des Zeitreisenden und State of Play mit ihr gesehen habe, wäre Rachel McAdams meine Traumbesetzung für Liz. Sie vereint für mich perfekt Stärke mit Verletzlichkeit, Kämpferisches mit Romantik.


2. Was hast du mit Liz gemeinsam? 

Mit Liz eigentlich gar nicht so viel. Ich glaube, Danny hat mehr von mir. Aber Liz hat die gleichen Erfahrungen mit Männern/der Liebe gemacht wie ich, bevor sie Danny begegnet ist. Außerdem ist sie wie ich offen für Paranormales und kann sehr hartnäckig sein, wenn es darum geht, ein ihr wichtiges Ziel zu verfolgen.


3. Hattest du schon einmal ein paranormales Erlebnis? 

Ja, ich hatte tatsächlich ein paar. Aber die hatten (leider) nichts mit Geistern zu tun, sondern mehr mit Telepathie, bzw. Hellsichtigkeit. Sie zählen für mich als Beweise, dass alles auf der Welt miteinander verbunden ist und dass Menschen, die sich nahestehen, ein besonderes Gespür für einander haben. Ein besonderes Erlebnis war zudem der unumstößliche Beweis für die Intuition einer Mutter, deren Kind in Gefahr ist. (Auf die Begegnung mit einem Geist warte ich aber noch :)


4. Deine Lieblingsgruselgeschichte ist: 

Ich mag besonders gediegenen Gänsehautgrusel. Die Frau in Schwarz ist aktuell im Kino und bietet genau das. Noch besser finde ich aber The Others mit Nicole Kidman. Nebelschwaden, unerklärliche Ereignisse und Geräusche in einem englischen Herrenhaus -Nägelkauen und Gänsehaut sind garantiert und den Twist am Ende habe ich beim ersten Mal wirklich nicht kommen sehen.


5. Welche/n Autorin/en würdest du gerne treffen und was würdest du sie/ihn fragen? 
 
Stephen Fry. Und ich würde in fragen, ob er mit mir auf ein Bierchen geht. Der Mann hat ein so breites Wissen und einen so genialen Humor, dass ich gerne einen ganzen Abend lang über Gott und die Welt mit ihm Quatschen würde.


6. Hattest du ein kurioses/witziges Erlebnis mit einem Fan oder bei einer Lesung? 

Zwei geneigte Leserinnen haben für zwei meiner Charaktere (Daniel Mason und Tony Wood) Facebook-Seiten angelegt. Sie posten in deren Namen und unterhalten sich miteinander. Es ist wirklich surreal zu sehen, wie deine Charas plötzlich ein Eigenleben entwickeln und sich auf Facebook kabbeln. Aber die beiden Mädels machen das großartig und ich lache mich oft schlapp über die Sprüche, die sie bringen! Einen Dialog werde ich auf jeden Fall in die Fortsetzung miteinbauen. Der war einfach zu gut. Ein herzliches Dankeschön an Cat und Melanie an dieser Stelle!

7. Was verbindest du mit Indien? (Indien kommt ja öfter in deinem Buch vor). 

Ich finde Indiens Geschichte, Kultur und den Hinduismus faszinierend. Und ich liebte als Jugendliche Abenteuerfilme, die während der britischen Besatzungszeit in Indien spielen, wie zum Beispiel Die Täuscher, In 80 Tagen um die Welt oder Wettlauf nach Bombay. Diese Filme hatten einen besonderen Einfluss auf mich und die Story.


8. Ein Buch zu schreiben in welchem Genre könntest du dir so gar nicht vorstellen? 

Psychothriller. Ich könnte mich nie so tief in die kranke Gedankenwelt eines Killers hineingraben. Und das möchte ich auch gar nicht *schüttel*


9. Wenn du dir wünschen könntest, dass eine Band ein Lied schreiben würde, das Danny mit seiner Band geschrieben u. gespielt haben könnte, welche Band würdest du wählen? 

Keine Frage: U2! Sie ist meine und Dannys Lieblingsband . Es gibt einige Songs von U2, die im „Soundtrack“ enthalten sind, und ein Song ist für mich sowas wie der Titelsong : „Moment of Surrender“ mit der Textstelle
At the moment of surrender Of vision over visibility I did not notice the passers-by And they did not notice me.
Ich kann mir Danny sehr gut vorstellen, wie er diesen oder jeden anderen Song von U2 singt.


10. Welches Buch liegt aktuell auf deinem Nachttisch? 

Die Gebannte von Kai Meyer. Okkultisten, Alchemistin und Spiritisten in Prag der 1920er Jahren.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Claudia, die meine Fragen so bereitwillig beantwortet hat.

Rachel McAdams, die ideale Liz

von C. M. Singer sind folgende Bücher beim www.Aavaa Verlag erschienen:

...und der Preis ist dein Leben Teil 1 Mächtiger 
   als der Tod
..und der Preis ist dein Leben  Teil 2 Ruf der 
  anderen  Seite
..und der Preis ist dein Leben Teil 3 Dunkle 
  Bestimmung


Mehr über die Autorin: http://www.cmsinger.de/

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

Titel: So bitter die Rache Autor: Eric Berg Sprecherin: Vera Veltz Laufzeit: ca 8 h 48 min mp3-CD (19.3.18) Isbn Nr. 13-978-3-8371-41...