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Sonntag, 1. April 2018

Rezension zu "Ghost Writer" von Andreas Gruber, Luzifer Verlag, Kurzgeschichtensammlungg

Titel: Ghost Writer
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: 366 Seiten, (TB, 15.2.2018)
Isbn Nr. 13-978-3958353091
Verlag: Luzifer Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo: 
"19 unheimliche Geschichten.

In Ghost Writer entführt Andreas Gruber Sie mit seinen Horrorgeschichten in das Leipzig des Jahres 1840, nach New Orleans um 1908 und in das Wien des Jahres 1945.
Wir treffen auf elektronische Spinnen, einen krimineller Zahnarzt, einen verrückter Erfinder in einem Kellerlabor und ein ungewöhnliches Brüderpaar, das an einer seltenen Krankheit leidet.
Erfahren Sie mehr über einen erschreckenden archäologischen Fund bei Athen, eine Lovecraft-Hommage über die Miskatonic-Universität in Arkham, sowie eine teuflische Weihnachtsgeschichte direkt aus der Hölle.
Und freuen Sie sich nicht zuletzt auf ein Wiedersehen mit Edgar Allan Poe und Jack the Ripper.
Bei Andreas Gruber ist alles möglich!"

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Bücher wurden u.a. für den Friedrich-Glauser-Krimi Preis nominiert, mit der Herzogenrather-Handschelle, dem Skoutz-Award, dem Leo-Perutz-Krimi-Preis, dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Eigene Meinung: 
Andreas Gruber hat vor jeder seiner 19 Geschichten ein Vorwort verfasst. Schon das Vorwort vor den Kurzgeschichten gefällt mir richtig gut. Man erfährt viel Privates von Andreas Gruber, er gibt einen Einblick in die Entstehungsgeschichte dieser Geschichten und die einleitenden Worte  enthalten viel Humor (natürlich ist der teilweise rabenschwarz).
Die Geschichten sind total abwechslungsreich, mal bekommen wir es mit Vampiren zu tun, dann mit dem Herrn der Finsternis, wieder andere handeln von mesmerische Experimenten.

Es gibt skurrile Stories, dann wieder welche mit viel schwarzem Humor, manche sind phanstastisch, andere morbide. Vermisst habe ich allerdings gruselige Schauergeschichten.

Meine Lieblingsgeschichten sind "Die lebenden Bücher von Arkham", "Ghost Writer" und "Tief unten in Dudewater, Lousiana".




Mittwoch, 6. September 2017

Rezension zu "Todesreigen" von Andreas Gruber, Goldmann Verlag, Thriller

Titel: Todesreigen
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: (TB, Klappenbroschur, 21.8.17)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48313-6
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro



Verlagsinfo:
"Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen ..."

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Eigene Meinung:

Auch der 4. Band der Reihe um den Profiler Maarten S. Sneijder hat es wieder in sich. Von der ersten Seite an hat Andreas Gruber auf Spannung und Tempo gesetzt, so dass das Buch kaum aus der Hand zu legen ist.

Sabine Nemez ermittelt in einer Selbstmordreihe von Kollegen aus dem BKA. Die Kollegen haben nicht nur scheinbar Selbstmord begangen, Familienmitglieder von ihnen wurden zuvor ermordet. Zusammen mit ihrer Kollegin Tina beginnt Sabine zu ermitteln. Doch von Kollegen werden ihnen Steine in den Weg gelegt und Maarten S. Sneijder, der vom Dienst suspendiert wurde, ist auch nicht sehr kooperativ. Er ist der übliche Kotzbrocken. Er kommt erst in die Gänge, als Sabine verschwindet.

Erzählt wird über verschiedene Handlungsstränge. In einem begleiten wir die Ermittlungen von Tina und Sabine, ein weiterer Handlungsstrang erzählt von einem Ereignis 20 Jahre zuvor, das wohl der Schlüssel  ist, zu den  Morden und scheinbaren Selbstmorden. Dann gibt es noch Hardy,  der 20 Jahre lang im Gefängnis gesessen hat, für eine Tat, die er bestreitet begangen zu haben. Er will aufklären, wer hinter allem steckt.

Ich mag die Charaktere, die Andreas Gruber entworfen hat, Sabine Nemez, die sich in die Fälle verbeisst und auch an einem Fall dran bleibt, wenn ihr der Fall entzogen wird. Ihre toughe Kollegin Tina und natürlich Maarten S. Sneijder, dieser Sonderling, der für herrliche Dialoge sorgt.

Spannungs- und tempomäßig gibt es hier nichts zu meckern. Andreas Gruber hat in diesen kniffligen Fall einige überraschende Wendungen eingebaut und sorgt für ein großartiges Finale an einem passenden, etwas düsteren Ort.

Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder sind ein Kult-Ermittlungsteam und ich freue mich auf weitere, verzwickte, superspannende Fälle. Diese Reihe kann ich euch uneingeschränkt empfehlen.



Mittwoch, 28. September 2016

Rezension zu "Todesmärchen" von Andreas Gruber, Goldmann Verlag, Thriller

Titel: Todesmärchen
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl:  544 Seiten, TB, Klappenbroschur(15.8.16)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48312-9
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:

"Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ..."

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Eigene Meinung:
Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez sollen zusammen ein Team bilden und einen Serienmörder zur Strecke bringen, der sie ganz schön durch Europa hetzt.

Der Profiler Maarten S. Sneijder ist eine Kultfigur. Eigentlich ein Unsympath, da er zu seinen Kollegen unfreundlich ist und für eine Teamarbeit so gar nicht geschaffen ist. "Eichkätzchen" Sabine Nemez kann irgendwie mit diesem Eigenbrötler, so dass die beiden Erfolge bei ihren Ermittlungen vorweisen können, doch  der Serienmörder ist sehr intelligent und ihnen immer ein Schritt voraus.

Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um die junge Psychologin Hannah, die in einem Hochsicherheitsgefängnis den Serienmörder Piet van Loon und zwei weitere Insassen therapieren möchte. Sie kommt einigen Geheimnissen auf die Spur und gerät in Gefahr.

Dieser komplexe Thriller, der neben den beiden Handlungsebenen auch noch Rückblicke in die Ermittlungen von Maarten S. Sneijder in einem alten Fall bietet, ist spannend von der ersten Seite an. Es gibt so viele Geheimnisse zu ergründen, manchmal ahnt man schon, worauf die Geschichte hinaus will, letztendlich bleibt dieser Thriller trotzdem fesselnd, spannend und temporeich bis zur letzten Seite. Dies ist wohl Maarten S. Sneijders persönlichster Fall, so viel will ich verraten.

5/5 Sterne für diesen erstklassigen Thriller. Man kann diesen Thriller zwar lesen, ohne die beiden ersten Fälle um den Profiler Maarten S. Sneijder zu kennen, ich würde euch aber dazu raten, die ersten Fälle auch zu lesen, man lernt die Protagonisten besser kennen und die ersten beiden Bände sind genauso spannend, wie dieser 3. Teil.


Freitag, 25. September 2015

Rezension zu "Racheherbst" von Andreas Gruber, Goldmann Verlag, Thriller

Titel: Racheherbst
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: 512 Seiten, Klappenbroschur, 14.9.15
Isbn Nr. 13-978-3-442-48241-2
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo: "
Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ..."

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und vier Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Eigene Meinung:  
Nachdem ich das Hörbuch "Todesfrist" mit dem eigensinnigen Profiler "Maarten S. Sneijder " gelesen hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf "Racheherbst".

Ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Thriller ist genauso, wie ich mir einen Thriller wünsche.

Andreas Gruber hat interessante Figuren erschaffen. Der coole, sehr zynische Kommissar im Dauerdienst ermittelt in Leipzig. Er hält keine Regeln ein, überschreitet seine Kompetenzen und wagt Alleingänge. Die Mutter eines der Opfer, Mikaela beschließt, den Mordfall an ihrer Tochter Natalie aufzuklären und ihre verschwundene Tochter Dana zu finden. In einem zweiten Erzählstrang, der in Wien spielt, und  der erst einmal mit dem ersten Handlungsstrang gar nichts zu tun hat, soll die Strafverteidigerin Evelyn den aalglatten Arzt in einem Mordfall verteidigen.

Die Morde sind bizarr, ziemlich brutal und sehr verstörend.

Manche Figuren sind sympathisch, andere wieder nicht, so dass ich mitgefiebert habe und manche Figuren schon von Anfang an lieber hinter Schloss und Riegel gesehen hätte.

Durch die kurzen Kapitel mit ganz fiesen Cliffhangern steigt die Spannung und der Thriller wird zum Pageturner mit einigen Wendungen.

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung, auch wenn ich schon sehr bald geahnt habe, wer der gesuchte Serienmörder ist.

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

Titel: So bitter die Rache Autor: Eric Berg Sprecherin: Vera Veltz Laufzeit: ca 8 h 48 min mp3-CD (19.3.18) Isbn Nr. 13-978-3-8371-41...