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Sonntag, 2. Februar 2014

Rezension zu "Rachespiel" von Arno Strobel, Psychothriller, Fischer Verlag

Titel: Rachespiel
Autor: Arno Strobel
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 442 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Fischer E-Books, Auflage 1 (23.1.14)
ASIN: B00DTNAWTE


Kurze Inhaltszusammenfassung:

"»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.«

Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.

Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten … "


Über den Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

Eigene Meinung:

Die Story klang sehr interessant.  Leider ist die Geschichte doch recht einfach gestrickt und vorhersehbar. Wer viele Pschothriller liest oder viele Horrorfilme schaut, kann hier nichts Spannendes oder Neues entdecken.

Beim Lesen habe ich mich immer gefragt: Kommt noch was? Wann passiert noch etwas Überraschendes?  Wird es jetzt endlich spannend? Kann ich ein intelligentes Wortgefecht zwischen den Figuren erwarten?

Leider sind die Figuren recht einfallslos, es sind alles Stereotypen, die jedes Klischee erfüllen. Auch ist nicht jede Reaktion und Handlung der Protagonisten ganz logisch und nachvollziehbar.

Die Sprache in diesem Thriller ist recht einfach gehalten. Der Autor schaffte es nicht, eine gruselige, spannende Atmosphäre aufzubauen. Die hatte ich aber erwartet.

Sorry, Herr Strobel, dieser Psychothriller konnte mich nicht überzeugen. Ich kann keine Leseempfehlung abgeben. Ich hatte deutlich mehr erwartet, irgendwelche Überraschungen  oder Wendungen. Da retten die eingebauten Cliffhanger leider auch nichts mehr. Für diesen Psychothriller möchte ich keine Leseempfehlung abgeben. Er wirkt ziemlich lieblos heruntergeschrieben.

Sonntag, 27. Januar 2013

Rezension zu "Der Sarg" von Arno Strobel, Fischer Taschenbuch Verlag, Psychothriller


Titel: Der Sarg
Autor: Arno Strobel
IsbNr. 978-3-596-19102-4
Seitenzahl: 384 Seiten
Verlag:  Fischer Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro



Klappentext:



 
"Sie wacht auf. Es ist dunkel. Zu dunkel. Sie kann nichts erkennen. Kein Lichteschein durch die Jalousien, keine Leuchtziffern auf dem Wecker. Nichts. Sie will sich aufrichten. Es gelingt ihr nicht. Ihr Kopf schlägt dumpf gegen Holz. Sie ist gefangen. Sie liegt in einem Sarg. Und niemand hört sie schreien."


Über den Autor:

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

Eigene Meinung:

Eva, von Beruf Tochter und Erbin einer großen Kölner Firma, hat immer wieder denselben Traum: Sie erwacht in einem Sarg gefangen und kann sich nicht aus ihm befreien. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg gekommen ist. Nach diesem beängstigenden Traum wacht sie in ihrem Bett auf, hat allerdings verschiedene Verletzungen, die sie sich nicht erklären kann.

Parallel dazu ermittelt die Kölner Polizei in einem Mord, bei dem das Opfer lebendig begraben wurde. Nur durch Hinweise, die sie vom Täter selbst erfahren, finden sie das Grab. Dann geschieht ein weiterer Mord ..


Dieser Thriller ist in kurzen Kapiteln gehalten, in denen wir durcheinzelne  Erzählstränge  die verschiedenen Personen kennenlernen. In einem Erzählstrang erleben wir, was Eva im Sarg durchlebt, ihre Ängste und Gedanken, dann lernen wir Britta kennen, die den Täter zu kennen glaubt. In weiteren Kapitel bekommen wir die Gedanken des Täters erzählt und wie er sein zweites Opfer kennenlernt. Wir begleiten das Ermittlungsteam um Bernd, den wir bereits aus dem Buch "Das Wesen" kennen,  bei ihrer Tätigkeit erfahren dabei von Probleme,die zwischen den Kollegen herrschen. 

Alle Personen, die im Laufe der Handlung auftauchen, scheinen in den Fall verwickelt zu sein . Jeder der Familie Rossbach und ihrer Angestellten halten Infos zurück und haben eigene Interessen wie Machtansprüche oder Geldgier.


Dieser Psychothriller ist fesselnd und sehr spannend erzählt ohne Cliffhanger. Das Thema ist sehr  interessant und führt in menschliche Abgründe. Ich persönlich habe allerdings mehr erwartet. 

Die Figuren haben wenig Tiefe, die Dialoge wirken etwas konstruiert.  Eva und der Psychiater wirken etwas unglaubwürdig und mir war ziemlich schnell klar, um was es genau hier geht. Trotzdem bleibt die Story spannend, da ich unbedingt wissen musste, ob ich richtig liege.

Meine  Erwartungshaltung war hier hoch, da mir "Das Wesen" richtig gut gefallen hat, auch "Das Skript" habe ich verschlungen, daher 4/5 Sterne für diesen Psychothriller. Arno Strobel kann es einfach besser!

Samstag, 15. September 2012

Rezension zu "Das Wesen" von Arno Strobel, Psychohriller

Titel: Das Wesen
Autor. Arno Strobel
Seitenzahl: 368 Seiten
Isbn Nr.: 13- 978-3596186327
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag





Klappentext:
Die Aachener Kripo erhält einen anonymen Hinweis: Ein Mädchen soll verschwunden sein. Bei ihren Recherchen erleben die Kommissare Seifert und Menkhoff eine große Überraschung. Der Vater des angeblich verschwundenen Kindes ist der Psychater Dr. Joachim Lichner, den sie viele Jahre zuvor wegen Mordes an einem kleinen Mädchen verhaftet hatten und der in einem spektakulären Indizienprozess zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Als die Beamten ihn mit erneuten Verdächtigungen konfrontieren, leugnet Dr. Lichner, überhaupt ein Kind zu haben. Er sei unschuldig, genau wie damals. Will ihn jemand zum 2. Mal hinter Gitter bringen? Für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Warum setzt Kommissar Menkhoff nach all den Jahren, alles daran, Lichner ein weiteres Gewaltverbrechen nachzuweisen? Und warum verstrickt sich der Psychater bei jedem Verhör in immer stärkere Widersprüche, als es um seine frühere Lebensgefährtin geht?  Ein unerbittliches Psychoduell nimmt seinen schrecklichen Lauf ..


Der Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast 40 Jahren. "Das Wesen" ist sein 2. Psychothriller nach "Der Trakt" und "Das Script". Im Frühling 2013 soll "Der Sarg" erscheinen. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. Mehr unter:  http://www.arno-strobel.de/

Eigene Meinung:
Dieser spannende, mysteriöse  Psychothriller ist aus der Ich-Perspektive von Kommissar Seifert geschrieben. Die kurzgehaltenen Kapitel wechseln zwischen den Ermittlungen im Mordfall an einem Mädchen im Jahr 1994 und der angeblichen Entführung der Tochter von Dr. Lichner 2009 ab. Arno Strobel lässt den Leser am Ende eines Kapitels immer etwas im Ungewissen, so dass der Leser angehalten wird, die Kapitel schnellstmöglich zu lesen. Arno Strobel scheint ein Meister von Cliffhangern zu sein.   Der Psychater Dr. Lichner bleibt eine geheimnisvolle Figur, seine Reaktionen im Verhör bleiben meist etwas mysteriös. Er bleibt eine unsympathische, überhebliche Figur. Kommissar Seifert zweifelt an den Ermittlungsergebnissen und am Täter, sein Kollege Menkoff reagiert sehr emotional und hasst den Psychater.

Ab circa Mitte des Thrillers glaubt der Leser genau Bescheid zu wissen. Das tut der Spannung keinen Abbruch, da der Leser nun wissen möchte, ob er richtig liegt und wieso es zu der Tat kam.  Er hat da allerdings nicht mit Arno Strobels falschen Fährten gerechnet.

5/5 Sterne für diesen temporeichen, spannenden, glänzend erzählten Pageturner.Ganz klare Leseempfehlung für diesen superspannenden Psychothriller.

Sonntag, 19. Februar 2012

Rezension zu "Das Skript" von Arno Strobel

Titel: Das Skript
Autor: Arno Strobel
Isbn Nr. 978-3-596-19103-1
Seitenzahl: 382 Seiten
Fischer Verlage













Klappentext: 
"Etwas Dünnes, Kaltes strich über ihr Schulterblatt. Langsam, von links nach rechts und wieder zurück. Sie hielt die Luft an, wurde beherrscht vom dröhnenden Schlag ihres Herzens. Dann explodierte der Schmerz."
Ein Erfolgsautor steht unter Verdacht. Zeile für Zeile eine tödliche Geschichte.

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt - auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautoren Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf schreckliche Weise neu zu schreiben.

Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen ..

Über den Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast 40 Jahren. "Das Skript" ist sein 3. Psychothriller nach "Der Trakt" und "Das Wesen". Im Frühling 2013 soll "Der Sarg" erscheinen. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. 

Eigene Meinung:
Ein von Anfang an sehr spannender Psychothriller, der seinen Spannungsbogen bis zum Schluss halten kann! Die einzelnen Kapitell wechseln, wir begleiten in einem Kapitel die Soko "Heike" bei ihren Ermittlungen, im nächsten Kapitel bekommen wir mit, welches Grauen dem 1. Opfer des Serienkillers widerfährt.

Das Ermittlerteam besteht aus dem unsympathischen KHK Stormann, seiner Stellvertreterin Matthiessen und ihrem Kollegen Erdmann. Stormann kann aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit Frau Matthiessen überhaupt nicht leiden und lässt sie dies auch spüren. Er versucht alles, um seine Stellvertreterin als inkompentent darzustellen. Ihr Kollege Erdmann wird mir im Laufe der Handlung immer sympathischer, da er sich von den Verleugnungen seines Vorgesetzten nicht beeinflussen lässt. Er nimmt seine Kollegin sogar in Schutz, obwohl er sie zu Beginn der Geschichte gar nicht sonderlich leiden kann.
Die Ermittlungen des Teams gestalten sich als sehr schwierig, da sie überhaupt keinen Anhaltspunkt haben, um dem Serienmörder auf die Schliche zu kommen. Der Autor ist natürlich sehr verdächtig, auch eine Reihe weiterer Figuren könnten der Täter sein. Wer hier mitraten will, wird ab und an auf eine falsche Fährte gelockt und gegen Ende des Thrillers weiß das Ermittlerteam immer etwas mehr als der Leser.

Gut gefallen hat mir auch die Story an sich, ein Buch im Buch, ich bekam einen kleinen Einblick in die Entstehung eines Buches mit der Funktion des Lektorats, eine Rezension spielt hier eine Rolle und die Frage stellt sich mir, wie Bücher zum Bestseller werden.

Ich vergebe 4/5 Sterne für diesen soliden Psychothriller.


 

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

Titel: So bitter die Rache Autor: Eric Berg Sprecherin: Vera Veltz Laufzeit: ca 8 h 48 min mp3-CD (19.3.18) Isbn Nr. 13-978-3-8371-41...