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Dienstag, 18. September 2018

Rezension zu "Dark Lake" von Sarah Bailey, übersetzt von Astrid Arz, Bertelsmann Verlag, Thriller

Titel: Dark Lake
Autorin: Sarah Bailey
Übersetzt von: Astrid Arz
Seitenzahl: 512 Seiten, Paperback (27.8.18)
Isbn Nr. 13-978-3-570-10356-2
Verlag: Bertelsmann Verlag
Preis: 15,00 Euro

Verlagsinfo:
"Sie war so schön. Jetzt ist sie tot.
In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld."

Über die Autorin:

Sarah Bailey lebt mit ihren zwei Kindern in Melbourne und leitet dort eine Agentur für Kommunikation. »Dark Lake« ist ihr erstes Buch, das begeistert von der Presse und den Lesern gefeiert wurde.


Eigene Meinung:

Der Klappentext klang nach einem spannenden Thriller, wenn er dann auch noch in Australien spielt und sich die Pressestimmen überschlagen, muss ich ihn natürlich lesen.

Die wunderschöne und unnahbare Lehrerin Rosalind Ryan wird tot am Badesee einer Kleinstadt in Australien gefunden. Sie war an ihrem College beliebt bei ihren Schülern und bei ihren Kollegen. Detective Gemma Woodstock und ihr Kollege Felix McKinnon nehmen die Ermittlungen auf. Ihre Arbeit gestaltet sich schwierig, da Rose niemand richtig kannte. Gemma kennt Rosalind von früher.

Leider handelt es sich bei dieser Story überhaupt nicht um einen Thriller. Die Geschichte ist sehr langatmig geschrieben, die Figuren bleiben blass und ich habe keine sympathische Figur in diesem "Thriller" entdecken können. Zwar ist die Ermittlungsarbeit der Detectives solide geschildert, sie steht leider eher im Hintergrund. Im Vordergrund steht Gemmas Privatleben. Sie betrügt ihren Partner und denkt ständig darüber nach, wie sie ihren Kollegen zu einem Schäferstündchen treffen könnte.

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit von Gemma. Man erfährt dadurch auch einiges über Rose und die Ereignisse, die zum Tod der Lehrerin führten.

Diesen Thriller kann ich nicht empfehlen. Es fehlt hier total an Spannung und die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen.



Montag, 6. März 2017

Rezension zu "Good as Gone" von Amy Gentry, übersetzt von Astrid Arz, Bertelsmann Verlag, Roman


Titel: Good as Gone
Autorin: Amy Gentry
Übersetzt von: Astrid Arz
Seitenzahl:  320 Seiten, (Paperback, Klappenbroschur, 27.2.17)
Isbn Nr. 13-978-3-570-10323-4
Verlag: Bertelsmann Verlag
Preis: 12,99 Euro



Verlagsinfo: 
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.

Über die Autorin:
Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.

Eigene Meinung:
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da sich der Klappentext sehr interessant angehört hat und das Cover auch auf eine Story Richtung "Gone Girl" vermuten ließ.  Das Buch ist jedoch nicht als Thriller ausgewiesen, sondern als Roman. Wobei die New York Times das Buch als spannenden Thriller bezeichnet hat, was mich wiederum dazu verlockte, das Buch unbedingt lesen zu wollen.

Die Story handelt von Julie, die als Dreizehnjährige entführt wurde und scheinbar nach acht Jahren wieder vor der Haustüre ihrer Familie auftaucht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Anna, der Mutter und  von verschiedenen, weiblichen Personen, die einzelne Lebensabschnitte beschreiben. Diese letztgenannten Erzählperspektiven ergeben so nach und nach einen Sinn, sie sind allerdings nicht sehr fesselnd und spannend zu lesen.

Am Anfang, als die angebliche Julie auftauchte, war noch etwas Spannung da, auch gegen Ende der Geschichte, leider dümpelte die Erzählung zwischendurch so dahin.

An diesem Buch hat mich so Einiges gestört. Die Familienmitglieder hinterfragen erst einmal nichts, was Julie betrifft. Sie nehmen alles hin, was sie ihnen erzählt. Schon ziemlich am Anfang wird klar, dass die Person, die auftaucht, nicht Julie zu sein scheint. Warum wird die DNA der beiden Personen nicht sofort verglichen?

Anna, die Mutter verschweigt Tom, ihrem Mann,  zuviel, was Julie betrifft. Das empfand ich als unglaubwürdig.

Zum Ende hin gibt es wieder eine Wendung, die habe ich auch als zu konstruiert und unglaubwürdig empfunden. Die ganze Story wirkte sehr konstruiert, die Personen unglaubwürdig und ohne Leben.

Mir hat diese Geschichte überhaupt nicht gefallen, vielleicht war meine Erwartungshaltung hier zu hoch, "Gone Girl" oder "Girl on a train" waren da andere Kaliber.


Sonntag, 5. August 2012

Rezension zu "Bitter Lemon" von Wolfgang Kaes, Thriller

Titel: Bitter Lemon
Autor: Wolfgang Kaes
Verlag: C. Bertelsmann Verlag
Seitenzahl: 352 Seiten
Isbn Nr. 13-978-3570011201
Seit Juli 2012 ist das Buch auch als Taschenbuch erhältlich


Klappentext:

Der Halbwaise David Manthey und der Gastarbeitersohn Zoran Jerkov waren in ihrer Kindheit enge Freunde. Zwei Jahrzehnte später wird Ex-Polizist Mantey beauftragt, Jerkov aufzuspüren. Der ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er wegen Mordes zwölf Jahre unschuldig gesessen hat. Vor laufender Kameras schwört Zoran Jerkov Rache und taucht unter. Tatsächlich sterben nun Menschen, die mit dem Fall zu tun hatten. Polizei und Medien jagen den Flüchtigen. Wurde Zoran diesmal doch zum Mörder? David Manthey kann es nicht glauben und ermittelt auf eigene Faust.
Erst durch die Journalistin Kristina Geisberg, die Zorans Freilassung erzwungen hat, wird David Manthey klar, dass zoran vor 12 Jahren nicht das Opfer eines Justizirrtums wurde, sondern Zielscheibe der perfiden Intrige eines Menschenhändlerrrings. David Manthey erkennt, dass ihm nicht viel Zeit bleibt, um zu verhindern, dass sein alter Freund Zoran aus Rache tötet - oder getötet wird.

Über den Autor:
Wolfgang Kaes wurde 1958 in der Eifel geboren. Die Entscheidung, zur Kripo zu gehen (da gibt es eine familiäre Vorbelastung) oder doch besser Journalist zu werden, fiel erst unmittelbar vor dem Abitur. Kaes finanzierte sein Studium der Politikwissenschaft, Kulturanthropologie und Pädagogik mit Jobs als Waldarbeiter, Hilfsarbeiter im Straßenbau, Lastwagenfahrer, Taxifahrer und schließlich als Polizeireporter für den Kölner Stadt-Anzeiger. Er arbeitete für das US-Nachrichtenmagazin Time, schrieb Reportagen für den Stern und andere. Heute ist Wolfgang Kaes Chefreporter beim Bonner General-Anzeiger. Seit 2004 erscheinen seine sorgfältig recherchierten Thriller, in denen er politisch hochbrisante Themen verarbeitet. "Das Gesetz der Gier" ist sein sechster Roman.

Eigene Meinung:



Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und beschäftigt mich nach dem Lesen weiter. Es ist ein packender, spannender, actionreicher Thriller, der sehr gut geschrieben ist und der uns viele Informationen liefert über Menschenhandel, über Armut, über Politik, Macht und Ohnmacht in einem Rechtstaat. Der Autor hat sehr gut über das Thema Sklavenhandel recherchiert und aus diesen Infos einen packenden Thriller kreiert.

David Manthey ist eine starke Hauptfigur, die alles daran setzt, seinem alten Freund Zoran zu helfen. Er hat ein starkes Rechtsempfinden, das ihn dazu veranlasst hat, ein Buch zu schreiben, was ihm dann seinen Job gekostet hat und viele Feinde beschert hat. Interessant ist auch Davids Vergangenheit, die wir im Laufe der Geschichte kennenlernen.

Die 2. Hauptfigur, Zoran, Davids Freund, ist in den Balkankrieg gezogen und nach seiner Rückkehr aus dem Krieg war er im Kölner Mileu tätig bis zum Mord an einer Prostituierten.

Die Journalistin Christina risikiert für Zoran ihren Job und ermittelt zusammen mit David, was vor 12 Jahren wirklich geschah und wer hinter dem Ganzen steckt. Was die beiden mit Hilfe einiger Freunde entdecken, ist mehr als haarsträubend. David versucht seinen Freund Zoran zu finden und zu schützen und muss dabei selbst untertauchen.

Interessant fand ich die so nebenbei über die Stadt Köln eingestreuten Infos und Plätze in Köln, die ich durch diesen Thriller kennenlernte.

Ich kann diesen erstklassigen Thriller sehr empfehlen und vergebe 5/5 Sterne. Wolfgang Kaes werde ich auf jeden Fall im Blick behalten und seine bisher veröffentlichten Bücher stehen schon auf meiner Liste.

Rezension zu "Verborgen - 1. Fall für Gefängnisärztin Eva Korell" von Anna Simons, Penguin Verlag, Kriminalroman

Titel: Verborgen - 1. Fall für Gefängnisärztin Eva Korell Autorin: Anna Simons Seitenzahl : 432 Seiten, (TB, Broschur, 8.10.18) Isbn Nr...