Posts mit dem Label Blanvalet Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blanvalet Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. Oktober 2015

Rezension zu "Die Betrogene" von Charlotte Link, Blanvalet Verlag, Kriminalroman

Titel: Die Betrogene
Autorin: Charlotte Link
Seitenzahl: 640 Seiten, (TB,9.9.15)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0085-7
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, macht sie sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt."

Über die Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses und zuletzt Die Betrogene eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.


Eigene Meinung:
Kates Linvilles Vater ist brutal ermordet worden. Die Polizistin bei Scotland Yard möchte doch genaueres wissen über den Mord an ihrem Vater und vor allem den Mörder fassen. Das Ermittlungsteam vor Ort arbeitet ihrer Meinung nach nicht sorgfältig genug.  Daher kehrt sie in ihr Elternhaus zurück und beginnt Nachforschungen über den Mord anzustellen. Dabei stößt sie auf ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit ihres Vaters.

Caleb Hale, der alkoholkranke Ermittler vor Ort ist davon überzeugt, dass ein gerade aus dem Gefängnis entlassener Straftäter, der von Kates Vater seinerzeit gefasst wurde, und Rache geschworen hatte, hinter dem Mord steckt und verfolgt diese Spur.

Zur selben Zeit fährt das Ehepaar Crane mit ihrem fünfjährigen Adoptivsohn Sammy auf eine einsame Farm im Norden von England um dort Urlaub zu machen. Kurz vor ihrer Fahrt in die Einsamkeit bekommt die Familie Besuch von der leiblichen Mutter Sammys und deren Freund.
 
Charlotte Links erzählt flüssig und sehr detailliert. Anfangs ist noch nicht klar, wie die verschiedenen Erzählstränge zusammenhängen, doch die Handlungen werden so nach und nach zusammengeführt. 

Die verschiedenen Personen wie die einsame, nicht sehr erfolgreiche Polizistin Kate Linville oder der alkoholkranke Ermittler vor Ort Caleb Hale sind sehr gut charakterisiert, sehr lebendig und sehr sympathisch.
Die Ermittlungsarbeit wird von der Autorin intensiv geschildert und ziemlich lange bleibt das Geheimis von Kates Vater im Dunkeln und macht den Leser neugierig. 

Es dauert sehr lange, bis eine Spur zum Täter führt, allerdings war mir die Geschichte ein klein wenig zu konstruiert zum Ende hin. Von mir gibt es daher 4/5 Sterne für diesen komplexen Krimi.



Freitag, 2. Oktober 2015

Rezension zu "Kräuter der Provinz" von Petra Durst-Benning, Blanvalet Verlag, Gegenwartsroman

Titel: Kräuter der Provinz
Autorin: Petra Durst Benning
Seitenzahl: 509 Seiten (TB, Klappenbroschur, 14.9.15)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0011-6
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Eine Prise Glück, ein Löffel Freude und jede Menge Liebe – so schmeckt das echte Leben.
Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat – Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen – seien es die drei Greisen, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edi oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen – einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist!"

Über die Autorin:
Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Nach ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Übersetzerin und Wirtschaftskorrespondentin arbeitete sie im Im- und Exportgeschäft, bevor sie ins elterliche Antiquitätengeschäft einstieg. Seit zehn Jahren ist sie hauptberuflich als Autorin tätig. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart. All ihre Romane sind SPIEGEL-Bestseller und fast im gesamten europäischen Ausland zu lesen.
Eigene Meinung: 

Petra Durst-Benning hat hier in ihrem gewohnt leichten, flüssigen Erzählstil eine interessante Geschichte erschaffen. Die Story spielt im Voralpenland in dem kleinen, beschaulichen Dorf Maierhofen. Das Dorf ist von Landflucht betroffen, es gibt schon keinen Supermarkt mehr in dem schönen Dorf, dafür stellt Christine gut schmeckende Kräutersalze her, beim Bäcker gibt es wohlschmeckende Brote und Kuchen und der Metzger fertigt gute Würste. Als die Bürgermeisterin und Wirtin der "goldenen Rose" erkrankt, beschließt sie spontan ihre Cousine Greta, eine Werbefachfrau, um Hilfe zu bitten. Sie greift dazu auf einen kleinen Trick zurück.

Sympathische, lebendige Figuren, wie Greta, die durch ihren Aufenthalt in Maierhofen ins Grübeln kommt, was in ihrem Leben denn wichtig ist, der gutaussehende Zimmermann Vincent, Christine, die immer für ihre Familie da war und jetzt das Projekt Maierhofen in die Hände nimmt, hauchen der Geschichte Leben ein. Als Leser ist man mittendrin im Geschehen im Dorf und kann die guten Gerichte, die der etwas verschlossene Koch Sam in der "goldenen Rose" zaubert, schon fast riechen und schmecken.

Petra Durst-Benning hat hier eine interessante und sehr aktuelle Geschichte über den Zusammenhalt von Dorfbewohnern, über Träume, die jeder verwirklichen sollte und über gutes Essen und Work-Life-Balance, wie es so schön heißt, geschrieben. Es hat Spaß gemacht, diese Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt,  und in der natürlich die Liebe auch nicht zu kurz kommt,  zu lesen. 5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung.

Dienstag, 1. September 2015

Rezension zu "Nebelkind" von Emelie Schepp, übersetzt von Annika Krummacher, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Nebelkind
Autorin: Emelie Schepp
Übersetzt von: Annika Krummacher
Seitenzahl: 448 Seiten (17.8.15) Klappenbroschur
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0069-7
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro
 Klappentext:
"ER wurde gezeichnet. ER tötet. ER ist neun Jahre alt.
Die Staatsanwältin Jana Berzelius wird bei einem spektakulären Fall hinzugezogen: Ein Mann wurde erschossen – die Hinweise verdichten sich, dass die Tat von einem Kind begangen wurde. Dann taucht die Leiche eines Jungen an der schwedischen Küste auf. Seine Fingerabdrücke passen zu jenen des Tatorts, doch warum sollte ein Kind einen Mord begehen? Während die Ermittler im Dunkeln tappen, ermittelt Jana auf eigene Faust. Denn der Junge, der das Wort »Thanatos« als Narbe im Genick trägt, hat ein Geheimnis, das nur Jana kennt: Auch ihr Genick ziert der Name einer Todesgottheit, und nun setzt sie alles daran, herauszufinden, warum."

Über die Autorin:
Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller »Nebelkind« wurde in Schweden ein Bestsellerphänomen und als Übersetzung in zahlreiche Länder verkauft.


Eigene Meinung:
Dieses Thrillerdebüt von Emelie Schepp habe ich in meinem Schwedenurlaub genießen dürfen. Erzählt wird in der Sichtweise der einzelnen Ermittler und durch die verstörenden Erlebnisse eines Kindes in der Vergangenheit.
Von der ersten Seite an war ich gefesselt, wobei die Spannung im Laufe der Handlung noch steigt. Das Thema "Immigration" und die dazugehörige Problematik ist brandaktuell und man kann es sich gut vorstellen, dass so etwas passiert, wie es hier geschildert wurde (ich möchte nicht zu viel verraten).

Wir erfahren genauso viel Privates von den Ermittlern, dass es zur Handlung passt. Die Ermittler sind alle total verschieden und jeder von ihnen hat so seine ganz eigenen Probleme zu bewältigen. Die Sympathie für einzelne Ermittler verschiebt sich im Laufe der Handlung. Die Staatsanwältin Jana ist ein sehr komplexer Charakter und handelt entsprechend.

5/5 Sterne für dieses Thrillerdebüt, bei dem einfach alles stimmt. Hier wird nicht zu viel versprochen, wenn man die Autorin in die Liga von Autoren wie Lars Kepler einreiht. Ich hoffe noch mehr Fälle lesen zu dürfen, bei dem dieses Ermittlungsteam und die Staatsanwältin Jana Berzelius tätig werden.

Donnerstag, 6. August 2015

Rezension zu "Der Anhalter" von Lee Child, übersetzt von Wulf Bergner, Blanvalet Verlag, Kriminalroman

Titel: Der Anhalter
Autor: Lee Child
Originaltitel: A Wanted Man (17 Reacher)
Originalverlag: Bantam Press,London 2012
Übersetzt von: Wulf Bergner
Seitenzahl: 448 Seiten (29.6.15) gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0541-7
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 19,99 Euro

Klappentext:"Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen ...
Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto hielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren offensichtlich Kollegen, zumindest schloss Reacher das aus ihrer einheitlichen Kleidung. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter …"

Über den Autor:
Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem »Anthony Award«, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

Eigene Meinung: Lee Child hat es einfach drauf. Von der ersten bis zur letzten Seite ist auch dieser 17. Jack Reacher spannend und fesselnd geschrieben.

Jack Reacher gefällt mir auch hier wieder total gut. Ich liebe seinen ironischen, sarkastischen Unterton, den er bei Bösewichten genauso anbringt, wie beim FBI. Er hat so eine wilde, ungebundene Art, dazu einen messerscharfen Verstand, der jede Situation sofort analysiert.

Auch diese Jack Reacher-Story, bei dem er als Anhalter in eine große Sache hineingerät und es natürlich nicht lassen kann, dabei mitzumischen, egal ob das FBI, das CIA oder die Bösewichte es wollen oder nicht.

5/5 Sterne gibt es für diese großartige Unterhaltung. Wer auf Action, Spannung, Verfolgungsjagden und intelligente Dialoge steht, ist hier bestens aufgehoben! Den Bestsellercheck hat dieser Roman bestanden!



Montag, 27. Juli 2015

Rezension zu "Girl on the train" von Paula Hawkins, übersetzt von Christoph Göhler, Blanvalet Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Girl on the Train
Autorin: Paula Hawkins
Übersetzt von: Christoph Göhler
Seitenzahl: 448 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (15.6.15)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0522-6
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 12,99 Euro

Klappentext:"Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA!
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ..."

Über die Autorin:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Eigene Meinung: 
Schon von der ersten Seite an ist eine unterschwellige Spannung zu spüren und man meint zu wissen, dass mit Rachel irgendetwas nicht stimmt.

Paula Hawkins erzählt jeweils abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Rachel, Megan und Anna, den Hauptfiguren dieses psychologischen Spannungsromans, so dass wir tief in die Gedankenwelt und die Gefühle der drei Protagonisten blicken dürfen.

Zu den einzelnen Protagonisten möchte ich nichts verraten, denn die Autorin erzählt ganz langsam Stück für Stück von den drei Frauen, ihren Charaktereigenschaften und ihren Problemen. Ich würde euch hier die Spannung nehmen.

Mir hat Paula Hawkins Debütroman ganz gut gefallen. Man ist hin- und hergerissen, ob Rachel mit der ganzen Sache etwas zu tun hat, oder ob jemand anderes hinter der Sache steckt. Daher gibt es von mir 4/5 Sterne für diesen sehr atmosphärischen, psychologischen Spannungsroman, der von den Psychogrammen der Personen lebt und Einblick in ihre gescheiterte Lebensplanung, in Beziehungen und Beziehungkrisen, sowie Familiendramen, die sich zu wiederholen scheinen, gibt.

Er erinnert etwas an "Gone Girl" von Gillian Flynn oder "Die Falle" von Melanie Raabe und er ist deshalb auch sehr geeignet für Leser, denen diese Bücher gefallen haben.




Dienstag, 20. Januar 2015

Rezension zu "Kellerkind" von Nicole Neubauer, TB, Blanvalet Verlag, Krimi

Titel: Kellerkind:
Autorin: Nicole Neubauer
Seitenzahl: 416 Seiten (TB 19.1.15)
Isbn Nr. 13-978-3-442-38337-5
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99 Euro

Klappentext:
"Die erfolgreiche Anwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Designerwohnung. Im Keller des Huases kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, sein Körper mit Blutergüssen übersäht, seine Hände blutverschmiert. Er kann sich an nichts erinnern. In seinem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt der Münchner Hauptkommissar Waechter mit seinem Team die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Täter und Opfer immer mehr, und die Ermittler stoßen auf ein altes Verbrechen, das nie gesühnt wurde und das seine Schatten bis in die Gegenwart wirft .."

Über die Autorin:
Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«.

Ihr Kurzkrimi Backstage errang im Jahre 2011 den zweiten Platz im »Broilerbar«-Kurz- geschichtenwettbewerb. Mit dem Romanmanuskript Kellerkind gewann sie einen Förderplatz im Mentoringprogramm der »Mörderischen Schwestern e.V.«

Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie im Herzen Schwabings.

Eigene Meinung:
Nicole Neubauers Debüt-Krimi ist flüssig geschrieben, die Unterhaltung der Ermittler ist oft etwas bayrisch angehauch. Als überaus spannend darf man diese Geschichte allerdings nicht bezeichnen.

Der Leser ist hier eher neugierig darauf, was die Tote Rose Benninghoff für eine Person war, denn die Ermittler tun sich sehr schwer, Freunde von ihr zu finden und ihre Wohnung ist eher steril gehalten, persönliche Dinge fehlen fast ganz. Genauso möchte man wissen, was mit Oliver passiert ist und hat im Geiste natürlich schon einmal eine Vorstellung, was hier geschehen sein könnte. Das möchte man natürlich bestätigt haben. Im Laufe der Handlung erhält man dann einen Einblick in einige persönliche Dramen.

Die Ermittlungsarbeit beschränkt sich auf Verhöre von Oliver, den die Kommissare erst einmal zum Reden bringen müssen, auf Befragungen von Olivers Vater und von Nachbarn und Arbeitskollegen von Rose. Insbesondere die Ermittlerin Elli ist für die Recherchen zuständig, die Roses Vergangenheit betreffen.

Die Ermittler lernt der Leser in diesem Krimi sehr gut kennen, entsprechend viele Nebenschauplätze gibt es hier. Wie üblich, wollen die Vorgesetzten natürlich, dass der Fall schnell gelöst wird und dass prominenten, reichen und sehr einflussreichen Mitbürgern, wie Olivers Vater, nicht auf die Füße getreten wird.

4/5 Sterne erhält dieses Krimidebüt von Nicole Neubauer von mir. Mir hat dieser etwas andere Krimi ohne allzuviel Blutvergießen, dafür mit guten, teilweise mit trockenem Humor gewürzten Dialogen ganz gut gefallen. Wer allerdings einen superspannenden Krimi erwartet, der sollte die Finger davon lassen..


Mittwoch, 12. November 2014

Rezension von Katja Kaddel Peters zu "Pinguine lieben nur einmal" von Kyra Groh, Chick-Lit/Liebesroman, Blanvalet-Taschenbuch



Titel: Pinguine lieben nur einmal
Autorin: Kyra Groh
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag : Blanvalet  Verlag (TB) (16.9.13)
ISBN Nr. : 13-9783442380442
Preis: 9,99 Euro
(auch als eBook erhältlich, 8,99 Euro – gesehen als EPUB/Kindle)





Man muss doch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen…


Kurze Zusammenfassung (in eigenen Worten)
Feli (Spitzname für Felicitas) ist Anfang 20, studiert und teilt sich eine WG mit Cem Demirel, einem schwulen Türken. Die junge Frau ist unordentlich, regelrecht schlampig, frustrierter Single, glaubt nicht mehr wirklich an die große Liebe, hat aber eine Schwäche für die Dienstagsabend-Family-Filme bei SAT1, die so schön „vorhersehbar sind“: Mann und Frau laufen sich über den Weg, finden zueinander, es gibt ein nettes Hick-Hack, am besten mit Eifersucht und Intrigen garniert und beim großen Showdown fallen sich beide Hauptdarsteller nach zwei Stunden glücklich in die Arme. Niemals, wirklich niemals, hätte sich Feli träumen lassen, dass sich so eine Liebesgeschichte auch einmal in ihrem Leben abspielen könnte. Schon gar nicht, als sie kopfüber in die Wohnungstür ihres neuen Mitbewohners im Wohnblock hineinfällt und sich liegend vor einem Adonis wiederfindet  …

Eine Chaotin und ein blinder Ordnungsfanatiker (was überlebensnotwendig ist bei dieser Behinderung!) treffen aufeinander und obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können, sprühen die Funken zwischen den Protagonisten wie verrückt. Was der Leser schnell merkt, raffen Feli und Janosch nicht gleich auf Anhieb.

Infos zur Autorin:
Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin.
http://m.randomhouse.de/Autor/Kyra-Groh/p463828.rhd
http://www.lovelybooks.de/autor/Kyra-Groh/ 
 
Meine Meinung
Kyra Groh erzählt hier eine humorvolle und spannende Lovestory aus Sicht des weiblichen Tollpatschs (Pinguin), die ihrem blinden Traumprinzen (Maulwurf) vor die Füsse fällt.

Im lockeren, jugendlichen Ton werden die Ereignisse in der Ich-Form von Feli erzählt, und ich konnte mir bei manchen Szenen wirklich ein Lächeln nicht verkneifen, aber bei einigen Begegnungen im Buch musste ich auch kräftig schlucken, weil mir der Hals so eng wurde.

Der Autorin gelingt es in ihrem Debutroman gekonnt die Emotionen der beiden jungen Menschen in frischen Worten zu vermitteln, was vielleicht auch daran liegen mag, dass die Schriftstellerin selbst erst Mitte 20 ist.

Da fliegt ein Janosch schon einmal über einen unachtsam auf den Boden gestellten Teller mit den Resten der Spaghetti Bolognese oder Feli bekommt einen Anfall, als sich ihr Schwarm sich plötzlich ganz anders verhält, wenn seine Ex-Freundin in der Nähe ist.

Ich kann aus meiner Sicht sagen, dass ich bis zur Hälfte den Roman sehr gerne lesen mochte. Mir gefiel so Einiges: Angefangen vom Cover, über die Grundidee der Geschichte, die beiden Protagonisten, die netten Randfiguren (u.a. der beste Freund von Janosch und seine Schwester mit Anhang) bis hin zur Aufzeigung der Probleme zwischen einem gehandicapten Menschen in der heutigen Zeit, der aber sein Leben von Geburt an mit einer tollen Familie im Hintergrund in den Griff bekommen kann und einer jungen Frau, die so verliebt ist und dadurch quasi „vergisst“, dass ihr Partner „anders“ ist.

Solche humorvoll angehauchten Liebesromane sind nicht meine bevorzugte Lektüre zur Zeit, aber ich kann nicht leugnen, dass ich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe und dass mich die Geschichte zum Ende hin sehr aufgewühlt und berührt hat. Ich wurde an einigen Passagen zum Nachdenken animiert und kann sagen, dass ich die Sichtweisen und Ängste von beiden Hauptfiguren sehr gut nachvollziehen konnte.

Als Zielgruppe würde ich hier gängige Chick-Lit-Leserinnen und Mädchen ab 14 Jahren sehen.


Fazit
Eine lustige, aber auch nachdenkliche Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, und die mein Herz vollkommen erreicht hat .
Ich vergebe fantastische 5/5 Sterne und kann dieses Buch mit gutem Gewissen und einem kleinen Seufzer weiterempfehlen!

Freitag, 22. August 2014

Rezension zu "Die Unbekannte" von Peter Swanson, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Die Unbekannte
Autor: Peter Swanson
Isbn Nr. 13-978-3764504861
Seitenzahl: 320 Seiten broschiert (28.7.14)

Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 14,99 Euro


Klappentext:
"George Foss hatte nicht gedacht, dass er sie jemals wiedersehen würde, bis er Liana eines Nachts in seiner Lieblingsbar in Boston erblickt. Er weiß nur zu gut, dass er sich von ihr fernhalten sollte, doch seit zwanzig Jahren kann er diese Frau nicht vergessen. Und nun ist sie zurückgekommen, um George um einen Gefallen zu bitten, der ihn in große Gefahr bringen wird. Trotzdem willigt er ein, ihr zu helfen, denn Liana ist die Einzige, die er jemals wirklich geliebt hat. Drei Menschen werden sterben, ein Vermögen in Diamanten wird verschwinden, und es ist kaum vorstellbar, dass George all das überleben könnte …

Zwanzig Jahre lang hat er auf sie gewartet. Jetzt wünscht er sich, er wäre ihr nie begegnet."

Über den Autor:
Peter Swanson hat bereits in zahlreichen namhaften Magazinen wie The Atlantic Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht. Er hält Abschlüsse in kreativem Schreiben, Pädagogik und Literatur. Peter Swanson lebt mit seiner Ehefrau in Somerville, Massachusetts. Die Unbekannte ist sein Debütroman. 

Eigene Meinung:
George Foss, alleinstehender Geschäftsführer einer Literaturzeitschrift, lebt ein beschauliches Leben. In einer Bar trifft er nach 20 Jahren seine erste Liebe, Liana, die er am College kennengelernt hat, wieder. Die Ereignisse in der Vergangenheit sollten George eigentlich davon abhalten, mit Liana erneut Kontakt aufzunehmen. Schließlich hat er seine einzigen Prügeleien und anderen Ärger nur dieser Dame zu verdanken. George ist wohl immer noch ein bisschen in Liana oder Jane, wie sie sich nennt, verliebt - und entsprechend betriebsblind.. Er lässt sich von Liana einspannen, nichtsahnend, in welche Schwierigkeiten sie ihn diesmal katapultieren wird.
 
Peter Swanson besitzt einen wunderbar fesselnden, sehr atmosphärischen Erzählstil. Er hat mit  George einen sympathischen, sehr verliebten und durch seine Liebe ziemlich naiven Protagonisten erschaffen, der überhaupt nichts böses ahnt und Liana auch nichts böses zutraut. Sogar 20 Jahre später hat Liana noch eine unglaubliche Wirkung auf George. In Rückblicken in die Collegezeit, erfahren wir, was damals passiert ist und erahnen damit, was diesmal passieren wird. Nur George ist so naiv wie vor 20 Jahren.

Liana hingegen scheint eine Femme fatale zu sein. Ihrer Wirkung auf Männer bewusst, wickelt sie diese um ihren kleinen Finger und spannt sie für ihre Pläne ein.

Diese Geschichte lässt in unserem Kopfkino einen richtig guten Film noir entstehen.

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für dieses raffinierte, intelligente Thrillerdebüt mit überraschendem Ende. 


Donnerstag, 8. Mai 2014

Rezension zu "Wespennest" von Lee Child, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Wespennest
Autor: Lee Child
Seitenzahl: 448 Seiten (29.4.14)
Blanvalet Verlag 
Isbn Nr. 13-978-3764504199
Preis: 19,99 Euro


Klappentext:
"In einer Bar irgendwo in Nebraska. Jack Reacher bekommt zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt, sich jedoch weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu, seine Pflicht zu erfüllen - und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist einer der Duncans. Seit Jahen führen sie mit eiserner Faust ein Regime der Einschüchterung und der erpresserischen Ausbeutung ihrer Nachbarn…"

Über den Autor:
Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem »Anthony Award«, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

Eigene Meinung: 
In dieser Fortsetzung zu "61 Stunden" mischt sich Jack Reacher in die Angelegenheiten eines kleinen Dorfes ein. Die Dorfbewohner werden seit Jahren von den Duncans, die aus drei Brüdern und dem Sohn eines der Brüder besteht, tyrannisiert. Jack Reacher gefällt das überhaupt nicht und er mischt sich in die Sache ein. Das gefällt natürlich den Duncans nicht.

Auch in diesem 15. Jack-Reacher-Roman tritt der einsame Kämpfer Jack Reacher mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn  unter anderem als Eheberater auf. Seine Art der Eheberatung ist etwas schmerzhaft für denjenigen, der die Beratung nötig hat.

Dieser Thriller bietet Action pur und ist einfach richtig toll erzählt. Reacher ist ein Einzelkämpfer, der sich aus den unmöglichsten Situationen heraushaut, ein sehr genauer Beobachter und Stratege.   Die Story ist komplex, gut durchdacht und wahnsinnig spannend.

Der Autor schafft es, Emotionen beim Leser zu erwecken. Man möchte Gerechtigkeit, man fiebert mit und ist von der ersten Seite an gefesselt. Lee Child brilliert hier wieder mit erstklassigen Dialogen. Auch einen gewissen Sarkasmus liest man zwischen den Zeilen, was mir sehr gut gefällt.

Wer auf intelligente Actionthriller steht, ist mit diesem temporeichen Pageturner sehr gut beraten. 5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung. Dieser Reacher-Roman ist ein absolutes Lesehighlight.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Rezension zu "61 Stunden Ein Jack-Reacher-Roman" von Lee Child, Blanvalet Roman, Thriller

Titel: 61 Stunden - Ein Jack-Reacher-Roman
Autor: Lee Child
Seitenzahl:  448 Seiten (gebundene Ausgabe)
Isbn Nr.: 13-978-3764504182
Verlag: Blanvalet Verlag (14.10.13)
Preis: 19,99 Euro

Klappentext:


"South Dakota im tiefesten Winter. Der Bus, in dem Jack Reacher unterwegs ist, gerät auf einer Brücke ins Schleudern und landet im Straßengraben. Weiterfahrt ausgeschlossen. In der nahen Kleinstadt Bolton schlüpft Reacher vorübergehend bei einem Cop unter - und erfährt, dass die örtliche Polizei eine Seniorin zu schützen versucht, die Zeugin eines Drogendeals wurde. Seine Alarmglocken schrillen, als kurz vor der Gerichtsverhandlung erst eine Gefängnisrevolte ausbricht und dann auch noch ein stillgelegtes Army-Flugfeld vor den Toren der Stadt von Schnee und Eis befreit wird. In der klirrenden Kälte krempelt Reacher die Ärmel hoch ..."

Über den Autor:

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem "Anthony Award", dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur. Zuletzt von Lee Child bei Blanvalet: Underground: Ein Jack-Reacher-Roman


Eigene Meinung:  

Jack Reacher ist mit einem Reisebus voller Rentner unterwegs, als der Bus verunglückt. Es dauert sehr lange, bis Hilfe kommt. Eine brenzlige Situation, da der Unfall kurz vor einem Schneesturm passiert und einige Rentner dabei verletzt wurden. Jack, der Medizinkenntnisse besitzt, bietet natürlich sofort seine Hilfe an. Die Reisegruppe muss bis zum nächsten Tag  mit der Fortsetzung ihrer Reise warten, da erst dann ein neuer Bus die Gruppe erreichen kann. Im ganzen Städtchen sind die Motels und Pensionen ausgebucht, so dass die Rentner bei Privatpersonen untergebracht werden und Reacher bei einem Polizisten übernachten kann. Während er auf dem Polizeirevier wartet, bis der Polizist  seinen Dienst beendet hat, bekommt Reacher mit, dass Bolton so überlaufen ist, weil Besuchstag im Gefängnis ist. In diesem Gefängnis wartet der Chef eines Drogenrings auf seinen Prozess. Eine ältere Dame möchte als Zeugin gegen ihn aussagen. Diese Dame wird streng bewacht von der örtlichen Polizei, da vermutet wird, dass ein Anschlag auf die Zeugin geplant ist. Da die Polizei von Bolton verpflichtet ist, bei Alarm aus dem Gefängnis alle ihre Einsatzkräfte zu mobilisieren, wird wahrscheinlich von dort aus ein Ablenkungsmanöver gestartet werden. Der Polizeichef bittet Jack um Hilfe. Bald bricht die vermutete Revolte aus.

Dieser Thriller ist sehr fesselnd erzählt und verspricht Spannung von der ersten Seite an. Jack Reacher ist ein sympathischer Kämpfer für die Gerechtigkeit. Diese hat er beim Militär wohl nicht erfahren. Enttäuscht hat er dem Militär den Rücken gekehrt und reist jetzt ohne festen Wohnsitz und ohne Gepäck (er kauft alle 3 Tage neue Kleider) durch die USA. Doch wenn Hilfe gebraucht wird, bietet er diese an und gibt wirklich alles. Er ist eine sympathische, sehr eigenwillige Figur, unglaublich intelligent, was er uns und seiner Nachfolgerin beim Militär dadurch beweist, dass er ihr per Telefon einen Fall zu lösen hilft.
Die Telefonate zwischen Jack und seiner Nachfolgerin, die er Amanda nennt, sind gnadenlose Wortgefechte, leicht zynisch gehalten - ein Vergnügen, diese zu lesen!
Jack stößt auf skrupellose Drogenhändler und auf eine Bikerbande, die sich am Rande der Stadt niedergelassen hat und seltsamerweise von der Polizei geduldet wird. Er enthüllt so nach und nach eine politisch sehr brisante Angelegenheit, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt.

Wir erfahren die Geschichte nicht nur aus Jacks Sichtweise, auch die Gegner lassen uns teilhaben an den Ereignissen.  Wir bekommen einen skrupellosen, kalten Drogenboss der sich "Plato" nennt zu Gesicht, der uns seine Pläne ganz langsam enthüllt.

Die Spannung in diesem Thriller steigert sich noch. Der Autor hat um uns zu verwirren, einige Überraschungen eingebaut, mehr kann ich ohne zu spoilern nicht verraten.

Wir zittern zusammen mit dieser netten, älteren Dame, die als Zeugin gegen einen Drogenboss aussagen möchte, und hoffen, dass sie überleben wird. Wir wollen die Bösewichte hinter Schloss und Riegel sehen und hoffen, dass der angesetzte Killer entlarvt und gestoppt werden kann. In einem atemberaubenden Finale in der Kälte,  muss Jack seine Intelligenz, seinen Mut und seinen Kampfgeist beweisen. Dabei wird Abschnittweise von den 61 Stunden ausgehend bis zum Finale heruntergezählt.  

5/5 Sterne für diese fesselnden, grandios spannenden Thriller, der ohne viel Blutvergießen auskommt, dafür tempo- und actionreich ist, mit einem interessanten Plot und raffinierten Dialogen. Spannendes Lesevergnügen pur!


Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe Autorin: Ellen Sandberg Seitenzahl: 512 Seiten , Paperback, Klappenbroschur (28.10.19) Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5 V...