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Mittwoch, 13. April 2016

Rezension zu "Zorn und Morgenröte" von Renée Ahdieh, übersetzt von Dietmar Schmidt, One Verlag, Märchen, Liebesgeschichte

Titel: Zorn und Morgenröte
Autorin: Renée Ahdieh
Übersetzt von: Dietmar Schmidt
Seitenzahl: 397 Seiten (gebunden mit Schutzumschlag, 12.2.16)
Isbn Nr. 13-978-3-8466-0020-7
Verlag: One Verlag
Blogg dein Buch
Preis: 16,99 Euro

 Verlagsinfo:
"Jeden Tag erwählt Chalid, der grausame Herrscher von Chorasan, ein Mädchen. Jeden Abend nimmt er sie zur Frau. Jeden Morgen lässt er sie hinrichten. Bis Shahrzad auftaucht, die eine, die um jeden Preis überleben will. Sie stehen auf verschiedenen Seiten und könnten unterschiedlicher nicht sein ... Und doch werden sie magisch voneinander angezogen ... Eine märchenhafte Geschichte über wahrhaft große Gefühle."

Über die Autorin:
Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet.

Eigene Meinung:
Chalid, der Herrscher von Chorasan, nimmt jeden Abend ein neues Mädchen zur Frau. Am nächsten Morgen wird das Mädchen hingerichtet. Shahrzad meldet sich freiwillig, sie hat jedoch einen Hintergedanken. Sie möchte ihre Freundin rächen. Doch dann kommt alles anders als geplant. Sie fängt an, dem Herrscher eine Geschichte zu erzählen, und überlebt die erste Nacht. Durch ihre spannende Geschichte gewinnt sie weitere Nächte. Shahrzad beginnt Chalid näher kennenzulernen und findet ihn sogar sympathisch.

Diese Liebesgeschichte spielt im Orient und erinnert stark an die "Märchen aus 1000 und einer Nacht". Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, Shahrzad ist ein starkes, kämpferisches Mädchen und sofort unheimlich sympathisch, so dass man hofft, dass sie die nächste Nacht überleben wird.Vom Herrscher von Chorasan weiß man noch nicht genau, was man von ihm halten soll. Er überrascht den Leser, mehr möchte ich dazu nicht verraten um die Spannung nicht zu nehmen. Auch Tarik, Shahrzads erste Liebe, ist ein authentischer Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, weil er so mutig ist und für seine große Liebe kämpfen möchte.
  
Die Story ist wunderbar geheimnisvoll und sehr poetisch erzählt. Man hat sofort die Bilder des Palastes vor Augen und die Kleider von Shahrzad.

Der Cliffhanger am Ende deutet darauf hin, dass es wird wohl bei diesem einen Band nicht bleiben wird. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, in der Tarek sicher eine größere Rolle spielen wird.

5/5 Sterne, diese wunderschöne, fesselnd erzählte Liebesgeschichte bekommt meine absolute Leseempfehlung für Fantasy- und Märchenfans, die in den geheimnisvollen Orient eintauchen möchten. Diese Story könnte auch Dystopiefans begeistern.



Montag, 18. Juni 2012

Rezension zu "Sternensturm" von Kim Winter, Thienemann Verlag

Titel: Sternensturm
Autorin: Kim Winter
Seitenzahl: 567
Isbn Nr. 978-3-522-603099
Verlag:http://www.planet-girl-verlag.de/

Bestellen könnt ihr das Buch hier:  http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_thienemann&section=1&av=5&Itemid=136&id=0&type=&view=buch&titleid=50309

Klappentext:
Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia tatsächlich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.

Über die Autorin:
Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als "Schreibsucht" bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übriggens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. "Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht". Den Anfang der Liebesgeschichte von Iason und Mia erzählt Kim Winter in ihrem Erfolgstitel "Sternenschimmer".

Eigene Meinung:

Da es eine mysteriöse Entführungswelle auf der Erde gibt, die wie es sich herausstellt, wohl Loduunische Züge trägt, reisen weitere Wächter auf die Erde. Der Anführer Skyto findet, dass die Loduunischen Kinder, die auf der Erde Zuflucht gefunden haben, verweichlicht sind und ist nicht begeistert über die Liebe von Iason zu Mia. Auch der finstere Wächter Elai steht Mia kritisch gegenüber. Als Mias Freundin entführt wird, stellt sie fest, dass die Stimme in ihrem Kopf wohl mehr mit ihr vor hat. Und Zweifel beschleichen Mia und auch Iason. Skyto ist auch gar nicht begeistert von Iason und dessen Entscheidung, mit Mia auf der Erde zu bleiben. Iason muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Diese außerirdische Liebesgeschichte, in der Iason und Mia die Hauptrollen spielen, ist einfach und sehr bildhaft beschrieben. Mia erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive. Ab und an erhalten wir auch einen Einblick auf die Geschehnisse über Iasons Blickwinkel.
Da ich leider den 1. Band "Sternenschimmer" nicht gelesen hatte, war es anfangs sehr schwierig für mich, einen Zugang zu der Welt von Mia und Iason zu finden.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, die Irdenen reisen mit Raumschiffen und über der Stadt gibt es eine Kuppel, die geschlossen werden kann. Die Kinder aus Loduun haben während des Krieges auf ihrem Heimatplaneten einen Platz auf der Erde gefunden. Im Laufe des Romans erfahren wir allerdings, dass die Loduuner nicht unbedingt gern gesehene Gäste auf der Erde sind 

Mia und Iason sind sehr gut charakterisiert. Wir erfahren sehr viel über die Gefühlswelt von Mia, wie hin- und hergerissen sie Iason gegenüber ist. Die Autorin beschreibt die Emotionen und Zweifel von Mia sehr einfühlsam und detailiert.
 Als die mehr Wächter auf die Erde kommen und Skyto, ihr Anführer Mia und Iason mistraut, beginnt für Iason und Mia eine schwere Zeit, ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

 Die Spannung in der Geschichte steigert sich, wir erleben einige richtig spannende Actionszenen, einige unvorhersehbare Wendungen  und irgendwann ist gar nicht mehr klar, wer eigentlich auf Mias Seite steht, bis zum actionreichen Showdown.

Gegen Ende werden alle Fragen, die beim Leser noch offen sind, geklärt.

Der Autorin gelingt es, eine romantische, spannende Geschichte mit einigen spannenden Wendungen und guten Actionszenen, in deren Mittelpunkt die tragische Liebe zwischen dem Ausserirdischen Iason und der Irdin Mia steht, zu erschaffen.

Ich vergebe für die Science Fiction Romance, die für Jugendliche und junge Erwachsene gleichermaßen geeignet ist,  4 Sterne (von 5 möglichen)  und empfehle jedem Leser, den 1. Teil unbedingt vorher zu lesen.
Vielen Dank an   http://www.bloggdeinbuch.de/ für das Rezensionsexemplar!

Montag, 2. April 2012

Rezension zu "Sommerfest" von Frank Goosen

Titel: Sommerfest
Autor: Frank Goosen
Seiten: 317 Seiten
Isbn Nr. 978-3-462-04386-0
 Verlag: Kiepenheuer und Witsch
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462043862/kiwi-verlag-21

Klappentext:
Just an dem Wochenende, als die Sperrung der A40 im Ruhrgebiet zum kulturellen Ereignis wird, muss Stefan zurück nach Bochum, um das Haus seiner Eltern verkaufen. Zwei Tage soll der Heimaturlaub maximal dauern. Doch zwischen Schrebergarten und Selterbude trifft er auf alle, mit denen er aufgewachsen ist. Omma Luise und Tante Änne, kleinkriminelle Kumpels, Berufsjugendliche, Provinzsirenen. Und Charlie. Mit keiner Frau verbindet Stefan so viel - und wegen keiner Frau ist er so viele Jahre einem Ort ferngeblieben ....

Über den Autor: 
Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Romanen, darunter "Liegen lernen", "Pokorny lacht" und "So viel Zeit", zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen veröffentlicht. Seine Bestseller-Erzählbände "Weil Samstag ist" und "Radio Heimat" entwickelten sich darüber hinaus zu erfolgreichen Bühnenprogrammen, mit denen er neben seinem Programm "A40" als Kabarettist durch Deutschland tourt. Frank Goosen ist leidenschaftlicher Anhänger des VFL Bochum und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum.
Weitere Infos unter wwww.frankgoosen.de.

Eigene Meinung:
Stefan, Schauspieler (man muss ihn aber nicht kennen), fährt für 2 Tage zurück nach Bochum, da Onkel Hermann gestorben ist, der seit dem Tod von Stefans Eltern in deren Reihenhaus gelebt hat.
Stefan will schnell wieder zurück nach München, zu seiner Freundin Anka, mit der es zur Zeit Probleme gibt. Am Montag muss er zum Vorsprechen für eine Vorabendserie, also kann er gar nicht lange in Bochum bleiben.

Stefan triftt alle seine alten Bekannten in Bochum wieder, er muss viel Bier trinken, einen Schrank in Dortmund abholen, was sich als nicht ganz ungefährlich herausstellt. Er wird von Toto bei Hassan, dem alten Griechen, zu "Curry Pommes Schlamm eingeladen" und bekommt von Toto den neuesten Klatsch "Stories, die auf der Straße liegen" erzählt.

Mir gefallen diese teils sehr skurrilen Figuren in diesem humorvollen, tiefgängigen, nostalgischen Roman sehr gut. Ich kann mir jede einzelne Person aus Stefans Vergangenheit gut vorstellen. Den Versager Toto, der ständig Geschichten erzählt und gerne nachplappert, was sein brutales Herrchen Diggo für Weisheiten von sich gibt. Frank, der die tolle Karin geheiratet hat und die unverwüstliche Omma. Auch Charlie, Stefans Jugendliebe, die er zuerst nicht so gerne treffen will, kann ich mir gut vorstellen. Sie geben das bunte Leben im Ruhrpott treffend wieder.


Ich war dabei, beim Spiel der Spielervereinigung, durfte den Murat kennenlernen, der nicht vergessen hat, wo er herkommt und mit Stefan zusammen in seinen Jugenderlebnissen schwelgen.


Stefan muss sich entscheiden, was ihm nicht so ganz leicht fällt. Seine Kumpels - ob Kleinkriminelle oder Berufsjugendliche - geben  natürlich alle ihren Senf zu dem Verkauf seines Elternhauses ab. In dem Punkt sind sie sich einig - das Elternhaus verkauft man nicht.

Ich habe zusammen mit Stefan und seinen Freunden das Fest auf der A8 besucht und Diggos Freundin kennengelernt.  Stefan kommt ins Grübeln, über sein Alter, über seine Chancen in München, über Charlie, Anka und über die Heimat.

Ich vergebe für diesen urkomischen, kurzweilig erzählten Roman mit Tiefgang 5/5 Sterne. Ich kann mir diesen Roman auch sehr gut als Film vorstellen.

Vielen Dank an das Team von  www.bloggdeinbuch.de, das mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

Titel: So bitter die Rache Autor: Eric Berg Sprecherin: Vera Veltz Laufzeit: ca 8 h 48 min mp3-CD (19.3.18) Isbn Nr. 13-978-3-8371-41...